Ginjamins Welt - Schwarzer Humor für helle Köpfe

Ginjamins Welt - Schwarzer Humor für helle Köpfe

Episoden

Episode 131 - Neues Jahr, alte Eskalation
11.01.2026
1 Stunde 5 Minuten
Ginjamin stolpern mit Schwung ins neue Jahr und eröffnen die erste reguläre Aufnahme mit einem klaren Statement: Sekt für alle. Gin trinkt Sekt. Benni trinkt Sekt. Der Pegel ist demokratisch verteilt und die Meinungen entsprechend laut, ehrlich und leicht überdreht.Zunächst wird die legendäre Aktion „Ihr hupt, wir trinken“ der Partei Roth seziert und gefeiert. Ein gesellschaftliches Experiment, das eindrucksvoll beweist, dass politisches Engagement und Alkoholismus sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig befeuern können. Erfolgsbilanz hervorragend, Leberwerte vermutlich auch.Weiter geht es zur Winterfeier der Musikinitiative Wallesau, bei der Axel den Hurensohn Blues nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach zelebriert hat. Ein musikalisches Ereignis, das irgendwo zwischen Protestlied, Ritual und akustischem Faustschlag angesiedelt ist. Ginjamin würdigen das Ganze mit ehrfürchtigem Kopfnicken und leicht glasigem Blick.Dann wird es staatstragend: Benni präsentiert seine Wahlplakate und gibt einen ersten Einblick in seinen Feldzug Richtung Rathaus. Endlich ein Bürgermeisterkandidat, der weiß, was die Leute wirklich wollen. Klare Kante, klare Worte, klare Getränke.Zum Abschluss lässt Gin eine kleine Bombe platzen: Er ist demnächst als Zeuge vor Gericht in Hamburg geladen. Sein Plan ist ebenso simpel wie konsequent: maximal betrunken erscheinen, um der Justiz das Erlebnis zu liefern, das sie verdient. Ob das juristisch klug ist, bleibt offen. Ob es unterhaltsam wird, steht außer Frage.Es wird gelacht, angestoßen und ein neues Jahr würdig eingeläutet. Ginjamin sind zurück. Und sie haben nichts gelernt.
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Episode 130 - Silvester- und Neujahrsgala – Vier Männer, ein Kindl, null Kontrolle
01.01.2026
2 Stunden 3 Minuten
Ginjamin haben nicht einfach aufgenommen, sie haben abgefeuert. Zum Jahreswechsel versammeln sich Gin und Benni gemeinsam mit Günni und Steve zu einer Gala, die irgendwo zwischen Silvesterparty, Neujahrsempfang und therapeutischer Gruppenmaßnahme angesiedelt ist. Zwei Halbe, ein Kindl und jede Menge Meinung sitzen am Tisch, während draußen das Jahr explodiert und drinnen der Anstand leise die Jacke nimmt.Es wird über Neujahrsvorsätze gesprochen, die schon während der Aufnahme anfangen zu bröckeln. Große Pläne treffen auf kleine Umsetzungen, und irgendwo dazwischen landet man erstaunlich schnell bei Stuhlgangthemen, die mit einer Ernsthaftigkeit diskutiert werden, als ginge es um den Fortbestand der Zivilisation. Medizinisch fragwürdig, akustisch präsent und inhaltlich völlig unvermeidbar.Getränketechnisch ist das Ganze ein klassisches Ginjamin-Schachbrett:Gin kombiniert Sekt mit Mango Rum und beweist erneut, dass Selbstachtung kein festes Konzept ist.Benni bleibt souverän bei Rum Cola, der Fels in der Brandung des Alkoholwahnsinns.Steve pendelt zwischen Bier und Wasser und wirkt dabei wie der einzige Erwachsene im Raum.Günni hingegen scheitert spektakulär an der Getränkewahl und bestätigt seinen Ruf als Mann mit großem Herzen, aber völlig falschem Timing.Gelacht wird viel, eskaliert noch mehr und zwischendurch fragt man sich ernsthaft, wie diese Runde es geschafft hat, gleichzeitig das alte Jahr zu verabschieden und das neue direkt zu beleidigen. Eine Gala ohne Glamour, aber mit Haltung. Ohne Plan, aber mit Nachdruck. Und definitiv ohne Reue.Hört rein. Oder lasst es. Aber wenn ihr es tut, dann wisst ihr:So klingt ein Jahreswechsel, wenn man ihn nicht ernst nimmt, aber sehr, sehr laut feiert.
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Episode 129 – Männergrippe, Stadtbus-Schande und der unausweichliche Streetfight
28.12.2025
1 Stunde 9 Minuten
Ginjamin schlagen wieder zu und liefern eine Aufnahme, die sich anfühlt wie ein Schlag mit der leeren Sektflasche auf den Hinterkopf der Vernunft. Gin nippt heute geschniegelt an seiner Weinschorle, während Benni sich endlich wieder dem prickelnden Lebenselixier widmet. Allerdings unter erschwerten Bedingungen: Seit zwei Tagen ringt er mit einer Männergrippe, die er konsequent ignoriert, kleinredet und verbal bekämpft. Ein epischer Zweikampf zwischen Immunsystem und Stolz. Noch ist offen, wer hier als Sieger vom Feld geht.Dann folgt die Heiligabend-Tortur des Grauens: der Rother Stadtbus. Ein Verkehrsmittel, das an diesem Abend weniger nach Mobilität und mehr nach sozialem Experiment roch. Am Ende bleibt nur die bittere Erkenntnis: 14 Euro für ein Taxi. Danke für nichts. Wirklich nichts. Ginjamin rechnen gnadenlos ab und erklären den Stadtbus kurzerhand zum Endgegner des Weihnachtsfriedens.Doch damit nicht genug. Der kollektive Blutdruck erreicht neue Höhen, als die Verschiebung von Avengers Doomsday thematisiert wird. Ein halbes Jahr später. Sechs Monate. 182 Tage Enttäuschung. Unfassbar. Der Hass ist real, laut und absolut gerechtfertigt. Hier wird gerantet, gewütet und filmhistorische Ungerechtigkeit angeprangert, als hinge das Schicksal des Universums davon ab.Und dann passiert es. Der Moment, der diese Aufnahme unsterblich macht. Benni lässt die Bombe platzen und fordert niemand Geringeren als Tom Cruise zu einem Streetfight ohne Regeln heraus. Keine Stunts, kein Stuntdouble, keine Gnade. Asphalt, Fäuste, Ende. Die Einladung steht. Die Welt hält den Atem an und wartet auf die Antwort.Eine Aufnahme voller Krankheit, Wut, gescheiterter Mobilität und absolut überzogener Kampfansagen.Ginjamin liefern wieder einmal das, was sie am besten können: Eskalation mit Haltung und Alkohol.
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Episode 128 - Gebirgshummer, Busbar und alpine Tragödien
22.12.2025
1 Stunde 4 Minuten
Gin und Benni melden sich mit festlicher Schlagseite aus ihrer Welt und liefern eine Aufnahme, die nach Weihnachten, Kontrollverlust und sehr viel Meinung schmeckt. Gin berichtet von seiner erbärmlichen Weihnachtsfeier: Getränke im Bus selbst bezahlt, trotzdem so dermaßen abgeschossen, dass der Weg ins Hotelzimmer zu einer zweistündigen Odyssee wurde. Und das alles in den Bergen. Ohne Gebirgshummer. Ein Skandal historischen Ausmaßes.Denn wie jeder weiß, haben Gebirgshummer einst die Alpen erschaffen, indem sie Stein und Sand kunstvoll zu Bergen gestapelt haben. Ein einziges Exemplar kann bis zu 250 Menschen satt machen oder töten, je nach Zubereitungsart und Laune. Dass bei dieser Feier keiner serviert wurde, wird von Gin als persönlicher Angriff gewertet.Danach wenden sich die beiden dem neuen Avatar-Film zu, den niemand von ihnen sehen will. Der erste Teil wird einhellig als einer der langweiligsten Filme aller Zeiten eingeordnet, womit das Thema erstaunlich schnell erledigt ist.Natürlich gibt es auch gute Nachrichten: Die Silvestergala wird es auch dieses Jahr wieder geben. Ein Leuchtfeuer der Hoffnung für alle, die das Jahr nicht nüchtern beenden wollen. Passend dazu genießen Gin und Benni heute beide ihr Getränk der Wahl mit sichtbarer Hingabe, während gelacht, fabuliert und eskaliert wird.Eine Aufnahme voller alpiner Mythen, filmischer Ablehnung und feierlicher Vorfreude.Frohe Weihnachten an alle Hörer – und passt auf euch auf, falls euch ein Gebirgshummer begegnet.
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Episode 127 - Sekt, Sühne & Zeitverschwendung deluxe
14.12.2025
1 Stunde 8 Minuten
Gin und Benni melden sich zurück aus dem Herzen des gepflegten Kontrollverlusts. Gin trinkt endlich wieder ordentlichen Geldermann Sekt und nutzt die Gelegenheit für eine öffentliche Entschuldigung an einen Hörer. Reue wurde selten so elegant per Perlage serviert. Benni hingegen greift zur Weinschorle, nicht aus Überzeugung, sondern aus Schadensbegrenzung nach einem eskalierenden Vortag.Sportlich wird es auch: Das letzte Match von John Cena wird seziert, filetiert und emotional eingeordnet. Der Ringgeneral Gunther schreibt Geschichte, und Ginjamin erklären, warum das Ende einer Ära manchmal mit einem Chop beginnt.Danach wandert der Blick Richtung Gaming-Galaxie: Die Game of the Year Awards werden gefeiert, Clair Obscur räumt ab, und irgendwo weint ein Controller vor Glück. Im direkten Kontrast dazu folgt der große GTA-Online-Rant. Warum Zeit hier verschwindet wie Sekt im Backstagebereich und welche Argumente das Fass endgültig zum Überlaufen bringen, wird schonungslos aufgezählt.Zum Finale ein Konzertbericht mit Twist: Ferris live. Benni war da, Gin auch – zumindest kurz. Denn Gin verlässt den Laden vor dem Auftritt, aus Gründen, die nur sehr coole Menschen verstehen. Oder behaupten.Eine Aufnahme zwischen Einsicht und Ignoranz, zwischen Sportgeschichte und digitaler Zeitfalle, zwischen Konzert und Abgang.Ginjamins Welt bleibt der Ort, an dem Entschuldigungen prickeln und Meinungen niemals nüchtern sind.
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Über diesen Podcast

Wir nehmen kein Blatt vor den Mund und lassen nichts aus, egal wie sensibel oder politisch unkorrekt es auch sein mag. Wir bringen sarkastische Kommentare und bitterböse Witze zu aktuellen Themen aus Politik, Gesellschaft und Popkultur. Eure Gastgeber sind Meister der Ironie und der Kunst, jedes Tabu zu brechen. Wir machen uns über alles und jeden lustig. Wenn du einen empfindlichen Sinn für Humor hast, dann ist dieser Podcast definitiv nichts für dich. Aber wenn du dunklen Humor liebst und bereit bist, dich auf unsere zykastische Weltanschauung einzulassen, dann bist du hier genau richtig.

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