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Episoden

23 Minuten
Welche Handlungsfelder braucht es für eine zukunftsfähige Verwaltung? Wie gelingt es ein Zukunftsbild zu entwickeln, das täglich zu Rate gezogen wird? 

 

In dieser Folge von Proud to be Public Sector begrüßen Anke und Joana zwei Gestaltende der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank): Clara Stiller, Director AI und Leiterin Future Strategy, und Sascha Kegler, Leiter Future Operations.

Aus der Überzeugung heraus, dass künstliche Intelligenz und moderne Tools ohne das passende Prozessverständnis schnell verpuffen, haben die beiden die traditionelle Sichtweise auf Innovation hinter sich gelassen. Sie berichten von der Weiterentwicklung ihres Innovationsmanagements zur „Zukunftswerkstatt“. Erfahrt, wie sie diese fest in der Geschäftsstrategie verankert haben und schließlich: Warum sind Clara und Sascha "Proud to be Public Sector"?  

 

 Themen der Folge:  

️ Zukunftswerkstatt statt Innovation Lab: Wie die WIBank Zukunftsfähigkeit über fünf Handlungsfelder nachhaltig in der Organisation verankert.  

️ Das KI-Scout-Netzwerk: Wie Mitarbeitende aus den Fachbereichen befähigt werden, KI-Potenziale eigenständig zu heben und als Anlaufstelle zu agieren.  

️ Kulturwandel aus eigener Kraft: Warum echte Transformation bei den Prozessen und Menschen ansetzt – ganz ohne externe Berater:innen.  

️ Gezielte Wirkung für Hessen: Wie smartere Verwaltungsprozesse den Weg zu Fördergeldern für Bürgerinnen und Bürger spürbar verkürzen.  

 

Jetzt reinhören und inspirieren lassen! 

 

00:00 – Begrüßung 

 

03:19 – Paternosterfahrt mit Clara und Sascha  

 

07:11 – Von der Innovation zur Zukunftsfähigkeit  

 

13:14 – Handlungsfelder & Arbeitsaufteilung im Team  

 

17:48 – Die KI-Scouts der WIBank  

 

19:21 – Proud to be Public Sector: Clara und Saschas persönliche Antworten  

 

Musik: Electronic Future Beats von QubeSounds (über pixabay.com) 

Shownotes KI generiert.
29 Minuten
Wie schafft es eine Kommune mit ca. 40.000 Einwohnenden allen Mitarbeitenden eine KI-Anwendung zur Verfügung zu stellen? Und wie sieht diese aus?

In dieser Folge von Proud to be Public Sector begrüßen Anke und Joana einen echten Pionier der Verwaltungsdigitalisierung: Thorsten Rode, IT-Leiter bei der Stadt Nettetal. Er nimmt die Zuhörenden und Zusehenden mit auf einen exklusiven Blick über seine Schulter und zeigt live, wie die städtische „NetteKI“ im Alltagsbetrieb funktioniert. Thorsten berichtet, wie Nettetal mit einer cleveren Eigenbau-Lösung, einem Drei-Zonen-Ampelsystem und dem Schulungskonzept des „Seepferdchens“ die Hürden für den KI-Einsatz gesenkt hat. Erfahrt, wie ein interner DSGVO-Checker Datenschutzprüfungen extrem beschleunigt, warum offene Frontier-Modelle und lokale Open-Source-KIs hand in hand gehen und schließlich: Warum ist Thorsten "Proud to be Public Sector"?

Themen der Folge:

️ NetteKI im Praxistest: Ein exklusiver Einblick in die KI-Plattform der Stadt Nettetal und ihre täglichen Anwendungsfälle.

️ Das 3-Zonen-Ampelsystem: Wie die Stadt volle Souveränität behält – von lokalen Servern bis hin zu gelisteten Superscalern.

️ Der DSGVO-Checker: Wie mit KI eine Datenschutzprüfung durchführt und Verträge in Rekordzeit analysiert.

️ KI-Kompetenz per Schwimmabzeichen: Warum Bildung, klare Leitplanken und Machen die besten Beschleuniger für die Verwaltung sind.

Jetzt reinhören und inspirieren lassen!

00:00 – Begrüßung

02:48 – Paternoster-Pitch mit Thorsten Rode

04:15 – Live-Einblick: Die NetteKI & das Ampelsystem für Datenschutz

13:10 – KI im Einsatz: Von der Strategie bis zum DSGVO-Checker

19:15 – Hardware, Wirtschaftlichkeit & die Schatten-KI vermeiden

27:12 – Proud to be Public Sector: Thorstens persönliche Antwort

Musik: Electronic Future Beats von QubeSounds (über pixabay.com)

Shownotes KI generiert
24 Minuten
Wie wehrhaft ist die Verwaltung? Und was kann ich selbst tun, wenn eine Anweisung nicht

rechtskonform erscheint? Viele Verwaltungsmitarbeitende wissen es

nicht, und genau da setzt der Verein Verwaltung für Demokratie an.

Julia Kuemper ist Vorsitzende des Vereins Verwaltung für Demokratie. Als Quereinsteigerin mit Stationen von der Hebammenwissenschaft bis zur Innovationsberatung bringt sie eine ungewöhnliche Perspektive auf die Verwaltung mit, und genau diese Mischung aus Startup-Erfahrung und Verwaltungswissen hat sie in die Vereinsgründung einfließen lassen.

Im Gespräch erklärt Julia, warum das Werkzeug der Remonstration eines der mächtigsten und zugleich unbekanntesten Instrumente im öffentlichen Dienst ist, wie ihr Verein mit einem Erste-Hilfe-Kit und Checklisten Handlungssicherheit schafft und weshalb Sprache der Schlüssel ist, um in der Verwaltung über den Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung ins Gespräch zu kommen.

Themen der Folge:

️ Remonstration erklärt: Das gesetzlich verankerte Werkzeug, das kaum jemand kennt

️ Handlungssicherheit statt Neutralitätsangst: Wie Verwaltungsmitarbeitende ihre Spielräume erkennen

️ Der Weg zum Verein: 170 Mitglieder, Workshops, Erste-Hilfe-Kits und 5-10 Vortragsanfragen pro Woche

️ Sprache als Gamechanger: Wie man Kolleginnen und Kollegen erreicht, ohne über Vorbehalte und Begriffsdefinitionen zu streiten

️ Ehrenamt mit Wirkung: Zwischen Mitgliederwachstum, Ressourcen und dem Wunsch nach einem geschützten Raum

Natürlich stellen wir Julia auch unsere Herzensfrage: Warum ist sie Proud to Be Public Sector?

Jetzt reinhören und inspirieren lassen!

Diese Folge ist eine Kooperation mit dem Creative Bureaucracy Festival. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

00:00 – Begrüßung

01:14 – Vorstellung Julia Kuemper und Verwaltung für Demokratie

02:12 – Paternoster-Pitch: Vom Quereinstieg zur Vereinsgründung

04:47 – Creative Bureaucracy, Stronger Democracy: Was das für Julia bedeutet

07:30 – Remonstration erklärt: Das unterschätzte Werkzeug im Beamtenrecht

09:52 – Erste-Hilfe-Kit und Checklisten für Handlungssicherheit

12:00 – Vom Kit zum Verein: Wachstum, Workshops und Ehrenamt

14:36 – Wie man intern den Weg für Bildungsarbeit frei macht

20:33 – Unterstützung: Mitgliedschaft, Spenden, Engagement

23:14 – Herzensfrage: Proud to be Public Sector

Musik: Electronic Future Beats von QubeSounds (über pixabay.com)

Links zur Folge:

Hier geht's zum Verein: https://verwaltung-fuer-demokratie.de/

und hier geht's zum Opencall für Fallbeispiele des Vereins: https://verwaltung-fuer-demokratie.de/opencallfallbeispiele/
32 Minuten
Künstliche Intelligenz verändert derzeit Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft. Doch wie nutzt der öffentliche Sektor die Technologie sicher, souverän und sinnvoll – ohne jedem Hype hinterherzulaufen?

Luise Kranich leitet im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den Bereich Technologiestrategie und Informationstechnik. Nach ihrem Wechsel vom BMI ins BSI kennt sie heute beide Perspektiven: die strategische Gestaltung von Digitalisierung und die praktische Umsetzung im Maschinenraum der Verwaltung.

In dieser Folge spricht sie darüber, warum das BSI längst mehr ist als eine Regulierungsbehörde, weshalb KI-Kompetenz wichtiger ist als das neueste Sprachmodell und warum Behörden genauso wissen müssen, wann sie KI einsetzen sollten – und wann besser nicht. Dabei zeigt sie, welche Chancen KI-Agenten für die Cybersicherheit eröffnen, wo ihre Grenzen liegen und warum Verwaltungen ihre IT-Architekturen schon heute auf diese Entwicklung vorbereiten sollten.

Themen der Folge:

️ Vom Prüfer zum Partner:Wie sich das BSI vom Regulierer zum Unterstützer für Behörden und Unternehmen entwickelt

️ AI for Cyber & Cyber for AI:Warum KI gleichzeitig die Cybersicherheit stärkt und neue Angriffsflächen schafft

️ KI-Kompetenz statt Modellvergleich:Weshalb der größte Hebel nicht im neuesten LLM liegt, sondern in der intelligenten Anwendung

️ Wann KI die falsche Lösung ist:Warum sich regelbasierte Verwaltungsprozesse oft besser klassisch automatisieren lassen

️ Die Verwaltung von morgen: Zero-Trust-Architektur, KI-Agenten und welche Fähigkeiten Deutschland jetzt wirklich aufbauen muss

Die Folge liefert Orientierung für alle, die KI in ihrer Organisation verantwortungsvoll einführen wollen undzeigt, welche Fragen Verwaltungen heute beantworten müssen, um auch morgen sicher und handlungsfähig zu bleiben.

Natürlich stellen wir auch Luise auch unsere Herzensfrage: Warum ist sie Proud to Be Public Sector?

Jetzt reinhören und erfahren, wie sichere KI-Nutzung in der öffentlichen Verwaltung gelingen kann.

Musik: Electronic Future Beats von QubeSounds (über pixabay.com)
20 Minuten
Zeitenwende, Aufwuchs, neue Bedrohungslagen – und eine Verwaltung, die sich in wenigen Jahren praktisch neu erfinden muss. Wie gelingt Veränderung unter diesem Druck?

Frank Zimmermann arbeitet als Referent für innovative Organisation im Bundesministerium der Verteidigung. Er nimmt uns mit in einen Bereich, den viele kaum kennen: die zivile Bundeswehrverwaltung. Mit über 70.000 Mitarbeitenden gehört sie zu den größten Bundesverwaltungen Deutschlands – und steht durch die Zeitenwende vor einer der größten organisatorischen Transformationen ihrer Geschichte.

Im Gespräch erklärt Frank, warum kreative Bürokratie für ihn kein Widerspruch ist, wie Bottom-up-Netzwerke Veränderung in einer hierarchischen Organisation anstoßen können und weshalb handlungsfähige Verwaltung weit mehr ist als effiziente Prozesse – nämlich ein wichtiger Baustein für eine starke Demokratie.

Themen der Folge:

️ Zeitenwende als Organisationsaufgabe: Wie sich die Bundeswehrverwaltung auf Wachstum statt Sparen einstellen muss

️ Veränderung von unten: Warum Communities und Netzwerke oft schneller sind als klassische Projekte

️ Hierarchie neu gedacht: Wann Kompetenz wichtiger ist als Organigramme

️ Creative Bureaucracy: Weshalb Kreativität und Verwaltung kein Widerspruch sind

️ Stronger Democracy: Warum wirksame Verwaltung Vertrauen in den Staat schafft

Natürlich stellen wir Frank auch unsere Herzensfrage: Warum ist er Proud to Be Public Sector?

Jetzt reinhören und inspirieren lassen!

00:00 – Begrüßung01:00 – Paternosterfahrt mit Frank03:08 – Creative Bureaucracy, Stronger Democracy: Was bedeutet das im BMVg?04:46 – Zeitenwende, Aufwuchs und neue Anforderungen an Organisation07:12 – Entbürokratisierung und Modernisierung im Geschäftsbereich des BMVg08:23 – Hierarchieloses Arbeiten und Netzwerke von Verantwortung09:29 – Communities of Interest und Bottom-up-Veränderung10:18 – Warum auch die Bundeswehrverwaltung ein Flexi-Team braucht14:49 – Wo Hierarchie unverzichtbar bleibt17:23 – „In der Lage leben": Anpassungsfähigkeit als Stärke18:08 – Herzensfrage: Proud to be Public Sector
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Über diesen Podcast

Wir sind Anke , Ramona und Joana und arbeiten seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen der öffentlichen Verwaltung. Es ist Zeit zu zeigen, dass der öffentliche Dienst auch modern und agil sein kann. Wir sprechen mit Innvoationstreiber:innen, Rolemodels, Macher:innen. Wir setzen Impulse zur Weiterentwicklung und Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes und zeigen euch die vielfältigen Arbeitsbereiche im öffentlichen Dienst. Ihr könnt mitwirken: Mit wem sollten wir unbedingt sprechen? Schreibt uns unter podcast@proudtobepublicsector.de oder via Social Media. Abonniert den Podcast und diskutiert mit uns!
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„Proud to Be Public Sector“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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