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Episoden
31.01.2026
4 Minuten
Bruder Julian Im heutigen Sonntagsimpuls wirft Bruder Julian die
Frage auf, was heißt selig zu sein. Seligkeit hat immer mit
menschlicher Würde zu tun. Nur wer diese erhält und leben kann, der
kann dann auch erfüllen, wozu wir alle gerufen sind: selig zu sein.
Das heißt dann aber allen Menschen diese Würde zuzusprechen.
[Evangelium: Matthäus, Kapitel 5, Verse 1 bis 12] In jener Zeit,
als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf
den Berg. Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm. Und er
öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach: Selig, die arm sind
vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden;
denn sie werden getröstet werden. Selig die Sanftmütigen; denn sie
werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der
Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden. Selig die
Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die rein sind
im Herzen; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden
stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden. Selig, die
verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das
Himmelreich. Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und
alles Böse über euch redet um meinetwillen. Freut euch und jubelt:
Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel. Abdruck des
Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen
Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher
im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar
I-III 2018 ff. 2025 staeko.net Mehr Podcasts auf
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25.01.2026
3 Minuten
Bruder Christian Irgendetwas berührt die beiden so sehr, dass sie
sofort alles stehen und liegen lassen. Jesus ruft Simon und Andreas
– und das ganz unspektakulär. "Der Ruf Gottes ist selten laut",
sagt Bruder Christian in seinem Impuls zum Sonntagsevangelium. Gott
ruft oft im Kleinen und Unscheinbaren. [Evangelium: Matthäus,
Kapitel 4, Verse 12 bis 23] Als Jesus hörte, dass Johannes
ausgeliefert worden war, kehrte er nach Galiläa zurück. Er verließ
Nazaret, um in Kafárnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von
Sébulon und Náftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den
Propheten Jesája gesagt worden ist: Das Land Sébulon und das Land
Náftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das
heidnische Galiläa: Das Volk, das im Dunkel saß, hat ein helles
Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist
ein Licht erschienen. Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt
um! Denn das Himmelreich ist nahe. Als Jesus am See von Galiläa
entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen
Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie
waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde
euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze
liegen und folgten ihm nach. Als er weiterging, sah er zwei andere
Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes;
sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze
her. Er rief sie und sogleich verließen sie das Boot und ihren
Vater und folgten Jesus nach. Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte
in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im
Volk alle Krankheiten und Leiden. Abdruck des Evangelientextes mit
freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die
Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen
Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff.
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18.01.2026
2 Minuten
Bruder Alexander Er tut Unrecht und wird dafür gelobt – "Dieses
Evangelium mag irritieren", sagt Bruder Alexander in seinem Impuls
zum Sonntagsevangelium. Doch alles hat seinen Preis. Es gilt, gut
umzugehen mit den Ressourcen, die zur Verfügung stehen.
[Evangelium: Johannes, Kapitel 1, Verse 29 bis 34] In jener Zeit
0sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht,
das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt! Er ist es, von
dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist,
weil er vor mir war. Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin
gekommen und taufe mit Wasser, damit er Israel offenbart wird. Und
Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie
eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber er,
der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf
wen du den Geist herabkommen und auf ihm bleiben siehst, der ist
es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Und ich habe es gesehen und
bezeugt: Dieser ist der Sohn Gottes. Abdruck des Evangelientextes
mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die
Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen
Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff.
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11.01.2026
3 Minuten
Bruder Stefan Wie unspektakulär eine Taufe doch ist. Ein kleines
Kind wird sich wohl nie an diesen Moment erinnern. Im Evangelium
sieht das bei der Taufe Jesu im Jordan ganz anders aus – aber nur
auf den ersten Blick. Bei genauerer Betrachtung "wird es in
Wirklichkeit viel schlichter und weniger spektakulär", sagt Bruder
Stefan in seinem Impuls zum Evangelium am Fest Taufe des Herrn.
[Evangelium: Matthäus, Kapitel 3, Verse 13 bis 17] In jener Zeit
kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm
taufen zu lassen. Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte
zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden und du kommst zu mir?
Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn so können wir die
Gerechtigkeit ganz erfüllen. Da gab Johannes nach. Als Jesus
getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf. Und siehe, da
öffnete sich der Himmel und er sah den Geist Gottes wie eine Taube
auf sich herabkommen. Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach:
Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden
habe. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der
Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen
liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die
Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. 2026 staeko.net Mehr Podcasts
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04.01.2026
3 Minuten
Bruder Brian Zum zweiten Mal in diesen Weihnachtstagen wird in den
Kirchen der Prolog aus dem Johannesevangelium gelesen. Gott wird
Mensch – und wir stauen über einen Gott, der uns so nahe kommt und
sich so verletzlich macht. Bruder Brian betrachtet heute in seinem
Impuls die andere Seite dieses Geheimnisses: den Menschen.
[Evangelium: Johannes, Kapitel 1, Verse 1 bis 18] Im Anfang war das
Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Dieses war im
Anfang bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne es
wurde nichts, was geworden ist. In ihm war Leben und das Leben war
das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis
und die Finsternis hat es nicht erfasst. Ein Mensch trat auf, von
Gott gesandt; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis
abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für
das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in
die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden,
aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die
Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er
Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht
aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das
Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben
seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes
vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Johannes legt Zeugnis für ihn
ab und ruft: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach
mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Aus seiner Fülle
haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Denn das Gesetz wurde
durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus
Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist
und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht. Abdruck des
Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen
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Über diesen Podcast
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UND SPRECHEN ÜBER DIE FRANZISKANISCHE SICHT AUF DIE WELT.
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Klosterpodcast“ besteht zurzeit aus drei Serien: AURUM, SANCTUM und
CAPPUCCINO. Kurzimpulse zum Evangelium, Vorbilder und
franziskanische Heilige sowie Gespräche über Theologie und das
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