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Episoden

43 Minuten
In der letzten Ausgabe unseres diesjährigen Themenschwerpunkts „Schwere Maschinen“ besuchen wir die Henrichshütte in Hattingen. Hier wurde bis in die 1980er Jahre hinein Stahl produziert. Auch wenn heute nur noch ein Bruchteil des ehemaligen Werksgeländes als Museum zu besichtigen ist, bieten sich den Besuchenden trotzdem noch beeindruckende Ansichten. Insbesondere der frühere Hochofen ist aus der Silhouette der Stadt Hattingen nicht mehr wegzudenken. Welche weiteren Highlights hier zu sehen sind, wie die Hütte zum Museum wurde und welche Schwerpunkte die zukünftige Dauerausstellung haben wird, berichtet uns der stellvertretende Museumsleiter und wissenschaftliche Referent Dr. Olaf Schmidt-Rutsch.
30 Minuten
In dieser Episode besuchen wir die Zeche Nachtigall in Witten, ein Ort, der wie kein zweiter die Geschichte der Industrialisierung und des Strukturwandels im Ruhrgebiet erzählt. Denn hier, am südlichen Ruhr-Ufer, begann der Kohlebergbau im heutigen Nordrhein-Westfalen. Über die wechselvolle Geschichte des Zechengeländes berichtet Hans-Heiner Holtappels, wissenschaftlicher Volontär der Zeche Nachtigall, der uns zudem erklärt, was die Besuchenden heute dort erwarten können. Denn von der Dampfmaschine über einen noch heute betretbaren Stollen bis hin zur Schmalspurbahn kann hier vieles entdeckt werden!  
45 Minuten
Bruno Schmitz war um die Jahrhundertwende einer der bekanntesten Architekten im Kaiserreich. Von ihm stammen unter anderem die Entwürfe für das Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica und das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Doch in die Klatschzeitschriften schaffte er es vor allem durch die bizarren Versuche, seiner Frau einen Ehebruch mit seinem besten Freund nachzuweisen. Wer würde schon auf die Idee kommen, das Schlafzimmer seiner (Ex-) Frau durch ein Loch im Fußboden zu überwachen? 

Audioproduktion: mucks audio
40 Minuten
Der Offizier der preußischen Armee stand im Kaiserreich weit oben in der gesellschaftlichen Rangliste. Deshalb musste es ja zu einem Skandal kommen, als Fritz Oswald Bilse – seines Zeichens selbst Offizier auf literarischen Abwegen – in seinem Roman „In einer kleinen Garnison“ munter Verfehlungen von Standesgenossen ausplauderte. Seitdem fragen sich nicht nur seine Zeitgenossen, wie weit ein Autor gehen kann, der für sich selbst in Anspruch nimmt gesellschaftliche Missstände aufzudecken. Und erlaubt es die Kunstfreiheit, den Ruf und die Karriere anderer Menschen zu zerstören?

Audioproduktion: mucks audio
42 Minuten
Manchmal braucht es für einen Skandal zwei Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite: Philipp Fürst zu Eulenburg, bester Freund von Wilhelm II. und einflussreichster politischer Berater des Kaisers. Auf der anderen Seite: Maximilian Harden, bekanntester Enthüllungsjournalist des Reichs und den Eliten schon seit langem ein Dorn im Auge. Die bis heute berühmteste Affäre des Kaiserreichs nimmt ihren Anfang, als Harden Eulenburg beschuldigt, homosexuell zu sein – für die damalige Zeit ein unerhörter Vorwurf.

Audioproduktion: mucks audio
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Über diesen Podcast

Die Podcastreihe des Netzwerks Preußen in Westfalen: Was ist preußisch am Ruhrgebiet? Wo verstecken sich die Preußen im Sauerland oder in Ostwestfalen? Und wie und womit machen die einzelnen Netzwerkpartner darauf aufmerksam? Ausgestattet mit diesen und noch weiteren Fragen schickt das LWL-Preußenmuseum Minden seine Volontär*innen auf die Reise durch das Netzwerk, um die Preußen in Westfalen zu entdecken. Infos zum Netzwerk: https://www.netzwerk-preussen-in-westfalen.de/de
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„Preußen on Air“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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