Auf Tuchfühlung

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Der Podcast der Tucher Kulturstiftung
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Auf Tuchfühlung mit Sebastian Dohe, Klassik Stiftung Weimar
14.07.2026
33 Minuten
»Ich vergleiche das ganz gerne mit einem Schmuckstück«, sagt Dr. Stefan Dohe. Fehlt einer Krone der Smaragd, bleibt der Blick immer an der leeren Fassung hängen. Genau das trieb die Kunstsammlungen Weimar an, ihr gestohlenes Doppelporträt von Hans und Felicitas Tucher zurückzuverlangen: ein kleinformatiges Diptychon von bestechender Illusionskraft, gemalt 1499 von Albrecht Dürer. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden die beiden Tafeln aus einem Auslagerungsdepot, tauchten erst zwanzig Jahre später in New York wieder auf und lösten einen 13 Jahre währenden internationalen Rechtsstreit aus. Wie die Porträts entstanden, welche Rolle sie im Frühwerk Dürers spielen und wie sie schließlich zurück nach Weimar fanden, darüber sprechen Dr. Stefan Dohe, Kustode für Mittelalter und frühe Neuzeit an der Klassik Stiftung Weimar, und Florian Abe, Geschäftsführer der Tucher Kulturstiftung, in dieser Folge. Die Tucher-Porträts in der Sammlung der Klassik Stiftung Weimar: https://suche.klassik-stiftung.de/#/details?id=/resources/id/object/museen/345954 https://suche.klassik-stiftung.de/#/details?id=/resources/id/object/museen/345958
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Auf Tucherfühlung mit Dagmar Korbacher, Kupferstichkabinett Berlin
16.06.2026
29 Minuten
»Ein Gemälde im Kleinstformat« nennt Dagmar Korbacher diese außergewöhnliche Zeichnung von Albrecht Dürer. 1511 schuf der Nürnberger Meister den Entwurf für das Gedächtnisbild des Lorenz Tucher – das größte Epitaph in einer Nürnberger Kirche. Heute zählt das Blatt zu den Highlights des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin und leuchtet auch nach über 500 Jahren noch in lebhaften Farben. Was genau der Entwurf zeigt, welche biografischen Bezüge er zum Gründer der bis heute bestehenden Dr. Lorenz Tucher'schen Familienstiftung hat und wie das Blatt schließlich seinen Weg von Nürnberg nach Berlin fand, darüber sprechen Prof. Dr. Dagmar Korbacher, Direktorin des Kupferstichkabinetts, und Florian Abe, Geschäftsführer der Tucher Kulturstiftung, in dieser Folge. Die Zeichnung in der Datenbank der Staatlichen Museen Berlin: https://recherche.smb.museum/detail/939825/
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Auf Tuchfühlung mit Johannes Pietsch, Bayerisches Nationalmuseum
19.05.2026
21 Minuten
Dr. Lorenz Tucher war nicht nur Namensgeber einer der ältesten aktiven Familienstiftungen Deutschlands. Er war auch Stifter eines außergewöhnlichen Kunstwerks: ein kostbarer Grabteppich, der nach seinem Tod 1503 zu Trauerfeier und jährlichem Totengedenken in der Nürnberger Sebalduskirche ausgebreitet wurde. Er zeigt den Heiligen Laurentius – Lorenz Tuchers Namenspatron – und vereint flämische Webekunst mit einem Entwurf aus dem Umkreis der Nürnberger Wolgemut-Werkstatt. Heute befindet sich der Grabteppich in der Sammlung des Bayerischen Nationalmuseums. Wie er dorthin gelangte und was wir über seine Funktion und seinen Stifter wissen, erzählt Referent Dr. Johannes Pietsch. Der Teppich mit Bild in der Datenbank des BNM: https://www.bayerisches-nationalmuseum.de/sammlung/00153974
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Auf Tuchfühlung mit Andreas Huth, Co-Kurator der Ausstellung »Baustelle Nürnberg«
14.04.2026
24 Minuten
Viele kulturhistorisch bedeutende Werke aus dem Umfeld der Patrizierfamilie Tucher befinden sich heute in Museen auf der ganzen Welt. Ihnen widmen sich die kommenden Folgen. Den Auftakt macht das Baumeisterbuch des Endres Tucher – eine außergewöhnliche Quelle zum Bauwesen und zur städtischen Verwaltung des spätmittelalterlichen Nürnberg. Die rund 550 Jahre alte Handschrift ist als Leihgabe der Paul Wolfgang Merkel'schen Familienstiftung am Germanischen Nationalmuseum zu sehen und steht im Mittelpunkt der Ausstellung »Baustelle Nürnberg«. Wie sie zum Sprechen gebracht werden kann und warum sie bis heute fasziniert, erläutern die Kuratoren Andreas Huth und Florian Abe.
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Auf Tuchfühlung mit Benno Baumbauer und Marie-Therese Feist, Germanisches Nationalmuseum
16.09.2025
20 Minuten
Schon im 16. Jahrhundert war Nürnberg global vernetzt: 1524 entstand hier die erste Karte einer amerikanischen Stadt – Tenochtitlán, das heutige Mexiko-Stadt –, kunstvoll koloriert mit Pigmenten, die über weite Handelswege von Zentralasien nach Europa kamen. Solche Zeugnisse weltweiter Verflechtungen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung »Nürnberg GLOBAL. 1300­–1600« am Germanischen Nationalmuseum. Ab dem 25. September 2025 zeigt sie eindrucksvolle Exponate, darunter auch Leihgaben der Tucher Kulturstiftung. Im Gespräch erläutern die Kurator:innen Dr. Benno Baumbauer und Marie-Therese Feist, warum Nürnberg als »quasi centrum europae« gelten konnte – und wie die Ausstellung neue Perspektiven auf die Stadt zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit eröffnet.
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Auf Tuchfühlung mit Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft. Spannende Geschichten rund um die Patrizier im Podcast der Tucher Kulturstiftung.
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Auf Tuchfühlung mit Benno Baumbauer und Marie-Therese Feist, Germanisches Nationalmuseum
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