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Episoden
20.07.2026
1 Stunde 32 Minuten
Die letzte Folge vor der Sommerpause. Daumen ist fast wieder dran. Los geht’s!
Zuerst: Hörerpost. Andreas hört alles nach. Roman schickt ein Foto von einem in die Länge gezogenen Saab 95 Rechtslenker auf dem Stelvio. Das führt zu einer kurzen Debatte über Pässe, Geländeautos und warum sich da ein Roadtrip anbieten würde. Dann Fotos von Stefan aus Griechenland: ein früher Daihatsu Kleintransporter, ein Citroën BX mit Service-Citroën-Schild an der Wand, ein Daewoo Matiz in der Basic-Version ohne lackierte Stoßfänger. Und dann: ein SsangYong Actyon am Meer – und ein Musso mit Daewoo-Badge. Der Einstieg ins Thema.
SsangYong. Doppeldrache, das bedeutet der Name. Ein Mischkonzern, 1939 gegründet mit Seife. Dann Zement, Papier, Öl, Schifffahrt, Bau. Ab 1986 auch Autos – durch die Übernahme der Dong-A Motor Workshop, die seit den 60ern Jeeps für die US-Armee gebaut hatte. 1987 dazu: Panther Westwinds aus England, die kleine britische Retro-Schmiede. 1991 der große Deal: Technologiepartnerschaft mit Daimler-Benz. Fünf Prozent Aktienanteile. OM-Motoren in Lizenz. Ein Designer aus Deutschland fährt nach Seoul und bringt 39 Kollegen mit.
Was daraus entstand sind einzigartige Fahrzeuge: der Musso, gezeichnet von Ken Greenley vom Royal College of Art, inspiriert vom Delfin, mit einem Mercedes-Motor und einem bemerkenswert guten Luftwiderstandsbeiwert. Der Chairman, auf der 124er-Plattform, mit dem M104-Sechszylinder, schottischem Sitzleder aus einer Gerberei nach persönlichem Wunsch des Firmenchefs – und so gut, dass Mercedes Designänderungen verlangte und den Export in alle Kernmärkte verbat. Deshalb kennen wir ihn nicht. Und der Rodius, Greenley-Design, inspiriert von Luxusjachten, kurz vor dem Launch auf Geheiß des koreanischen Steuerrechts vom Neun- zum Elfzylinder umkonstruiert. Das erklärt einiges.
Dazwischen: Übernahmen durch Daewoo, SAIC, Mahindra. Fabrikbesetzung, 77 Tage Streik, Insolvenzen. Heute: KGM.
Parkung: Sascha parkt den Purple Thunder – einen Jaguar-Umbau mit Sidepipes, Vinyldach, sechs (!)Wolf-Race-Felgen und einer Kabine, die für sich spricht. Benni parkt einen Aston Martin Lagonda Serie 2 in Weiß – Einspeichen-Lenkrad, Touch-Buttons, roter Teppich, beiges Leder, Wurzelholz. William Towns-Design. Die Hölle, wahrscheinlich. Trotzdem.
Was der Ferrari Luce mit dem VW Up verbindet, erfahrt ihr nach der Sommerpause.
Habt einen schönen Sommer. Testet Chips. Schickt Fotos. Abonniert den Podcast.
info@motorcultur.de
https://instagram.com/motorcultur_podcast
https://motorcultur.de
Musik (Intro und Outro) von Motorcultur Podcast
Zuerst: Hörerpost. Andreas hört alles nach. Roman schickt ein Foto von einem in die Länge gezogenen Saab 95 Rechtslenker auf dem Stelvio. Das führt zu einer kurzen Debatte über Pässe, Geländeautos und warum sich da ein Roadtrip anbieten würde. Dann Fotos von Stefan aus Griechenland: ein früher Daihatsu Kleintransporter, ein Citroën BX mit Service-Citroën-Schild an der Wand, ein Daewoo Matiz in der Basic-Version ohne lackierte Stoßfänger. Und dann: ein SsangYong Actyon am Meer – und ein Musso mit Daewoo-Badge. Der Einstieg ins Thema.
SsangYong. Doppeldrache, das bedeutet der Name. Ein Mischkonzern, 1939 gegründet mit Seife. Dann Zement, Papier, Öl, Schifffahrt, Bau. Ab 1986 auch Autos – durch die Übernahme der Dong-A Motor Workshop, die seit den 60ern Jeeps für die US-Armee gebaut hatte. 1987 dazu: Panther Westwinds aus England, die kleine britische Retro-Schmiede. 1991 der große Deal: Technologiepartnerschaft mit Daimler-Benz. Fünf Prozent Aktienanteile. OM-Motoren in Lizenz. Ein Designer aus Deutschland fährt nach Seoul und bringt 39 Kollegen mit.
Was daraus entstand sind einzigartige Fahrzeuge: der Musso, gezeichnet von Ken Greenley vom Royal College of Art, inspiriert vom Delfin, mit einem Mercedes-Motor und einem bemerkenswert guten Luftwiderstandsbeiwert. Der Chairman, auf der 124er-Plattform, mit dem M104-Sechszylinder, schottischem Sitzleder aus einer Gerberei nach persönlichem Wunsch des Firmenchefs – und so gut, dass Mercedes Designänderungen verlangte und den Export in alle Kernmärkte verbat. Deshalb kennen wir ihn nicht. Und der Rodius, Greenley-Design, inspiriert von Luxusjachten, kurz vor dem Launch auf Geheiß des koreanischen Steuerrechts vom Neun- zum Elfzylinder umkonstruiert. Das erklärt einiges.
Dazwischen: Übernahmen durch Daewoo, SAIC, Mahindra. Fabrikbesetzung, 77 Tage Streik, Insolvenzen. Heute: KGM.
Parkung: Sascha parkt den Purple Thunder – einen Jaguar-Umbau mit Sidepipes, Vinyldach, sechs (!)Wolf-Race-Felgen und einer Kabine, die für sich spricht. Benni parkt einen Aston Martin Lagonda Serie 2 in Weiß – Einspeichen-Lenkrad, Touch-Buttons, roter Teppich, beiges Leder, Wurzelholz. William Towns-Design. Die Hölle, wahrscheinlich. Trotzdem.
Was der Ferrari Luce mit dem VW Up verbindet, erfahrt ihr nach der Sommerpause.
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13.07.2026
1 Stunde 20 Minuten
Das Wochenende in Einbeck hatte alles: einen wieder aufgetauchten Daihatsu Applause, einen toten Citroën CX, einen Ferrari 308 GT4, einen genähten Daumen und einen Fiedler RS, den niemand kannte.
Zuerst die gute Nachricht. Der Daihatsu Applause, den wir beide in der Parkung hatten und dann knapp verpasst haben – er ist wieder aufgetaucht. Sein neuer Besitzer stand auf dem Parkplatz des PS-Speichers. Er hatte uns gehört. Er wollte genau das Auto, weil er Motorcultur hört. Benni ist eine kurze Runde gefahren. Tolles Auto. Alles richtig gemacht. Danke an Hendrik, Kathi und Greta für dieses für uns ganz besondere Erlebnis!
Dann die Rallye. Team Motorcultur startet zu dritt, mit an Board ist Bas (carsoftheweezenhof) im schwarzen Citroën CX GTI Serie 2 – Hydropneumatik, Ledersessel, Schiebedach. Starthilfe vom ADAC war nötig. Auf Seite drei des Roadbooks, nach sieben Kilometern, geht der Wagen in der Kurve aus. Lichtmaschine. Vor Ort nicht reparierbar. Zurück auf den Hof. Der Ford Transit Fensterbus als Ersatz zündet nicht bei uns. Am Ende steht unter einer Plane in der Halle ein Fiat 130 Coupé mit roten Kennzeichen und vollem Tank. Automat, sechs Zylinder, Bad Karlshafen im Sonnenschein.
Best of Show: Den Fiedler RS – DDR-Eigenbau 1950 auf Basis zweier Kübelwagen-Fahrgestelle, optisch irgendwo zwischen Veritas und Porsche Rennwagen, einziges Exemplar weltweit – hat das Feld der Medienjuroren völlig zurecht ausgezeichnet. Unser zweiter Platz: ein Audi 80 Competition, Homologationsmodell für den STW-Cup, 2500 Stück, Spoilerlippe noch im Kofferraum. Dritter Platz: ein Audi 50 von der Insel Usedom mit gut 600 Kilometern Anfahrt, mehreren Gelbtönen und einer Kleiderbügel-Antenne. Das ist das richtige Auto zur richtigen Veranstaltung.
Am Sonntag: Benni kommt mit dem Vanden-Plas zurück. Auf dem Rückweg am Vortag: Notaufnahme Einbeck, Daumen genäht, Japan Classic Sunday gestrichen. Dafür: Schlüssel in die Hand, eine Runde im Ferrari 308 GT4. Das metallische Klackgeräusch beim Schalten. Gleichwertig dem Applause – nur für vollkommen andere Dinge.
Parkung: Sascha parkt einen Chrysler GS Turbo 2 – in Amerika Daytona Turbo, in Europa unter Chrysler verkauft, 2,2 Liter, 177 PS, blaue Originalfarbe, Schalterarmada, 3.990 Euro. Benni parkt den einzigen seit Jahren in Deutschland inserierten MG Montego Turbo – Linkslenker, weiß, 152 PS, Österreich, weiß lackierte Alufelgen, ABS…selten.
Fäden kommen in zehn Tagen.
Drei Videos vom Wochenende gibt's auf YouTube – darunter die Panne on board und die Parkplatz-Tour mit allen erwähnten Autos.
Dank an Stefan Richter und das gesamte Team des PS-Speicher Einbeck.
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Zuerst die gute Nachricht. Der Daihatsu Applause, den wir beide in der Parkung hatten und dann knapp verpasst haben – er ist wieder aufgetaucht. Sein neuer Besitzer stand auf dem Parkplatz des PS-Speichers. Er hatte uns gehört. Er wollte genau das Auto, weil er Motorcultur hört. Benni ist eine kurze Runde gefahren. Tolles Auto. Alles richtig gemacht. Danke an Hendrik, Kathi und Greta für dieses für uns ganz besondere Erlebnis!
Dann die Rallye. Team Motorcultur startet zu dritt, mit an Board ist Bas (carsoftheweezenhof) im schwarzen Citroën CX GTI Serie 2 – Hydropneumatik, Ledersessel, Schiebedach. Starthilfe vom ADAC war nötig. Auf Seite drei des Roadbooks, nach sieben Kilometern, geht der Wagen in der Kurve aus. Lichtmaschine. Vor Ort nicht reparierbar. Zurück auf den Hof. Der Ford Transit Fensterbus als Ersatz zündet nicht bei uns. Am Ende steht unter einer Plane in der Halle ein Fiat 130 Coupé mit roten Kennzeichen und vollem Tank. Automat, sechs Zylinder, Bad Karlshafen im Sonnenschein.
Best of Show: Den Fiedler RS – DDR-Eigenbau 1950 auf Basis zweier Kübelwagen-Fahrgestelle, optisch irgendwo zwischen Veritas und Porsche Rennwagen, einziges Exemplar weltweit – hat das Feld der Medienjuroren völlig zurecht ausgezeichnet. Unser zweiter Platz: ein Audi 80 Competition, Homologationsmodell für den STW-Cup, 2500 Stück, Spoilerlippe noch im Kofferraum. Dritter Platz: ein Audi 50 von der Insel Usedom mit gut 600 Kilometern Anfahrt, mehreren Gelbtönen und einer Kleiderbügel-Antenne. Das ist das richtige Auto zur richtigen Veranstaltung.
Am Sonntag: Benni kommt mit dem Vanden-Plas zurück. Auf dem Rückweg am Vortag: Notaufnahme Einbeck, Daumen genäht, Japan Classic Sunday gestrichen. Dafür: Schlüssel in die Hand, eine Runde im Ferrari 308 GT4. Das metallische Klackgeräusch beim Schalten. Gleichwertig dem Applause – nur für vollkommen andere Dinge.
Parkung: Sascha parkt einen Chrysler GS Turbo 2 – in Amerika Daytona Turbo, in Europa unter Chrysler verkauft, 2,2 Liter, 177 PS, blaue Originalfarbe, Schalterarmada, 3.990 Euro. Benni parkt den einzigen seit Jahren in Deutschland inserierten MG Montego Turbo – Linkslenker, weiß, 152 PS, Österreich, weiß lackierte Alufelgen, ABS…selten.
Fäden kommen in zehn Tagen.
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06.07.2026
1 Stunde 18 Minuten
Kurze Folge. Morgen früh geht es los – Benni und Sascha fahren gemeinsam die PS-Speicher Oldtimer-Tage in Einbeck, diesmal im Citroën CX GTI. Der 6.9er ist alter Hut. Der 6.3er war Erstwahl. Hat nicht geklappt. CX GTI ist auch nicht schlecht.
Vorweg: Katzenunglück. Pizza hat Bennis Redaktionsbüro unter dem Dach einmal komplett „demontiert“. Rucksack, Expedit-Regal, Bücherbestand – alles musste raus. Kamera riecht noch komisch. Macht aber.
Und: Benni hat ein Auto gekauft. Nicht für sich – für seinen Bruder, mit Vollmacht und Budget. Das schönste Kleinstfahrzeug der letzten 20 Jahre, sagt er. Dreizylinder, Klimaautomatik, Tempomat, Einparkhilfe, gläserne Heckklappe. Ihr wisst es schon: VW Up!. Dazu: Saschas Audi ist offiziell verkauft – an einen rumänischen Dachdecker, der kurz nach Frankfurt wollte, einen kleinen Umweg nach Oberschwaben gemacht hat und dessen Transporteur seitdem nicht mehr erreichbar ist. Schlüssel, Papiere und Bargeld liegen alle beim falschen Menschen. Wird ein Krimi.
Dann: Was haben 107, 108 und 109 gemeinsam? Diese Folge versucht eine Antwort. Und zwar: Der Mercedes R107 SL (18 Jahre Bauzeit, Boulevard-Löwe, omnipräsent in US-Serien der 80er, in Hart aber herzlich, Dallas, Beverly Hills Cop), die Mercedes W107/W108/W109 Nummernkombinationen, der Peugeot 107 und sein Nachfolger 108 (Kolín, Tschechien, mit Toyota Aygo und Citroën C1 vom gleichen Band) und die Land Rover Series Radstände in Zoll – 107 und 109. Alle irgendwie miteinander verwandt. Alle irgendwie nicht.
Parkung: Sascha parkt einen Mercedes Vito Brabus 280 – W638, Nummer 99 von einer dreistelligen Kleinstauflage, VR6-Motor, Alcantara-Himmel, Vorhänge, ausfahrbarer Tisch, Brabus-Felgen, 12.000 Euro. Benni parkt einen Nissan Micra K10 in metallicgrün mit Automatik, Dekorstreifen, karamellfarbenem Interieur und 107.992 km. Gehört Sophie. Hat keinen TÜV. Ist trotzdem in der Parkung.
️ Nächste Woche: Live-Bericht von den PS-Speicher Oldtimer-Tagen.
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Und: Benni hat ein Auto gekauft. Nicht für sich – für seinen Bruder, mit Vollmacht und Budget. Das schönste Kleinstfahrzeug der letzten 20 Jahre, sagt er. Dreizylinder, Klimaautomatik, Tempomat, Einparkhilfe, gläserne Heckklappe. Ihr wisst es schon: VW Up!. Dazu: Saschas Audi ist offiziell verkauft – an einen rumänischen Dachdecker, der kurz nach Frankfurt wollte, einen kleinen Umweg nach Oberschwaben gemacht hat und dessen Transporteur seitdem nicht mehr erreichbar ist. Schlüssel, Papiere und Bargeld liegen alle beim falschen Menschen. Wird ein Krimi.
Dann: Was haben 107, 108 und 109 gemeinsam? Diese Folge versucht eine Antwort. Und zwar: Der Mercedes R107 SL (18 Jahre Bauzeit, Boulevard-Löwe, omnipräsent in US-Serien der 80er, in Hart aber herzlich, Dallas, Beverly Hills Cop), die Mercedes W107/W108/W109 Nummernkombinationen, der Peugeot 107 und sein Nachfolger 108 (Kolín, Tschechien, mit Toyota Aygo und Citroën C1 vom gleichen Band) und die Land Rover Series Radstände in Zoll – 107 und 109. Alle irgendwie miteinander verwandt. Alle irgendwie nicht.
Parkung: Sascha parkt einen Mercedes Vito Brabus 280 – W638, Nummer 99 von einer dreistelligen Kleinstauflage, VR6-Motor, Alcantara-Himmel, Vorhänge, ausfahrbarer Tisch, Brabus-Felgen, 12.000 Euro. Benni parkt einen Nissan Micra K10 in metallicgrün mit Automatik, Dekorstreifen, karamellfarbenem Interieur und 107.992 km. Gehört Sophie. Hat keinen TÜV. Ist trotzdem in der Parkung.
️ Nächste Woche: Live-Bericht von den PS-Speicher Oldtimer-Tagen.
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29.06.2026
1 Stunde 34 Minuten
Vier Anläufe. Heiße Rechner. Die Klimaanlage läuft jetzt endlich im Smart. Und die Folge ist im Kasten.
Zuerst: Der Motorcultur-Dienstwagen ist weg. Wir wollten beide den Daihatsu Applaus aus der Parkung kaufen, hatten Pläne, hatten Kontakte, hatten auch schon auf BUYEE nach japanischen Doilies und Rain Guards geschaut. Dann war er verkauft. Wir wünschen ihm alles Gute.
Dazu: Post aus der Hörerschaft. Ein Architekt, der über den Vixen 21 auf uns gestoßen ist, schreibt über seinen Jaguar XJ-SC mit Sechszylinder und Schaltgetriebe, über einen Defender, einen Mini und darüber, was ihn an der britischen Ingenieurskunst der 60er und 70er Jahre fasziniert. Auch uns! Harrier, Concorde, Hovercraft, Avro Vulcan. Dazu Brompton, Moulton – und ein Nimrod-Trainingsmodul, das jahrzehntelang in Göttingen auf einem Händlergelände stand.
Dann das Hauptthema: Hyundai. Und da wären wir beim Morris Marina. Denn bevor der zum Synonym für alles wurde, was an British Leyland nicht stimmte, steckte er im Gepäck von George Turnbull, als der 1973 aus seinem Londoner Eckbüro nach Seoul zog. Turnbull, der an Standard-Triumph groß geworden war, der den Triumph 2000 mitverantwortet hatte und British Leyland fast ganz nach oben geklettert wäre – bis John Barber den Vorstandsposten kriegte. Was dann passierte: Hyundai. Der Pony. Giugiaro. Mitsubishi-Technik. Lizenz-Cortinas. Das Schiff auf dem Geldschein. Und schließlich Martin Winterkorn, der 2011 auf der IAA in einem Hyundai sitzt, an nichts wackelt und fragt: Warum kriegen die das hin und wir nicht?
Parkung: Ein Hyundai Centennial/Equus – erste Hand DFB, zugelassen zur WM 2006, 4,5 Liter, LPG, 72.000 km. Ob Beckenbauer drin saß, ist nicht überliefert. Und ein Maserati 228 – Karosserie von Andreani, der auch den Fiat Ritmo und den Ferrari Mondial verantwortet hat, 459 Stück gebaut, schwedische Spezifikation, 250 PS. 24.900 Euro. Benni hätte Bock. Die Kohle fehlt. Wie so oft.
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Zuerst: Der Motorcultur-Dienstwagen ist weg. Wir wollten beide den Daihatsu Applaus aus der Parkung kaufen, hatten Pläne, hatten Kontakte, hatten auch schon auf BUYEE nach japanischen Doilies und Rain Guards geschaut. Dann war er verkauft. Wir wünschen ihm alles Gute.
Dazu: Post aus der Hörerschaft. Ein Architekt, der über den Vixen 21 auf uns gestoßen ist, schreibt über seinen Jaguar XJ-SC mit Sechszylinder und Schaltgetriebe, über einen Defender, einen Mini und darüber, was ihn an der britischen Ingenieurskunst der 60er und 70er Jahre fasziniert. Auch uns! Harrier, Concorde, Hovercraft, Avro Vulcan. Dazu Brompton, Moulton – und ein Nimrod-Trainingsmodul, das jahrzehntelang in Göttingen auf einem Händlergelände stand.
Dann das Hauptthema: Hyundai. Und da wären wir beim Morris Marina. Denn bevor der zum Synonym für alles wurde, was an British Leyland nicht stimmte, steckte er im Gepäck von George Turnbull, als der 1973 aus seinem Londoner Eckbüro nach Seoul zog. Turnbull, der an Standard-Triumph groß geworden war, der den Triumph 2000 mitverantwortet hatte und British Leyland fast ganz nach oben geklettert wäre – bis John Barber den Vorstandsposten kriegte. Was dann passierte: Hyundai. Der Pony. Giugiaro. Mitsubishi-Technik. Lizenz-Cortinas. Das Schiff auf dem Geldschein. Und schließlich Martin Winterkorn, der 2011 auf der IAA in einem Hyundai sitzt, an nichts wackelt und fragt: Warum kriegen die das hin und wir nicht?
Parkung: Ein Hyundai Centennial/Equus – erste Hand DFB, zugelassen zur WM 2006, 4,5 Liter, LPG, 72.000 km. Ob Beckenbauer drin saß, ist nicht überliefert. Und ein Maserati 228 – Karosserie von Andreani, der auch den Fiat Ritmo und den Ferrari Mondial verantwortet hat, 459 Stück gebaut, schwedische Spezifikation, 250 PS. 24.900 Euro. Benni hätte Bock. Die Kohle fehlt. Wie so oft.
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17.06.2026
27 Minuten
Klein, kastig, kompromisslos: Benni fährt den Honda N-Box Custom Mugen
Manchmal sind die spannendsten Autos die, die offiziell nie zu uns kommen sollten. Der Honda N-Box ist seit Jahren Japans meistverkauftes Auto – ein Kei-Car, das auf 3,40 m Länge mehr Raum, Verstand und Charme unterbringt als so mancher Kompakte. In der Custom-Ausführung wird aus dem braven Hochdach-Würfel ein selbstbewusster kleiner Bruzzler, und mit dem Mugen-Paket – Hondas hauseigener Veredler-Adel von Hirotoshi Honda – bekommt der Zwerg dann endgültig Haltung: eigene Schürzen, Felgen, Details, die zeigen, dass hier jemand mitgedacht hat.
In diesem Video steigt Benni ein, fährt los und schaut, was dran ist am japanischen Bestseller, den hierzulande kaum jemand kennt. Wie fährt sich ein Kei-Car im deutschen Alltag? Was kann das 660-cm³-Format wirklich? Und warum verlieben sich so viele in genau diese kleinen Kisten? Gezeigt, gefahren, eingeordnet – wie immer mit Liebe zum automobilen Underdog.
Importiert wurde dieser N-Box Custom Mugen von Tommy's Secret – Adresse für japanische Importe abseits des Mainstreams.
Import / Fahrzeug: Tommy's Secret – www.tommyssecret.com (tommyssecret@web.de)
Folgt uns gerne auf Instagram - und hört unserem Podcast, überall wo es Podcasts gibt.
www.instagram.com/motorcultur_podcast
Manchmal sind die spannendsten Autos die, die offiziell nie zu uns kommen sollten. Der Honda N-Box ist seit Jahren Japans meistverkauftes Auto – ein Kei-Car, das auf 3,40 m Länge mehr Raum, Verstand und Charme unterbringt als so mancher Kompakte. In der Custom-Ausführung wird aus dem braven Hochdach-Würfel ein selbstbewusster kleiner Bruzzler, und mit dem Mugen-Paket – Hondas hauseigener Veredler-Adel von Hirotoshi Honda – bekommt der Zwerg dann endgültig Haltung: eigene Schürzen, Felgen, Details, die zeigen, dass hier jemand mitgedacht hat.
In diesem Video steigt Benni ein, fährt los und schaut, was dran ist am japanischen Bestseller, den hierzulande kaum jemand kennt. Wie fährt sich ein Kei-Car im deutschen Alltag? Was kann das 660-cm³-Format wirklich? Und warum verlieben sich so viele in genau diese kleinen Kisten? Gezeigt, gefahren, eingeordnet – wie immer mit Liebe zum automobilen Underdog.
Importiert wurde dieser N-Box Custom Mugen von Tommy's Secret – Adresse für japanische Importe abseits des Mainstreams.
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Über diesen Podcast
Sascha Fillies (Direktor Erwin Hymer Museum) und Dr. Benni
Krasemann (PetrolPunx, Autoblogger, Youtuber) sprechen über,
meistens, klassische Fahrzeuge, die ihnen im Alltag, auf Messen,
Treffen, der eigenen Garage und im Job begegnen. Dabei wird immer
wieder über den Tellerrand geschaut - denn das Herz schlägt für
Exoten aller Art. www.motorcultur.de
www.instagram.com/motorcultur_podcast Mail: info@motorcultur.de
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Barterode
Bremen
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