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  3. tierisch! – Eine Reise in die wilde Welt der Tiere mit der Wildtierbiologin Frauke Fischer Podcast

Episoden

49 Minuten
Was röhren Hirsche da eigentlich in die Landschaft? Wie wird man zum Platzhirsch? Und warum werden aus besten Kumpels plötzlich erbitterte Rivalen?

Für diese Folge verlässt Frauke das Studio und begibt sich mitten hinein in eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele Deutschlands: die Hirschbrunft. Auf Gut Klepelshagen in Mecklenburg-Vorpommern sitzt sie mit Fernglas und Aufnahmegerät auf dem Ansitz und beobachtet, wie sich immer mehr Rothirsche zu den großen Rudeln gesellen, einander mit tiefem Röhren herausfordern und mächtig Eindruck schinden. Und natürlich versucht Frauke, das Ganze für uns einzufangen – was bei Wind, raschelnden Gräsern und Hirschen, die ausgerechnet beim Einschalten des Aufnahmegeräts verstummen, gar nicht so einfach ist.

Gemeinsam mit Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung tauchen wir außerdem tief ins Leben der Rothirsche ein: Warum ist ein großes Geweih noch lange kein Garant dafür, Platzhirsch zu werden? Wie vermeiden Hirsche unnötige Kämpfe? Warum sind alte Männchen für eine Population wichtig? Und wie kann es sein, dass ein Rothirsch jedes Jahr sein komplettes Geweih abwirft – nur um anschließend einen Knochen wachsen zu lassen, der bis zu zwei Zentimeter am Tag zulegt?

Außerdem geht es um Brunftwanderungen von mehr als 60 Kilometern, den enormen Energieverbrauch während der Paarungszeit und die Frage, warum ausgerechnet Ruhe entscheidend dafür sein kann, dass wir Rothirsche wieder häufiger bei natürlichem Verhalten am helllichten Tag erleben können.

Eine Reportage-Folge mit röhrenden Hirschen, kämpferischen Platzhirschen, Kranichrufen am Morgen und Frauke mittendrin – Ohren auf und viel Spaß bei der Hirschbrunft!

Diese Folge wird unterstützt von der Deutschen Wildtier Stiftung. Vielen Dank für die Unterstützung!

Zur Steady-Seite von tierisch!: https://steady.page/de/tierisch/about

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9 Minuten
In den Jahren 2020, 2021 und 2022 hat Lydia Möcklinghoff, die am 3. Juli 2026 auf dem Weg in ihr brasilianisches Forschungsgebiet tödlich verunglückte, für den Weltwach Podcast jeweils eine kleine Podcast-Miniserie über ihre Erlebnisse im Pantanal aufgenommen. Dafür zeichnete sie direkt im Feld die unterschiedlichsten Impressionen auf: Beobachtungen und Gedanken, wissenschaftliche Erklärungen und Fakten, Sorgen und Hoffnungen – und natürlich jede Menge Natur- und Tiergeräusche.

Die Aufnahmen schickte sie an Erik von Weltwach, der daraus die Mini-Episoden produzierte. Diese erschienen jeweils am Ende der damals aktuellen Folgen des Weltwach Podcasts. Das bedeutet allerdings: Wer sie heute hören möchte, muss ziemlich aufwändig suchen, denn sie verstecken sich ungekennzeichnet am Ende etlicher Weltwach-Folgen.

Das ist schade, denn selten berichtete Lydia so unmittelbar von ihrer Feldarbeit an ihrem Herzensort. Deshalb veröffentlichen wir die Serie jetzt hier bei „Tierisch!“ erneut – im Wechsel mit den regulären Folgen von Frauke und Erik.

Einige Episoden bieten zeitlos spannende Einblicke und Informationen, andere sind heute auch als Zeitdokumente zu verstehen – etwa, wenn Lydia von den Herausforderungen infolge der Covid-Pandemie oder von den damaligen verheerenden Bränden im Pantanal erzählt.

Wir hoffen, ihr genießt es, Lydia auf diese Weise noch ein Weilchen länger im Herzen – wo sie bei vielen von euch, wie wir wissen, ohnehin einen ganz festen Platz hat – und auf den Ohren zu behalten.

Zur Gofundme-Spendenkampagne: https://www.gofundme.com/f/damit-lydias-engagement-weiterwirkt

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38 Minuten
Wer ein Haustier hat, bringt es zum Tierarzt, wenn es krank ist, so selbstverständlich, wie man sich selbst in ärztliche Behandlung begibt, wenn man sich nicht gut fühlt.

Wie ist das aber mit Wildtieren, um die sich weder Tierärztin noch Besitzer kümmern? Müssen die in allen Fällen ihr Schicksal klaglos hinnehmen und sich alleine auf ihr Immunsystem verlassen, oder gibt es vielleicht doch Ärzte und Apothekerinnen unter den Wildtieren der Welt?

Wir liefern überraschende Einblicke in die Nutzung von Heilmitteln, die Tiere nutzen. Nicht weiter verwunderlich, dass es da viel um unsere engsten Verwandten geht. Die sind aber keinesfalls die Einzigen, die wissen, wie man sich Mücken vom Leib hält oder Parasiten los wird.

Kleiner Nachtrag zum Tausendfüß(l)er: Beides ist korrekt und im Duden zugelassen, wobei Tausendfüßer die fachsprachliche und ursprünglichere Form ist, während Tausendfüßler im Alltag sehr gebräuchlich ist.

Links:

Wissenschaftlicher Artikel zur Wundbehandlung von wilden Schimpansen: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960982221017322

Beispiele von Tieren, die Selbstmedikation anwenden auf der Seite von Fauna & Flora International: https://www.fauna-flora.org/explained/five-animals-that-self-medicate/

Großtrappen, die sich mit Ölkäfern aufputschen: https://link.springer.com/article/10.1007/s10336-016-1369-8

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Zur Gofundme-Spendenkampagne: https://www.gofundme.com/f/damit-lydias-engagement-weiterwirkt

Jane Goodall im Weltwach Podcast:

1. Auftritt: https://weltwach.de/ww193-jane-goodall/

2. Auftritt: https://weltwach.de/ww300-dr-jane-goodall-thoughts-on-a-good-life-and-a-healthy-planet/

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9 Minuten
In den Jahren 2020, 2021 und 2022 hat Lydia Möcklinghoff, die am 3. Juli 2026 auf dem Weg in ihr brasilianisches Forschungsgebiet tödlich verunglückte, für den Weltwach Podcast jeweils eine kleine Podcast-Miniserie über ihre Erlebnisse im Pantanal aufgenommen. Dafür zeichnete sie direkt im Feld die unterschiedlichsten Impressionen auf: Beobachtungen und Gedanken, wissenschaftliche Erklärungen und Fakten, Sorgen und Hoffnungen – und natürlich jede Menge Natur- und Tiergeräusche.

Die Aufnahmen schickte sie an Erik von Weltwach, der daraus die Mini-Episoden produzierte. Diese erschienen jeweils am Ende der damals aktuellen Folgen des Weltwach Podcasts. Das bedeutet allerdings: Wer sie heute hören möchte, muss ziemlich aufwändig suchen, denn sie verstecken sich ungekennzeichnet am Ende etlicher Weltwach-Folgen.

Das ist schade, denn selten berichtete Lydia so unmittelbar von ihrer Feldarbeit an ihrem Herzensort. Deshalb veröffentlichen wir die Serie jetzt hier bei „Tierisch!“ erneut – im Wechsel mit den regulären Folgen von Frauke und Erik.

Einige Episoden bieten zeitlos spannende Einblicke und Informationen, andere sind heute auch als Zeitdokumente zu verstehen – etwa, wenn Lydia von den Herausforderungen infolge der Covid-Pandemie oder von den damaligen verheerenden Bränden im Pantanal erzählt.

Wir hoffen, ihr genießt es, Lydia auf diese Weise noch ein Weilchen länger im Herzen – wo sie bei vielen von euch, wie wir wissen, ohnehin einen ganz festen Platz hat – und auf den Ohren zu behalten.

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38 Minuten
Lange dachte man, dass alte Individuen keine große Bedeutung für Wildtierpopulationen haben. Wichtig schien, dass sich Tiere reproduziert hatten, damit ihr Erbgut der Art weiter zur Verfügung steht.

Inzwischen wissen wir, dass alte Individuen super wichtig sind. Nicht nur haben sie ein gut trainiertes Immunsystem und einen großen Wissensschatz, der Populationen und Arten resilienter macht gegenüber neuen Krankheiten oder selten auftretenden Extremsituationen (z.B. Dürren), sie erziehen auch Jungtiere, helfen so Mensch-Tier-Konflikte zu vermeiden und sind bei manchen Arten sogar die reproduktivsten Tiere überhaupt.

Links:

Übersichtsartikel zur Bedeutung alter Tiere: https://www.science.org/doi/10.1126/science.ado2705

Wissenschaftlicher Artikel zur Erziehungsfunktion alter Elefantenbullen: https://royalsocietypublishing.org/rspb/article/288/1965/20211374/79251/Reduced-older-male-presence-linked-to-increased

Zur Weisheit alter Tiere: https://e360.yale.edu/features/longevity-conservation

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Über diesen Podcast

Jeden Mittwoch bringen wir euch hier die wilde Tierwelt ins Ohr – mit ungebremster Begeisterung und bodenlos wissenschaftlichem Tiefgang. 🐾🌍  Wir feiern mit euch Kaiserpinguin und Okapi, stellen die evolutiven Konzepte von Graufußtölpel und Hammerkopf infrage und staunen über Bodenorganismen und Tiefseelebewesen. Wir zeigen aber auch, was es braucht, um den Artenreichtum und die Schönheit der Natur auf unserem Planeten zu schützen.  Unser Podcast wird handgemacht von echten Expertinnen: Die Folgen 1-150 wurden moderiert von Ameisenbärenforscherin und Wissenschaftsjournalistin Lydia Möcklinghoff und Dr. Frauke Fischer, die viele Jahre Antilopen erforscht hat und heute Deutschlands führende Expertin für Biodiversität ist. Seit Folge 151 ist Frauke allein für die fachliche Expertise zuständig und wird unterstützt von Co-Host Erik Lorenz aus dem Weltwach Podcast. Habt ihr tierische Fragen für Frauke? Dann her damit! Schickt sie uns via Kontaktformular auf unserer Website, als Spotify-Kommentar oder bei Instagram. Ihr möchtet unsere Arbeit finanziell unterstützen? Das geht hier: https://steadyhq.com/de/tierisch Vielen Dank! Website: https://weltwach.de/tierisch/ Instagram: https://www.instagram.com/tierisch_Podcast/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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