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257 Episoden
20 Minuten
Aufgeben ist keine Option   Eine Ruine ohne Strom und Wasser. Eine Juristin ohne Bauerfahrung. Und ein Geschäftspartner, der vierzehn Tage vor dem Start aussteigt. Nina Ofenloch erzählt, wie sie auf Sansibar trotzdem ein Gästehaus gebaut hat – und was sie daraus über Mut, Führung unter Druck und Entscheidungen in der Krise gelernt hat. Nina Ofenloch ist Bestsellerautorin, Mentorin, Expertin für mentale Stärke und Leadership, Keynote-Speakerin und bekannt aus „Goodbye Deutschland". Sie pendelt zwischen Deutschland und Afrika und coacht Unternehmer:innen und Führungskräfte dabei, mutig in die Umsetzung zu kommen. Das erwartet dich: - Wie aus einer beiläufigen Bemerkung bei zwei Gläsern Wein ein Bauprojekt am Indischen Ozean wurde - Der Moment, in dem der Geschäftspartner per WhatsApp absagt – vierzehn Tage vor der Übergabe - Warum die Maasai-Häuptlinge Ninas Vorbild für Führung unter Druck wurden - Wie man auf einer Baustelle ohne Plan, Strom und Wasser trotzdem liefert - Ninas Definition von Mut: handeln, obwohl man Angst hat - Was sich aus dieser Erfahrung auf Leadership in Unternehmen übertragen lässt
29 Minuten
Wie ein Segelboot Führungskräfte verändert   Robert Kovar hat fast 30 Jahre in Banken Umstrukturierungen geleitet, Fusionen begleitet, Teams neu aufgestellt. Irgendwann hat er gemerkt: Nicht alles kann man in einem Seminarraum lernen. Manchmal braucht es ein Boot. Er nimmt Führungskräfte mit auf ein Segelboot – vier Tage, drei Nächte, dalmatinische Küste – und zeigt ihnen, was sie über sich selbst noch nicht wussten. Nicht weil Segeln cool ist. Sondern weil ein Boot in Schräglage keine Verstellung zulässt. Weil klare Ansagen Leben (oder eben auch Unternehmensziele) retten – und Konjunktive keinen Platz haben. Weil ein Ball, der unvermittelt über Bord fliegt, in Sekunden zeigt, wer im Team wirklich Verantwortung übernimmt. In dieser Folge erfährst du: - was auf dem Wasser passiert, das in keinem Seminarraum möglich ist - warum Führungskräfte am Boot schneller authentisch werden als überall sonst - wie das „Ball-über-Bord-Manöver" Entscheidungsstärke trainiert - was ein gut gesetzter Knoten mit Leadership gemeinsam hat - und wie Robert selbst den Sprung vom Manager zum Coach gewagt hat
32 Minuten
Wann warst du zuletzt irritiert? Öfter mal die Komfortzone verlassen – was sich viele vornehmen, ist in der Praxis oft unbequemer, als es sich anhört. Vor allem für Menschen und Teams, die manchmal gar nicht freiwillig im Workshop sitzen. Theresa Irresberger stellt – wie ihr Name schon vermuten lässt – daher gerne Fragen, die irritieren. Sie schafft Situationen, die unbequem sind. Und genau darin liegt ihre Methode: Denn echter Wandel beginnt dort, wo es leicht unangenehm wird und nicht dort, wo alle nicken, um 17 Uhr nach Hause fahren und alles beim Alten bleibt. Heute ist Theresa Trainerin, ihr Weg dorthin liest sich hingegen wie ein Karriere-Bingo: Fachhochschule, Uni, Projektleiterin in der Automobil- und Wasserkraftindustrie, Expat-Einsätze in drei Ländern, Geschäftsführerin einer Interessenvertretung. Und dann, irgendwann, ein Schritt, den viele denken aber wenige wagen: alles hinter sich lassen und den Sprung in die Selbstständigkeit wagen. Was die Vernunft damals dazu gesagt hat? Vermutlich nicht viel Gutes. Was das Bauchgefühl gesagt hat? War offenbar lauter. In dieser Folge sprechen wir mit ihr darüber, was sie über die Schwelle in die Selbstständigkeit gebracht hat, warum so viele Trainings und Workshops wirkungslos verpuffen – und wie man zweifelnde Menschen oder gar Teams am Ende trotzdem mitnimmt. In dieser Folge geht es um: - Warum Irritation kein Fehler im Training ist, sondern Methode - Was tun, wenn am zweiten Workshop-Tag plötzlich alles kippt? - Warum so viele Unternehmen in Trainings investieren und trotzdem keinen Wandel sehen - Was nach dem Workshop entscheidet, ob etwas wirklich hängenbleibt
37 Minuten
Körper vor Kopf. Warum das stärkste Führungsinstrument kein Mindset-Tool ist.   Wir optimieren. Wir scrollen. Wir funktionieren. Und irgendwo dazwischen haben wir verlernt, uns selbst zuzuhören. Nicht dem Kopf. Dem Körper. Bettina Leopold ist Trainerin für Mindset, Self-Leadership und Embodiment – und sie nennt sich selbst die Mary Poppins unter den Coaches. Nicht ohne Grund. Sie bringt den Teelöffel Zucker mit. Die Leichtigkeit. Den Spieltrieb. Und die ehrliche Überzeugung, dass echte Veränderung nicht im Kopf beginnt, sondern im Körper. In dieser Folge erzählt sie, was eine KI auf die Frage geantwortet hat, was sie am meisten faszinieren würde, wenn sie mit einem Menschen tauschen könnte. Die Antwort? Einen Körper haben. Den Boden unter den Füßen spüren. Gänsehaut. Darüber sprechen wir: - warum Affirmationen nichts bringen, solange der Körper noch Widerstand hält - was Human Design mit Führung, Entscheidungen und Energie zu tun hat - warum Langsamkeit keine Schwäche ist – und der Hamster trotzdem irgendwann raus muss - wie Konfetti-Momente aussehen, die wirklich zählen - und was passiert, wenn Menschen zum ersten Mal wirklich ankommen Und am Ende gibt Bettina einen Tipp mit, der genau eine Minute dauert – und mehr verändern kann als manches Seminar.
57 Minuten
Kochen ist Liebe. Und Arbeit. Und Kaiserschmarrn.   Ein Mittwochabend im Kulinario in der Linzer Herrenstraße. Die Vorspeise: cremige Burrata, Honig, Kirschtomaten. Ein Rezept aus dem Kochbuch von Dominik Süss. Wer genau hinschaut, findet heraus: das hier stammt vom Bruder. Und der – Lukas – ist übrigens auch da. So fängt diese Folge an. Und so ist sie auch: familiär, ehrlich, mit ganz viel Herzblut – und ein paar Witzen, die wir hier lieber nicht zitieren. Dominik Süss ist 26. Er ist Koch. Und nebenbei – nein, das stimmt nicht. Es ist nicht nebenbei. Er arbeitet im Familienbetrieb Gasthof Süss in Oberkappl, berät mit seiner Agentur adSpice Gastronomiebetriebe und Tourismusregionen, hat 170.000 Follower auf Instagram, macht einen Podcast mit Paula Bründl, hat gerade sein erstes Kochbuch veröffentlicht, steht vor Publikum auf großen Bühnen – und spendet regelmäßig für ein Kinderprojekt in Ruanda. In dieser Folge sprechen wir über: - Was man im Wirtshaus lernt, das in keinem Lehrplan steht - Warum braune Butter eine Geheimwaffe ist – und Mut zur Säure unterschätzt wird - Wie man als Content Creator nicht verschwindet, wenn der erste Trend vorbei ist - Was KI mit Gastronomie wirklich zu tun hat – und was nicht - Warum er 5 bis 10 Prozent seines Einkommens nach Ruanda spendet - Und was Arnold Schwarzenegger mit einem Stammtisch im Mühlviertel zu tun hat Das hier ist kein Interview. Das ist ein Abend. Live aufgenommen, mit Publikumsfragen und dem Beweis, dass Kaiserschmarrn von der Oma das beste Gericht der Welt ist. Mehr zu Dominik Süss: Instagram: @sweetdominik Podcast: Süss und salzig
30 Minuten
Vom Konzernleben zum Food-Startup   Was passiert, wenn ein Manager mit zehn Kaffees am Tag, Dauerstress und einem Leben im Autopilot plötzlich innehält und sich fragt: Wer bin ich und was will ich wirklich? Bei Stefan Luegmayr führten genau diese Fragen zu einer radikalen Kehrtwende. Zwölf Jahre lang war er in Führungspositionen eines internationalen Lebensmittelkonzerns tätig und hat Produkte für die größten Foodmarken der Welt mitentwickelt. Dann tauschte er Anzug gegen Hoodie und die Konzernzentrale gegen eine Backstube im Mühlviertel. Heute ist Stefan Gründer und Geschäftsführer von Hinuts, einem Food-Startup, das mit handgemachten Frischnussriegeln den Snackmarkt neu denkt: wenige Zutaten, kein Palmfett, keine künstlichen Aromen, dafür echter Geschmack und ein gutes Körpergefühl.   Ihr erfahrt in dieser Folge: - wie eine Ayurveda-Kur (auf Anordnung von Stefans Frau) alles verändert hat - warum Stefan zwei Jahre lang durch Europa gereist ist, bevor der erste Riegel produziert wurde - wie eine Brotmaschine aus den 1960er Jahren zum Herzstück der Hinuts-Produktion wurde - was Product-Market-Fit wirklich bedeutet und wie man ihn spürt - warum Eigenproduktion für eine Foodbrand keine Option, sondern Pflicht ist - wie man ein Produkt skaliert und trotzdem seinen Werten treu bleib - und warum es für echten Erfolg einen unstillbaren inneren Antrieb braucht, keinen Businessplan
32 Minuten
Der erste Eindruck – und warum er doch oft täuscht   Eine Sekunde. Nicht mehr. In der entscheidet unser Gehirn bereits, ob wir vertrauen oder misstrauen – noch bevor ein einziges Wort gefallen ist. Iris Zeppezauer weiß, was in dieser Sekunde passiert. Die Kommunikationsexpertin und Gründerin von Sekunde 1 coacht Menschen, die in entscheidenden Momenten überzeugen müssen. Beim Pitch. Im Bewerbungsgespräch. Am Verhandlungstisch. Was sie dabei immer wieder erlebt: Wir glauben, wir hätten kommuniziert – dabei ist oft nichts angekommen. Wir vertrauen unserem Bauchgefühl, obwohl es längst von außen gesteuert wurde. Wir halten uns für objektiv und treffen trotzdem Entscheidungen, die mit Objektivität wenig zu tun haben. In dieser Folge geht es um die unsichtbaren Mechanismen hinter jedem Gespräch. Um die Grenze zwischen Überzeugen und Manipulieren. Um den Trouble-Twist – die Kunst, einen verpatzten ersten Eindruck noch zu drehen. Und warum uns das voreilige Beurteilen einiges kosten kann: Chancen, Deals, gute Beziehungen.
39 Minuten
Der richtige Moment zum Gründen ist: jetzt   Kein Erbe. Kein unternehmerischer Background. Keine finanzielle Unterstützung im Rücken, die auffängt. Stattdessen: ein Vollzeitjob, ein laufendes BWL-Studium – und eine Idee, die einfach nicht locker lässt. Im Herbst 2025 hat Laura Größwang diesen Moment nicht länger aufgeschoben. Sie hat gegründet. Das Studio G2 – ein Reformer Pilates Boutique Studio in Oberösterreich. Knallpink. 155 Quadratmeter. Und ein Businessplan, der die Beraterinnen der Startrampe sprachlos gemacht hat. Weil er so gut war. Von außen sieht es vielleicht nach Wellness aus. Von innen ist es knallhartes Unternehmertum. In dieser Folge geht es ums Gründen ohne Sicherheitsnetz. Um das berühmte „Aber" – und was dahinter wirklich steckt. Und um die Frage, ob Wachstum immer Skalierung bedeuten muss. Laura hat sich bewusst dagegen entschieden. Wir sprechen außerdem darüber: - Wie man ein Studio finanziert, ohne zu erben - Was man aus einem Angestelltenverhältnis mitnimmt, das kein Studium lehrt - Warum „ich bin die Marke" eine Strategie ist – und keine Notlösung - Wie man die ersten Kundinnen gewinnt, bevor das Studio überhaupt offen ist - Was den Unterschied macht zwischen jemandem, der gründet und scheitert – und jemandem, der es schafft Das Einzige, das Laura wirklich bereut? Nichts. Und das, obwohl es Tränen gab, Lieferprobleme, Wasserschäden und Nächte, in denen einfach jemand daneben sitzen musste.
30 Minuten
Mitarbeitergesundheit: nice-to-have oder must-have? Rund 15 Tage sind österreichische Arbeitnehmer jährlich im Krankenstand. Im Laufe der 2020er-Jahre erreichen wir damit einen Höchststand seit über 30 Jahren. Zugleich verliert unserer Wirtschaftssystem jährlich mehr als fünf Milliarden Euro dank durch Bewegungsmangel bedingter Ausfälle. Gesundheit ist also längst ein ernstzunehmendes Wirtschaftsthema. Karl Prinz ist Corporate Sales Manager bei EGYM Wellpass – einem Unternehmen, das Mitarbeitergesundheit als strategischen Hebel statt als nettes Zusatzangebot versteht. Mit einem Netzwerk aus rund 14.000 Sport- und Wellnesseinrichtungen in Deutschland und Österreich sowie zahlreichen Onlinekursen zu Bewegung, Ernährung und mentaler Gesundheit zeigt unser Gast, wie Corporate Health funktioniert, wenn es wirklich alle erreichen soll. In dieser Folge sprechen wir mit ihm darüber, warum er sich bewusst für einen Job mit Sinn entschieden hat, was sich in den letzten Jahren grundlegend verändert hat, wenn Unternehmen auf Gesundheit schauen – und wie aus einem „leeren“ Benefit ein echter Wettbewerbsvorteil wird. Es geht um: - Warum betriebliche Gesundheitsförderung mehr ist als ein Feel-Good-Angebot - 15 Krankenstandstage und 5 Milliarden Euro Verlust – Gesundheit als Wirtschaftsthema - Von Fitnessstudio zu Longevity und Mental Health: der ganzheitliche Ansatz - Wie man Mitarbeitende im Schichtdienst oder im Homeoffice wirklich erreicht - Die häufigsten Fehler bei der Einführung von Corporate Health – und wie man sie vermeidet - Nutzungsraten, Daten-Insights und was Österreich von anderen Märkten lernen kann
57 Minuten
Wie gut kennst du dein Gehirn?   86 Milliarden Nervenzellen. 1.000 Billionen Synapsen. Zeit, sie alle mal kennenzulernen. Das Buch „Ein Date mit deinem Gehirn“ von Dr. Dr. Damir del Monte ist eine Einladung: Wer die eigenen Hirnwelten versteht, muss KI nicht fürchten. Welche Jobs bleiben dann eigentlich noch für uns übrig, wenn KI ohnehin alles besser kann? Gar nicht so unberechtigt, die Frage. Er muss die Antwort wohl kennen: Damir del Monte ist Neurowissenschaftler, Psychologe und Medizinwissenschaftler – klinisch ausgebildet in Psycho-, Trauma- und Schmerztherapie, Dozent für funktionelle Neuroanatomie und internationaler Keynote Speaker. In dieser Folge sprechen wir mit ihm über das vielleicht spannendste Universum, das es gibt – und das wir täglich mit uns tragen, ohne es wirklich zu kennen. Das erfährst du in dieser Folge: - warum dein Gehirn kein Abbild der Welt liefert, sondern immer auch ein Abbild deines Innenlebens - was ein „Vorhersagefehler" ist – und warum er eine Einladung zur Weiterentwicklung ist, die wir oft ablehnen - warum das Selbstbild ein Konstrukt ist – und warum das keine schlechte Nachricht ist - was passiert, wenn zwei Menschen wirklich miteinander in Resonanz gehen – auf die Millisekunde genau - warum Verkörperung das ist, was KI (noch) nicht kann Ein Gespräch, das zeigt: Das Menschlichste an uns ist nicht, was wir wissen. Sondern wie wir fühlen, erinnern und miteinander schwingen.
36 Minuten
Die Kraft der Stimme   Es gibt Menschen, die ihre Stimme erheben. Und es gibt Menschen, die mit ihrer Stimme Bühnen schaffen, auf denen viele andere zu Wort kommen. In dieser Folge sind wir bei einer Frau zu Gast, die beides macht. Yasmin Hafedh, besser bekannt als Yasmo – Rapperin, Slam-Poetin, Autorin, Kuratorin und Moderatorin – hat sich als Arbeiterkind ihren Platz in der österreichischen Kulturszene hart erkämpft. Als erste Frau wurde sie beim Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie Best Hip-Hop/Urban nominiert. Mit ihrer Band Yasmo und die Klangkantine liefert sie den Soundtrack zur Zeit – irgendwo zwischen Hip-Hop und Jazz, immer gesellschaftskritisch, immer nah dran. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie man den Weg als Künstlerin findet, wie man anderen eine Stimme gibt, ohne die eigene zu verlieren, und warum Gemeinschaft stärker ist als Ellenbogen. Ihr erfahrt: - warum es 20 Jahre gedauert hat, bis Yasmo sich Künstlerin nennen konnte - wie ihre Arbeit im Poetry Slam sie gelehrt hat: meine Bühne ist deine Bühne - wie die Musikszene so tickt - warum es mehr weibliche Stimmen und Entscheidungsträgerinnen braucht - warum Humor ein Coping-Mechanismus sein kann, um mit politischen Themen umzugehen - und warum man immer aufs Bauchgefühl hören und sich nicht unterkriegen lassen sollte
29 Minuten
Vom Problem zur preisgekrönten Innovation 100 Prozent Qualität. Null Fehlertoleranz. Und Mitarbeiter, die stundenlang in hellste LEDs schauen müssen, um diese Qualität zu sichern.   Aspöck Systems – europäischer Marktführer bei Lichtsystemen für Anhänger mit 65 Prozent Marktanteil – stand genau vor dieser Herausforderung. Gemeinsam mi dem Linzer Startup Danube Dynamics haben sie deshalb eine KI-gestützte Lösung entwickelt, die sowohl die Qualität garantiert als auch die Testdauer um bis zu 30 Prozent verkürzt. Besonders überraschend: der positive Nebeneffekt. Denn die Anzahl der Prüfgeräte hat sich dadurch von fünfzehn auf nur zwei reduziert. Eine Innovation, die 2025 mit dem „EDISON ALVA powered by Pier4“-Sonderpreis ausgezeichnet wurde.   In dieser Folge sprechen wir mit Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Christian Schwaighofer und Kevin Riepl von Aspöck Systems sowie Nico Teringl von Danube Dynamics darüber, wie aus einem Gesundheits- und Effizienzgedanken eine Revolution in der Qualitätskontrolle entstand. Und erfahren, warum solche Kooperationen zwischen etablierten Betrieben und Startups die Zukunft des Wirtschaftsstandorts sind.   In dieser Folge geht es um: - Die konkrete Herausforderung und warum absolute Qualität keine Kompromisse zulässt - Wie ein junges Startup aus dem tech2b-Inkubationsprogramm zum Gamechanger wurde - Von 15 Prüfgeräten auf 2 meets 30 Prozent Zeitersparnis – was bedeutet das für Mitarbeitende? - Warum die Verzahnung zwischen Leitbetrieben und Startups den Standort stärkt - Was beide Seiten voneinander lernen und wie echter Innovationstransfer in OÖ funktioniert
34 Minuten
Wie schafft man echte Relevanz in einer Welt der Dauerbeschallung?   Täglich Hunderte Werbebotschaften. Endloses Scrollen. Newsletter, die ungeöffnet bleiben. Und mittendrin die Frage: Wie erreicht man Menschen eigentlich noch – also, wirklich? Hermann Plekat, Sales Executive bei VENDO kennt beide Seiten. Als Dialogmarketing-Experte mit über 25 Jahren hat er erlebt, wie Aufmerksamkeit früher funktioniert hat und warum sie heute schwieriger zu gewinnen ist als je zuvor. Seine Antwort ist keine Plattform, kein Algorithmus und kein Trend. Seine Antwort heißt: Relevanz. Das richtige Produkt, zum richtigen Zeitpunkt, an die richtige Zielgruppe.   In dieser Folge geht es darum, wie echte Relevanz entsteht. Weshalb sie nur dann funktioniert, wenn man aufhört, den Kanal in den Mittelpunkt zu stellen, und anfängt, den Menschen zu denken. Und warum Print und Digital zwei Welten sind, die einander ergänzen, statt sich auszuschließen.   Außerdem erfahrt ihr: - Was ein Rasenmäher-Rabattcode im 4. Stock eines Wiener Hochhauses über Streuverlust lehrt - Warum Masse selten Klasse schlägt - Wann die Dosierung den Unterschied macht. Stichwort: „Ein Haar in der Suppe ist brutal viel, ein Haar auf dem Kopf wiederum wenig.“ - Wie man Menschen in dieser schnelllebigen Welt wirklich erreicht - Warum Print und Digital dabei kein Widerspruch sind, sondern ein Orchester - Und warum der handgeschriebene Brief manchmal mehr bewirkt als der beste Algorithmus
31 Minuten
Wie man mit Humor sichtbar wird   Wenn aus charmantem Hass eine Karriere entsteht. Es gibt Menschen, die nicken und lächeln, wenn sie genervt sind. Und dann gibt es unseren Podcastgast. Der hat nämlich aus den Dingen, die er so richtig hasst, eine ganze Karriere gemacht. In dieser Folge haben wir einen Mann zu Gast, der die Menschen seit über fünfzehn Jahren zum Lachen bringt und ihnen gleichzeitig den Spiegel vorhält. Michi Buchinger ist Kabarettist, Autor, Kolumnist, Content Creator und Podcaster. Er hat sich als feste Größe in der österreichischen Comedy- und Kabarettszene etabliert und lässt uns in seinen Formaten in sein Leben blicken – von Selbstoptimierung über Gesundheitsthemen bis hin zu Beziehungen. Alles immer mit einer gewissen Prise Selbstironie. Sein Markenzeichen: charmanter Hass und Alltagsbeobachtungen, die wehtun, weil sie so wahr sind. Im Interview erfahrt ihr: - wie es sich anfühlt, das erste Mal im Internet viral zu gehen - welche Station für ihn die herausforderndste seiner bisherigen Karriere war - wie man entscheidet, was man teilt und was privat bleibt - wie man es als Content Creator in einer sich schnell wandelnden Welt schafft, relevant zu bleiben - wie er mit Selbstzweifeln umgeht und wieso Humor ein Coping-Mechanismus sein kann - warum der beste Rat ist, sich selbst nicht zu ernst nehmen - was der einprägsamste Aprilscherz war, der Michi je gespielt wurde, und wieso er nie jemanden in den April schicken würde
27 Minuten
Die KI-Tools, die wir jetzt wirklich brauchen „AI-Slop" – Wort des Jahres 2025. Wer LinkedIn täglich öffnet, spürt es längst: Texte, die klingen wie alle anderen Texte. Raketen-Emojis, generische Floskeln, das obligatorische „aufs nächste Level heben". Irgendwann scrollt man einfach drüber. Anja Tessmann nennt das KI-Erschöpfung – und sie weiß, wovon sie spricht. Denn gleichzeitig ist sie überzeugt: KI kann empowern, effizienter machen, sogar befreien. Der Haken? Man muss sie kuratieren, nicht einfach laufen lassen. Anja Tessmann hat Sisterhood gemeinsam mit ihrer Schwester Juli gegründet – eine digitale Markenagentur mit Sitz in Berlin (Juli) und Wien (Anja). Wenn sie nicht gerade Unternehmen durch KI-Workshops begleitet, denkt sie darüber nach, wie Marken im Zeitalter des Einheitsbreis noch eine eigene Stimme behalten. Im Gespräch teilt Anja ihre ehrlichsten Beobachtungen aus der täglichen Arbeit mit Unternehmen – und gibt dabei konkrete Tool-Tipps, die man wirklich sofort ausprobieren kann. Darum geht‘s in der Folge: Co-Pilot statt Autopilot: Warum „tot automatisieren" genau den Einheitsbrei produziert, den niemand mehr lesen will – und was „kuratierte KI" 2026 bedeutet Wie man erkennt, ob die eigene Marke schon im generischen Sog verschwunden ist – und was man dagegen tun kann. Tool-Empfehlungen aus der Praxis: Von ChatGPT über Notebook LM und Wefi bis hin zu Newsrooms.ai aus Wien – welche Tools Anja wirklich täglich nutzt Datenschutz ohne Paranoia: Welche Einstellungen man in ChatGPT und Google Workspace kennen sollte Newsletter mit Persönlichkeit: Wie ein stark trainierter Custom-GPT und eine Schreibstilanalyse dafür sorgen, dass Texte zu 95 Prozent in der eigenen Tonality klingen Mehr zu Anja Tessmann und Sisterhood: [sisterhood berlin](https://sisterhood-berlin.de/) Tool-Tipp aus der Episode: [newsrooms.ai](https://newsrooms.ai/)
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Der Mutmacher-Podcast von Die Macher