Study Snacks - Gastroenterologie Archiv
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Eine gefürchtete, da mitunter tödlich verlaufende Komplikation der schweren Hypertriglyceridämie ist die akute Pankreatitis. Konventionelle Therapien wie Fibrate und Omega-3-Fettsäuren senken die Triglyceridspiegel oft nur unzureichend. Wie gut spricht er auf Olezarsen, ein gegen Apolipoprotein C-III-mRNA gerichtetes Antisense-Oligonukleotid, an? Wie gut schützt der Wirkstoff vor einer akuten Pankreatitis? Und welche Nebenwirkungen birgt er? Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41211918/ Marston NA et al. Olezarsen for Managing Severe Hypertriglyceridemia and Pancreatitis Risk. N Engl J Med 2026; 394: 429–441 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
9 Minuten
Eine maligne distale Gallenwegsobstruktion wird gegenwärtig üblicherweise mittels Stenteinlage per endoskopisch retrograder Cholangiopankreatikografie (ERCP) behandelt. Allerdings birgt dieser Eingriff ein beträchtliches Risiko für eine akute Post-ERCP-Pankreatitis. Tritt diese Komplikation nach einer endosonografisch gesteuerten Choledochoduodenostomie (EUS-CDS) mit Einlage eines Lumen-Apposing Metal Stent (LAMS) seltener auf? Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41511419/ Anderloni A et al. Endoscopic Ultrasound-Guided Choledochoduodenostomy vs Endoscopic Retrograde Cholangiopancreatography in Malignant Distal Biliary Obstruction to Prevent Postprocedural Pancreatitis: A Randomized Trial. Gastroenterology 2026; 170: 584–594 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
6 Minuten
Die chirurgische Resektion gilt als kurative Standardtherapie beim hepatozellulären Karzinom im Frühstadium. Dennoch bleibt die Rezidivrate hoch. Bis zu 80 % der Patienten entwickeln nach der Operation ein Wiederauftreten. Besonders gefährdet sind Betroffene mit großen Tumoren, multifokaler Erkrankung oder Gefäßinvasion. Bisher existiert keine etablierte perioperative Standardtherapie. Adjuvante Konzepte mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren zeigten zunächst Hoffnung. In einer Phase-3-Studie verbesserte die Kombination aus Atezolizumab und Bevacizumab zunächst das rezidivfreie Überleben. In der aktualisierten Analyse ging dieser Vorteil jedoch weitgehend verloren. Gleichzeitig belegen Daten aus fortgeschrittenen Studien einen klaren Überlebensvorteil durch Immuntherapie plus Antiangiogenese. In der Studie CARES-310 verlängerte Camrelizumab plus Rivoceranib das Gesamtüberleben signifikant gegenüber Sorafenib. Vor diesem Hintergrund stellten sich die Forscher der vorliegenden Studie die Frage, ob eine perioperative Kombination aus Camrelizumab plus Rivoceranib das Rezidivrisiko nach resektion wirksam senken kann. Die Resultate zeigen, dass eine perioperative Therapie bei resektablem hepatozellulärem Karzinom mit mittlerem oder hohem Rezidivrisiko wirksam ist und das ereignisfreie Überleben signifikant steigern kann. Link zur Studie (Lancet): -https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(25)01720-9/abstract Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41125112/ Wang Z et al. Perioperative camrelizumab plus rivoceranib versus surgery alone in patients with resectable hepatocellular carcinoma at intermediate or high risk of recurrence (CARES-009): a randomised phase 2/3 trial. Lancet 2025; 406:2089-2099 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Das metastasierte Kolorektalkarzinom ist prognostisch ungünstig. Die relative 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei nur etwa 15 %. Immuncheckpoint-Inhibitoren verbessern die Prognose deutlich, allerdings nur bei Tumoren mit funktionellen Defekt im DNA-Reparatursystem. Diese Subgruppe macht jedoch nur rund 5 % der metastasierten Fälle aus. Für die große Mehrheit der Patienten mit Tumoren fehlen wirksame Therapieoptionen. Bestehende Monotherapien wie Regorafenib, Trifluridin-Tipiracil oder Fruquintinib erreichen ein durchschnittliches Gesamtüberleben von rund 7 Monaten. Therapie-Kombinationen sollen dieses Problem lösen. Zahlreiche Studien zu immunbasierten Therapie-Kombinationen zeigten jedoch bisher keinen Überlebensvorteil. Die Ursache könnte in der immunsuppressiven Tumormikroumgebung liegen. Hier setzt Zanzalintinib als Wirkstoff an. Zanzalintinib ist ein Multi-Target-Tyrosinkinase-Inhibitor, der in Kombination mit Atezolizumab in einer Phase-1-Studie eine vielversprechende Antitumoraktivität bei gleichzeitig beherrschbarer Toxizität zeigte. Internationale Forscher untersuchten daher die Frage, ob die Kombination aus Zanzalintinib und Atezolizumab das Gesamtüberleben gegenüber Regorafenib bei vorbehandeltem, metastasiertem Kolorektalkarzinom verbessert. Sie kamen zu dem Bedarf, dass die Gabe von Zanzalintinib und Atezolizumab eine signifikante Verbesserung der Gesamtüberlebensrate bei diesen Patienten bringt. Link zur Studie (Lancet): https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(25)02025-2/abstract Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41130252/ Hecht JR et al. Zanzalintinib plus atezolizumab versus regorafenib in refractory colorectal cancer (STELLAR-303): a randomised, open-label, phase 3 trial. Lancet 2025; 406:2360-2370 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Die metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung und ihre schwerere Form, die metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis, kurz MASH, stellen eine zunehmende klinische Herausforderung dar. Immer mehr Menschen entwickeln eine chronische Lebererkrankung als Folge metabolischer Störungen wie Adipositas, Diabetes oder dem metabolischen Syndrom. Die langfristigen Folgen können gravierend sein, da eine MASH über viele Jahre zur Leberzirrhose fortschreiten kann. Diese Entwicklung verursacht letztlich einen Anstieg der leberbedingten Mortalität.Klinische Studien, die Mortalität als Endpunkt nutzen, sind kaum umsetzbar, da sie Jahrzehnte dauern würden. Daher akzeptieren Gesundheitsbehörden wie die FDA Surrogatendpunkte. Einer dieser Surrogatendpunkte ist die MASH-Resolution ohne Verschlechterung der Fibrose. Dieser Endpunkt gilt als Hinweis darauf, dass das Fortschreiten der Lebererkrankung gestoppt wurde, es muss allerdings ein klarer Zusammenhang zwischen Surrogatendpunkt und tatsächlicher Mortalität gezeigt werden.Die bariatrische Chirurgie hat sich als wirksame Behandlung für MASH erwiesen. Forscher aus Frankreich bewerteten nun den Einfluss einer bariatrischen Operation auf eine erfolgreiche histologische Reaktion, definiert als das Abklingen von MASH ohne Verschlechterung der Fibrose, und den Einfluss auf ein langfristiges Überleben der Patienten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass eine histologische MASH-Remission und eine signifikante Verbesserung einer Fibrose die Überlebensrate der Patienten nach einer bariatrischen Operation verbessert. Links: - https://www.cghjournal.org/article/S1542-3565(24)01078-4/fulltext - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39709138/ Lassailly G et al. Resolution of Metabolic Dysfunction-associated Steatohepatitis With No Worsening of Fibrosis After Bariatric Surgery Improves 15-year Survival: A Prospective Cohort Study. Clin Gastroenterol Hepatol 2025; 23:1567-1576.e9 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Die schwere akute Pankreatitis gehört zu den gefährlichsten Erkrankungen des Verdauungstraktes. Sie führt häufig zu Organversagen und verläuft in bis zu 40 % der Fälle tödlich. Bisher gibt es keine wirksame medikamentöse Therapie, die das Fortschreiten dieser Entzündung sicher stoppen kann. Im Zentrum der Krankheitsentwicklung steht eine massive Entzündungsreaktion. Geschädigte Azinuszellen setzen Moleküle frei, die das Immunsystem aktivieren. Die entstehenden Entzündungen fördern weitere Gewebeschäden, bis letzlich die Organe versagen. Ein möglicher Ansatzpunkt für medikamentöse Therapien ist das Enzym Cyclooxygenase-2, kurz COX-2. Es spielt eine zentrale Rolle in der Entzündungskaskade. Rattenmodelle zeigen, dass eine Hemmung der COX-2 zu einem milderen Verlauf der Pankreatitis führt und dass Organschäden abnehmen. Kleinere Humanstudien zeigen, dass COX-2-Hemmer wie Parecoxib oder Imrecoxib auch beim Menschen schwere Verläufe verhindern können. Forscher aus China führten eine große, multizentrische Studie durch, in der sie die Wirksamkeit und Sicherheit von sequenziell verabreichtem Parecoxib und Imrecoxib bei der Behandlung von SAP evaluierten. Sie kamen zu dem Resultat, dass diese Wirkstoffkombination bei einer SAP gute Wirksamkeit durch Unterdrückung der systematischen Entzündungsreaktion zeigt zudem gut verträglich ist. Links: - https://gut.bmj.com/content/74/9/1467.long - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40301118/ Huang L et al. Parecoxib sequential with imrecoxib for occurrence and remission of severe acute pancreatitis: a multicentre, double-blind, randomised, placebo-controlled trial. Gut 2025; 74:1467-1475 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Humanes Serumalbumin wird in großen Mengen benötigt – unter anderem zur Behandlung der Hypovolämie, von Verbrennungen, Blutverlusten und Hypalbuminämie, beispielsweise bei Lebererkrankungen. Seit Jahrzehnten muss der weltweite Bedarf durch menschliches Plasma gedeckt werden. Nun testeten chinesische Forschende erstmals mithilfe biotechnologisch veränderter Reispflanzen (Oryza sativa) hergestelltes rekombinantes Albumin an Leberzirrhosekranken. Links: - https://gut.bmj.com/content/74/9/1476 - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40555465/ Niu J et al. Rice-derived recombinant human serum albumin as an alternative to human plasma for patients with decompensated liver cirrhosis: a randomised, double-blind, positive-controlled and non-inferiority trial. Gut 2025; 74: 1476–1485. DOI: 10.1136/gutjnl-2025-335577 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Darmkrebs gehört weltweit zu den häufigsten Krebsarten. In etwa einem Drittel der Fälle ist das Rektum betroffen. Als zentraler Behandlungsschritt werden Rektumkarzinome operiert. Seit Jahren hat sich die laparoskopische Chirurgie etabliert, weil sie weniger traumatisch ist und eine schnelle Erholung ermöglicht. Dennoch bestehen Zweifel an ihrer onkologischen Qualität. Frühere Studien zeigten, dass laparoskopische Eingriffe häufiger zu unvollständigen mesorektalen Exzisionen und positiven Resektionsrändern führen. Die robotergestützte Chirurgie könnte diese Schwächen ausgleichen. Sie bietet eine dreidimensionale Sicht, präzise Bewegungen und eine stabile Kameraführung. Erste Studien deuteten auf Vorteile hin. So traten etwa weniger Komplikationen auf und die Patienten wiesen eine bessere postoperative Funktion auf. Große randomisierte Studien mit Langzeitdaten fehlten bisher jedoch. Im Rahmen der REAL-Studie untersuchten Forscher aus China, ob die robotergestützte Chirurgie beim Karzinom im mittleren und tiefen Rektum bessere onkologische und funktionelle Ergebnisse erzielt als die konventionelle Laparoskopie. Sie kamen zu dem Resultat, dass die rototergestützte Chirurgie im Vergleich zur herkömmlichen laparoskopischen Chirurgie die langfristigen onkologischen Ergebnisse bei Patienten mit Karzinom im mittleren oder niedrigen Rektum erheblich verbessert. Links: - https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/2834890 - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40455621/ Feng Q et al. Robotic vs Laparoscopic Surgery for Middle and Low Rectal Cancer: The REAL Randomized Clinical Trial. JAMA 2025; 334:136-148 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Ein beträchtlicher Anteil der nach einer Koloskopie aufgetretenen kolorektalen Karzinome geht aus übersehenen Polypen hervor. Die Leitlinienempfehlungen bezüglich der Kontrollintervalle nach Koloskopie berücksichtigen ausschließlich die Eigenschaften der resezierten Neoplasien. Die Untersuchungsqualität fließt dagegen nicht in die Empfehlungen ein. Welche dieser beiden Parameter wirkt sich stärker auf die Postkoloskopie-Karzinomrate aus? Links: - https://www.cghjournal.org/article/S1542-3565(25)00419-7/fulltext - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40381870/ van Roermund NS et al. Rethinking Post-colonoscopy Colorectal Cancer Risk: Endoscopist Performance Versus Presence of High-risk Polyps. Clin Gastroenterol Hepatol 2025; 23: 1846–1853.e4. DOI: 10.1016/j.cgh.2025.03.026 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Adipositas ist weltweit ein wachsendes Gesundheitsproblem. Viele Patientinnen und Patienten verlieren zwar mit Diät und Bewegung an Gewicht, können diesen Erfolg aber langfristig selten halten. In den letzten Jahren rückten neue Medikamente in den Fokus, die gezielt in die hormonelle Regulation des Appetits eingreifen. Semaglutid, ein GLP-1-Rezeptoragonist, hat in Studien bereits beeindruckende Erfolge in der Gewichtsreduktion gezeigt. Tirzepatid aktiviert im Vergleich zu Semaglutid zusätzlich zum GLP-1- auch den GIP-Rezeptor. Dieser doppelte Wirkmechanismus soll die Nahrungsaufnahme noch effektiver regulieren und die Fettzellen direkt beeinflussen. Frühere Beobachtungen ließen den Schluss zu, dass der kombinierte GIP- und GLP-1-Agonismus zu einer stärkeren Gewichtsabnahme führt als eine alleinige GLP-1-Stimulation. Doch ein direkter Vergleich beider Substanzen fehlte bislang. Forscher aus den Vereinigten Staaten und aus Großbritannien untersuchten nun, ob Tirzepatid in seiner maximal verträglichen Dosis Semaglutid hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit bei Erwachsenen mit Adipositas, aber ohne Diabetes, überlegen ist. Sie kamen zu dem Resultat, dass die Wrkung von Tirzepatid jener von Semaglutid hinsichtlich einer Gewichtsreduktion überlegen ist. Links: -https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2416394 -https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40353578/ Aronne LJ et al. Tirzepatide as Compared with Semaglutide for the Treatment of Obesity. N Engl J Med 2025; 393:26-36 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Der monoklonale Antikörper Guselkumab neutralisiert Interleukin-23 (IL-23), indem er einerseits selektiv die IL-23-p19-Untereinheit und andererseits CD64 auf IL-23-produzierenden Zellen bindet. Unter anderem ist der Antikörper zur Therapie des Morbus Crohn zugelassen. Er wird dabei in Form von Infusionen verabreicht. Eine Phase 3-Studie prüfte nun, ob auch bei subkutaner Applikation ein Behandlungsvorteil gegenüber Placebo besteht. Links: - https://www.gastrojournal.org/article/S0016-5085(25)00522-0/fulltext?referrer=https%3A%2F%2Fpubmed.ncbi.nlm.nih.gov%2F - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/40113101 Hart A et al. Efficacy and Safety of Guselkumab Subcutaneous Induction and Maintenance in Participants With Moderately to Severely Active Crohn's Disease: Results From the Phase 3 GRAVITI Study. Gastroenterology 2025; 169: 308–325. DOI: 10.1053/j.gastro.2025.02.033 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Für HER2 (human epidermal growth factor 2) überexprimierende, nicht resezierbare oder metastasierte Karzinome des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs ist die Chemotherapie plus Trastuzumab die Therapie der ersten Wahl. Bei einem anschließenden Progress bietet das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastuzumab Deruxtecan prognostische Vorteile. Eine internationale Phase 3-Studie verglich nun diese Strategie mit einer Standard-Zweitlinientherapie. Links: - https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2503119?url_ver=Z39.88-2003 - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/40454632 Shitara K et al. Trastuzumab Deruxtecan or Ramucirumab plus Paclitaxel in Gastric Cancer. N Engl J Med 2025; 393: 336–348. DOI: 10.1056/NEJMoa2503119 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Leberkrebs gehört weltweit zu den häufigsten und tödlichsten Krebsarten. Das hepatozelluläre Karzinom, kurz HCC, ist die dominierende Form. Es macht rund 80 Prozent aller Leberkrebsfälle aus. Die Prognose ist schlecht. Bisher werden zur Behandlung vor allem Multikinase-Inhibitoren wie Sorafenib und Lenvatinib eingesetzt. Diese Medikamente verlängern das Überleben allerdings nur moderat und die Nebenwirkungen sind stark. Ab 2020 kamen PD-L1-Inhibitor-basierte Präparate in die Erstlinie. Diese Medikamente verbesserten die Behandlungsresultate. Trotzdem bleibt die Prognose schlecht. Die Kombination eines PD-1 Inhibitors, Nivolumab, und eines CTLA-4-Inhibitors, Ipilimumab, deuten in ersten Phase-2 Studien auf ein langfristiges Ansprechen hin. Internationale Forscher führten eine Phase-3 Studie durch, in der sie die neuartige Medikamentenkombination gegen die Standardtherapie mit Multikinase-Inhibitoren testeten. Die Resultate zeigen, dass die Kombination von Nivolumab und Ipilimumab das Überleben im Vergleich zu einer Behandlung mit Sorafenib oder Lenvatinib verbessert. Links: - https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(25)00403-9/fulltext - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40349714/ Yau T et al. Nivolumab plus ipilimumab versus lenvatinib or sorafenib as first-line treatment for unresectable hepatocellular carcinoma (CheckMate 9DW): an open-label, randomised, phase 3 trial. Lancet 2025; 405:1851-1864 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Die Früherkennung des hepatozellulären Karzinoms, kurz HCC, ist für das Überleben der Betroffenen entscheidend. Leitlinien empfehlen eine halbjährliche Überwachung bei Risikopatienten. Meist kommt der Ultraschall zum Einsatz. Studien zeigen jedoch, dass die Sensitivität des Ultraschalls zur Erkennung von Tumoren im Frühstadium bei nur knapp 50 % liegt. Etwa ein Drittel der Patienten profitiert nicht von der Untersuchung, da Tumoren übersehen werden. Als Ergänzung zum Ultraschall stehen Verfahren wie ein kontrastverstärkter Ultraschall, Computertomographien oder eine Magnetresonanztherapie zur Verfügung. Diese Methoden erhöhen die Trefferquote, bringen aber auch Probleme wie eine Strahlenbelastung, hohe Kosten und Kontrastmittelrisiken mit sich. Eine mögliche Lösung bietet die Magnetresonanztherapie, kurz MRT, ohne Kontrastmittel. Erste Studien deuten an, dass sie eine vergleichbare oder bessere Sensitivität als die Ultraschalluntersuchung haben könnte. Gleichzeitig weist sie geringere Kosten, eine kürzere Untersuchungszeit und keine Kontrastmittelrisiken auf. Forscher aus Südkorea untersuchten in einer Studie, ob die kontrastfreie MRT einer Ultraschalluntersuchung in der HCC-Überwachung bei Patienten mit Leberzirrhose überlegen ist. Das Ergebnis zeigt, dass die MRT ohne Kontrastmittel bei HCC-Patienten eine bessere Alternative zur Ultraschalluntersuchung ist, da sie eine frühere Diagnose und eine geringere Rate an falsch-positiven Befunden ermöglicht. Links: - https://www.gastrojournal.org/article/S0016-5085(25)00049-6/abstract - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39855314/ Rhee H et al. Noncontrast Magnetic Resonance Imaging vs Ultrasonography for Hepatocellular Carcinoma Surveillance: A Randomized, Single-Center Trial. Gastroenterology 2025; 168:1170-1177.e12 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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Das maligne Transformationspotenzial intraduktaler papillär muzinöser Neoplasien (IPMN) hängt einerseits von der Größe und der Wachstumsgeschwindigkeit (Intervallstabilität) dieser zystischen Pankreasläsionen ab und andererseits vom Durchmesser des Pankreas-Hauptgangs. Ein japanisches Forscherteam untersuchte, wie häufig IPMN ohne Hochrisiko-Stigmata innerhalb von 5 Jahren oder nach diesem Zeitraum zu einem Pankreaskarzinom fortschreiten. Links: - https://gut.bmj.com/content/74/6/971 (Originalstudie) - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/39870394 Hamada et al. Risk factors for pancreatic cancer in individuals with intraductal papillary mucinous neoplasms and no high-risk stigmata during up to 5 years of surveillance: a prospective longitudinal cohort study. Gut 2025; 74(6): 971–982. DOI: 10.1136/gutjnl-2024-333259 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].