Podcaster
Episoden
13.01.2026
20 Minuten
„Leichtigkeit des Seins“ hatten wir uns Ende letzten Jahres für
2026 vorgenommen. Und nun steht die Frage: Wie erreicht man eine
solche am besten? Willy ist auf einen gleichnamigen Rosé-Wein
gestoßen und „baut“ darauf . Petra fällt Milan Kunderas Roman: „Die
unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ ein. Aber: Von Beidem kommen
die Beiden schnell weg und stellen fest, dass es besonders wichtig
ist, das, was einen umgibt, mehr wahrzunehmen … Mal ganz praktisch
und direkt gefragt: Wieviel Leichtigkeit haben die beiden
Protagonisten dieses Podcast in ihrem Alltag? Für Willy war die
Kreuzfahrt mit der „MS Deutschland“ gen Afrika etwas, „um wieder
Leichtigkeit zu finden.“, was auch „Loslassen“ bedeuten kann. Oder:
„Lass‘ dich fallen, die Gruppe fängt dich auf.“, was wiederum
durchaus schiefgehen kann, wie sich Willy an eine Übung in der
Schauspielschule erinnert. Für Petra ist „Loslassen“ ein Stück weit
„wegzukommen vom Perfektionismus, was Arbeit ist.“ Und sie hat sich
für 2026 vorgenommen, sich von Überflüssigem zu Hause trennen.
Willy will nicht mehr übelnehmen, wenn er gerade nicht „im Fokus
steht.“ Auch Absagen will er leichter nehmen. „Denn das spiegelt
sich ja dann auch wider bei allem, was kommt.“ „Dieses Loslassen
möchte ich jetzt aktiv üben.“ sagt Willy aus vollstem Herzen. Petra
wünscht sich überall mehr humorvolle Leichtigkeit und Beide sind
sich einig: „Fröhlich sein ist für Andere, aber auch fürs eigene
Befinden wichtig!“ In dem Sinne: Viel Spaß mit der 45. Episode von
„VORSICHT SchwarzWild“.
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31.12.2025
19 Minuten
Jahresrückblicke – was bringen diese? „In dieser schnelllebigen
Zeit ist ein Blick aufs zurückliegende Jahr gut.“ sagt Petra und
Willy schlägt für 2026 sogar einen Halbjahresrückblick vor. „Machen
wir.“ nimmt Petra die Idee auf. Petras Jahr 2025 war – gelinde
gesagt – durchwachsen. Genannt seien hier nur die Stichworte: Auto
wurde zweimal demoliert, sie ist mitten in der Nacht auf der Straße
in Berlin überfallen worden und sie musste mit gehackten Daten
umgehen. Willy war gerade wieder auf einer Reise mit dem
Kreuzfahrtschiff „MS Europa“. Dort hat er die Gäste mit höchst
erfolgreichen Lesungen erfreut. Und er weiß es zu schätzen, alles
mal wieder von außen zu betrachten. Wenn es – wie beispielsweise in
Südafrika – ums tägliche Überleben geht, „ … dann sind unsere
Probleme nicht so wichtig.“ sagt er. Für 2026 regt Willy an, vor
allem nach vorn zu schauen, da die zurückliegenden Ereignisse
ohnehin nicht zu ändern sind. Beide sind überzeugt: Die Kriege auf
der Welt müssen aufhören. Und: Wir nehmen in Deutschland Vieles zu
bierernst. „Manchmal fehlen uns Leichtigkeit und Humor.“ Petra und
Willy sprechen – angesichts des Jahresendes – auch über das Klima,
über Versicherungen, für die Willy konkrete Tipps parat hat, und
natürlich darf das Thema KI nicht fehlen … Viel Spaß mit der 44.
Episode von „VORSICHT SchwarzWild“.
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14.10.2025
21 Minuten
Außergewöhnlicherweise startet diese Episode mit live-Musik. Denn
heute geht es um Hobbies und Petra war mal Querflötistin – ein
intensives Hobby in Kinder- und Jugendtagen, das eigentlich zum
Beruf werden sollte. Und Willy hat auch gleich eine Geschichte in
Sachen Musikinstrument – aus seiner Kindergartenzeit – parat, um
dann sein aktuelles Hobby zu verraten. Das Hobby Beider ist
natürlich das Podcasten – wobei hier gilt, dass man beim Hobby die
Arbeit nicht sehen soll. Petra betont vor diesem Hintergrund, dass
ihr beruflichen Aktivitäten nicht selten „Hobby-Charakter“ haben;
und zwar im Sinne von „Spaß haben“. Willy bringt noch ein, dass
bestimmte Hobbies in den Augen von Anderen durchaus eigenartig sein
können. Angeln oder Briefmarken sammeln beispielsweise… Mehr dazu
in der 43. Episode von „VORSICHT SchwarzWild“.
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30.09.2025
21 Minuten
„Hurra ich bin ein Schulkind und nicht mehr klein.“ ist – anders
als vermutet – kein bekanntes Lied aus der DDR, sondern eine
moderne Adaption eines viel älteren Volksliedes. Der Text, der
heute darauf gesungen wird, ist im Grunde ein traditionelles Lied,
das bereits seit dem 18. Jahrhundert existiert. Ja, und als Petra
und Willy das Lied gleich zu Beginn dieser Episode ansingen, wird
klar, dass es dem Lied „Ein Männlein steht im Walde“ verdächtig
ähnlich ist. Letzteres ist eines der zahlreichen Kinderlieder von
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben aus dem Jahr 1843, der
bekanntermaßen aus volkstümlichen Quellen schöpfte. „Hurra, ich bin
ein Schulkind.“ ist heute – zumindest als „Spruch“ – weiterhin ganz
aktuell, wie Petra von der Einschulung ihres jüngeren Enkels zu
berichten weiß und erinnert sich anlässlich dessen, dass in ihren
Zeugnissen oft der Satz stand: „Petra muss noch lernen, sich
zurückzuhalten.“ Willy weiß noch ganz genau, dass er sich bei
seiner Schuleinführung v.a. auf die Geschenke gefreut hat … womit
die beiden Protagonisten bei ihrer Schulzeit sind und letztlich bei
„küssenden Guramis“ – das sind Fische, die im Aquarium mit ihren
wulstigen Lippen die Scheiben putzen – landen. Viel Spaß mit dieser
42. Episode von „VORSICHT SchwarzWild“.
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14.09.2025
23 Minuten
„Als Mann ist man gut beraten, sich mit dem Feminismus
auseinanderzusetzen.“ sagt Willy und fragt Petra gerade heraus:
„Bist du eine Feministin?“ Petra antwortet: Ich bin keine
Feministin. Ich bin eine Frau.“ Steht die Frage: Was genau versteht
man eigentlich unter Feminismus? Definitionen besagen (ungefähr)
Folgendes: „Feminismus ist eine Ideologie, Bewegung und Theorie,
die sich für die Gleichstellung von Frauen und die Überwindung von
Geschlechterungleichheit einsetzt. Es geht darum, Benachteiligungen
aufgrund des Geschlechts abzubauen und eine Gesellschaft zu
schaffen, in der alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht,
gleiche Chancen und Rechte haben.“ Petra betont, dass es weniger um
Chancengleichheit als vielmehr um „gerechte Chancen“ geht und
erinnert sich an ihre Erfahrungen, die als 23-Jährige
stellvertretende Redaktionsleiterin im DDR-Rundfunk wurde –
einfach, weil sie lauthals Verbesserungen in der Musikredaktion
vorgeschlagen hatte und willens war, diese umzusetzen. Willy
erwähnt, dass es Frauen in unserer patriarchalischen Gesellschaft
doppelt schwer haben – in Berlin ist der „Internationale Frauentag“
am 8. März eines jeden Jahres mittlerweile übrigens ein Feiertag –
und stellt die Frauen-Quote zur Diskussion. Ganz schnell landen wir
dann bei Klischees über Frauen (Shoppen z.B.) und kommen darauf,
dass Frauen in hohen Positionen manchmal männlicher sind als Männer
und Travestiekünstler nicht selten fraulicher als Frauen …
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Feminismus eine
vielschichtige und dynamische Bewegung ist, die sich für
Geschlechtergerechtigkeit und eine umfassende soziale Veränderung
einsetzt. Und ganz praktisch und versöhnlich schlägt Willy zu guter
Letzt vor, dass Männer und Frauen doch einfach mehr miteinander
reden sollten … Viel Spaß mit dieser Episode 41 von „VORSICHT
SchwarzWild“.
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Über diesen Podcast
Petra Schwarz und Falk-Willy Wild diskutieren über "Gott und die
Welt", also über das alltägliche Leben" :-) und dabei geht es ganz
persönlich zu. In dieser 1. Episode starten wir mit dem Thema:
Männer und Frauen, die sich auf eine besondere Art und Weise nicht
verstehen. Danach sind wir ganz schnell bei unseren Eltern und
Kindern; sprich: bei Unterschieden in den Generationen und der
wichtigen Frage: Geht Willy, wenn er 60 wird, mit seiner Mutter,
die dann 80 ist, wirklich zusammen in die Disko? Apropos Mama:
Deren Rolle in anderen Kulturen wird besprochen und dass wir in
Deutschland weiterhin in einer Männergesellschaft leben. Womit wir
beim Gendern landen, das Petra hasst – insbesondere, wenn eine
Stotterei á la "Wissenschaftler*innen" in die Alltagssprache Einzug
hält, ohne dass junge Menschen das überhaupt merken. Zuletzt
offeriert Willy, dass er immer schon Schlagersänger werden wollte
und nun vorhat, seine Alterskarriere zu starten, was gut passt,
denn Petra will als Kreuzfahrtdirektorin durchstarten. Ja, und dann
gehen wir beide zusammen auf Welt-Tournee ...
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