Podcaster
Episoden
09.02.2026
43 Minuten
In der letzten Ausgabe unseres diesjährigen Themenschwerpunkts
„Schwere Maschinen“ besuchen wir die Henrichshütte in Hattingen.
Hier wurde bis in die 1980er Jahre hinein Stahl produziert. Auch
wenn heute nur noch ein Bruchteil des ehemaligen Werksgeländes
als Museum zu besichtigen ist, bieten sich den Besuchenden
trotzdem noch beeindruckende Ansichten. Insbesondere der frühere
Hochofen ist aus der Silhouette der Stadt Hattingen nicht mehr
wegzudenken. Welche weiteren Highlights hier zu sehen sind, wie
die Hütte zum Museum wurde und welche Schwerpunkte die zukünftige
Dauerausstellung haben wird, berichtet uns der stellvertretende
Museumsleiter und wissenschaftliche Referent Dr. Olaf
Schmidt-Rutsch.
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09.02.2026
30 Minuten
In dieser Episode besuchen wir die Zeche Nachtigall in Witten,
ein Ort, der wie kein zweiter die Geschichte der
Industrialisierung und des Strukturwandels im Ruhrgebiet erzählt.
Denn hier, am südlichen Ruhr-Ufer, begann der Kohlebergbau im
heutigen Nordrhein-Westfalen. Über die wechselvolle Geschichte
des Zechengeländes berichtet Hans-Heiner Holtappels,
wissenschaftlicher Volontär der Zeche Nachtigall, der uns zudem
erklärt, was die Besuchenden heute dort erwarten können. Denn von
der Dampfmaschine über einen noch heute betretbaren Stollen bis
hin zur Schmalspurbahn kann hier vieles entdeckt werden!
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19.12.2025
45 Minuten
Bruno Schmitz war um die Jahrhundertwende einer der bekanntesten
Architekten im Kaiserreich. Von ihm stammen unter anderem die
Entwürfe für das Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica
und das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Doch in die
Klatschzeitschriften schaffte er es vor allem durch die bizarren
Versuche, seiner Frau einen Ehebruch mit seinem besten Freund
nachzuweisen. Wer würde schon auf die Idee kommen, das
Schlafzimmer seiner (Ex-) Frau durch ein Loch im Fußboden zu
überwachen?
Audioproduktion: mucks audio
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12.12.2025
40 Minuten
Der Offizier der preußischen Armee stand im Kaiserreich weit oben
in der gesellschaftlichen Rangliste. Deshalb musste es ja zu
einem Skandal kommen, als Fritz Oswald Bilse – seines Zeichens
selbst Offizier auf literarischen Abwegen – in seinem Roman „In
einer kleinen Garnison“ munter Verfehlungen von
Standesgenossen ausplauderte. Seitdem fragen sich nicht nur seine
Zeitgenossen, wie weit ein Autor gehen kann, der für sich selbst
in Anspruch nimmt gesellschaftliche Missstände aufzudecken. Und
erlaubt es die Kunstfreiheit, den Ruf und die Karriere anderer
Menschen zu zerstören?
Audioproduktion: mucks audio
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05.12.2025
42 Minuten
Manchmal braucht es für einen Skandal zwei Persönlichkeiten, die
unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite:
Philipp Fürst zu Eulenburg, bester Freund von Wilhelm II. und
einflussreichster politischer Berater des Kaisers. Auf der
anderen Seite: Maximilian Harden,
bekanntester Enthüllungsjournalist des Reichs und den Eliten
schon seit langem ein Dorn im Auge. Die bis heute berühmteste
Affäre des Kaiserreichs nimmt ihren Anfang, als Harden Eulenburg
beschuldigt, homosexuell zu sein – für die damalige Zeit ein
unerhörter Vorwurf.
Audioproduktion: mucks audio
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Über diesen Podcast
Die Podcastreihe des Netzwerks Preußen in Westfalen: Was ist
preußisch am Ruhrgebiet? Wo verstecken sich die Preußen im
Sauerland oder in Ostwestfalen? Und wie und womit machen die
einzelnen Netzwerkpartner darauf aufmerksam? Ausgestattet mit
diesen und noch weiteren Fragen schickt das LWL-Preußenmuseum
Minden seine Volontär*innen auf die Reise durch das Netzwerk, um
die Preußen in Westfalen zu entdecken. Infos zum Netzwerk:
https://www.netzwerk-preussen-in-westfalen.de/de
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