Podcaster
Episoden
27.02.2026
1 Stunde 13 Minuten
In dieser Folge erzählt Josefine von ihrem freiwilligen
Engagement als ehrenamtliche Altenseelsorgerin im Wohnheim Tivoli
in Innsbruck. Seit über zwölf Jahren begleitet sie Bewohnerinnen
und Bewohner auf ihrem letzten Lebensweg – mit Zeit, Gesprächen,
Ritualen und viel Herz.
Sie macht deutlich: Die Pflege leistet Großartiges. Doch was oft
fehlt, ist Zeit zum Zuhören und Dasein. Genau hier braucht es
Ehrenamt.
Wie Josefine nach einem persönlichen Schicksalsschlag ins
Ehrenamt fand
Was Altenseelsorge im Pflegeheim konkret bedeutet
Warum Beziehung und Vertrauen wichtiger sind als perfekte
Worte
Wie freiwilliges Engagement die Pflege ergänzt
Sterbebegleitung, Abschiedsrituale und würdevolles Lebensende
Welche Rolle Glaube, Rituale und Gemeinschaft spielen
Josefine gibt berührende Einblicke in den Alltag im Altersheim –
von Singkreis und Sitz-Tanz bis hin zu Krankensalbung und
Abschiedsfeiern im Wohnbereich.
Ihre Botschaft:
Freiwilliges Engagement schenkt Würde, Lebensqualität und Nähe –
besonders dort, wo Zeit das wertvollste Gut ist.
Viel Spaß beim hören!
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13.02.2026
1 Stunde 6 Minuten
In dieser Podcastfolge begrüßt Natalie Jakob Declara im Studio
der Stubenhocker in Innsbruck. Jakob kommt aus Brixen in Südtirol
und steht kurz vor dem Abschluss seines Lehramtsstudiums in
Geschichte und Katholischer Religion – inklusive
eines spannenden Weges über Philosophie, Zweifel und persönliche
Glaubensfragen.
Gemeinsam sprechen die beiden über Jakobs Lebensweg: von seiner
Schulzeit in Südtirol über eine prägende Reise nach Südostasien
bis hin zur bewussten Entscheidung, nicht nach Wien, sondern nach
Innsbruck zu gehen. Was ursprünglich als „Notlösung“ begann,
wurde für Jakob zu einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit
Glauben, Denken und persönlicher Sinnsuche.
Ein zentrales Thema der Folge ist Jakobs Masterarbeit mit dem
Titel:
„Gott und Stille – verdrängt und vergessen? Eine
Annäherung an zwei alltagsferne Schätze“.
Darin untersucht er, wie junge Erwachsene – mit und ohne
religiösen Hintergrund – auf Stille und spirituelle Exerzitien
reagieren und was diese Erfahrung mit ihnen macht.
Die Folge lebt von ehrlichen Gesprächen über:
Zweifel am Glauben
den Unterschied zwischen „Kopf-Glauben“ und „Herz-Glauben“
die Vielfalt religiöser Wege
und die Sehnsucht vieler junger Menschen nach Sinn, Tiefe und
Orientierung
Eine dichte, reflektierte Episode über Glauben ohne einfache
Antworten, über das Fragenstellen – und darüber, warum Stille
heute vielleicht wichtiger ist denn je.
Aufwachsen zwischen Tradition, Zweifel und Neugier
Studium von Geschichte, Philosophie und katholischer Religion
Persönliche Glaubensentwicklung und intellektuelle
Auseinandersetzung
Familie, Prägung und eigene Entscheidungen
Exerzitien, Stille und Spiritualität im Alltag
Masterarbeit über Gott, Stille und junge Erwachsene
Warum es kein „richtig“ oder „falsch“ Glauben gibt
Viel Spaß beim Hören :-)
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30.01.2026
1 Stunde 8 Minuten
Was bedeutet es, Spiritualität wirklich im Alltag zu leben –
mitten zwischen Familie, Arbeit und all den Herausforderungen des
Lebens?
In dieser Podcastfolge spricht Irene Weinhold,
Theologin und Referentin für Spiritualität, Exerzitien im Alltag
und geistliche Begleitung, über einen Glaubensweg, der nicht
abgehoben, sondern lebensnah und ehrlich ist.
Gemeinsam mit Gastgeberin Natalie geht es um die Frage, wie
Exerzitien im Alltag funktionieren, warum sie
keine „fromme Leistung“, sondern eine Einladung zum Innehalten
sind und weshalb es im Glauben kein richtig oder falsch gibt.
Irene erklärt, wie spirituelle Übungen, Stille, Gebet und
Austausch helfen können, die eigene Glaubenssprache (neu) zu
finden.
Ein zentrales Thema der Folge ist auch Vergebung: Warum sie ein
Prozess ist, der Zeit braucht, weshalb Vergeben nicht Vergessen
heißt und wie man lernen kann, alte Verletzungen loszulassen,
ohne sich selbst zu überfordern. Dabei wird deutlich, dass Glaube
zutiefst persönlich ist – und genau darin seine Kraft liegt.
In dieser Folge erfährst du:
was Exerzitien im Alltag konkret sind und
wie sie ablaufen
warum der Alltag kein Hindernis, sondern ein Übungsfeld für
Spiritualität ist
wie Glauben zur Sprachschule des Lebens
werden kann
weshalb Vergebung ein Weg ist – und keine schnelle
Entscheidung
wie Austausch in Gruppen neue Perspektiven eröffnet
warum Zweifel, Scheitern und Suchen zum Glauben dazugehören
Diese Episode lädt dich ein, deinen eigenen Glaubensweg zu
reflektieren, neue Zugänge auszuprobieren und dir bewusst Zeit
für das zu nehmen, was dich innerlich bewegt.
Jetzt reinhören und inspirieren lassen!
Wenn du Fragen oder Anregungen hast kannst du dich jederzeit
unter zukunft.glauben@dibk.at melden!
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16.01.2026
1 Stunde 15 Minuten
Was bedeutet es wirklich, Menschen am Lebensende zu begleiten? In
dieser tiefgehenden Podcastfolge spricht Christian
Sint, Seelsorger der Tiroler
Hospizgemeinschaft, offen über seine Arbeit im Hospiz,
über Krankheit, Sterben – und überraschend viel Leben
mitten im Tod.
Gemeinsam tauchen wir ein in Themen wie Hospizarbeit,
Palliativmedizin, Trauerbegleitung, Spiritualität und
Menschlichkeit. Christian erzählt berührende Geschichten
aus seinem Alltag, erklärt, was Seelsorge im Hospiz wirklich
bedeutet, und nimmt uns die Angst vor dem Abschied.
In dieser Episode erfährst du unter anderem:
warum Hospizarbeit viel mit Leben zu tun hat
was der Unterschied zwischen Hospiz und Palliativstation ist
wie Seelsorge Menschen (und Angehörige) in schweren Zeiten
stärkt
warum Humor, Rituale und Abschied so wichtig sind
wie Kinder und Erwachsene gut mit Tod und Trauer umgehen
können
was Spiritualität im Hospiz bedeutet – unabhängig von
Religion
Diese Folge lädt dich ein, Tod neu zu denken,
Berührungsängste abzubauen und den Blick auf das Wesentliche im
Leben zu richten.
Ein ehrliches, warmes und mutiges Gespräch über
Endlichkeit, Hoffnung und das, was bleibt.
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02.01.2026
56 Minuten
Was, wenn Gott nicht nur in Kirchen, sondern mitten auf
der Straße zu finden ist?
In dieser Podcastfolge spricht Natalie mit dem Theologen
Christian Bauer über eine lebendige, suchende
und lebensnahe Theologie. Im Zentrum steht die von ihm geprägte
explorative Theologie – ein Ansatz, der Glauben
nicht als fertiges System versteht, sondern als offene
Entdeckungsreise durch den Alltag.
Christian Bauer erzählt, warum Theologie ohne Biografie, Kontext
und gelebte Erfahrung nicht auskommt und weshalb jede*r Mensch
bereits eine eigene „Leute-Theologie“ in sich trägt. Gemeinsam
reflektieren sie über gefährliche Gottesbilder, Fundamentalismus,
Maria jenseits von Klischees, Papst Franziskus, kirchlichen
Wandel – und darüber, wie man Gott auch unter Innsbrucks
Bahnbögen finden kann.
Diese Folge lädt dazu ein, den eigenen Glauben neu zu denken,
Fragen zuzulassen und Gott dort zu suchen, wo man ihn vielleicht
nicht erwartet.
Was explorative Theologie ist und warum sie
raus aus den Büchern muss
Warum ein strafender „Überwachungs-Gott“ ein Götzenbild sein
kann
Was jede*r Mensch unter „Leute-Theologie“ versteht – auch
ohne Studium
Wie Theologie sich selbst relativieren muss, um nicht
fundamentalistisch zu werden
Neue Perspektiven auf Maria, jenseits von
Dogmen und Kitsch
Warum Kirche lernen muss, wieder zuzuhören und hinauszugehen
Wie Gott im Alltag, in der Stadt und in Begegnungen erfahrbar
wird
Christian Bauer ist Theologe, Hochschullehrer
und Zeitgenosse. Er lebt in Innsbruck, pendelt nach Münster und
versteht Theologie als dialogischen, offenen und zutiefst
menschlichen Prozess.
Viel Spaß beim reinhören - wenn du Natalie auch gerne einmal
etwas erzählen willst, dann melde dich direkt unter
zukunft.glauben@dibk.at
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Über diesen Podcast
– der Podcast über Zweifel, Sinnsuche und die großen Fragen des
Lebens. Moderatorin Natalie Margreiter lädt spannende Gäste ein,
die von ihrem Glauben, ihrem Nicht-Glauben, ihrem Wissen oder ihrem
Staunen erzählen. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was Menschen
antreibt, woran sie sich festhalten – oder was sie loslassen
mussten. Offen, ehrlich und mit viel Neugier entsteht Raum für
persönliche Geschichten, überraschende Einsichten und neue
Perspektiven. Für alle, die keine einfache Host: Natalie
Margreiter, Organisationsreferentin Diözese Innsbruck
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