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Episoden

44 Minuten
Das Sellraintal liegt vor den Toren Innsbrucks. Mit dem Bus braucht man vom Goldenen Dachl nicht einmal eine Stunde bis nach Gries, Sellrain und St. Sigmund. In kaum einem anderen Bergsteigerdorf in Österreich liegen weitgehend unberührte Berge und das quirlige Leben einer Stadt so dicht beieinander. „Das ist ein Segen für uns“, sagt St. Sigmunds Bürgermeister Anton Schiffmann. „Wir brauchen den Tourismus.“ Seine Kollegen in Gries (Hans Motz) und Sellrain (Benedikt Singer) sehen es genauso. Heinz Zak, der bekannte Alpinist und Fotograf kennt das Sellraintal sehr gut. „Das ganze Tal ist eine natürliche Schatzkammer, die schon Kaiser und andere prominente Gäste zu schätzen wussten.“
45 Minuten
Die Anreise ins Bergsteigerdorf Göriach ist nicht ohne. Zumindest, wenn man mit Bus und Bahn in den Lungau kommen möchte. „Daran arbeiten wir“, sagt der Geschäftsführer des Biosphärenparks Lungau, Markus Schaflechner. „Wir verbinden Natur und Wirtschaft so, dass es auch künftig eine gute Lebensgrundlage für die Menschen gibt.“ Denn die Göriacher:innen lieben ihre Heimat: Den Hochgolling, die Almen, die klaren Bäche, die grünen Wiesen, die schneereichen Winter und vor allem die himmlische Ruhe. Mit Andy Holzer durch das kleine Paradies.
43 Minuten
Botaniker schnalzen mit der Zunge, wenn sie an das Gschnitztal in Tirol denken. In kaum einem anderen Tal der österreichischen Alpen gibt es so eine Vielfalt an Pflanzen und Blumen. Und in kaum einem anderen Tal stehen so viele Schutzhütten auf vergleichsweise engem Raum. Allein vier Alpenvereins-Schutzhäuser gibt es und mehrere privat geführte Hütten. Alle im Angesicht imposanter Gipfel wie Tribulaun oder Habicht. Der Südtiroler Bergsteiger Hanspeter Eisendle kennt sie alle. „Ich komme immer wieder hierher, gerne auch im Winter.“ Das Gschnitztal: Es hat auch als Skitouren- und Eisklettergebiet einiges zu bieten. Ein weiteres Plus: In nur ca. 45 Minuten erreicht man das Bergsteigerdorf zwischen Trins und Gschnitz von Innsbruck aus relativ schnell. Auch mit Bus- und Bahn.
44 Minuten
Grenzgebiete sind seit jeher spezielle Regionen. Das kann man im Bergsteigerdorf Zell / Sele im Süden Kärntens hautnah erleben. Gut 80 Prozent der rund 600 Einwohner sprechen Deutsch und Slowenisch. Die Einflüsse des südlichen Nachbarn sind hier deutlich zu spüren. Nicht nur sprachlich, auch historisch, kulturell und kulinarisch. Der slowenische Alpinist Luka Lindič hat das Bergsteigerdorf mit offenen Augen und Ohren erkundet. Sein Fazit: „Zell / Sele ist ein reiches Dorf.“ Reich an Naturschönheiten, reich an Ideen und reich an Kletterrouten. Die Kalkwände der Koschuta stehen jedenfalls auf der ToDo-Liste des 36-jährigen Extremkletterers. Wo sonst könnte er von Afrika nach Europa kraxeln?
43 Minuten
Ein bisschen abgelegen ist das Bergsteigerdorf Steirische Krakau. Was in vielen Alpentälern als Nachteil empfunden wird, versuchen die „Grokauer“ als Trumpfkarte auszuspielen. Gepflegte Kulturlandschaft und weitgehend intakte Natur. „Das sind die Pfunde, mit denen wir punkten“, sagt Krakaus Bürgermeister Gerhard Stolz aus Überzeugung und einem gewissen Traditionsbewusstsein. In dem Tal finden sich uraltes Brauchtum, verwunschene und kristallklare Seen, tosende Wasserfälle und aussichtreiche Gipfel wie Preber oder Roteck. Zu Fuß oder mit dem MTB erlebbar. „Die Steirische Krakau kannte ich bislang nicht“, fasst Alpinist Christian Stangl nach seinem Besuch zusammen, „ich komme sicher wieder.“
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Über diesen Podcast

Bergsteigerdörfer sind kleine und feine Orte in den Alpen. Sie stehen für unvergessliche Bergabenteuer und eine intakte Natur- und Kulturlandschaft. Bergsteigerdörfer setzen sich dafür ein, dass auf lokaler Ebene eine nachhaltige Entwicklung gelingt. In diesem Podcast erkunden interessante Persönlichkeiten die Dörfer und treffen auf jene Menschen, die die Ideen der Bergsteigerdörfer umsetzen. Umsetzung mit freundlicher Unterstützung von Bund und Europäischer Union.
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„Wo weniger mehr ist – der Podcast der Bergsteigerdörfer“

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