Der Gesprächs-Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung
Podcaster
Episoden
21.04.2026
1 Stunde 43 Minuten
"Alles, was nicht in der Zeitung steht": Das RNZ-Forum mit Revue zu nie gedruckten Leserbriefen und Karikaturen.
Nie gedruckte Leserbriefe, Karikaturen, die nach Meinung der Redaktion, „zu scharf“ sind: Zum Programm gehören neben den Briefen, die von Schauspielern des Theaters vorgetragen werden, auch Musikstücke – und eine kleine Überraschung. Durch den Abend führen RNZ-Chefredakteur Klaus Welzel gemeinsam mit Theaterintendant Holger Schultze.
Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de!
Nie gedruckte Leserbriefe, Karikaturen, die nach Meinung der Redaktion, „zu scharf“ sind: Zum Programm gehören neben den Briefen, die von Schauspielern des Theaters vorgetragen werden, auch Musikstücke – und eine kleine Überraschung. Durch den Abend führen RNZ-Chefredakteur Klaus Welzel gemeinsam mit Theaterintendant Holger Schultze.
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13.01.2026
1 Stunde 31 Minuten
Nico Hofmann spricht im RNZ-Forum über gute Stoffe, Quote und Verantwortung, seine Karriere und warum Recherche, Haltung und Geschichte gutes Fernsehen prägen.
„Der Stoff muss immer größer sein als die Wirklichkeit.“ Dieser Satz bringt die Haltung von Nico Hofmann auf den Punkt – und steht sinnbildlich für eine der erfolgreichsten Karrieren im deutschen Film- und Fernsehgeschäft.
Im RNZ-Forum „Heidelberger Gespräche“ spricht der Produzent und Regisseur offen über seine Arbeit, seine Prägungen und die Mechanismen einer Branche, in der Quote wichtig ist, Qualität aber unverzichtbar bleibt.
Im Gespräch mit RNZ-Chefredakteur Klaus Welzel geht es um Hofmanns Weg vom Elternhaus zweier profilierter Journalisten über erste Theatererlebnisse in Mannheim und Heidelberg bis hin zu großen Mehrteilern wie Unsere Väter, unsere Mütter, Charité oder Ku’damm 77. Hofmann erklärt, warum er oft schon nach wenigen Minuten weiß, ob ein Stoff trägt, welche Rolle gründliche Recherche spielt und weshalb historische Themen für ihn bis heute zentral sind.
Auch kritische Aspekte spart er nicht aus: Machtmissbrauch in der Filmbranche, persönliche Erfahrungen mit prägenden Figuren des Betriebs und sein Blick auf eine neue, selbstbewusste Generation von Filmschaffenden kommen ebenso zur Sprache wie seine Überzeugung, dass gute Geschichten immer aus Haltung entstehen.
Ein kluges, unterhaltsames und vielschichtiges Gespräch über Film, Verantwortung und das Erzählen von Wirklichkeit.
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„Der Stoff muss immer größer sein als die Wirklichkeit.“ Dieser Satz bringt die Haltung von Nico Hofmann auf den Punkt – und steht sinnbildlich für eine der erfolgreichsten Karrieren im deutschen Film- und Fernsehgeschäft.
Im RNZ-Forum „Heidelberger Gespräche“ spricht der Produzent und Regisseur offen über seine Arbeit, seine Prägungen und die Mechanismen einer Branche, in der Quote wichtig ist, Qualität aber unverzichtbar bleibt.
Im Gespräch mit RNZ-Chefredakteur Klaus Welzel geht es um Hofmanns Weg vom Elternhaus zweier profilierter Journalisten über erste Theatererlebnisse in Mannheim und Heidelberg bis hin zu großen Mehrteilern wie Unsere Väter, unsere Mütter, Charité oder Ku’damm 77. Hofmann erklärt, warum er oft schon nach wenigen Minuten weiß, ob ein Stoff trägt, welche Rolle gründliche Recherche spielt und weshalb historische Themen für ihn bis heute zentral sind.
Auch kritische Aspekte spart er nicht aus: Machtmissbrauch in der Filmbranche, persönliche Erfahrungen mit prägenden Figuren des Betriebs und sein Blick auf eine neue, selbstbewusste Generation von Filmschaffenden kommen ebenso zur Sprache wie seine Überzeugung, dass gute Geschichten immer aus Haltung entstehen.
Ein kluges, unterhaltsames und vielschichtiges Gespräch über Film, Verantwortung und das Erzählen von Wirklichkeit.
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19.11.2025
1 Stunde 35 Minuten
Alban von Stockhausen erzählt, forscht und erneuert – und verwandelt das Heidelberger Völkerkundemuseum in einen lebendigen Ort voller Geschichten.
Ein unscheinbarer Spazierstock, geschnitzt als Krähenparadiesvogel, wird zum Schlüssel für ein Leben zwischen Welten: Alban von Stockhausen erzählt, wie dieses Objekt Heimat, Fremde und die eigene Familiengeschichte verknüpft – und warum darin sein gesamtes Verständnis moderner Museumsarbeit steckt.
Der Direktor des Heidelberger Völkerkundemuseums spricht über jenes ferne nepalesische Dorf, in dem ein Schamane, ein hinduistischer Priester und ein buddhistischer Lama ein Ritual für seinen schwerkranken Vater vollzogen. Und darüber, wie dieser Moment ihn lehrte, dass Objekte mehr sind als Artefakte: Sie tragen Erinnerungen, Beziehungen, Bedeutungen. Der Podcast begleitet ihn außerdem durch die ungewöhnlichen Wendungen seiner Laufbahn: vom jungen Studenten, der mit kaum mehr als einer Wegbeschreibung allein nach Nepal reiste, zum Forscher, der mit Familie zweieinhalb Jahre im Himalaja lebte und die Geschichten eines 200-Seelen-Dorfes dokumentierte.
Und er erzählt, warum er 2023 aus einem komfortablen Job in Bern nach Heidelberg wechselte: ein Museum mit undichtem Dach, zu wenig Personal – aber 40.000 Objekten, deren Geschichten darauf warten, neu entdeckt zu werden. Wie er das Haus öffnet, Besucherzahlen verdreifacht, den Garten in ein Kino verwandelt, Hip-Hop ins Palais holt und mit Audiotouren und KI-Projekten neue Wege der Vermittlung geht.
Ein Gespräch über Mut, Neugier, über die Suche nach dem Verbindenden des Menschseins – und darüber, wie ein kleiner Krähenparadiesvogel aus Holz dabei helfen kann, fünf neue Arten zu finden, auf die Welt zu blicken.
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Ein unscheinbarer Spazierstock, geschnitzt als Krähenparadiesvogel, wird zum Schlüssel für ein Leben zwischen Welten: Alban von Stockhausen erzählt, wie dieses Objekt Heimat, Fremde und die eigene Familiengeschichte verknüpft – und warum darin sein gesamtes Verständnis moderner Museumsarbeit steckt.
Der Direktor des Heidelberger Völkerkundemuseums spricht über jenes ferne nepalesische Dorf, in dem ein Schamane, ein hinduistischer Priester und ein buddhistischer Lama ein Ritual für seinen schwerkranken Vater vollzogen. Und darüber, wie dieser Moment ihn lehrte, dass Objekte mehr sind als Artefakte: Sie tragen Erinnerungen, Beziehungen, Bedeutungen. Der Podcast begleitet ihn außerdem durch die ungewöhnlichen Wendungen seiner Laufbahn: vom jungen Studenten, der mit kaum mehr als einer Wegbeschreibung allein nach Nepal reiste, zum Forscher, der mit Familie zweieinhalb Jahre im Himalaja lebte und die Geschichten eines 200-Seelen-Dorfes dokumentierte.
Und er erzählt, warum er 2023 aus einem komfortablen Job in Bern nach Heidelberg wechselte: ein Museum mit undichtem Dach, zu wenig Personal – aber 40.000 Objekten, deren Geschichten darauf warten, neu entdeckt zu werden. Wie er das Haus öffnet, Besucherzahlen verdreifacht, den Garten in ein Kino verwandelt, Hip-Hop ins Palais holt und mit Audiotouren und KI-Projekten neue Wege der Vermittlung geht.
Ein Gespräch über Mut, Neugier, über die Suche nach dem Verbindenden des Menschseins – und darüber, wie ein kleiner Krähenparadiesvogel aus Holz dabei helfen kann, fünf neue Arten zu finden, auf die Welt zu blicken.
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17.06.2025
1 Stunde 26 Minuten
Mit 84 Jahren ist Gerda Tschira noch immer voller Energie: für Bildung, Kultur und soziale Gerechtigkeit. Im RNZ-Podcast spricht sie über ihr bewegtes Leben.
Was treibt einen Menschen an, auch im hohen Alter noch voller Energie Bildungsprojekte zu fördern, Museen aufzubauen und soziale Gerechtigkeit zu leben? In dieser besonderen Ausgabe des RNZ-Podcasts trifft Chefredakteur Klaus Welzel auf die Heidelberger Mäzenin Gerda Tschira – eine Frau, die mit leisem Charme, klarem Verstand und einem großen Herzen seit Jahrzehnten das gesellschaftliche Leben in der Region prägt.
Gerda Tschira erzählt offen von ihrer Kindheit zwischen Flucht und Fürsorge, von der tiefen Bindung zu ihrem Großvater und vom frühen Verlust ihrer Eltern. Sie berichtet, wie sie als junge Frau ihren späteren Ehemann Klaus Tschira kennenlernte und wie sie ihn zunächst vom SAP-Gründertraum abbringen wollte. Zum Glück ohne Erfolg.
Mit Anekdoten aus der wilden Anfangszeit des Softwareunternehmens, dem Leben mit wenig Geld, viel Herz und legendärem Kartoffelsalat führt das Gespräch durch Jahrzehnte persönlicher und gesellschaftlicher Entwicklung. Dabei lüftet sie auch das Geheimnis hinter dem ungewöhnlichen Namen ihrer eigenen Stiftung "ODWIN".
Doch das Herz dieser Folge schlägt dort, wo Gerda Tschira von ihren heutigen Projekten spricht: Bildung für alle, Hilfe für Alleinerziehende, Schutz für das kulturelle Erbe – alles selbst ausgewählt, alles mit echter Überzeugung unterstützt.
Eine Begegnung, die berührt. Eine Frau, die inspiriert. Und ein Abend, der zeigt: Man muss nicht laut sein, um viel zu bewegen. Jetzt reinhören – in ein Gespräch voller Lebensweisheit, Humor und Zukunftslust.
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Was treibt einen Menschen an, auch im hohen Alter noch voller Energie Bildungsprojekte zu fördern, Museen aufzubauen und soziale Gerechtigkeit zu leben? In dieser besonderen Ausgabe des RNZ-Podcasts trifft Chefredakteur Klaus Welzel auf die Heidelberger Mäzenin Gerda Tschira – eine Frau, die mit leisem Charme, klarem Verstand und einem großen Herzen seit Jahrzehnten das gesellschaftliche Leben in der Region prägt.
Gerda Tschira erzählt offen von ihrer Kindheit zwischen Flucht und Fürsorge, von der tiefen Bindung zu ihrem Großvater und vom frühen Verlust ihrer Eltern. Sie berichtet, wie sie als junge Frau ihren späteren Ehemann Klaus Tschira kennenlernte und wie sie ihn zunächst vom SAP-Gründertraum abbringen wollte. Zum Glück ohne Erfolg.
Mit Anekdoten aus der wilden Anfangszeit des Softwareunternehmens, dem Leben mit wenig Geld, viel Herz und legendärem Kartoffelsalat führt das Gespräch durch Jahrzehnte persönlicher und gesellschaftlicher Entwicklung. Dabei lüftet sie auch das Geheimnis hinter dem ungewöhnlichen Namen ihrer eigenen Stiftung "ODWIN".
Doch das Herz dieser Folge schlägt dort, wo Gerda Tschira von ihren heutigen Projekten spricht: Bildung für alle, Hilfe für Alleinerziehende, Schutz für das kulturelle Erbe – alles selbst ausgewählt, alles mit echter Überzeugung unterstützt.
Eine Begegnung, die berührt. Eine Frau, die inspiriert. Und ein Abend, der zeigt: Man muss nicht laut sein, um viel zu bewegen. Jetzt reinhören – in ein Gespräch voller Lebensweisheit, Humor und Zukunftslust.
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01.04.2025
1 Stunde 34 Minuten
Achim Wambach in der Politik des US-Präsidenten auch Chancen für Europa und sogar Deutschland – wenn Kanzler Merz "liefert".
Donald Trump war auch beim RNZ-Forum mit Achim Wambach allgegenwärtig. Der Präsident des renommierten Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hatte zur Politik des US-Präsidenten eine Menge zu sagen.
Allen voran zur umstrittenen Zollpolitik, mit der Trump einen seiner Meinung nach „unfairen Handel“ beenden will. Er dürfte unter anderem deutsche Autobauer empfindlich treffen.
Doch der Ökonom sieht in Trumps Politik auch Chancen für Europa und sogar Deutschland – allerdings nur, wenn die neue Koalition "liefert". Dabei müsste ein Kanzler Friedrich Merz vor allem Europa zu Chefsache machen.
Wie ein geeintes Europa im neuen Konzert der Weltmächte auf die Siegerseite gelangen könnte: Auch dazu hat ZEW-Chef Wambach einige Vorschläge.
Donald Trump war auch beim RNZ-Forum mit Achim Wambach allgegenwärtig. Der Präsident des renommierten Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hatte zur Politik des US-Präsidenten eine Menge zu sagen.
Allen voran zur umstrittenen Zollpolitik, mit der Trump einen seiner Meinung nach „unfairen Handel“ beenden will. Er dürfte unter anderem deutsche Autobauer empfindlich treffen.
Doch der Ökonom sieht in Trumps Politik auch Chancen für Europa und sogar Deutschland – allerdings nur, wenn die neue Koalition "liefert". Dabei müsste ein Kanzler Friedrich Merz vor allem Europa zu Chefsache machen.
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Über diesen Podcast
Im RNZ-Forum bittet die Rhein-Neckar-Zeitung regelmäßig an
unterschiedlichen Orten Heidelbergs und der Region zum Gespräch und
zur offenen Diskussion. Im Heidelberger Theater, Karlstorbahnhof,
dem DAI oder auch mal an der Hotelbar wird prominenten Gästen oder
Experten zu speziellen Themen auf den Zahn gefühlt. Ihr habt Tipps,
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