Blended Art Space

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Gespräche über Kunst, die Welt und die Menschen dahinter
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Gespräche über Kunst, die Welt und die Menschen dahinter
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Episoden

Der Tausendsassa: Tommy Schmidt
18.05.2026
1 Stunde 7 Minuten
Tommy Schmidt ist Konzept-, Performance-, Aktions- und Medienkünstler und hat zwei Romane veröffentlicht. Er wählt jeweils das Ausdrucksmittel, mit dem er das Thema, das ihn gerade beschäftigt, künstlerisch am wirksamsten erlebbar machen kann. Es sind gesellschaftliche Zustände und Entwicklungen, die ihn veranlassen, künstlerisch Position zu beziehen. Dabei verfolgt er ausschließlich künstlerische Ziele. Seine vorübergehenden Karrieren als Geschäftsführer in der IT-Branche sowie als Werbetexter hat er weit hinter sich gelassen. 


In diesem Wohnzimmergespräch mit Tommy tauchen wir ein seinen ungewöhnlichen Werdegang vom erfolglosen Popstar über fiktive Wissenschaftsvorträge in der Berliner Volksbühne bis hin zum Konzeptkünstler. Wir sprechen über die Frage, wann man eigentlich Künstler ist, warum Kunst und Brotjob kein Widerspruch sein müssen und was passiert, wenn man nicht die Themen sucht, sondern sich von ihnen finden lässt.
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Der Menschensammler: Axel Tangerding
27.04.2026
60 Minuten
Der Architekt und Regisseur Axel Tangerding ist ein Grenzgänger zwischen den Disziplinen. Als Gründer des Meta Theaters sucht er seit Jahrzehnten nach einer universellen Kunstform, in der sich Bewegung, Musik und fernöstliche Traditionen zu einer spirituellen Einheit verbinden.


In diesem Gespräch tauchen wir ein in Axels außergewöhnlichen Werdegang und sprechen darüber, wie Intuition und der Mut zur Suche seinen Weg vom Reißbrett auf die internationalen Bühnen ebneten. Wir reflektieren über die Kraft prägender Begegnungen, blicken auf unsere gemeinsame Zusammenarbeit zurück und erkunden, wie Projekte entstehen, wenn man dem Geist der Sache mehr vertraut als dem sicheren Plan.
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Die Seismografin: Nadine Fecht
13.04.2026
1 Stunde 7 Minuten
Nadine Fecht  ist zeitgenössische Künstlerin, die vorwiegend im Medium der Zeichnung arbeitet.  Ihre Konzeptkunst geht über großformatige Zeichnungen hinaus und arbeitet auch mit Installationen, Video und Sound. Ihre Werke sind Teil öffentlicher Sammlungen in Deutschland und der Schweiz. Neben verschiedenen renomierten Stipendien wurde ihre Arbeit 2014 mit dem Will-Grohmann-Preis verliehen. Ihr eigenen Erkundungen im Grenzgang mit Papier und Zeichnung gibt sie in Lehrtätigkeiten weiter und ist seit 2025 Professorin an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.


Während der d’mage Paper Residency in München unterhalte ich mich mit Nadine über ihr Verhältnis zu Papier, über die Prozesse, die sie innerhalb dieses Mediums auf ihre eigene poetische Art erkundet und über den Begriff der „Zeichnung“ als künstlerisches Verfahren. Mit faszinierender Eindrücklichkeit gibt Nadine Fecht Einblicke in die Philosophien hinter ihre Kunst und offenbart, wie sie dabei sowohl die materiellen als auch ihre eigenen körperlichen Grenzen immer wieder neu auslotet.


https://www.nadinefecht.com/
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Die Alchemistin: Karin Apollonia Müller
30.03.2026
1 Stunde 3 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Karin Apollonia Müller, Künstlerin für zeitgenössische Fotografie. Ihre mehrfach ausgezeichneten Arbeiten werden international ausgestellt und sind in bedeutenden Sammlungen vertreten. Das grundlegendes Interesse ihrer künstlerischen Auseinandersetzung liegt in der Beziehung des Menschen zu seiner ihn umgebenden Landschaft. In ihren Arbeiten tauchen immer wieder zeitlose Fragen auf, darüber wer sind wir, was sind wir oder wo wir sind? So auch in ihren publizierten Monografien zu ihren Werken Angels in Fall, On Edge, Timbercove und Gate. 


In diesem Gespräch können wir lernen ein bisschen mehr wie Apollonia Müller zu "sehen". Wir sprechen über die Bandbreite und Tiefe ihrer Arbeiten und wie sich diese entwickelt hat, über die Bedeutung des Abstands zum Objekt, und wie eine Schaukel die Sichtweise auf die Welt verändern kann. Mehr über die Künstlerin: https://karinapolloniamueller.com/ Mehr über blended-art.space und auf Instagram @blended_art_space
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Der Unermüdliche: Horacio Alcalà
13.03.2026
1 Stunde 7 Minuten
Der mexikanische Regisseur und Drehbuchautor Horacio Alcalá ist bekannt für seine bildstarken Erzählungen über das Überleben und die menschliche Erfahrung. Geprägt durch seine Zeit beim Cirque du Soleil, verbindet er in seinen Filmen eine einzigartige Ästhetik mit Themen wie Tanz und Körperlichkeit.


An einem Abend auf meinem Balkon, spreche ich mit Horacio über den Wert von harter Arbeit und Leidenschaft, wir blicken auf unsere langjährige Zusammenarbeit zurück und reden über seine preisgekrönten Filmprojekte. Ein Gespräch über das Wagnis, als unabhängiger Filmemacher alles auf eine Karte zu setzen, die Kraft des magischen Realismus und das Privileg, künstlerische Freiheit über finanziellen Profit zu stellen. Horacio Alcalá - https://www.imdb.com/de/name/nm3407897/?ref=fni_1


https://www.instagram.com/horatio.alcala/


The Aurora Projekt - https://vimeo.com/user5367115
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Über diesen Podcast

Der Begriff „blended art“ beschreibt ein Kunstverständnis, das sich jeglichen Genre- und Sparten-Zuschreibungen entzieht. Im „Blended Art Space“ präsentiert die Kuratorin und Konzeptentwicklerin Martina Taubenberger Künstler:innen und Projekte, die diesen Kunstbegriff repräsentieren und reflektiert aus dem Blickwinkel der „blended art“ in unterschiedlichen Formaten über Begrifflichkeiten aus Kunst, Kultur und Gesellschaft. Im "Blended Art Space" werden Gespräche aufgezeichnet, die Taubenberger am Rande von Produktionen und Projekten mit den Künstler:innen führt – meist bei sich zu Hause oder im Hotelzimmer bei einer Flasche Wein. Gespräche, die die künstlerische Arbeit charakterisieren und die Keimzelle für künftige Projekte sind. So ist eine Folge im „Blended Art Space“ immer wie ein Ausschnitt aus einem länger andauernden Austausch oder ein Blitzlicht auf eine Begegnung oder eine besondere Beziehung zu einem/einer Künstler:in. Die Gespräche werden nicht geschnitten und sind nicht vorher gescriptet. Die Zuhörenden werden Zeugen eines Gesprächs, das möglicherweise genauso auch ohne das Aufnahmegerät stattgefunden hätte.
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