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Episoden

21 Minuten
Wenn die Kerze im Eingangsbereich des Karl Josef Hospiz in Freiburg leuchtet zeigt das an: Hier ist gerade jemand gestorben. Am 1. Mai 2025 leuchtet sie für Gregor Passolini. Als Pflegefachkraft war Elke Haas bis zum Ende an seiner Seite. In Absprache mit dem Palliativ-Team hat sie beruhigende Medikamente verabreicht. Im Gegensatz zu Pflegekräften im Seniorenheim gehört das hier zur Tagesordnung. Und die Arbeit mit sterbenden Menschen ist anspruchsvoll. In der letzten Folge von Jenseits der Schwerkraft - Der letzte Ort auf Erden erinnert Lukas auch an den Gast Gregor Passolini. Passolini erzählt seine Lebensgeschichte: von seiner schweren Kindheit, Gefängnis, dem ganz großen Geschäft.
19 Minuten
In dieser Folge stellt Lukas Menschen vor, die nicht todkrank sind. Menschen, die zum Teil noch recht jung sind und sich freiwillig mit dem beschäftigen, was viele verdrängen: dem Tod. Er will herausfinden, warum jemand ins Hospiz geht, um zu helfen - und wie sich dadurch der Blick auf den Tod und das Leben verändert. Er spricht mit der Harfenistin Doejska Van der Linden, die einmal wöchentlich mit ihrer Harfe ins Hospiz kommt und über ihre Musik eine Bindung zu den Gästen aufbaut. Die 21-jährige Ehrenamtliche Amelie ist durch ihr Studium auf die Hospizarbeit aufmerksam geworden. Sie teilt im Hospiz unter anderem das Essen aus: "Es ist für mich ein wahnsinnig schöner Gedanke, dass eben dieses Essen für die Sterbenden etwas ganz Besonderes ist."
22 Minuten
Als Lukas für Podcastaufnahmen wieder im Hospiz ist, lernt er einen weiteren Mann kennen, der im Sterben liegt. Gregor Passolini erzählt ihm, dass er eigentlich eine falsche Diagnose erhalten hat und nicht im Hospiz sein dürfte. Er glaubt, das Hospiz sei ein Ort, an dem er gesund gepflegt werde. In dieser Folge werden auch weitere Mitarbeitende des Hospiz vorgestellt, zum Beispiel Claudia Sigwarth. Sie ist Ärztin im spezialisierten ambulanten Palliativteam der Uniklinik Freiburg, kurz: SAPV. Die Philosophie des Teams besagt, dass sie Patientinnen und Patienten am liebsten zuhause betreuen würden, wenn Plan A nicht hinhaut - die Betreuung durch Angehörige Zuhause. Plan C ist dann die Aufnahme in einem Hospiz. Lukas begleitet Claudia Sigwarth bei einem Beratungsgespräch mit einem Mann, der bislang von seiner Familie betreut wird, die dadurch sehr belastet ist.
23 Minuten
Die erste Annäherung zwischen Lukas Fleischmann und Jürgen Fleischmann, Gast im Hospiz Karl Josef, ist etwas holprig verlaufen. Bei einem seiner nächsten Besuche fragt Lukas daher Schwester Miriana Fuchs um Rat. Die Ordensschwester aus dem Orden der Franziskanerinnen von Siessen ist seit 2016 Leiterin des Hospiz Karl Josef in Freiburg. Sie kümmert sich täglich um sterbende Menschen und weiß, wie man einen Zugang zu ihnen findet. Ob es dieses Mal mit der Annäherung klappt? Wird Lukas seine Fragen stellen können? Schwester Miriana erklärt, dass der Begriff des Hospizes übersetzt Herberge bedeutet - und welche Eigenschaften ihr helfen, ihrer täglichen Arbeit nachzugehen. Für sie ist die Gleichzeitigkeit von Kaffeekränzchen und Sterben kein Widerspruch. Ihre Herberge versteht sie als einen Ort, wo Menschen Halt machen, die auf der Durchreise sind. Die einen brauchen eine längere Zeit der Erholung und bleiben mehrere Tage oder Wochen.
2 Minuten
Was passiert am Ende des Lebens mit den sterbenden Menschen? Was ist ihnen wichtig, was bereuen sie, welche Wünsche haben sie? Und wer sind die Menschen, die es sich zur (Lebens-)Aufgabe gemacht haben, sterbende Menschen in Würde zu begleiten? Diesen Fragen geht der Journalist Lukas Fleischmann im neuen BZ-Podcast "Jenseits der Schwerkraft" nach. Dafür hat er das Karl Josef Hospiz in Freiburg über mehrere Monate viele Male besucht. Dort arbeiten Palliative-Care-Pflegefachkräfte, ÄrztInnen aus dem spezialisierten ambulanten Palliativversorgungsteam (SAPV) der Uniklinik Freiburg, Ehrenamtliche, eine Sozialpädagogin, eine Harfenistin und Leiterin Schwester Miriana. Sie kümmern sich um die acht Gäste, die das Hospiz gleichzeitig aufnehmen kann. „Jenseits der Schwerkraft, Staffel 2 - Der letzte Ort auf Erden“ ist ein Podcast der Badischen Zeitung, produziert von Escucha mit Unterstützung der Fachstelle für Kur- und Klinikseelsorge im Erzbistum Freiburg. In Zusammenarbeit mit dem Karl Josef Hospiz Freiburg.

Tipp der Redaktion

Die zweite Staffel des Podcasts "Jenseits der Schwerkraft – Der letzte Ort auf Erden“ ist draußen! Darin begleitet Journalist Lukas Fleischmann einfühlsam das Leben und Sterben im Hospiz Karl Josef in Freiburg. Die einfühlsamen und berührenden Porträts der Gäste sowie des Teams dienen dem Ziel, Berührungsängste vor dem Lebensende abzubauen.
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Über diesen Podcast

Wie verändert sich die Sicht auf das Leben, wenn der Tod dein täglicher Begleiter ist? Drückt dich das zu Boden oder fällt es dir so leichter, das Wesentliche im Leben zu sehen? Diesen Fragen geht der Journalist Lukas Fleischmann in “Jenseits der Schwerkraft” nach. Dazu begibt er sich in Staffel 1 an die Uniklinik Freiburg, um das ambulante Kinderpalliativteam kennenzulernen. In sechs Folgen erzählt “Jenseits der Schwerkraft” die Geschichten der einzelnen Teammitglieder, von ihrer Arbeit miteinander - aber auch die der Familien und ihrem Umgang mit dem Tod. In Staffel 2 "Der letzte Ort auf Erden" begibt sich Lukas Fleischmann dann ins Hospiz. Welche Gedanken machen sich Menschen, die ihre letzte Lebenszeit in einem Hospiz verbringen? Wer arbeitet dort und was sind ihre Aufgaben? In der zweiten Staffel von Jenseits der Schwerkraft geht es um das Freiburger Hospiz Karl Josef. Lukas Fleischmann hat dort viel Zeit verbracht und eine besondere Bindung zu zwei Gästen aufgebaut, deren Lebensgeschichten er in diesem Podcast erzählt. Durch Nähe, Offenheit und persönliche Einblicke versucht dieser Podcast, Berührungsängste vor dem Tod und dem Sterben abzubauen.
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„Jenseits der Schwerkraft“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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