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  3. Ginjamins Welt - Schwarzer Humor für helle Köpfe Podcast

Episoden

1 Stunde 3 Minuten
Ginjamin sind zurück und diesmal wird ein Kapitel der Podcastgeschichte aufgeschlagen, das eigentlich mehrere Ermittlungsbehörden gleichzeitig beschäftigen müsste.Doch zunächst herrscht wieder Getränkeharmonie: Gin ist zurück beim prickelnden Gold, während Benni den Sommer endgültig zu Grabe trägt und seine letzten drei Dosen Cidre vernichtet.Das Ende einer Ära.Das Ende des Sommers.Das Ende von Bennis Cidre-Vorräten.Dramatische Musik bitte. Danach geht es um das Altstadtfest in Roth. Das Urteil fällt vernichtend: ziemlich beschissen.Allerdings gibt es eine wichtige Verteidigung für das Fest: Das Wetter war einfach maximal beschissen.Regen, Kälte und vermutlich eine Atmosphäre, bei der selbst der Bierstand irgendwann überlegt hat, nach Hause zu gehen. Unter diesen Umständen hätte wahrscheinlich selbst ein Auftritt von AC/DC nicht mehr für gute Laune gesorgt.Anschließend wird es emotional.Benni berichtet vom tragischen Tod seines noch nicht einmal neun Monate alten Laptops.Der Laptop hatte die Wahlergebnisse aus Sachsen-Anhalt gesehen.Er hat sie verarbeitet.Er hat darüber nachgedacht.Und anschließend offenbar eine folgenschwere Entscheidung getroffen:In dieser Welt möchte ich nicht mehr leben.Schwarzer Bildschirm.Kein Neustart.Keine Hoffnung.Nur noch digitale Dunkelheit.Ein Gerät, das jünger gestorben ist als manche Smartphone-Verträge.Doch während Benni noch um seinen elektronischen Gefährten trauert, erreicht der Wahnsinn eine neue Dimension.In Hamburg hat ein Mann einer Frau seinen Penis gezeigt und sie anschließend mit einer Möwe verprügelt.Eine Geschichte, die so absurd klingt, dass selbst der Drehbuchautor von Jackass kurz innehält und sagt:„Das ist vielleicht ein bisschen viel.“

Damit feiert der legendäre Möwenprügelprofi offenbar sein Comeback.Ein Mann.Eine Möwe.Ein völlig unverständlicher Tatablauf.Hamburg liefert wieder.Und als wäre das noch nicht genug, berichtet Gin von einem betrunkenen LKW-Fahrer, der über zehn Kilometer auf der A9 unterwegs war, ohne offenbar zu bemerken, was er da eigentlich veranstaltet.Wie viel Promille der Kollege hatte?Unbekannt.Was hingegen bekannt ist:Zehn Kilometer sind eine verdammt lange Strecke, um nicht zu merken, dass man gerade einen LKW fährt.Zum Abschluss kommt natürlich noch der Coach zu Wort.Die neueste Entgleisung wird seziert und erstaunlicherweise müssen Ginjamin feststellen:Dieses Mal hat er sogar Recht.Eine erschütternde Wendung.Die Welt steht Kopf.Gin und Benni stimmen dem Coach zu.Was kommt als Nächstes?Schneit es im August?Wird Gin vorbereitet zur Aufnahme erscheinen?Kauft Benni freiwillig neue Cidre-Dosen?Niemand weiß es.Fest steht nur:Zwischen abgesoffenem Altstadtfest, verstorbenem Laptop, Möwenkampfsport und alkoholisierten Autobahnabenteuern beweist Episode 163 erneut, dass die Realität inzwischen offensichtlich beschlossen hat, bessere Geschichten zu schreiben als jeder Drehbuchautor.Ginjamin trinken. Ginjamin lachen. Ginjamin berichten. Und irgendwo in Hamburg wartet vermutlich schon die nächste Möwe auf ihren großen Auftritt.
54 Minuten
Die Podcast-Götter sind zurück. Und bereits beim ersten Blick auf den Getränketisch wird klar: Gin hat versagt.Der Mann, der seit 162 Episoden eigentlich wissen sollte, dass man für eine Ginjamin-Aufnahme Getränke braucht, hat vergessen, Sekt zu kaufen.Die Konsequenz?Zwei Notlösungsradler.Während Gin also mit dem wahrscheinlich traurigsten Ersatzgetränk der Podcastgeschichte durch den Vormittag stolpert, sitzt Benni entspannt daneben und genießt seinen Cider.Harmonie sieht anders aus.Doch dann wird es politisch.In Sachsen-Anhalt läuft die Wahl und unser aller Reichs-Ulli träumt offenbar von der ganz großen Machtergreifung. Benni verfolgt das Wahlgeschehen mit wachsender Fassungslosigkeit und kann kaum glauben, dass ein erschreckend großer Teil der Bevölkerung bereit ist, die AfD zu wählen.Zwischen Wahlprognosen, Kopfschütteln und der Frage, wie zur Hölle wir eigentlich hier gelandet sind, wird einmal mehr deutlich: Demokratie ist eine faszinierende Angelegenheit. Manchmal bringt sie die besten Entscheidungen hervor.Und manchmal sitzt man davor und möchte einfach nur ein Notlösungsradler trinken.Anschließend wird noch einmal das Wallesau ist Blau Festival seziert.Nach all dem Wahnsinn gibt es hier ausnahmsweise keine Katastrophenmeldung, sondern ein rundum positives Fazit. Das Festival war großartig, die Stimmung fantastisch und die gemeinsame Eskalation offenbar erfolgreich genug, um noch einmal ausführlich darüber zu sprechen.Doch dann begeht Benni einen musikalischen Fehler mit möglicherweise lebenslangen Konsequenzen.Er fragt Gin, ob er den Song „Stell dir mal vor, ich bin schwanger von dir“ kennt.Gin kennt ihn nicht.Benni hingegen hat ihn am Vortag gehört.Und seitdem ist sein Gehirn verloren.Denn plötzlich sieht er überall schwangere Gegenstände.Schwangere Menschen.

Schwangere Tiere.Schwangere Situationen.Vielleicht ist der Einkaufswagen schwanger.Vielleicht der Toaster.Vielleicht sogar Gin.Fluch oder Segen?Niemand weiß es.Die Menschheit hat bereits größere Probleme gelöst. Aber nicht heute.Zum Abschluss wird noch ein weiteres kulturelles Großereignis seziert: Der neue Marvel-Schnitt mit zusätzlichen vier Minuten.Vier.Minuten.Die entscheidende Frage lautet:Geht man dafür noch einmal ins Kino?Gin sagt nein.Benni sagt nein.Damit ist die Sache wissenschaftlich abschließend geklärt.Warum sollte man schließlich zwei Stunden und 58 Minuten Film schauen, wenn man auch zwei Stunden und 54 Minuten schauen kann?Zwischen politischen Abgründen, Festivalrückblick, musikalischen Ohrwürmern und völlig überforderten Gehirnen wird natürlich wieder gelacht, getrunken und jede Menge Unsinn produziert.Gin hat keinen Sekt.Benni hat Cider.Sachsen-Anhalt hat Wahl.Und irgendwo auf der Welt ist vermutlich gerade ein Toaster schwanger.Ginjamin sind wieder da. Und die Welt war darauf nicht vorbereitet.
1 Stunde 1 Minute
Live vom WiB
1 Stunde
Das große Finale der 16. Staffel steht an und schon beim wichtigsten Ritual herrscht heute absolute Harmonie: Gin und Benni trinken beide Sprudelsekt. Zwei Podcast-Götter, ein Getränk, null Getränkestreit. Ein historischer Moment, den Historiker vermutlich irgendwann als Beginn einer besonders friedlichen Epoche dokumentieren werden.Doch lange hält die Harmonie nicht.Denn Gin berichtet von seinem grandiosen Sieg beim Pubquiz, das ausgerechnet von Benni höchstpersönlich geleitet wurde. Triumphierend kehrt Gin aus dem Quizkrieg zurück und könnte sich eigentlich als geistiger Überflieger feiern lassen.Könnte.Denn dann kommt die bittere Wahrheit ans Licht:Gin kannte die Antwort auf die Frage nach dem größten Medienfranchise der Welt nicht.Benni ist fassungslos.Immerhin gab es dazu schon eine eigene Ginjamin-Episode! Wie kann man das vergessen?Und dann wird es noch schlimmer.Die Antwort war natürlich:HELLO KITTY.Ein weltumspannendes Imperium, dessen kulturelle Bedeutung eigentlich jedem Menschen bekannt sein müsste. Hello Kitty GO! Hello Kitty Sammelkarten! Eine ganze Armada an Videospielen! Vermutlich existiert irgendwo sogar ein Hello-Kitty-Toaster mit eigener Netflix-Serie.Doch dann kommt die überraschende Wendung:Gin war gar nicht schuld!Sein Team hat ihn überstimmt.Ein Skandal.Ein Verrat.

Ein demokratisches Desaster von historischem Ausmaß.Gin hätte die richtige Antwort gewusst, wurde aber von seinen eigenen Mitstreitern in die geistige Bedeutungslosigkeit gestürzt. Die Pubquiz-Kommission muss diesen Fall vermutlich noch Jahrzehnte aufarbeiten.Danach wenden sich die beiden einer weiteren wissenschaftlich hochrelevanten Frage zu: Gins ausgesprochen ausgeprägter Masturbationsmuskel.Wie konnte dieser Muskel eine derartige Entwicklung nehmen?Ist es genetisch?Training?Talent?Oder steckt dahinter ein Trainingsplan, den selbst die Olympischen Spiele nicht genehmigen würden?Die Wissenschaft hat darauf bislang keine Antwort.Zum Glück.Zum Abschluss wird bereits die Zukunft geplant. Die beiden sind sich einig: Nächstes Jahr geht es wieder zum Adriakustik! Sobald die Karten verfügbar sind, wird zugeschlagen. Keine Diskussion. Keine demokratische Abstimmung. Keine Teamkameraden, die Gin bei der nächsten wichtigen Entscheidung überstimmen.Ein wunderschöner Morgen zum Abschluss der 16. Staffel.Viel Gelächter, viel Harmonie, prickelnde Getränke und ein Pubquiz-Skandal, der vermutlich niemals vollständig aufgeklärt werden wird.Und über allem steht die wichtigste Erkenntnis:Man kann Gin bei einem Pubquiz schlagen. Man kann ihn sogar überstimmen. Aber man kann niemals verhindern, dass Hello Kitty irgendwie wieder Thema wird.
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Ginjamin sind zurück und diesmal herrscht tatsächlich Einigkeit.Gin trinkt das prickelnde Gold.Benni trinkt das prickelnde Gold.Zwei Männer. Ein Getränk. Keine Getränkespaltung. Keine diplomatische Krise. Die Götter des Podcasts sitzen gemeinsam am Tisch und für einen kurzen Moment scheint die Welt in Ordnung.Doch natürlich kann dieser Zustand nicht lange anhalten.Zunächst geht es um die Rother Kirchweih, die sich mittlerweile offenbar von ihrer früheren Form des organisierten Wahnsinns entfernt hat. Früher noch zuverlässig ein Festival der fragwürdigen Entscheidungen, scheint das Fest inzwischen geradezu gesellschaftsfähig geworden zu sein.Was ist passiert?Sind die Menschen vernünftiger geworden?Hat die Kirchweih ihre Seele verkauft?Oder werden Gin und Benni einfach alt?Eine Frage, die besser nicht beantwortet wird.Anschließend berichtet Gin von einer Hochzeit am Samstag. Und dort geschah etwas, das heutzutage beinahe als gesellschaftlicher Durchbruch bezeichnet werden muss:Es gab kaum Hochzeitsspiele.Gin ist begeistert.Keine peinlichen Aufgaben.Keine unfreiwilligen Darsteller.Keine Menschen, die plötzlich mit einem Besen tanzen müssen, weil sie das Pech hatten, an einem bestimmten Tisch zu sitzen.Benni geht sogar noch einen Schritt weiter und stellt eine kühne Theorie auf:Es gibt keinen einzigen Menschen auf der Welt, der Hochzeitsspiele wirklich mag.Nicht einen.Niemand steht morgens auf und denkt:„Hoffentlich werde ich heute auf einer Hochzeit vor 120 Menschen dazu gezwungen, einen Schuh meines Partners hochzuhalten.“

Eine steile These.Aber vermutlich eine erschreckend korrekte.Danach wird es ernst. Zumindest für einen kurzen Moment.Ginjamin rufen dazu auf, das Wallesau ist Blau Festival zu unterstützen. Ein wunderschönes Festival, das jede Unterstützung verdient und ohne das der Sommer definitiv ein gutes Stück weniger laut, dreckig und wunderbar wäre.Wer also etwas für gepflegte Eskalation, gute Musik und ein Festival mit Herz übrig hat, sollte das Crowdfunding unterstützen.Wallesau braucht Blau. Und Blau braucht euch. Natürlich darf auch Bennis regelmäßiger kirchenkritischer Ausflug nicht fehlen.Die Kirche bekommt erneut ihr Fett weg und wird von Benni mit einer äußerst deutlichen Bezeichnung bedacht.Eine Institution mit jahrhundertelanger Geschichte, beeindruckender Architektur und einer leider ebenfalls beeindruckenden Sammlung an Missbrauchsskandalen.Benni bleibt bei seiner Meinung.Und Ginjamin bleiben bei ihrem wichtigsten Prinzip:Gelacht wird über alles.Getrunken wird ebenfalls.Und vernünftige Antworten werden grundsätzlich erst dann gesucht, wenn niemand mehr weiß, worüber eigentlich gesprochen wurde.Ein Morgen voller Kirchweih, Hochzeiten, Crowdfunding, kirchlicher Abgründe und der vermutlich wichtigsten gesellschaftlichen Erkenntnis des Jahres:Hochzeitsspiele braucht kein Mensch.Nicht einmal der DJ
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Über diesen Podcast

Wir nehmen kein Blatt vor den Mund und lassen nichts aus, egal wie sensibel oder politisch unkorrekt es auch sein mag. Wir bringen sarkastische Kommentare und bitterböse Witze zu aktuellen Themen aus Politik, Gesellschaft und Popkultur. Eure Gastgeber sind Meister der Ironie und der Kunst, jedes Tabu zu brechen. Wir machen uns über alles und jeden lustig. Wenn du einen empfindlichen Sinn für Humor hast, dann ist dieser Podcast definitiv nichts für dich. Aber wenn du dunklen Humor liebst und bereit bist, dich auf unsere zykastische Weltanschauung einzulassen, dann bist du hier genau richtig.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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