In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen
Der sozialpolitische Podcast von Arbeiterkammer Wien, ÖGB-Verlag, Wissenschaftsnetzwerk „Diskurs“ und dem Ineq-Institut der WU Wien
Der sozialpolitische Podcast von Arbeiterkammer Wien, ÖGB-Verlag, Wissenschaftsnetzwerk „Diskurs“ und dem Ineq-Institut der WU Wien
Podcaster
Episoden
19.06.2026
20 Minuten
Mit den Worten „Danke für nichts“ hat Finanzminister Markus Marterbauer im Rahmen seiner Budgetrede am 10. Juni die budgetpolitische Erbschaft kommentiert, vor der Österreich jetzt steht. Und tatsächlich: Nach Pandemie, Teuerungskrise, Energiehilfen, Steuersenkungen und schwacher Konjunktur klafft im Staatshaushalt eine Lücke, die geschlossen werden muss.
Genau darum geht es beim Doppelbudget 2027 und 2028, aber: Wer trägt die Konsolidierung? Wer wird geschont? Wer wird belastet? Welche Zukunftsinvestitionen bleiben übrig? Und was sagt dieses Budget darüber aus, wie Österreich seinen Sozialstaat, seine Infrastruktur und seine Klimapolitik in den nächsten Jahren ausrichten will?
Host Michael Mazohl spricht darüber ich in dieser Episode von „In bester Gesellschaft, der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Georg Feigl, Budgetexperte der Arbeiterkammer Wien, und Margit Schratzenstaller, Budgetexpertin des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO.
Genau darum geht es beim Doppelbudget 2027 und 2028, aber: Wer trägt die Konsolidierung? Wer wird geschont? Wer wird belastet? Welche Zukunftsinvestitionen bleiben übrig? Und was sagt dieses Budget darüber aus, wie Österreich seinen Sozialstaat, seine Infrastruktur und seine Klimapolitik in den nächsten Jahren ausrichten will?
Host Michael Mazohl spricht darüber ich in dieser Episode von „In bester Gesellschaft, der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Georg Feigl, Budgetexperte der Arbeiterkammer Wien, und Margit Schratzenstaller, Budgetexpertin des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO.
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08.06.2026
25 Minuten
Der Markt regelt das. Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut. Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt. Leistung muss sich wieder lohnen.
Solche Sätze klingen nach ökonomischem Hausverstand – nach Sachzwang, Zahlen, Daten und Fakten. Aber was, wenn es gar nicht die eine ökonomische Lehre gibt, die uns sagt, was zu tun ist? Was, wenn hinter wirtschaftspolitischen Empfehlungen immer auch Annahmen stehen: über Märkte, Staat, Arbeit, Verteilung, Wohlstand und Macht?
Was bedeutet plurale Ökonomie? Warum ist die Vorstellung einer wertfreien Wirtschaftswissenschaft problematisch? Welche blinden Flecken entstehen, wenn Wirtschaft nur durch eine einzige theoretische Brille betrachtet wird? Und warum sind Sorgearbeit, Moral, Machtverhältnisse und Verteilung keine Nebensachen, sondern zentrale Fragen der Ökonomie?
In dieser 32. Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ spricht Michael Mazohl mit Sebastian Thieme, Ökonom, Autor und Referent der Katholischen Sozialakademie, und Matthias Schnetzer, Chefökonom der Arbeiterkammer Wien, über ökonomische Erzählungen, den Mainstream der Wirtschaftswissenschaft, keynesianische Krisenpolitik, feministische Ökonomie, politische Ökonomie – und darüber, warum plurales wirtschaftliches Denken auch eine demokratische Notwendigkeit ist.
Solche Sätze klingen nach ökonomischem Hausverstand – nach Sachzwang, Zahlen, Daten und Fakten. Aber was, wenn es gar nicht die eine ökonomische Lehre gibt, die uns sagt, was zu tun ist? Was, wenn hinter wirtschaftspolitischen Empfehlungen immer auch Annahmen stehen: über Märkte, Staat, Arbeit, Verteilung, Wohlstand und Macht?
Was bedeutet plurale Ökonomie? Warum ist die Vorstellung einer wertfreien Wirtschaftswissenschaft problematisch? Welche blinden Flecken entstehen, wenn Wirtschaft nur durch eine einzige theoretische Brille betrachtet wird? Und warum sind Sorgearbeit, Moral, Machtverhältnisse und Verteilung keine Nebensachen, sondern zentrale Fragen der Ökonomie?
In dieser 32. Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ spricht Michael Mazohl mit Sebastian Thieme, Ökonom, Autor und Referent der Katholischen Sozialakademie, und Matthias Schnetzer, Chefökonom der Arbeiterkammer Wien, über ökonomische Erzählungen, den Mainstream der Wirtschaftswissenschaft, keynesianische Krisenpolitik, feministische Ökonomie, politische Ökonomie – und darüber, warum plurales wirtschaftliches Denken auch eine demokratische Notwendigkeit ist.
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27.05.2026
22 Minuten
Windräder, Solaranlagen, Stromnetze, Wärmepumpen oder Elektroautos: Wenn über die Energiewende gesprochen wird, dann meistens über Technik. Dabei geht es bei der Energiewende um den Umbau zu einem Energiesystem, dass klimafreundlich ist, sicher funktioniert und leistbar bleibt.
Wie abhängig ist Österreich noch immer von Öl, Gas und Kohle? Was passiert, wenn internationale Konflikte plötzlich an der Tankstelle, auf der Stromrechnung oder bei den Heizkosten spürbar werden? Und wenn erneuerbare Energie langfristig günstiger sein kann: Warum kommen diese Vorteile nicht automatisch bei den Menschen an?
Wie kann eine „Energiewende für die Vielen“ aussehen, die nicht nur ökologisch notwendig ist, sondern auch sozial gerecht?
Darüber und mehr spricht Host Michael Mazohl in dieser Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Joel Tölgyes, Ökonom in der Abteilung Wirtschaftspolitik der Arbeiterkammer Wien.
Wie abhängig ist Österreich noch immer von Öl, Gas und Kohle? Was passiert, wenn internationale Konflikte plötzlich an der Tankstelle, auf der Stromrechnung oder bei den Heizkosten spürbar werden? Und wenn erneuerbare Energie langfristig günstiger sein kann: Warum kommen diese Vorteile nicht automatisch bei den Menschen an?
Wie kann eine „Energiewende für die Vielen“ aussehen, die nicht nur ökologisch notwendig ist, sondern auch sozial gerecht?
Darüber und mehr spricht Host Michael Mazohl in dieser Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Joel Tölgyes, Ökonom in der Abteilung Wirtschaftspolitik der Arbeiterkammer Wien.
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01.04.2026
20 Minuten
Integration durch Leistung: So lautet zumindest eines der großen politischen Versprechen unserer Zeit. Wer arbeitet, wer sich anstrengt, wer Leistung bringt, gehört dazu. Aber stimmt das wirklich?
Was, wenn Arbeit zwar ein Einkommen bringt, aber nicht automatisch Sicherheit, Anerkennung und Zugehörigkeit? Was, wenn ausgerechnet jene Jobs, in denen viele Zugewanderte landen, ihre Integration eher bremsen als fördern? Wie integrativ ist der österreichische Arbeitsmarkt wirklich?
Darüber spricht Host Michael Mazohl in dieser Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Daniel Schönherr und Martin Schmidhuber von der Arbeiterkammer Wien.
Was, wenn Arbeit zwar ein Einkommen bringt, aber nicht automatisch Sicherheit, Anerkennung und Zugehörigkeit? Was, wenn ausgerechnet jene Jobs, in denen viele Zugewanderte landen, ihre Integration eher bremsen als fördern? Wie integrativ ist der österreichische Arbeitsmarkt wirklich?
Darüber spricht Host Michael Mazohl in dieser Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Daniel Schönherr und Martin Schmidhuber von der Arbeiterkammer Wien.
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12.03.2026
20 Minuten
Lifestyle-Teilzeit, Teilzeit-Luxus, Wohlstands-Teilzeit, Generation Work Life Balance… seit dem vergangenen Sommer nimmt die Debatte um Teilzeit immer wieder Fahrt auf. Darin fehlt es vor allem an einem: Respekt für die Beschäftigten.
Was ist das größte Missverständnis in der Teilzeit-Debatte? Wer würde gerne mehr arbeiten, bekommt die Stunden aber nicht? In welchen Branchen ist Teilzeit die „normale“ Arbeitszeit? Was hat das mit Kinderbetreuung, mit Arbeitsdruck und Geschäftsmodellen zu tun? Und wer, ja wer macht eigentlich diese „Lifestyle-Teilzeit“?
In dieser 29. Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ spricht Michael Mazohl mit Ines Stilling, Bereichsleiterin Soziales der Arbeiterkammer Wien, und Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA.
Was ist das größte Missverständnis in der Teilzeit-Debatte? Wer würde gerne mehr arbeiten, bekommt die Stunden aber nicht? In welchen Branchen ist Teilzeit die „normale“ Arbeitszeit? Was hat das mit Kinderbetreuung, mit Arbeitsdruck und Geschäftsmodellen zu tun? Und wer, ja wer macht eigentlich diese „Lifestyle-Teilzeit“?
In dieser 29. Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ spricht Michael Mazohl mit Ines Stilling, Bereichsleiterin Soziales der Arbeiterkammer Wien, und Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA.
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Über diesen Podcast
Verteilung der Arbeit, Entwicklung der Einkommen, Schieflagen in
der Gesellschaft, soziale Sicherheit: Wir bringen Sozialpolitik und
kritische Gesellschaftsanalysen ins Gespräch. Wie steht es um die
Entwicklung des Wohlstands in Österreich – und wird er gerecht
verteilt? Warum wird der Sozialstaat angegriffen – und welche
Verbesserungen bräuchte es eigentlich? Vor welchen
Herausforderungen steht unsere Arbeitswelt – und wie können wir sie
gerecht gestalten? Wir sprechen über Fakten, Positionen,
Forderungen und Perspektiven für eine gerechtere und bessere
Gesellschaft in Österreich. Dabei blicken wir auch über den
nationalen Tellerrand und nehmen internationale Best
Practice-Beispiele in den Fokus. Ein Podcast von Arbeiterkammer
Wien, ÖGB-Verlag, Wissenschaftsnetzwerk „Diskurs“ und dem
Ineq-Institut der WU Wien.
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