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Episoden
11.01.2026
1 Stunde 5 Minuten
Ginjamin stolpern mit Schwung ins neue Jahr und eröffnen die
erste reguläre Aufnahme mit einem klaren Statement: Sekt für
alle. Gin trinkt Sekt. Benni trinkt Sekt. Der Pegel ist
demokratisch verteilt und die Meinungen entsprechend laut,
ehrlich und leicht überdreht.Zunächst wird die legendäre Aktion
„Ihr hupt, wir trinken“ der Partei Roth seziert und gefeiert. Ein
gesellschaftliches Experiment, das eindrucksvoll beweist, dass
politisches Engagement und Alkoholismus sich nicht ausschließen,
sondern gegenseitig befeuern können. Erfolgsbilanz hervorragend,
Leberwerte vermutlich auch.Weiter geht es zur Winterfeier der
Musikinitiative Wallesau, bei der Axel den Hurensohn Blues nicht
nur einmal, sondern gleich mehrfach zelebriert hat. Ein
musikalisches Ereignis, das irgendwo zwischen Protestlied, Ritual
und akustischem Faustschlag angesiedelt ist. Ginjamin würdigen
das Ganze mit ehrfürchtigem Kopfnicken und leicht glasigem
Blick.Dann wird es staatstragend: Benni präsentiert seine
Wahlplakate und gibt einen ersten Einblick in seinen Feldzug
Richtung Rathaus. Endlich ein Bürgermeisterkandidat, der weiß,
was die Leute wirklich wollen. Klare Kante, klare Worte, klare
Getränke.Zum Abschluss lässt Gin eine kleine Bombe platzen: Er
ist demnächst als Zeuge vor Gericht in Hamburg geladen. Sein Plan
ist ebenso simpel wie konsequent: maximal betrunken erscheinen,
um der Justiz das Erlebnis zu liefern, das sie verdient. Ob das
juristisch klug ist, bleibt offen. Ob es unterhaltsam wird, steht
außer Frage.Es wird gelacht, angestoßen und ein neues Jahr würdig
eingeläutet. Ginjamin sind zurück. Und sie haben nichts gelernt.
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01.01.2026
2 Stunden 3 Minuten
Ginjamin haben nicht einfach aufgenommen, sie haben abgefeuert.
Zum Jahreswechsel versammeln sich Gin und Benni gemeinsam mit
Günni und Steve zu einer Gala, die irgendwo zwischen
Silvesterparty, Neujahrsempfang und therapeutischer
Gruppenmaßnahme angesiedelt ist. Zwei Halbe, ein Kindl und jede
Menge Meinung sitzen am Tisch, während draußen das Jahr
explodiert und drinnen der Anstand leise die Jacke nimmt.Es wird
über Neujahrsvorsätze gesprochen, die schon während der Aufnahme
anfangen zu bröckeln. Große Pläne treffen auf kleine Umsetzungen,
und irgendwo dazwischen landet man erstaunlich schnell bei
Stuhlgangthemen, die mit einer Ernsthaftigkeit diskutiert werden,
als ginge es um den Fortbestand der Zivilisation. Medizinisch
fragwürdig, akustisch präsent und inhaltlich völlig
unvermeidbar.Getränketechnisch ist das Ganze ein klassisches
Ginjamin-Schachbrett:Gin kombiniert Sekt mit Mango Rum und
beweist erneut, dass Selbstachtung kein festes Konzept ist.Benni
bleibt souverän bei Rum Cola, der Fels in der Brandung des
Alkoholwahnsinns.Steve pendelt zwischen Bier und Wasser und wirkt
dabei wie der einzige Erwachsene im Raum.Günni hingegen scheitert
spektakulär an der Getränkewahl und bestätigt seinen Ruf als Mann
mit großem Herzen, aber völlig falschem Timing.Gelacht wird viel,
eskaliert noch mehr und zwischendurch fragt man sich ernsthaft,
wie diese Runde es geschafft hat, gleichzeitig das alte Jahr zu
verabschieden und das neue direkt zu beleidigen. Eine Gala ohne
Glamour, aber mit Haltung. Ohne Plan, aber mit Nachdruck. Und
definitiv ohne Reue.Hört rein. Oder lasst es. Aber wenn ihr es
tut, dann wisst ihr:So klingt ein Jahreswechsel, wenn man ihn
nicht ernst nimmt, aber sehr, sehr laut feiert.
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28.12.2025
1 Stunde 9 Minuten
Ginjamin schlagen wieder zu und liefern eine Aufnahme, die sich
anfühlt wie ein Schlag mit der leeren Sektflasche auf den
Hinterkopf der Vernunft. Gin nippt heute geschniegelt an seiner
Weinschorle, während Benni sich endlich wieder dem prickelnden
Lebenselixier widmet. Allerdings unter erschwerten Bedingungen:
Seit zwei Tagen ringt er mit einer Männergrippe, die er
konsequent ignoriert, kleinredet und verbal bekämpft. Ein
epischer Zweikampf zwischen Immunsystem und Stolz. Noch ist
offen, wer hier als Sieger vom Feld geht.Dann folgt die
Heiligabend-Tortur des Grauens: der Rother Stadtbus. Ein
Verkehrsmittel, das an diesem Abend weniger nach Mobilität und
mehr nach sozialem Experiment roch. Am Ende bleibt nur die
bittere Erkenntnis: 14 Euro für ein Taxi. Danke für nichts.
Wirklich nichts. Ginjamin rechnen gnadenlos ab und erklären den
Stadtbus kurzerhand zum Endgegner des Weihnachtsfriedens.Doch
damit nicht genug. Der kollektive Blutdruck erreicht neue Höhen,
als die Verschiebung von Avengers Doomsday thematisiert wird. Ein
halbes Jahr später. Sechs Monate. 182 Tage Enttäuschung.
Unfassbar. Der Hass ist real, laut und absolut gerechtfertigt.
Hier wird gerantet, gewütet und filmhistorische Ungerechtigkeit
angeprangert, als hinge das Schicksal des Universums davon ab.Und
dann passiert es. Der Moment, der diese Aufnahme unsterblich
macht. Benni lässt die Bombe platzen und fordert niemand
Geringeren als Tom Cruise zu einem Streetfight ohne Regeln
heraus. Keine Stunts, kein Stuntdouble, keine Gnade. Asphalt,
Fäuste, Ende. Die Einladung steht. Die Welt hält den Atem an und
wartet auf die Antwort.Eine Aufnahme voller Krankheit, Wut,
gescheiterter Mobilität und absolut überzogener
Kampfansagen.Ginjamin liefern wieder einmal das, was sie am
besten können: Eskalation mit Haltung und Alkohol.
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22.12.2025
1 Stunde 4 Minuten
Gin und Benni melden sich mit festlicher Schlagseite aus ihrer
Welt und liefern eine Aufnahme, die nach Weihnachten,
Kontrollverlust und sehr viel Meinung schmeckt. Gin berichtet von
seiner erbärmlichen Weihnachtsfeier: Getränke im Bus selbst
bezahlt, trotzdem so dermaßen abgeschossen, dass der Weg ins
Hotelzimmer zu einer zweistündigen Odyssee wurde. Und das alles
in den Bergen. Ohne Gebirgshummer. Ein Skandal historischen
Ausmaßes.Denn wie jeder weiß, haben Gebirgshummer einst die Alpen
erschaffen, indem sie Stein und Sand kunstvoll zu Bergen
gestapelt haben. Ein einziges Exemplar kann bis zu 250 Menschen
satt machen oder töten, je nach Zubereitungsart und Laune. Dass
bei dieser Feier keiner serviert wurde, wird von Gin als
persönlicher Angriff gewertet.Danach wenden sich die beiden dem
neuen Avatar-Film zu, den niemand von ihnen sehen will. Der erste
Teil wird einhellig als einer der langweiligsten Filme aller
Zeiten eingeordnet, womit das Thema erstaunlich schnell erledigt
ist.Natürlich gibt es auch gute Nachrichten: Die Silvestergala
wird es auch dieses Jahr wieder geben. Ein Leuchtfeuer der
Hoffnung für alle, die das Jahr nicht nüchtern beenden wollen.
Passend dazu genießen Gin und Benni heute beide ihr Getränk der
Wahl mit sichtbarer Hingabe, während gelacht, fabuliert und
eskaliert wird.Eine Aufnahme voller alpiner Mythen, filmischer
Ablehnung und feierlicher Vorfreude.Frohe Weihnachten an alle
Hörer – und passt auf euch auf, falls euch ein Gebirgshummer
begegnet.
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14.12.2025
1 Stunde 8 Minuten
Gin und Benni melden sich zurück aus dem Herzen des gepflegten
Kontrollverlusts. Gin trinkt endlich wieder ordentlichen
Geldermann Sekt und nutzt die Gelegenheit für eine öffentliche
Entschuldigung an einen Hörer. Reue wurde selten so elegant per
Perlage serviert. Benni hingegen greift zur Weinschorle, nicht
aus Überzeugung, sondern aus Schadensbegrenzung nach einem
eskalierenden Vortag.Sportlich wird es auch: Das letzte Match von
John Cena wird seziert, filetiert und emotional eingeordnet. Der
Ringgeneral Gunther schreibt Geschichte, und Ginjamin erklären,
warum das Ende einer Ära manchmal mit einem Chop beginnt.Danach
wandert der Blick Richtung Gaming-Galaxie: Die Game of the Year
Awards werden gefeiert, Clair Obscur räumt ab, und irgendwo weint
ein Controller vor Glück. Im direkten Kontrast dazu folgt der
große GTA-Online-Rant. Warum Zeit hier verschwindet wie Sekt im
Backstagebereich und welche Argumente das Fass endgültig zum
Überlaufen bringen, wird schonungslos aufgezählt.Zum Finale ein
Konzertbericht mit Twist: Ferris live. Benni war da, Gin auch –
zumindest kurz. Denn Gin verlässt den Laden vor dem Auftritt, aus
Gründen, die nur sehr coole Menschen verstehen. Oder
behaupten.Eine Aufnahme zwischen Einsicht und Ignoranz, zwischen
Sportgeschichte und digitaler Zeitfalle, zwischen Konzert und
Abgang.Ginjamins Welt bleibt der Ort, an dem Entschuldigungen
prickeln und Meinungen niemals nüchtern sind.
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Über diesen Podcast
Wir nehmen kein Blatt vor den Mund und lassen nichts aus, egal wie
sensibel oder politisch unkorrekt es auch sein mag. Wir bringen
sarkastische Kommentare und bitterböse Witze zu aktuellen Themen
aus Politik, Gesellschaft und Popkultur. Eure Gastgeber sind
Meister der Ironie und der Kunst, jedes Tabu zu brechen. Wir machen
uns über alles und jeden lustig. Wenn du einen empfindlichen Sinn
für Humor hast, dann ist dieser Podcast definitiv nichts für dich.
Aber wenn du dunklen Humor liebst und bereit bist, dich auf unsere
zykastische Weltanschauung einzulassen, dann bist du hier genau
richtig.
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