Podcaster
Episoden
05.01.2026
20 Minuten
Der Reggaetónero Bad Bunny zählt bereits seit einigen Jahren zu
den erfolgreichsten Musikern der Welt und stellte mehrfach
Streaming-Rekorde auf. Am Dreikönigstag 2025 veröffentlichte er
das Album "DtMF," kurz für "Debí tirar más fotos", auf Deutsch
"ich hätte mehr Fotos machen sollen". Dieser Satz wird zum
Bannerspruch einer Zeit auf der Karibikinsel Puerto Rico - ein
Außengebiet der USA in der Karibik - bevor amerikanische
Touristen und amerikanische Fastfood-Ketten die Insel schleichend
in Besitz nahmen.
Diese Folge wurde in Ö1 am 5. 01. 2026 gesendet und ist Teil des
kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1:
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30.12.2025
20 Minuten
Die Vereinigten Staaten waren am Anfang der 1980er Jahre in der
schwersten Wirtschaftskrise seit der Großen Depression. Die
Inflation und Arbeitslosigkeit lagen über zehn Prozent. In dieser
tiefen Krise macht sich eine kalifornische Hard-Rock-Band auf die
Suche nach dem unbändigen amerikanischen Traum; und sie waren
überzeugt, dass Menschen sich mit ehrlicher Arbeit weiterhin zu
den Schmieden ihres eigenen Glücks machen konnten. 1981 wurde der
Song "Don't Stop Believing" ein respektabler Hit, aber im
kollektiven Gedächtnis der USA wird er durch die Verwendung im
"Made In America" betitelten Finale der Mafia-Serie Sopranos
verankert.
Im Streaming-Zeitalter wird der Song immer dann bemüht, wenn es
darum geht, die Ideale des amerikanischen Traums zu beschwören.
Diese Folge wurde in Ö1 am 29. 12. 2025 gesendet und ist Teil des
kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1:
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30.12.2025
19 Minuten
Alles an der Band Public Enemy war revolutionär: ihr
Selbstbewusstsein, ihre Dringlichkeit, ihre Militanz und ihre
Präsenz. Musik und Texte vermittelten eine Art Ausnahmezustand.
Der Unterdrückung von Minderheiten in den USA sollte ein Ende
gesetzt werden. Einer der Slogans von Public Enemy war
folgerichtig "By any means necessary" - in Anlehnung an den
Bürgerrechtler Malcolm X. 989 nahmen Public Enemy dann ihren
bekanntesten Song auf: "Fight The Power". Eingearbeitet waren
eine Reihe afroamerikanischer Samples, darunter James Brown, Syl
Johnson, Sly Stone, die Isley Brothers und sogar Bob Marley. Der
Song wird eine Art Leitmotiv für den Film "Do The Right Thing"
des schwarzen Filmregisseurs Spike Lee.
Diese Folge wurde in Ö1 am 30. 12. 2025 gesendet und ist Teil des
kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1:
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03.12.2025
20 Minuten
In den 1960er Jahre erlebte die Wirtschaft in Mitteleuropa eine
Hochkonjunktur; Arbeitskräfte wurden gesucht und sollten bald
leichter aus dem Ausland für einige Saisonen angeworben werden
können. 1962 vereinbarte Österreich ein erstes Abkommen mit
Spanien, 1964 mit der Türkei und 1966 mit Jugoslawien. 1973
wurden die Abkommen - kurz nach der ersten Ölpreiskrise -
weitgehend gestoppt, zehntausende Verträge wurden nicht
verlängert. Eine Rückkehr in die Türkei ist für viele allerdings
schwer, denn das Militär hatte geputscht und die Inflation war
hoch. Udo Jürgens nahm sich solcher Schicksale 1974 im Song
"Griechischer Wein" an. In einem Wirtshaus sitzen griechische
Gastarbeiter zusammen, die sich irgendwann ein kleines Glück in
ihrer alten Heimat aufbauen möchten.
Diese Folge wurde in Ö1 am 01. 12. 2025 gesendet und ist Teil des
kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1:
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03.12.2025
20 Minuten
Die Vereinigten Staaten von Amerika führten unter Präsident
George W. Bush bald schon Kriege in Afghanistan und im Irak,
während politische Gefangene ohne Prozess in ein Militärgefängnis
auf Kuba verschleppt wurden. Medien wirkten insbesondere nach den
Anschlägen vom 11. September gleichgeschaltet - das jedenfalls
beobachtete die Pop-Punk-Band Green Day auf ihrem Album "American
Idiot" von 2004.
Diese Folge wurde in Ö1 am 03. 12. 2025 gesendet und ist Teil des
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Über diesen Podcast
Stefan Niederwieser und Co-Host Robert Stadlober beleuchten hundert
ikonische Songs und ihr Eigenleben: ein Abschiedslied aus Chile
wird zur Hymne von Protestbewegungen rund um den Globus; ein
Protestlied wird zur Hymne von Sportfans; oder ein Lied übers
Tanzen wird zu einer feministischen Hymne, selbst über den eigenen
Körper zu bestimmen. Expertinnen und Experten erzählen die
Geschichte von Revolutionen, Riots und Reformen, von Unruhen und
Umbrüchen, von Kämpfen, Krisen und Konflikten, vom Wandel, Wenden
und Zeitenwenden. Weitere Infos: https://oe1.orf.at/100songs
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