Podcaster
Episoden
20.01.2026
34 Minuten
️ Wie erkennt man Populismus – und wie fühlt er sich
eigentlich an?
In dieser Folge von PEACE OUT – dem Podcast von
pics4peace spricht Julian mit Lisa,
Gestalterin und frischgebackene Bachelorabsolventin der Fakultät
Gestaltung in Würzburg. Im Mittelpunkt steht ihr Abschlussprojekt
„Echo-Kammer“ – ein interaktives,
spielerisch-satirisches Instrument, das junge Menschen für
populistische Rhetorik sensibilisieren soll.
Echo-Kammer funktioniert wie ein politisches DJ-Pult:
️ Ein gesprochener Satz
️ Regler für zentrale Elemente des Populismus
eine KI, die analysiert, zuspitzt oder entschärft
️ ein Avatar, der das Ergebnis laut in den Raum trägt
Gemeinsam sprechen wir darüber,
– warum Populismus vor allem emotional wirkt
– weshalb junge Menschen besonders anfällig dafür sind
– wie man politische Bildung ohne Belehrung gestalten kann
– welche Rolle KI als Werkzeug im Designprozess spielt
– und warum Verbote (z. B. von Social Media) keine echte Lösung
sind
Lisa erzählt offen von ihrem Rechercheprozess, von überraschenden
Reaktionen bei der Ausstellung, von den Grenzen und Risiken von
KI – und von ihrer Überzeugung, dass Gestaltung gesellschaftlich
wirksam sein kann.
Ein Gespräch über Resilienz statt Verbote,
Verstehen statt Moralisieren und die Frage, wie
kreative Projekte helfen können, Manipulation sichtbar zu machen.
Jetzt reinhören in PEACE OUT
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13.01.2026
44 Minuten
Wie kann Stadtpolitik für Jugendliche spannend, zugänglich und
greifbar werden?
Lorenz hat darauf eine kreative Antwort gefunden: Escape
Demos – ein mobiles Escape Game, das Demokratie mitten
in den Stadtraum bringt. ️
Im Gespräch erzählt er von seinem Bachelorprojekt, von
politischer Bildung ohne Belehrung, von Gamification als
Türöffner und davon, warum Beteiligung dort anfangen muss, wo
Jugendliche wirklich sind. Es geht um Design, Verantwortung,
Lernen durch Spielen – und um die Frage, wie echte Teilhabe
entstehen kann.
Ein ehrliches, inspirierendes Gespräch über Social Design,
Jugendbeteiligung und die Kraft kreativer Vermittlung.
Die komplette Podcast-Folge hörst du bei PEACE
OUT überall, wo es Podcasts gibt.
️ Mehr zum Projekt:
https://www.pics4peace.de/tagebuch/detailansicht/news/escape-game-zur-stadtpolitik
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11.12.2025
26 Minuten
Johannes lebt seit den späten 70ern in Würzburg – und beschreibt
die Stadt heute mit einer Mischung aus Dankbarkeit, Humor und
einer großen Portion rheinischer Gelassenheit. Geboren im
Rheinland, familiär verwurzelt zwischen Ostpreußen und Schwaben,
nennt er sich inzwischen augenzwinkernd einen „Rhein-Main-Länder“
– irgendwo zwischen Herkunft, Wahlheimat und den vielen Menschen,
die ihn geprägt haben.Im Gespräch erzählt er, warum Würzburg für
ihn Zuhause geworden ist: wegen der Menschen, der Offenheit, des
Alltagsgefühls, „dass niemand die Straßenseite wechselt, wenn man
ihnen entgegenkommt“. Er spricht über seine Ehe, seine Musik,
seinen Beruf – und darüber, wie viel Glück und Dankbarkeit in
seinem Leben eine Rolle spielen.Gleichzeitig findet Johannes
klare Worte zur politischen Lage: Er sorgt sich um Intoleranz,
Verrohung und den Verlust von gegenseitigem Respekt. Er berichtet
von Studierenden aus der Ukraine, vom Krieg, der plötzlich nah
wirkt, und von seiner Überzeugung, dass Bildung – intellektuell
und emotional – das wichtigste Fundament für eine offene
Gesellschaft bleibt.Besonders eindrücklich erzählt Johannes von
Integration als beidseitigem Prozess: davon, wie er für junge
Menschen bürgt, ihnen Wege öffnet – und warum er sich wünscht,
dass auch wir uns mehr für die Kulturen der Menschen
interessieren, die zu uns kommen. „Man soll Menschen leben
lassen, wie sie wollen – solange sie den Raum akzeptieren, in dem
wir gemeinsam leben.“Kraft findet Johannes in seiner
Partnerschaft, in der Musik, im Unterricht, in Begegnungen. Für
die Zukunft wünscht er sich eine Gesellschaft, die offen bleibt,
neugierig wird – und die Kultur, Bildung und Miteinander nicht
für selbstverständlich hält.Ein ruhiges, warmes Gespräch voller
Lebenserfahrung, Humor und klarer Haltung. Die komplette
Podcast-Reihe „PEACE OUT – 1.000 Erfahrungen“ gibt’s überall, wo
es Podcasts gibt.️ Mehr zu unserem Projekt:
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11.12.2025
26 Minuten
Miralem ist in Bosnien-Herzegowina geboren, in den 90er-Jahren
nach Deutschland gekommen – und seit vielen Jahren in Würzburg
zuhause. In diesem Gespräch erzählt er von den Gerüchen seiner
Kindheit, von großen Töpfen auf dem Herd und von einem Zuhause,
in dem Kochen nie nur Essen war, sondern ein Ort der Nähe und des
Miteinanders.Er spricht darüber, wie schwierig es sein kann, neu
anzufangen – und wie viel Mut es braucht, sich in einem fremden
Land etwas aufzubauen. Gleichzeitig macht er deutlich, warum
Integration für ihn kein theoretischer Begriff ist, sondern
tägliche Arbeit: zuhören, vermitteln, Brücken bauen. Heute ist er
Ansprechpartner für viele Menschen, die nach Würzburg kommen und
Orientierung suchen – eine Rolle, die er ernst nimmt, weil er
selbst weiß, wie sich Unsicherheit anfühlt.Miralem erzählt von
den Erfahrungen, die ihn geprägt haben, von Momenten des
Ankommens, aber auch von Situationen, in denen er gemerkt hat,
wie schnell Menschen unterschätzt werden, wenn man ihre
Geschichte nicht kennt. Trotzdem bleibt er jemand, der Hoffnung
in sich trägt – Hoffnung auf mehr Respekt, auf eine Zukunft, die
nachhaltiger gedacht wird, und auf eine Gesellschaft, in der
Unterschiede als Stärke verstanden werden.Kraft findet er im
gemeinsamen Kochen, in Begegnungen, in seiner Familie und darin,
Verantwortung zu übernehmen, wenn andere jemanden brauchen, der
ihnen den Weg erklärt. Für die Zukunft wünscht er sich mehr
Geduld miteinander, mehr Offenheit – und dass Würzburg so
vielfältig bleibt, wie er es heute erlebt.Tauche ein in ein
warmes, ehrliches Gespräch über Heimat, Integration, Neuanfang,
Verantwortung und eine nachhaltige Zukunft. Die komplette
Podcast-Reihe „PEACE OUT – 1.000 Erfahrungen“ gibt’s überall, wo
es Podcasts gibt.️ Mehr zu unserem Projekt:
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28.11.2025
49 Minuten
Mercedes lebt seit einigen Jahren in Würzburg – und hat hier
etwas gefunden, das für sie kostbarer ist als vieles andere:
Sicherheit. Im Gespräch erzählt sie, warum sie sich in dieser
Stadt wohler fühlt als in vielen großen Metropolen, in denen sie
zuvor gelebt hat, und weshalb ihre Kinder hier ohne Angst durchs
Leben gehen können.
Sie spricht darüber, wie schnell wir vergessen, wie gut wir es
haben – und warum ein Blick über den Tellerrand oft hilft, den
eigenen Alltag neu wertzuschätzen. Gleichzeitig beschreibt sie,
was sie manchmal frustriert: zu viele Autos, zu wenig Parkplätze,
rote Ampeln. Aber am Ende, sagt sie, sind das nur Kleinigkeiten
in einem Leben, das sich insgesamt sehr gut anfühlt.
Mercedes erzählt, was ihr Würzburg gibt: kulturelle Vielfalt, ein
Gefühl von Miteinander und eine Atmosphäre, die es leicht macht,
sich zuhause zu fühlen. Sicherheit, Freiheit, Zugehörigkeit – all
das erlebt sie hier täglich.
Ein ruhiges, ehrliches Gespräch über Ankommen, Stadtleben,
Familie und die Frage, was es bedeutet, sich wirklich irgendwo
sicher zu fühlen.
Die komplette Podcast-Reihe „PEACE OUT – 1.000
Erfahrungen“ gibt’s überall, wo es Podcasts gibt.
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Über diesen Podcast
PEACE OUT Ein Podcast von pics4peace mit 1.000 Erfahrungen -
Geschichten von Menschen aus Würzburg i.R.v. #endlichankommen
(Interviews geführt von Pia Beckmann und Thomas Kirchberg)
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