Motorcultur - Der Podcast für automobile Underdogs Archiv
136 Episoden
1 Stunde 26 Minuten
Zurück aus der Herbstferienpause. Benni hat sich den Ringfinger gebrochen. Am Seilzugstarter vom Rasenmäher. Sascha hat in der Zwischenzeit eine Airbrush-Ausrüstung, einen Kompressor und 500 Revell-Farbtöpfchen angeschafft. Was letzte Folge noch eine Idee war, ist vollständig eskaliert.
Kurzer Blick nach Paris: Der neue Citroën 2CV überzeugt, besonders als Kastenwagen-Variante. Dazu Fiat Multiplay, Opel STX, Alfa Cuore Rosso. Das ist alles Retro, alles gut gemacht. Porsche Mission S: sieht gut aus. Tesla Roadster: Raketen drin, landet auf der Halfpipe, sieht dafür nicht gut aus.
Isuzu, Teil 2: Der Piazza mit seinen Bedien-Satelliten, dem versteckten Nebelscheinwerfer-Schalter und Lotus-Zusammenarbeit. Trooper, Vehicross, Frontera-Vorlage – und die Diesel-Motoren, die jahrzehntelang bei Opel liefen.
Parkung: Sascha parkt den Isuzu Vehicross erneut – seit April 2025 inseriert, jetzt 17.500 Euro, Klima defekt. Benni verpasst ein Otl-Aicher-Buch für 80 Euro und parkt zwei originale Porsche-924-Transportkisten für 100 Euro. Eine halbe Stunde von Sascha entfernt.
Anregungen, Korrekturen (in Näselstimme) und sonstiges an:
info@motorcultur.de
https://instagram.com/motorcultur_podcast
https://motorcultur.de
Musik (Intro und Outro) von Motorcultur Podcast
Kurzer Blick nach Paris: Der neue Citroën 2CV überzeugt, besonders als Kastenwagen-Variante. Dazu Fiat Multiplay, Opel STX, Alfa Cuore Rosso. Das ist alles Retro, alles gut gemacht. Porsche Mission S: sieht gut aus. Tesla Roadster: Raketen drin, landet auf der Halfpipe, sieht dafür nicht gut aus.
Isuzu, Teil 2: Der Piazza mit seinen Bedien-Satelliten, dem versteckten Nebelscheinwerfer-Schalter und Lotus-Zusammenarbeit. Trooper, Vehicross, Frontera-Vorlage – und die Diesel-Motoren, die jahrzehntelang bei Opel liefen.
Parkung: Sascha parkt den Isuzu Vehicross erneut – seit April 2025 inseriert, jetzt 17.500 Euro, Klima defekt. Benni verpasst ein Otl-Aicher-Buch für 80 Euro und parkt zwei originale Porsche-924-Transportkisten für 100 Euro. Eine halbe Stunde von Sascha entfernt.
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1 Stunde 38 Minuten
Reaktionen auf die Ferrari-Folge: gemischte Rückmeldungen, die wir als Kompliment verstehen. Und eine tolle Mail aus Belgien von Frederic, dessen YouTube-Kanal PuroDino überhaupt erst den Anstoß gegeben hat – ohne Fredericks Videos kein Fioravanti-Buch, ohne das Buch keine Folge 118. Kanalempfehlung, Link folgt.
Dann: Der neue Jaguar. Type 01. Wir waren damals schon nicht in dem Chor derer, die das Konzept zerrissen haben – und jetzt, wo er in Produktionsform zu sehen ist, bleiben wir dabei. Die Seitenlinie ist gut. Die Messing-Akzente im Kotflügel sind gut. Und alle, die jetzt plötzlich Jaguar-Traditionalisten sind: wenn es so toll lief, warum hat dann kaum jemand einen gekauft?
Plastikmodellbau ist zurück. Sascha hat sich einen Modellbaumarkt in der Nähe erschlossen und kommt mit einer Mitsubishi Zero und einem BMW 630 CS von Heller nach Hause. Benni hat seit der DDR nicht mehr gebaut – damals Flugzeuge, damals VEB Plasticart – und fragt sich jetzt, ob man einen Copen-Bausatz mit dem Originallack aus der Sprühdose lackiert. Antwort: grundieren, dann ja. Ein zweiter Motorcultur-Podcast über Modellbau bleibt vorläufig auf der Projektliste.
Die Sammlung Sonderklasse wird am 6. und 7. November in Österreich versteigert, veranstaltet von Hummel & Granner in Kooperation mit Metropole Druten aus Holland. Schwerpunkt: W116, W126, W140 – aber nicht in Schwarz-Schwarz. Sondern: Citrusgrün, Ikonengold, Beryll Metallic, Byzantiumgold, Apricot Orange, Malachitgrün, Mahagonibraun.
Und dann: das Hauptthema. Isuzu. Ältere Marke als Toyota und Nissan. Erster japanischer Diesel-PKW. Erste GT-R-Bezeichnung im japanischen Serienauto. Die Geschichte wird nach der Pause weitergehen.
Parkung: Benni parkt einen Daihatsu Terios mit 56.000 km für 12.000 Euro – kein Kaufinteresse, aber irgendwie doch geparkt. Sascha parkt einen Opel Admiral/Kapitän KAD-Schrägheck, umgebaut für ZDF-Fernsehteams, Baujahr 1970, weiß, ZDF-Kennzeichen noch dran, steht in den Niederlanden, 3.500 Euro, Zustand wie erwartet.
Wer weiß, was Gemini-Kroketten sind, schreibt uns. Es gibt einen Prospekt zu gewinnen.
Nächste Woche keine neue Folge – Benni macht Urlaub. Danach: Isuzu Part 2, Piazza und alles was folgt.
PuroDino auf YouTube – unbedingt anschauen für alle, die mehr zum Ferrari 308 GT4 wissen wollen. https://www.youtube.com/@PuroDino-74
Sammlung Sonderklasse – Auktion 6./7. November, Hummel & Granner, Österreich. https://hg.auction/auktionen/auktion-november-2026/
aninfo@motorcultur.de
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Musik (Intro und Outro) von Motorcultur Podcast
Titelbild: Toyota Collection
Dann: Der neue Jaguar. Type 01. Wir waren damals schon nicht in dem Chor derer, die das Konzept zerrissen haben – und jetzt, wo er in Produktionsform zu sehen ist, bleiben wir dabei. Die Seitenlinie ist gut. Die Messing-Akzente im Kotflügel sind gut. Und alle, die jetzt plötzlich Jaguar-Traditionalisten sind: wenn es so toll lief, warum hat dann kaum jemand einen gekauft?
Plastikmodellbau ist zurück. Sascha hat sich einen Modellbaumarkt in der Nähe erschlossen und kommt mit einer Mitsubishi Zero und einem BMW 630 CS von Heller nach Hause. Benni hat seit der DDR nicht mehr gebaut – damals Flugzeuge, damals VEB Plasticart – und fragt sich jetzt, ob man einen Copen-Bausatz mit dem Originallack aus der Sprühdose lackiert. Antwort: grundieren, dann ja. Ein zweiter Motorcultur-Podcast über Modellbau bleibt vorläufig auf der Projektliste.
Die Sammlung Sonderklasse wird am 6. und 7. November in Österreich versteigert, veranstaltet von Hummel & Granner in Kooperation mit Metropole Druten aus Holland. Schwerpunkt: W116, W126, W140 – aber nicht in Schwarz-Schwarz. Sondern: Citrusgrün, Ikonengold, Beryll Metallic, Byzantiumgold, Apricot Orange, Malachitgrün, Mahagonibraun.
Und dann: das Hauptthema. Isuzu. Ältere Marke als Toyota und Nissan. Erster japanischer Diesel-PKW. Erste GT-R-Bezeichnung im japanischen Serienauto. Die Geschichte wird nach der Pause weitergehen.
Parkung: Benni parkt einen Daihatsu Terios mit 56.000 km für 12.000 Euro – kein Kaufinteresse, aber irgendwie doch geparkt. Sascha parkt einen Opel Admiral/Kapitän KAD-Schrägheck, umgebaut für ZDF-Fernsehteams, Baujahr 1970, weiß, ZDF-Kennzeichen noch dran, steht in den Niederlanden, 3.500 Euro, Zustand wie erwartet.
Wer weiß, was Gemini-Kroketten sind, schreibt uns. Es gibt einen Prospekt zu gewinnen.
Nächste Woche keine neue Folge – Benni macht Urlaub. Danach: Isuzu Part 2, Piazza und alles was folgt.
PuroDino auf YouTube – unbedingt anschauen für alle, die mehr zum Ferrari 308 GT4 wissen wollen. https://www.youtube.com/@PuroDino-74
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Titelbild: Toyota Collection
1 Stunde 26 Minuten
Lutz aus dem Bergkanton Wallis hat uns zwei handgemachte Holz-Flaschenöffner mit Motorcultur-Logo geschickt. Der Tacker ist offiziell in Rente. Herzlichen Dank.
Die Saison neigt sich dem Ende zu. Der Vanden Plas kommt in die Tiefgarage, das Falltdach braucht Aufmerksamkeit, der Midget muss gehen – das steht fest. Und der Daihatsu Copen ist inzwischen so sehr zum bevorzugten Fortbewegungsmittel geworden, dass der Prius beim Umsteigen wirkt wie ein Airbus A380.
Dazu die Verlosungsautos der Kinderkrebshilfe – darunter ein Jaguar XJ-S V12 in Grün, ein Adler Trumpf Junior Cabriolimousine von 1936 und ein Opel Ascona von 1986, der in Brasilien als Chevrolet Monza vom Band lief. Kreis geschlossen.
Dann das Hauptthema ist ausgerechet ein Ferrari. Aber einer, der sich hier trotzdem nicht falsch anfühlt. Der Ferrari 308 GT4, vorgestellt im Oktober 1973 auf dem Pariser Salon, mitten in der Ölkrise: kantig, viereckig, Bertone-Design, V8 quer eingebaut, vier Sitze, kein Pininfarina, kein Cavallino beim ersten Auftritt – zunächst nur als Dino verkauft.
Parkung: Sascha parkt einen Renault Twingo Elektro-Werksprototypen – 30 Jahre Twingo Edition, aus der Renault Museumsauflösung, vollbeledert, hellblaue Sonderfarbe mit Kontrastspoiler, 30 PS, nicht zulassungsfähig, 19.890 Euro bei der Garage Blanc. Benni parkt einen Mercedes 450 SE W116 in Aqua Blau – eine Farbe, die auf den Fotos kaum von Weiß zu unterscheiden ist, mit Radkappen, Lenkradautomatik, Schiebedach und Klimaanlage.
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Dazu die Verlosungsautos der Kinderkrebshilfe – darunter ein Jaguar XJ-S V12 in Grün, ein Adler Trumpf Junior Cabriolimousine von 1936 und ein Opel Ascona von 1986, der in Brasilien als Chevrolet Monza vom Band lief. Kreis geschlossen.
Dann das Hauptthema ist ausgerechet ein Ferrari. Aber einer, der sich hier trotzdem nicht falsch anfühlt. Der Ferrari 308 GT4, vorgestellt im Oktober 1973 auf dem Pariser Salon, mitten in der Ölkrise: kantig, viereckig, Bertone-Design, V8 quer eingebaut, vier Sitze, kein Pininfarina, kein Cavallino beim ersten Auftritt – zunächst nur als Dino verkauft.
Parkung: Sascha parkt einen Renault Twingo Elektro-Werksprototypen – 30 Jahre Twingo Edition, aus der Renault Museumsauflösung, vollbeledert, hellblaue Sonderfarbe mit Kontrastspoiler, 30 PS, nicht zulassungsfähig, 19.890 Euro bei der Garage Blanc. Benni parkt einen Mercedes 450 SE W116 in Aqua Blau – eine Farbe, die auf den Fotos kaum von Weiß zu unterscheiden ist, mit Radkappen, Lenkradautomatik, Schiebedach und Klimaanlage.
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1 Stunde 25 Minuten
Wir haben eine Datenbank. Bastian, ein Hörer von uns, hat aus den YouTube-Transkripten aller Folgen eine durchsuchbare Motorkultur Car Search Engine gebaut: https://motorcultur.19inch.org – und die hat uns ein bisschen erschüttert. Das meistgenannte Auto im Motorcultur-Podcast ist nämlich nicht der Nissan Micra! Skandal!
Benni hat letzter Woche einen frühen Opel Manta B GT/E von www.mondaenmobil.com gefahren. Das führt direkt ins Hauptthema – denn der GT/E erinnert formal an den Chevrolet Monza von 1975. Und wer anfängt, dem Monza-Badge durch die General-Motors-Geschichte zu folgen, kommt so schnell nicht mehr raus.
Außerdem: Warum der Manta CC der Monza für Arme ist, was Karl Dall mit Porsche zu tun haben soll (Mockumentary-Empfehlung: „Projekt 1450 – Die Manta-Verschwörung"), und ob Seat als Marke noch existiert. Kurze Antwort: Ja, aber Cupra hat längst übernommen.
Und in den Parkungen machen wir eine Reise zu den ersten Folgen des Podcasts.
Die Car Search Engine findet ihr unter motorcultur.19inch.org – danke, Bastian.
aninfo@motorcultur.de
https://instagram.com/motorcultur_podcast
https://motorcultur.de
Benni hat letzter Woche einen frühen Opel Manta B GT/E von www.mondaenmobil.com gefahren. Das führt direkt ins Hauptthema – denn der GT/E erinnert formal an den Chevrolet Monza von 1975. Und wer anfängt, dem Monza-Badge durch die General-Motors-Geschichte zu folgen, kommt so schnell nicht mehr raus.
Außerdem: Warum der Manta CC der Monza für Arme ist, was Karl Dall mit Porsche zu tun haben soll (Mockumentary-Empfehlung: „Projekt 1450 – Die Manta-Verschwörung"), und ob Seat als Marke noch existiert. Kurze Antwort: Ja, aber Cupra hat längst übernommen.
Und in den Parkungen machen wir eine Reise zu den ersten Folgen des Podcasts.
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1 Stunde 14 Minuten
Folge 116, also natürlich die W116-Folge. Welcher wäre eurer? Der 6.9 natürlich. Sascha hat ihn gefahren, Benni war einmal fast eine Woche in einem 350 SE unterwegs – blau außen, beiges Velour, Colorglas, Stahlfelgen mit Radkappe. Nicht gekauft. Bereut bis heute.
Vorher: Bennis Porsche 924 ist wieder da. Tacho-Welle rausgerutscht, Sprengring fehlte, Ersatzteil kostet 60 Cent. Riecht nicht mehr nach Benzin. Herzlichen Dank ans Classic Wheels Team in Einbeck. Und Texels Tripel aus dem Philipp-Paket macht diese Folge zu einer etwas lustigeren als üblich.
Aus dem Postfach: Ivica korrigiert die Aussprache von Suzuki. Was folgt, ist ein kleiner Exkurs durch japanische Markennamen. Mr. X meldet sich: Sein Vater hatte einen Phaeton W12, nicht abgeriegelt, 290 km/h, kein Espresso gereicht. Außerdem: Gibt es in Deutschland eigentlich Oldtimer-Auktionen? Kurze Antwort: selten, durchwachsen, Retro Klassik hat es probiert.
PS-Speicher #KaffeeUndKarossen Einbeck im Regen: Nissan Skyline R32 GTST mit Mine-Dekor, Mazda 323 BG GT-R mit der wilden Frontverschürzung und drei Hutzen auf der Haube, Mitsubishi Lancer Evo IV, VW Quantum dreitürig – oder zweitürig? Besitzer Jörg besteht auf zwei Türen, weil hinten eine Klappe ist, kein Türe. Und ein Citroën HY, Wellblech-Transporter nach Junkers-Vorbild, 1947 bis 1981 gebaut, 473.289 Stück – und Louis de Funès lässt grüßen.
Parkung: Sascha parkt einen Opel Vectra i500 – schwarz, 2,5 Liter Sechszylinder, Handschalter, 195 PS, 2.500 Stück gebaut, BBS-Felgen, schwarzes Leder, 215.000 km, 5.000 Euro. Benni parkt eine Alfa Romeo Giulietta Tipo 116 von Zender – Dreifarblackierung in der Garage aufgetragen, AR-Tellerfelgen, 2-Liter-Doppelnocken, Zylinderkopfdichtung neu, 7.200 Euro. Beide schön. Beide kompliziert.
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Vorher: Bennis Porsche 924 ist wieder da. Tacho-Welle rausgerutscht, Sprengring fehlte, Ersatzteil kostet 60 Cent. Riecht nicht mehr nach Benzin. Herzlichen Dank ans Classic Wheels Team in Einbeck. Und Texels Tripel aus dem Philipp-Paket macht diese Folge zu einer etwas lustigeren als üblich.
Aus dem Postfach: Ivica korrigiert die Aussprache von Suzuki. Was folgt, ist ein kleiner Exkurs durch japanische Markennamen. Mr. X meldet sich: Sein Vater hatte einen Phaeton W12, nicht abgeriegelt, 290 km/h, kein Espresso gereicht. Außerdem: Gibt es in Deutschland eigentlich Oldtimer-Auktionen? Kurze Antwort: selten, durchwachsen, Retro Klassik hat es probiert.
PS-Speicher #KaffeeUndKarossen Einbeck im Regen: Nissan Skyline R32 GTST mit Mine-Dekor, Mazda 323 BG GT-R mit der wilden Frontverschürzung und drei Hutzen auf der Haube, Mitsubishi Lancer Evo IV, VW Quantum dreitürig – oder zweitürig? Besitzer Jörg besteht auf zwei Türen, weil hinten eine Klappe ist, kein Türe. Und ein Citroën HY, Wellblech-Transporter nach Junkers-Vorbild, 1947 bis 1981 gebaut, 473.289 Stück – und Louis de Funès lässt grüßen.
Parkung: Sascha parkt einen Opel Vectra i500 – schwarz, 2,5 Liter Sechszylinder, Handschalter, 195 PS, 2.500 Stück gebaut, BBS-Felgen, schwarzes Leder, 215.000 km, 5.000 Euro. Benni parkt eine Alfa Romeo Giulietta Tipo 116 von Zender – Dreifarblackierung in der Garage aufgetragen, AR-Tellerfelgen, 2-Liter-Doppelnocken, Zylinderkopfdichtung neu, 7.200 Euro. Beide schön. Beide kompliziert.
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1 Stunde 19 Minuten
Benni hat wieder einen Copen. Das Blech ist tadellos – und das Kofferraumdeckel-Schloss hat in den ersten Stunden für erhebliche Aufregung gesorgt. War am Ende ein falsch eingeklinkter Bowdenzug. Egal, der Podcast ist um ein Fahrzeug reicher.
Kurz davor: ATU. Bennis Prius-Scheinwerfer wurden halb eingestellt. Der Ford Focus eines Freundes kam mit einer frisch rausgebrochenen Rückleuchte zurück. ATU argumentierte, der Kunde sei selber dagegen gefahren. An einer Stelle, an die man schlicht nicht fahren kann. Würdeloser geht’s nicht, ATU!
Dann: Mr. X. Der Hörer, der einen tadellos beschriebenen Suchauftrag auf dem Tisch hat – 300 km Autobahn, 160 km/h Dauergeschwindigkeit, wintertauglich, stilvoll, nicht protzig – bekommt heute eine vollständige Beratungsrunde.
Zum Schluss blättert Benni durch das Oldtimer-Inserate-Magazin vom April/Mai 2005. Alfa GTV Alfetta 2000, 49.000 km: 4.600 Euro. Porsche 356B 1600S, restauriert: 29.800 Euro. Audi 100 Typ 43 Avant: 1.599 Euro. Volvo 262C Bertone, V6, Automatik: 3.500 Euro. Früher war nicht alles besser. Die Autopreise schon.
Keine Parkungen diese Woche. Mr. X entscheidet sich.
Einsendungen gerne an:
info@motorcultur.de
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Kurz davor: ATU. Bennis Prius-Scheinwerfer wurden halb eingestellt. Der Ford Focus eines Freundes kam mit einer frisch rausgebrochenen Rückleuchte zurück. ATU argumentierte, der Kunde sei selber dagegen gefahren. An einer Stelle, an die man schlicht nicht fahren kann. Würdeloser geht’s nicht, ATU!
Dann: Mr. X. Der Hörer, der einen tadellos beschriebenen Suchauftrag auf dem Tisch hat – 300 km Autobahn, 160 km/h Dauergeschwindigkeit, wintertauglich, stilvoll, nicht protzig – bekommt heute eine vollständige Beratungsrunde.
Zum Schluss blättert Benni durch das Oldtimer-Inserate-Magazin vom April/Mai 2005. Alfa GTV Alfetta 2000, 49.000 km: 4.600 Euro. Porsche 356B 1600S, restauriert: 29.800 Euro. Audi 100 Typ 43 Avant: 1.599 Euro. Volvo 262C Bertone, V6, Automatik: 3.500 Euro. Früher war nicht alles besser. Die Autopreise schon.
Keine Parkungen diese Woche. Mr. X entscheidet sich.
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1 Stunde 23 Minuten
Hörerpost, ein Witz auf Kosten von Bugatti und ein Suchauftrag von Mr. X. Gesucht wird ein zuverlässiger, gut verarbeiteter Reisebegleiter für 300 km Autobahn, 160 km/h Dauergeschwindigkeit, wintertauglich, stilvoll ohne protzig zu sein – als Nachfolger eines 23 Jahre alten Audi A6 3.0 TDI mit exakt zwei Extras. Antwort folgt in der nächsten Folge. Wer mitsuchen möchte: info@motorkultur.de.
Dann das Hauptthema: Suzuki Swift – von den Webstühlen aus Hamamatsu über den Suzulight von 1955 bis zum Swift GTI, dem ersten Kleinwagen weltweit mit 1,3 Liter, 16V, Einspritzung und zwei oben liegenden Nockenwellen. VW wollte den Namen GTI für sich aber ein Gericht in Luxemburg urteilte keine Verwechslungsgefahr.
Parkung: Benni parkt einen Porsche 928 – frühes Modell, Handschalter, 14.928 Euro, brauner Nachlederbezug den er entfernen würde. Sascha parkt einen Aston Martin DB9 aus Finnland, Baujahr 2006, 5,9 Liter, 457 PS, Sommer-only, 23.000 Euro. Beides schöne Groschengräber. Der DB9 ist einen Ticken schöner.
Nächste Folge: ATU-Geschichten, die Benni noch nie so frech erlebt hat. Cliffhanger gesetzt.
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Parkung: Benni parkt einen Porsche 928 – frühes Modell, Handschalter, 14.928 Euro, brauner Nachlederbezug den er entfernen würde. Sascha parkt einen Aston Martin DB9 aus Finnland, Baujahr 2006, 5,9 Liter, 457 PS, Sommer-only, 23.000 Euro. Beides schöne Groschengräber. Der DB9 ist einen Ticken schöner.
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46 Minuten
Begleitet Benni auf einem Rundgang durch das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.
1 Stunde 30 Minuten
Polnische Biere, eine Bücherkiste aus Göttingen und ein Abschied.
Alf Kremers hört auf. Der Youngtimer-Redakteur, dem wir unsere Kiesplatz-Appreciation-Tour auf YouTube gewidmet haben, verabschiedet sich. Vier Seiten Best-of in der aktuellen Ausgabe. Wir verneigen uns!
Ali hat eine Kiste Bücher und Zeitschriften vorbeigebracht – darunter die Veritas-Story, ein AMS-Archivheft vom 26. August 1994 mit Zeichnungen von Z3, SLK und Boxster noch als Prototypen, das große Buch vom Siebten Sinn, da ist die Freude groß.
Das Buch-Highlight der Folge ist aber der gerade erschienene zweite Band der Wartburg-Trilogie von Lars Leonhardt über den 353, bzw. die Jahre 1966.1988. Einer der besten Bände, die Benni dieses Jahr in den Händen hatte.
Außerdem: Bei der Monterey-Auktion von Broad Arrow wurde ein Citroën GS Birotor von 1973 aus dem Mullen Automotive Museum für 5.600 Dollar versteigert – Estimate war 20.000 bis 30.000. Champagner-Metallic, Bronze-Dach, 1.740 km. Ein Stehzeug, das einfach niemand gesehen hat.
Dann das Hauptthema: Die Dauerparkung. Was landet eigentlich immer wieder auf dem Parkplatz, ohne dass es je zum Kauf kommt – und warum? Bei Sascha: Jaguar. Alle Varianten, XK8 bevorzugt, Sechszylinder, Schalter, weiß. Beim Kauf hält die Angst vor dem Zwölfzylinder zurück. Dazu: Bischofberger-Wohnmobile, ein Ford Ka Lufthansa-Edition und ein Borgward Caravano – falls je einer auftaucht. Bei Benni: Triumph, Daihatsu, MG bis 1990, Rover bis 1994, Nissan Figaro, Maserati Biturbo, Ferrari bis Dezember 1990. Und wer immer dabei ist: ein Fiat 131 Mirafiori, ein Wartburg 353 (ohne Kaufabsicht, nur wegen der Geschichte), und der Rover 827 Coupé – Vollausstattung, Honda-V6, nie gekauft. Wegen Angst.
Außerdem: sieben Ferrari 456 GT-Kombis für den Sultan von Brunei, der 456 als Traumauto für rund 60.000 Euro, und ein Reverse-Replica-Gedankenexperiment, das uns alle betrifft.
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Ali hat eine Kiste Bücher und Zeitschriften vorbeigebracht – darunter die Veritas-Story, ein AMS-Archivheft vom 26. August 1994 mit Zeichnungen von Z3, SLK und Boxster noch als Prototypen, das große Buch vom Siebten Sinn, da ist die Freude groß.
Das Buch-Highlight der Folge ist aber der gerade erschienene zweite Band der Wartburg-Trilogie von Lars Leonhardt über den 353, bzw. die Jahre 1966.1988. Einer der besten Bände, die Benni dieses Jahr in den Händen hatte.
Außerdem: Bei der Monterey-Auktion von Broad Arrow wurde ein Citroën GS Birotor von 1973 aus dem Mullen Automotive Museum für 5.600 Dollar versteigert – Estimate war 20.000 bis 30.000. Champagner-Metallic, Bronze-Dach, 1.740 km. Ein Stehzeug, das einfach niemand gesehen hat.
Dann das Hauptthema: Die Dauerparkung. Was landet eigentlich immer wieder auf dem Parkplatz, ohne dass es je zum Kauf kommt – und warum? Bei Sascha: Jaguar. Alle Varianten, XK8 bevorzugt, Sechszylinder, Schalter, weiß. Beim Kauf hält die Angst vor dem Zwölfzylinder zurück. Dazu: Bischofberger-Wohnmobile, ein Ford Ka Lufthansa-Edition und ein Borgward Caravano – falls je einer auftaucht. Bei Benni: Triumph, Daihatsu, MG bis 1990, Rover bis 1994, Nissan Figaro, Maserati Biturbo, Ferrari bis Dezember 1990. Und wer immer dabei ist: ein Fiat 131 Mirafiori, ein Wartburg 353 (ohne Kaufabsicht, nur wegen der Geschichte), und der Rover 827 Coupé – Vollausstattung, Honda-V6, nie gekauft. Wegen Angst.
Außerdem: sieben Ferrari 456 GT-Kombis für den Sultan von Brunei, der 456 als Traumauto für rund 60.000 Euro, und ein Reverse-Replica-Gedankenexperiment, das uns alle betrifft.
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1 Stunde 20 Minuten
Neues Schnittprogramm. Neue Cola – Hansebrause aus Einbeck, Zero-Variante, klar empfohlen. Saschas Bier von Gunnar kommt heute endlich weg. Dill-Chips bleiben im Keller, wegen laut. Und wir freuen uns über Hörerpost!
Shoutout geht raus an die Kollegen vom Future Classics Podcast und ihre Folge zum Borgward BX7 – was bei Motorcultur dazu führt, dass Benni einen kleinen Ausflug in die Geschichte der chinesischen Automobilindustrie wagt. Keine vollständige Abhandlung, aber ein Phasenmodell.
Empfehlung: „China, mein Vater und ich" von Felix Lee und der Alte Schule Podcast dazu.
Parkung: Benni parkt einen Lamborghini LM002, Baujahr 1987, Nürnberg, 749.900 Euro. 301 Exemplare gebaut, V12 aus dem Countach, Urvater des Hochleistungs-SUV – und laut Marktspiegel in Note 2 irgendwo zwischen 288.000 und 410.000 wert, je nach Ausgabe. Uday Hussein hatte auch einen. Sascha parkt einen Ford Granada Mercury, V8, 5,8 Liter, 330 PS laut Inserat, 1978, 10.900 Euro, gerade reduziert, drei Stunden von Bad Waldsee entfernt. Das Trittbrett ist breit. Passt.
Und am Ende noch das: Sascha war mal Rückleuchtenhändler. Hunderte von Stück. Für Autos der 60er bis 80er. Zehn hat er noch im Keller. Es sind Audi-Rückleuchten. Verlosung angekündigt. Wann: unbekannt.
info@motorcultur.de
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Shoutout geht raus an die Kollegen vom Future Classics Podcast und ihre Folge zum Borgward BX7 – was bei Motorcultur dazu führt, dass Benni einen kleinen Ausflug in die Geschichte der chinesischen Automobilindustrie wagt. Keine vollständige Abhandlung, aber ein Phasenmodell.
Empfehlung: „China, mein Vater und ich" von Felix Lee und der Alte Schule Podcast dazu.
Parkung: Benni parkt einen Lamborghini LM002, Baujahr 1987, Nürnberg, 749.900 Euro. 301 Exemplare gebaut, V12 aus dem Countach, Urvater des Hochleistungs-SUV – und laut Marktspiegel in Note 2 irgendwo zwischen 288.000 und 410.000 wert, je nach Ausgabe. Uday Hussein hatte auch einen. Sascha parkt einen Ford Granada Mercury, V8, 5,8 Liter, 330 PS laut Inserat, 1978, 10.900 Euro, gerade reduziert, drei Stunden von Bad Waldsee entfernt. Das Trittbrett ist breit. Passt.
Und am Ende noch das: Sascha war mal Rückleuchtenhändler. Hunderte von Stück. Für Autos der 60er bis 80er. Zehn hat er noch im Keller. Es sind Audi-Rückleuchten. Verlosung angekündigt. Wann: unbekannt.
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1 Stunde 27 Minuten
Da sind wir wieder! Wir steigen untypisch ein, denn die Auktionsergebnisse der Monterey Car Week lassen aufhorchen. Und so reden wir erstaunlich viel über Ferrari, und eine Boeing 747SP als Alternativanschaffung.
Keine Bange, wir erden den Podcast – wir reden über die Vantage Camper Days am Erwin-Hymer-Museum, das Festival of the Unexceptional…und vieles mehr.
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1 Stunde 32 Minuten
Die letzte Folge vor der Sommerpause. Daumen ist fast wieder dran. Los geht’s!
Zuerst: Hörerpost. Andreas hört alles nach. Roman schickt ein Foto von einem in die Länge gezogenen Saab 95 Rechtslenker auf dem Stelvio. Das führt zu einer kurzen Debatte über Pässe, Geländeautos und warum sich da ein Roadtrip anbieten würde. Dann Fotos von Stefan aus Griechenland: ein früher Daihatsu Kleintransporter, ein Citroën BX mit Service-Citroën-Schild an der Wand, ein Daewoo Matiz in der Basic-Version ohne lackierte Stoßfänger. Und dann: ein SsangYong Actyon am Meer – und ein Musso mit Daewoo-Badge. Der Einstieg ins Thema.
SsangYong. Doppeldrache, das bedeutet der Name. Ein Mischkonzern, 1939 gegründet mit Seife. Dann Zement, Papier, Öl, Schifffahrt, Bau. Ab 1986 auch Autos – durch die Übernahme der Dong-A Motor Workshop, die seit den 60ern Jeeps für die US-Armee gebaut hatte. 1987 dazu: Panther Westwinds aus England, die kleine britische Retro-Schmiede. 1991 der große Deal: Technologiepartnerschaft mit Daimler-Benz. Fünf Prozent Aktienanteile. OM-Motoren in Lizenz. Ein Designer aus Deutschland fährt nach Seoul und bringt 39 Kollegen mit.
Was daraus entstand sind einzigartige Fahrzeuge: der Musso, gezeichnet von Ken Greenley vom Royal College of Art, inspiriert vom Delfin, mit einem Mercedes-Motor und einem bemerkenswert guten Luftwiderstandsbeiwert. Der Chairman, auf der 124er-Plattform, mit dem M104-Sechszylinder, schottischem Sitzleder aus einer Gerberei nach persönlichem Wunsch des Firmenchefs – und so gut, dass Mercedes Designänderungen verlangte und den Export in alle Kernmärkte verbat. Deshalb kennen wir ihn nicht. Und der Rodius, Greenley-Design, inspiriert von Luxusjachten, kurz vor dem Launch auf Geheiß des koreanischen Steuerrechts vom Neun- zum Elfzylinder umkonstruiert. Das erklärt einiges.
Dazwischen: Übernahmen durch Daewoo, SAIC, Mahindra. Fabrikbesetzung, 77 Tage Streik, Insolvenzen. Heute: KGM.
Parkung: Sascha parkt den Purple Thunder – einen Jaguar-Umbau mit Sidepipes, Vinyldach, sechs (!)Wolf-Race-Felgen und einer Kabine, die für sich spricht. Benni parkt einen Aston Martin Lagonda Serie 2 in Weiß – Einspeichen-Lenkrad, Touch-Buttons, roter Teppich, beiges Leder, Wurzelholz. William Towns-Design. Die Hölle, wahrscheinlich. Trotzdem.
Was der Ferrari Luce mit dem VW Up verbindet, erfahrt ihr nach der Sommerpause.
Habt einen schönen Sommer. Testet Chips. Schickt Fotos. Abonniert den Podcast.
info@motorcultur.de
https://instagram.com/motorcultur_podcast
https://motorcultur.de
Musik (Intro und Outro) von Motorcultur Podcast
Zuerst: Hörerpost. Andreas hört alles nach. Roman schickt ein Foto von einem in die Länge gezogenen Saab 95 Rechtslenker auf dem Stelvio. Das führt zu einer kurzen Debatte über Pässe, Geländeautos und warum sich da ein Roadtrip anbieten würde. Dann Fotos von Stefan aus Griechenland: ein früher Daihatsu Kleintransporter, ein Citroën BX mit Service-Citroën-Schild an der Wand, ein Daewoo Matiz in der Basic-Version ohne lackierte Stoßfänger. Und dann: ein SsangYong Actyon am Meer – und ein Musso mit Daewoo-Badge. Der Einstieg ins Thema.
SsangYong. Doppeldrache, das bedeutet der Name. Ein Mischkonzern, 1939 gegründet mit Seife. Dann Zement, Papier, Öl, Schifffahrt, Bau. Ab 1986 auch Autos – durch die Übernahme der Dong-A Motor Workshop, die seit den 60ern Jeeps für die US-Armee gebaut hatte. 1987 dazu: Panther Westwinds aus England, die kleine britische Retro-Schmiede. 1991 der große Deal: Technologiepartnerschaft mit Daimler-Benz. Fünf Prozent Aktienanteile. OM-Motoren in Lizenz. Ein Designer aus Deutschland fährt nach Seoul und bringt 39 Kollegen mit.
Was daraus entstand sind einzigartige Fahrzeuge: der Musso, gezeichnet von Ken Greenley vom Royal College of Art, inspiriert vom Delfin, mit einem Mercedes-Motor und einem bemerkenswert guten Luftwiderstandsbeiwert. Der Chairman, auf der 124er-Plattform, mit dem M104-Sechszylinder, schottischem Sitzleder aus einer Gerberei nach persönlichem Wunsch des Firmenchefs – und so gut, dass Mercedes Designänderungen verlangte und den Export in alle Kernmärkte verbat. Deshalb kennen wir ihn nicht. Und der Rodius, Greenley-Design, inspiriert von Luxusjachten, kurz vor dem Launch auf Geheiß des koreanischen Steuerrechts vom Neun- zum Elfzylinder umkonstruiert. Das erklärt einiges.
Dazwischen: Übernahmen durch Daewoo, SAIC, Mahindra. Fabrikbesetzung, 77 Tage Streik, Insolvenzen. Heute: KGM.
Parkung: Sascha parkt den Purple Thunder – einen Jaguar-Umbau mit Sidepipes, Vinyldach, sechs (!)Wolf-Race-Felgen und einer Kabine, die für sich spricht. Benni parkt einen Aston Martin Lagonda Serie 2 in Weiß – Einspeichen-Lenkrad, Touch-Buttons, roter Teppich, beiges Leder, Wurzelholz. William Towns-Design. Die Hölle, wahrscheinlich. Trotzdem.
Was der Ferrari Luce mit dem VW Up verbindet, erfahrt ihr nach der Sommerpause.
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1 Stunde 20 Minuten
Das Wochenende in Einbeck hatte alles: einen wieder aufgetauchten Daihatsu Applause, einen toten Citroën CX, einen Ferrari 308 GT4, einen genähten Daumen und einen Fiedler RS, den niemand kannte.
Zuerst die gute Nachricht. Der Daihatsu Applause, den wir beide in der Parkung hatten und dann knapp verpasst haben – er ist wieder aufgetaucht. Sein neuer Besitzer stand auf dem Parkplatz des PS-Speichers. Er hatte uns gehört. Er wollte genau das Auto, weil er Motorcultur hört. Benni ist eine kurze Runde gefahren. Tolles Auto. Alles richtig gemacht. Danke an Hendrik, Kathi und Greta für dieses für uns ganz besondere Erlebnis!
Dann die Rallye. Team Motorcultur startet zu dritt, mit an Board ist Bas (carsoftheweezenhof) im schwarzen Citroën CX GTI Serie 2 – Hydropneumatik, Ledersessel, Schiebedach. Starthilfe vom ADAC war nötig. Auf Seite drei des Roadbooks, nach sieben Kilometern, geht der Wagen in der Kurve aus. Lichtmaschine. Vor Ort nicht reparierbar. Zurück auf den Hof. Der Ford Transit Fensterbus als Ersatz zündet nicht bei uns. Am Ende steht unter einer Plane in der Halle ein Fiat 130 Coupé mit roten Kennzeichen und vollem Tank. Automat, sechs Zylinder, Bad Karlshafen im Sonnenschein.
Best of Show: Den Fiedler RS – DDR-Eigenbau 1950 auf Basis zweier Kübelwagen-Fahrgestelle, optisch irgendwo zwischen Veritas und Porsche Rennwagen, einziges Exemplar weltweit – hat das Feld der Medienjuroren völlig zurecht ausgezeichnet. Unser zweiter Platz: ein Audi 80 Competition, Homologationsmodell für den STW-Cup, 2500 Stück, Spoilerlippe noch im Kofferraum. Dritter Platz: ein Audi 50 von der Insel Usedom mit gut 600 Kilometern Anfahrt, mehreren Gelbtönen und einer Kleiderbügel-Antenne. Das ist das richtige Auto zur richtigen Veranstaltung.
Am Sonntag: Benni kommt mit dem Vanden-Plas zurück. Auf dem Rückweg am Vortag: Notaufnahme Einbeck, Daumen genäht, Japan Classic Sunday gestrichen. Dafür: Schlüssel in die Hand, eine Runde im Ferrari 308 GT4. Das metallische Klackgeräusch beim Schalten. Gleichwertig dem Applause – nur für vollkommen andere Dinge.
Parkung: Sascha parkt einen Chrysler GS Turbo 2 – in Amerika Daytona Turbo, in Europa unter Chrysler verkauft, 2,2 Liter, 177 PS, blaue Originalfarbe, Schalterarmada, 3.990 Euro. Benni parkt den einzigen seit Jahren in Deutschland inserierten MG Montego Turbo – Linkslenker, weiß, 152 PS, Österreich, weiß lackierte Alufelgen, ABS…selten.
Fäden kommen in zehn Tagen.
Drei Videos vom Wochenende gibt's auf YouTube – darunter die Panne on board und die Parkplatz-Tour mit allen erwähnten Autos.
Dank an Stefan Richter und das gesamte Team des PS-Speicher Einbeck.
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Zuerst die gute Nachricht. Der Daihatsu Applause, den wir beide in der Parkung hatten und dann knapp verpasst haben – er ist wieder aufgetaucht. Sein neuer Besitzer stand auf dem Parkplatz des PS-Speichers. Er hatte uns gehört. Er wollte genau das Auto, weil er Motorcultur hört. Benni ist eine kurze Runde gefahren. Tolles Auto. Alles richtig gemacht. Danke an Hendrik, Kathi und Greta für dieses für uns ganz besondere Erlebnis!
Dann die Rallye. Team Motorcultur startet zu dritt, mit an Board ist Bas (carsoftheweezenhof) im schwarzen Citroën CX GTI Serie 2 – Hydropneumatik, Ledersessel, Schiebedach. Starthilfe vom ADAC war nötig. Auf Seite drei des Roadbooks, nach sieben Kilometern, geht der Wagen in der Kurve aus. Lichtmaschine. Vor Ort nicht reparierbar. Zurück auf den Hof. Der Ford Transit Fensterbus als Ersatz zündet nicht bei uns. Am Ende steht unter einer Plane in der Halle ein Fiat 130 Coupé mit roten Kennzeichen und vollem Tank. Automat, sechs Zylinder, Bad Karlshafen im Sonnenschein.
Best of Show: Den Fiedler RS – DDR-Eigenbau 1950 auf Basis zweier Kübelwagen-Fahrgestelle, optisch irgendwo zwischen Veritas und Porsche Rennwagen, einziges Exemplar weltweit – hat das Feld der Medienjuroren völlig zurecht ausgezeichnet. Unser zweiter Platz: ein Audi 80 Competition, Homologationsmodell für den STW-Cup, 2500 Stück, Spoilerlippe noch im Kofferraum. Dritter Platz: ein Audi 50 von der Insel Usedom mit gut 600 Kilometern Anfahrt, mehreren Gelbtönen und einer Kleiderbügel-Antenne. Das ist das richtige Auto zur richtigen Veranstaltung.
Am Sonntag: Benni kommt mit dem Vanden-Plas zurück. Auf dem Rückweg am Vortag: Notaufnahme Einbeck, Daumen genäht, Japan Classic Sunday gestrichen. Dafür: Schlüssel in die Hand, eine Runde im Ferrari 308 GT4. Das metallische Klackgeräusch beim Schalten. Gleichwertig dem Applause – nur für vollkommen andere Dinge.
Parkung: Sascha parkt einen Chrysler GS Turbo 2 – in Amerika Daytona Turbo, in Europa unter Chrysler verkauft, 2,2 Liter, 177 PS, blaue Originalfarbe, Schalterarmada, 3.990 Euro. Benni parkt den einzigen seit Jahren in Deutschland inserierten MG Montego Turbo – Linkslenker, weiß, 152 PS, Österreich, weiß lackierte Alufelgen, ABS…selten.
Fäden kommen in zehn Tagen.
Drei Videos vom Wochenende gibt's auf YouTube – darunter die Panne on board und die Parkplatz-Tour mit allen erwähnten Autos.
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1 Stunde 18 Minuten
Kurze Folge. Morgen früh geht es los – Benni und Sascha fahren gemeinsam die PS-Speicher Oldtimer-Tage in Einbeck, diesmal im Citroën CX GTI. Der 6.9er ist alter Hut. Der 6.3er war Erstwahl. Hat nicht geklappt. CX GTI ist auch nicht schlecht.
Vorweg: Katzenunglück. Pizza hat Bennis Redaktionsbüro unter dem Dach einmal komplett „demontiert“. Rucksack, Expedit-Regal, Bücherbestand – alles musste raus. Kamera riecht noch komisch. Macht aber.
Und: Benni hat ein Auto gekauft. Nicht für sich – für seinen Bruder, mit Vollmacht und Budget. Das schönste Kleinstfahrzeug der letzten 20 Jahre, sagt er. Dreizylinder, Klimaautomatik, Tempomat, Einparkhilfe, gläserne Heckklappe. Ihr wisst es schon: VW Up!. Dazu: Saschas Audi ist offiziell verkauft – an einen rumänischen Dachdecker, der kurz nach Frankfurt wollte, einen kleinen Umweg nach Oberschwaben gemacht hat und dessen Transporteur seitdem nicht mehr erreichbar ist. Schlüssel, Papiere und Bargeld liegen alle beim falschen Menschen. Wird ein Krimi.
Dann: Was haben 107, 108 und 109 gemeinsam? Diese Folge versucht eine Antwort. Und zwar: Der Mercedes R107 SL (18 Jahre Bauzeit, Boulevard-Löwe, omnipräsent in US-Serien der 80er, in Hart aber herzlich, Dallas, Beverly Hills Cop), die Mercedes W107/W108/W109 Nummernkombinationen, der Peugeot 107 und sein Nachfolger 108 (Kolín, Tschechien, mit Toyota Aygo und Citroën C1 vom gleichen Band) und die Land Rover Series Radstände in Zoll – 107 und 109. Alle irgendwie miteinander verwandt. Alle irgendwie nicht.
Parkung: Sascha parkt einen Mercedes Vito Brabus 280 – W638, Nummer 99 von einer dreistelligen Kleinstauflage, VR6-Motor, Alcantara-Himmel, Vorhänge, ausfahrbarer Tisch, Brabus-Felgen, 12.000 Euro. Benni parkt einen Nissan Micra K10 in metallicgrün mit Automatik, Dekorstreifen, karamellfarbenem Interieur und 107.992 km. Gehört Sophie. Hat keinen TÜV. Ist trotzdem in der Parkung.
️ Nächste Woche: Live-Bericht von den PS-Speicher Oldtimer-Tagen.
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Und: Benni hat ein Auto gekauft. Nicht für sich – für seinen Bruder, mit Vollmacht und Budget. Das schönste Kleinstfahrzeug der letzten 20 Jahre, sagt er. Dreizylinder, Klimaautomatik, Tempomat, Einparkhilfe, gläserne Heckklappe. Ihr wisst es schon: VW Up!. Dazu: Saschas Audi ist offiziell verkauft – an einen rumänischen Dachdecker, der kurz nach Frankfurt wollte, einen kleinen Umweg nach Oberschwaben gemacht hat und dessen Transporteur seitdem nicht mehr erreichbar ist. Schlüssel, Papiere und Bargeld liegen alle beim falschen Menschen. Wird ein Krimi.
Dann: Was haben 107, 108 und 109 gemeinsam? Diese Folge versucht eine Antwort. Und zwar: Der Mercedes R107 SL (18 Jahre Bauzeit, Boulevard-Löwe, omnipräsent in US-Serien der 80er, in Hart aber herzlich, Dallas, Beverly Hills Cop), die Mercedes W107/W108/W109 Nummernkombinationen, der Peugeot 107 und sein Nachfolger 108 (Kolín, Tschechien, mit Toyota Aygo und Citroën C1 vom gleichen Band) und die Land Rover Series Radstände in Zoll – 107 und 109. Alle irgendwie miteinander verwandt. Alle irgendwie nicht.
Parkung: Sascha parkt einen Mercedes Vito Brabus 280 – W638, Nummer 99 von einer dreistelligen Kleinstauflage, VR6-Motor, Alcantara-Himmel, Vorhänge, ausfahrbarer Tisch, Brabus-Felgen, 12.000 Euro. Benni parkt einen Nissan Micra K10 in metallicgrün mit Automatik, Dekorstreifen, karamellfarbenem Interieur und 107.992 km. Gehört Sophie. Hat keinen TÜV. Ist trotzdem in der Parkung.
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1 Stunde 34 Minuten
Vier Anläufe. Heiße Rechner. Die Klimaanlage läuft jetzt endlich im Smart. Und die Folge ist im Kasten.
Zuerst: Der Motorcultur-Dienstwagen ist weg. Wir wollten beide den Daihatsu Applaus aus der Parkung kaufen, hatten Pläne, hatten Kontakte, hatten auch schon auf BUYEE nach japanischen Doilies und Rain Guards geschaut. Dann war er verkauft. Wir wünschen ihm alles Gute.
Dazu: Post aus der Hörerschaft. Ein Architekt, der über den Vixen 21 auf uns gestoßen ist, schreibt über seinen Jaguar XJ-SC mit Sechszylinder und Schaltgetriebe, über einen Defender, einen Mini und darüber, was ihn an der britischen Ingenieurskunst der 60er und 70er Jahre fasziniert. Auch uns! Harrier, Concorde, Hovercraft, Avro Vulcan. Dazu Brompton, Moulton – und ein Nimrod-Trainingsmodul, das jahrzehntelang in Göttingen auf einem Händlergelände stand.
Dann das Hauptthema: Hyundai. Und da wären wir beim Morris Marina. Denn bevor der zum Synonym für alles wurde, was an British Leyland nicht stimmte, steckte er im Gepäck von George Turnbull, als der 1973 aus seinem Londoner Eckbüro nach Seoul zog. Turnbull, der an Standard-Triumph groß geworden war, der den Triumph 2000 mitverantwortet hatte und British Leyland fast ganz nach oben geklettert wäre – bis John Barber den Vorstandsposten kriegte. Was dann passierte: Hyundai. Der Pony. Giugiaro. Mitsubishi-Technik. Lizenz-Cortinas. Das Schiff auf dem Geldschein. Und schließlich Martin Winterkorn, der 2011 auf der IAA in einem Hyundai sitzt, an nichts wackelt und fragt: Warum kriegen die das hin und wir nicht?
Parkung: Ein Hyundai Centennial/Equus – erste Hand DFB, zugelassen zur WM 2006, 4,5 Liter, LPG, 72.000 km. Ob Beckenbauer drin saß, ist nicht überliefert. Und ein Maserati 228 – Karosserie von Andreani, der auch den Fiat Ritmo und den Ferrari Mondial verantwortet hat, 459 Stück gebaut, schwedische Spezifikation, 250 PS. 24.900 Euro. Benni hätte Bock. Die Kohle fehlt. Wie so oft.
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Zuerst: Der Motorcultur-Dienstwagen ist weg. Wir wollten beide den Daihatsu Applaus aus der Parkung kaufen, hatten Pläne, hatten Kontakte, hatten auch schon auf BUYEE nach japanischen Doilies und Rain Guards geschaut. Dann war er verkauft. Wir wünschen ihm alles Gute.
Dazu: Post aus der Hörerschaft. Ein Architekt, der über den Vixen 21 auf uns gestoßen ist, schreibt über seinen Jaguar XJ-SC mit Sechszylinder und Schaltgetriebe, über einen Defender, einen Mini und darüber, was ihn an der britischen Ingenieurskunst der 60er und 70er Jahre fasziniert. Auch uns! Harrier, Concorde, Hovercraft, Avro Vulcan. Dazu Brompton, Moulton – und ein Nimrod-Trainingsmodul, das jahrzehntelang in Göttingen auf einem Händlergelände stand.
Dann das Hauptthema: Hyundai. Und da wären wir beim Morris Marina. Denn bevor der zum Synonym für alles wurde, was an British Leyland nicht stimmte, steckte er im Gepäck von George Turnbull, als der 1973 aus seinem Londoner Eckbüro nach Seoul zog. Turnbull, der an Standard-Triumph groß geworden war, der den Triumph 2000 mitverantwortet hatte und British Leyland fast ganz nach oben geklettert wäre – bis John Barber den Vorstandsposten kriegte. Was dann passierte: Hyundai. Der Pony. Giugiaro. Mitsubishi-Technik. Lizenz-Cortinas. Das Schiff auf dem Geldschein. Und schließlich Martin Winterkorn, der 2011 auf der IAA in einem Hyundai sitzt, an nichts wackelt und fragt: Warum kriegen die das hin und wir nicht?
Parkung: Ein Hyundai Centennial/Equus – erste Hand DFB, zugelassen zur WM 2006, 4,5 Liter, LPG, 72.000 km. Ob Beckenbauer drin saß, ist nicht überliefert. Und ein Maserati 228 – Karosserie von Andreani, der auch den Fiat Ritmo und den Ferrari Mondial verantwortet hat, 459 Stück gebaut, schwedische Spezifikation, 250 PS. 24.900 Euro. Benni hätte Bock. Die Kohle fehlt. Wie so oft.
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