Podcaster
Episoden
27.12.2022
19 Minuten
Der Weg, der in den Tag führt Teil Eins - Karukora
Hörbuch, 32. Teil
»Ser'Asker Ultem!«, sprach der Namenlose den alten Soldaten an, der die Bühne neben Alis erklommen hatte und wenige Schritte vor ihm stehen blieb. »Wer ist dein Herr? Wem gehört deine Treue?«
»Dem, der meine Männer und mich am besten bezahlt«, erwiderte der General trocken und zog sein Schwert. Seine Soldaten taten ihm gleich. »Du weißt, Herr, das war schon immer so.«
Der Namenlose schmunzelte unter seiner goldenen Maske und ihre roten Edelsteinaugen sprühten Feuer. Sahar spürte die Gefahr und trat zurück, damit er den Platz hatte, seine versteckte Klinge zu ziehen, die er in den Speisesaal geschmuggelt hatte. Wo war eigentlich die vermummte Dienerin der Miladí da Hiver abgeblieben? Gerade war sie doch noch hinter ihrer Herrin gestanden. Es war, als hätte sie der Erdboden verschluckt. Sahar sah sich um, konnte sie aber nirgendwo entdecken. Dafür bemerkte er, dass die Leibwache des Herrschers in seinem Rücken langsam ihre Piken senkte. Was ging hier vor?
»Und wer bezahlt dich am besten?«, unterbrach der Namenlose Sahars Gedanken. Ultem und seine Begleiter gingen vor ihrem Herrscher in die Knie und stützten ihre Hände auf ihre Klingen, die sie vor sich hielten.
»Das seid selbstverständlich ihr, mein gnädiger Herr«, sagte er ruhig. Ein abfälliger Blick streifte Ómer, dessen Beine plötzlich butterweich wurden. »Der Vezir ist ein elender Geizhals. Möge die Allerbarmende ihn verfluchen!“ Ultem spuckte aus.«
Dies ist die letzte Podcastfolge der 2. Season.
Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen und ihren Geheimnissen.
Doch noch immer kämpfen uralte Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der großen Wüstenstadt Karukora in einer gewaltigen Schlacht, die nicht enden will. Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges nach Pardais, der Stadt des Friedens, führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt. Er gerät auf der Suche nach ihr zusammen mit seinem Enkel Selin, dem Kaufmann Juel und dem jungen Mönch Sahar am Hof des grausamen Herrschers von Karukora in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen.
Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Weg, der in den Tag führt?
Hörbuch, 32. Teil
»Ser'Asker Ultem!«, sprach der Namenlose den alten Soldaten an, der die Bühne neben Alis erklommen hatte und wenige Schritte vor ihm stehen blieb. »Wer ist dein Herr? Wem gehört deine Treue?«
»Dem, der meine Männer und mich am besten bezahlt«, erwiderte der General trocken und zog sein Schwert. Seine Soldaten taten ihm gleich. »Du weißt, Herr, das war schon immer so.«
Der Namenlose schmunzelte unter seiner goldenen Maske und ihre roten Edelsteinaugen sprühten Feuer. Sahar spürte die Gefahr und trat zurück, damit er den Platz hatte, seine versteckte Klinge zu ziehen, die er in den Speisesaal geschmuggelt hatte. Wo war eigentlich die vermummte Dienerin der Miladí da Hiver abgeblieben? Gerade war sie doch noch hinter ihrer Herrin gestanden. Es war, als hätte sie der Erdboden verschluckt. Sahar sah sich um, konnte sie aber nirgendwo entdecken. Dafür bemerkte er, dass die Leibwache des Herrschers in seinem Rücken langsam ihre Piken senkte. Was ging hier vor?
»Und wer bezahlt dich am besten?«, unterbrach der Namenlose Sahars Gedanken. Ultem und seine Begleiter gingen vor ihrem Herrscher in die Knie und stützten ihre Hände auf ihre Klingen, die sie vor sich hielten.
»Das seid selbstverständlich ihr, mein gnädiger Herr«, sagte er ruhig. Ein abfälliger Blick streifte Ómer, dessen Beine plötzlich butterweich wurden. »Der Vezir ist ein elender Geizhals. Möge die Allerbarmende ihn verfluchen!“ Ultem spuckte aus.«
Dies ist die letzte Podcastfolge der 2. Season.
Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen und ihren Geheimnissen.
Doch noch immer kämpfen uralte Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der großen Wüstenstadt Karukora in einer gewaltigen Schlacht, die nicht enden will. Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges nach Pardais, der Stadt des Friedens, führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt. Er gerät auf der Suche nach ihr zusammen mit seinem Enkel Selin, dem Kaufmann Juel und dem jungen Mönch Sahar am Hof des grausamen Herrschers von Karukora in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen.
Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Weg, der in den Tag führt?
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16.12.2022
18 Minuten
Der Weg, der in den Tag führt Teil Eins - Karukora
Hörbuch, 31. Teil
»„Asgëir will den Stab und du gibst ihn mir!“, befahl sie trotzig, denn sie wusste: Sie durfte auf keinen Fall Schwäche zeigen, wenn der Dschinn ihr weiterhin gehorchen sollte.
Doch dann presste sie sich erschrocken die Hand gegen den Mund. Sie hatte vergessen, dass der Delphi ihr befohlen hatte, seinen Namen unter keinen Umständen zu verraten. Aber hätte sie ihn überhaupt verschweigen können, wenn EDY direkt in ihrem Kopf war und in ihren Gedanken wühlte? Sicherlich konnte er sie lesen.
„Asgëir!“, schrie der Herr des Worums auf. „ Asgëir, der As'Teorfan. Er ist hier – der verfluchte Widersacher und Anführer des Feindes, der sich mit Inet verbündet hat! Wehe! Fünf Stäbe, um einen zu formen. Wehe! Niemals darf mein Stab in die Hände dieses Ungeheuers geraten. Wachen! Ergreift den General! Er ist ein Verräter.“
Lakmi, die bereits durch die Tür fliehen wollte, drehte sich um. Schwere Schritte waren in ihrem Rücken zu hören. Nicht nur einer der hünenhaften Kriegsgoleme und die beiden Türwächter standen in dem Gewölbe vor dem Worum, sondern vier oder fünf von diesen unbesiegbaren Metallriesen näherten sich mit nach vorne gestreckten, rotglühenden Fingerspitzen, doch sie traten nicht durch die Tür. Ihre Schwelle war offenbar ein Tabu, das sie nicht überschreiten konnten.
Lakmi sprang mit einem beherzten Hecht zur Seite. Gerade noch rechtzeitig! Lichtblitze zuckten und trafen nicht sie, die noch vor einem Wimpernschlag am Kreuzungspunkt der tödlichen Strahlen gestanden war, sondern den runden Tisch hinter ihr, über dem EDYs aufgeblähtes und vom Zorn verzerrtes Gesicht schwebte.«
Dies ist die 14. Podcastfolge der 2. Season.
Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen und ihren Geheimnissen.
Doch noch immer kämpfen uralte Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der großen Wüstenstadt Karukora in einer gewaltigen Schlacht, die nicht enden will. Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges nach Pardais, der Stadt des Friedens, führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt. Er gerät auf der Suche nach ihr zusammen mit seinem Enkel Selin, dem Kaufmann Juel und dem jungen Mönch Sahar am Hof des grausamen Herrschers von Karukora in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen.
Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Weg, der in den Tag führt?
Hörbuch, 31. Teil
»„Asgëir will den Stab und du gibst ihn mir!“, befahl sie trotzig, denn sie wusste: Sie durfte auf keinen Fall Schwäche zeigen, wenn der Dschinn ihr weiterhin gehorchen sollte.
Doch dann presste sie sich erschrocken die Hand gegen den Mund. Sie hatte vergessen, dass der Delphi ihr befohlen hatte, seinen Namen unter keinen Umständen zu verraten. Aber hätte sie ihn überhaupt verschweigen können, wenn EDY direkt in ihrem Kopf war und in ihren Gedanken wühlte? Sicherlich konnte er sie lesen.
„Asgëir!“, schrie der Herr des Worums auf. „ Asgëir, der As'Teorfan. Er ist hier – der verfluchte Widersacher und Anführer des Feindes, der sich mit Inet verbündet hat! Wehe! Fünf Stäbe, um einen zu formen. Wehe! Niemals darf mein Stab in die Hände dieses Ungeheuers geraten. Wachen! Ergreift den General! Er ist ein Verräter.“
Lakmi, die bereits durch die Tür fliehen wollte, drehte sich um. Schwere Schritte waren in ihrem Rücken zu hören. Nicht nur einer der hünenhaften Kriegsgoleme und die beiden Türwächter standen in dem Gewölbe vor dem Worum, sondern vier oder fünf von diesen unbesiegbaren Metallriesen näherten sich mit nach vorne gestreckten, rotglühenden Fingerspitzen, doch sie traten nicht durch die Tür. Ihre Schwelle war offenbar ein Tabu, das sie nicht überschreiten konnten.
Lakmi sprang mit einem beherzten Hecht zur Seite. Gerade noch rechtzeitig! Lichtblitze zuckten und trafen nicht sie, die noch vor einem Wimpernschlag am Kreuzungspunkt der tödlichen Strahlen gestanden war, sondern den runden Tisch hinter ihr, über dem EDYs aufgeblähtes und vom Zorn verzerrtes Gesicht schwebte.«
Dies ist die 14. Podcastfolge der 2. Season.
Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen und ihren Geheimnissen.
Doch noch immer kämpfen uralte Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der großen Wüstenstadt Karukora in einer gewaltigen Schlacht, die nicht enden will. Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges nach Pardais, der Stadt des Friedens, führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt. Er gerät auf der Suche nach ihr zusammen mit seinem Enkel Selin, dem Kaufmann Juel und dem jungen Mönch Sahar am Hof des grausamen Herrschers von Karukora in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen.
Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Weg, der in den Tag führt?
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09.12.2022
19 Minuten
Der Weg, der in den Tag führt Teil Eins - Karukora
Hörbuch, 30. Teil
»Kurze Zeit später und einige Fuß tiefer unterder Erde war die Gänsehaut an den Armen und dem Rücken nichts besonderes mehr und Lakmi fragte sich zähneklappernd und schlotternd, was ihr daran überhaupt gefallen hatte. Sie hätte jetzt einiges für einen wärmenden Umhang oder zumindest für geschlossene Schuhe gegeben. Trotzdemeilte sieentschlossen den sich vor ihr aufhellenden, aber nichtsdestotrotz bitterkalten Gang hinunter, zu dem sie Asgëir an einem Seil hinabgelassen hatte, nachdem er ihr ein Papier überreichte, auf dem er den Weg aufgezeichnet hatte, den sie gehen sollte. Er würde sie einige Meilen weiter östlich zu Füßen der ewigen Schlacht zu dem Worum seiner Gegner führen. Sie dürfedabei auf keinen Fall von der groben Skizze abweichen, sonst würde sie sich hoffnungslos in dem Gängelabyrinth hier unten verirren. In der Zentrale des Feindesgab es viele Stellen, an denen ihr Leben in Gefahr war, wo heimtückische Fallen lauerten, es gäbe Räume ohne oder mit vergifteter Luft, böse Goleme, die alles töteten, das sich bewegte, messerscharfe Drähte, dünn wie Spinnweben, die durch Fleisch und Knochen glitten wie ein heißes Messer durch Schweinefett. Dazu kämenviele weitereBedrohungen, die auch Asgëir nicht so genau kannte. Er hatte Jahrzehnte seinesLebens damit verbracht, diese Skizze der weitläufigen Kasematten anzufertigen, die Lakminun ohne sich größeren Gefahren auszusetzen zum Worum führen sollte. Nur was in unmittelbarer Nähe dieses Raumes war, wusste der Unsterbliche nicht, denn dorthin hatte er nie vordringen können. Hier würde sich Lakmi auf ihre Gewandtheit und ihren Instinkt verlassen müssen.«
Dies ist die 13. Podcastfolge der 2. Season.
Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen und ihren Geheimnissen.
Doch noch immer kämpfen uralte Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der großen Wüstenstadt Karukora in einer gewaltigen Schlacht, die nicht enden will. Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges nach Pardais, der Stadt des Friedens, führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt. Er gerät auf der Suche nach ihr zusammen mit seinem Enkel Selin, dem Kaufmann Juel und dem jungen Mönch Sahar am Hof des grausamen Herrschers von Karukora in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen.
Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Weg, der in den Tag führt?
Hörbuch, 30. Teil
»Kurze Zeit später und einige Fuß tiefer unterder Erde war die Gänsehaut an den Armen und dem Rücken nichts besonderes mehr und Lakmi fragte sich zähneklappernd und schlotternd, was ihr daran überhaupt gefallen hatte. Sie hätte jetzt einiges für einen wärmenden Umhang oder zumindest für geschlossene Schuhe gegeben. Trotzdemeilte sieentschlossen den sich vor ihr aufhellenden, aber nichtsdestotrotz bitterkalten Gang hinunter, zu dem sie Asgëir an einem Seil hinabgelassen hatte, nachdem er ihr ein Papier überreichte, auf dem er den Weg aufgezeichnet hatte, den sie gehen sollte. Er würde sie einige Meilen weiter östlich zu Füßen der ewigen Schlacht zu dem Worum seiner Gegner führen. Sie dürfedabei auf keinen Fall von der groben Skizze abweichen, sonst würde sie sich hoffnungslos in dem Gängelabyrinth hier unten verirren. In der Zentrale des Feindesgab es viele Stellen, an denen ihr Leben in Gefahr war, wo heimtückische Fallen lauerten, es gäbe Räume ohne oder mit vergifteter Luft, böse Goleme, die alles töteten, das sich bewegte, messerscharfe Drähte, dünn wie Spinnweben, die durch Fleisch und Knochen glitten wie ein heißes Messer durch Schweinefett. Dazu kämenviele weitereBedrohungen, die auch Asgëir nicht so genau kannte. Er hatte Jahrzehnte seinesLebens damit verbracht, diese Skizze der weitläufigen Kasematten anzufertigen, die Lakminun ohne sich größeren Gefahren auszusetzen zum Worum führen sollte. Nur was in unmittelbarer Nähe dieses Raumes war, wusste der Unsterbliche nicht, denn dorthin hatte er nie vordringen können. Hier würde sich Lakmi auf ihre Gewandtheit und ihren Instinkt verlassen müssen.«
Dies ist die 13. Podcastfolge der 2. Season.
Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen und ihren Geheimnissen.
Doch noch immer kämpfen uralte Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der großen Wüstenstadt Karukora in einer gewaltigen Schlacht, die nicht enden will. Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges nach Pardais, der Stadt des Friedens, führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt. Er gerät auf der Suche nach ihr zusammen mit seinem Enkel Selin, dem Kaufmann Juel und dem jungen Mönch Sahar am Hof des grausamen Herrschers von Karukora in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen.
Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Weg, der in den Tag führt?
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02.12.2022
19 Minuten
Der Weg, der in den Tag führt Teil Eins - Karukora
Hörbuch, 29. Teil
»Asgëir zögerte und zitierte dann – den Blick nach innen gewendet – einen uralten Text, der wohl nur ihm selbst noch bekannt war:
„Fünf Stäbe, um einen zu formen. Fünf Stäbe, das Reich zu schaffen. Wehe, Serdan, das Alter greift nach dir. – Aber dies wird dir gleichgültig sein und nichtssagend. Denn es ist eine alte Geschichte und ich habe durchaus nicht vor, sie heute zu erzählen. Was für dich wichtiger ist: Unten, im Mittelpunkt der Kasematten dieser alten Stadt, in deren Überresten wir uns befinden, gibt es in der Tat einen Schatz. Da habe ich die Wahrheit gesprochen. Doch dieser Schatz ist nicht aus Gold und er hat für jemanden außer mir keinen Wert. Und nur du kannst ihn holen. Aber nicht, weil der Durchgang für mich selbst zu eng wäre. Ich könnte durch ein Mauseloch schlüpfen; schau mich an, ich bin nur noch ein Skelett, dem ein wenig Haut über den Knochen spannt. Es gibt einen anderen Grund, aus dem ich nicht in die Schatzkammer gelangen kann, die früher Worum, also „Raum des Krieges“ genannt wurde. Das kannst nur du, als Kind des jüngeren Blutes. Ich habe so lange auf dich gewartet.“«
Dies ist die 12. Podcastfolge der 2. Season.
Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen und ihren Geheimnissen.
Doch noch immer kämpfen uralte Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der großen Wüstenstadt Karukora in einer gewaltigen Schlacht, die nicht enden will. Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges nach Pardais, der Stadt des Friedens, führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt. Er gerät auf der Suche nach ihr zusammen mit seinem Enkel Selin, dem Kaufmann Juel und dem jungen Mönch Sahar am Hof des grausamen Herrschers von Karukora in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen.
Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Weg, der in den Tag führt?
Hörbuch, 29. Teil
»Asgëir zögerte und zitierte dann – den Blick nach innen gewendet – einen uralten Text, der wohl nur ihm selbst noch bekannt war:
„Fünf Stäbe, um einen zu formen. Fünf Stäbe, das Reich zu schaffen. Wehe, Serdan, das Alter greift nach dir. – Aber dies wird dir gleichgültig sein und nichtssagend. Denn es ist eine alte Geschichte und ich habe durchaus nicht vor, sie heute zu erzählen. Was für dich wichtiger ist: Unten, im Mittelpunkt der Kasematten dieser alten Stadt, in deren Überresten wir uns befinden, gibt es in der Tat einen Schatz. Da habe ich die Wahrheit gesprochen. Doch dieser Schatz ist nicht aus Gold und er hat für jemanden außer mir keinen Wert. Und nur du kannst ihn holen. Aber nicht, weil der Durchgang für mich selbst zu eng wäre. Ich könnte durch ein Mauseloch schlüpfen; schau mich an, ich bin nur noch ein Skelett, dem ein wenig Haut über den Knochen spannt. Es gibt einen anderen Grund, aus dem ich nicht in die Schatzkammer gelangen kann, die früher Worum, also „Raum des Krieges“ genannt wurde. Das kannst nur du, als Kind des jüngeren Blutes. Ich habe so lange auf dich gewartet.“«
Dies ist die 12. Podcastfolge der 2. Season.
Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen und ihren Geheimnissen.
Doch noch immer kämpfen uralte Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der großen Wüstenstadt Karukora in einer gewaltigen Schlacht, die nicht enden will. Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges nach Pardais, der Stadt des Friedens, führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt. Er gerät auf der Suche nach ihr zusammen mit seinem Enkel Selin, dem Kaufmann Juel und dem jungen Mönch Sahar am Hof des grausamen Herrschers von Karukora in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen.
Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Weg, der in den Tag führt?
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25.11.2022
19 Minuten
Der Weg, der in den Tag führt Teil Eins - Karukora
Hörbuch, 28. Teil
»So ist euch die Geschichte vom Bürstenmacher und der Suche nach dem wahren Glück überliefert worden und so wurde sie in der ältesten uns überlieferten Märchensammlung, dem „Hundertblütigen Jasminzweig“, überliefert. Im Laufe der Jahrhunderte, während die Geschichte von Mund zu Ohr ging und von Erzähler zu Erzähler weiter gereicht wurde, erfand jeder noch etwas dazu, bis endlich eine lange, schlaflose Nacht an den Feuern der Karawansereien nicht mehr ausreichte, sie zu Ende zu erzählen. Doch wovon nie jemand berichtete, weil es einfach vergessen worden war, ist, dass der Bürstenmacher Lafar nicht nur drei Söhne, sondern eben auch eine Tochter hatte, der er ebenfalls eine Bürste gab und die über Jahr und Tag in den Osten ging. Sie hieß Lakmi und von ihr und wie es ihr erging, will ich euch nun erzählen.
Das jüngste Kind von Lafar und Nigar war ein fröhliches Mädchen mit kohlenschwarzen, lebendigen Augen und einer unzähmbaren, eisenholzfarbenen Lockenmähne, die ihr wie ein schäumender Wasserfall über die Schulter den schlanken Rücken hinunterfloss. Sie war wild und unbekümmert und dabei so hübsch und liebreizend anzusehen, dass selbst die vertrockneten Herzen der hartgesottensten und verbittertsten Greise bei ihrem Anblick heiß und lebendig schlugen und sich an ihrer Schönheit erwärmten.«
Dies ist die 11. Podcastfolge der 2. Season.
Sprecher: Nikolaus Klammer Musik: Heinz Christian
Alle Rechte liegen bei den Künstlern
DER WEG, DER IN DEN TAG FÜHRT
Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen und ihren Geheimnissen.
Doch noch immer kämpfen uralte Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der großen Wüstenstadt Karukora in einer gewaltigen Schlacht, die nicht enden will. Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges nach Pardais, der Stadt des Friedens, führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt. Er gerät auf der Suche nach ihr zusammen mit seinem Enkel Selin, dem Kaufmann Juel und dem jungen Mönch Sahar am Hof des grausamen Herrschers von Karukora in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen.
Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Weg, der in den Tag führt?
Hörbuch, 28. Teil
»So ist euch die Geschichte vom Bürstenmacher und der Suche nach dem wahren Glück überliefert worden und so wurde sie in der ältesten uns überlieferten Märchensammlung, dem „Hundertblütigen Jasminzweig“, überliefert. Im Laufe der Jahrhunderte, während die Geschichte von Mund zu Ohr ging und von Erzähler zu Erzähler weiter gereicht wurde, erfand jeder noch etwas dazu, bis endlich eine lange, schlaflose Nacht an den Feuern der Karawansereien nicht mehr ausreichte, sie zu Ende zu erzählen. Doch wovon nie jemand berichtete, weil es einfach vergessen worden war, ist, dass der Bürstenmacher Lafar nicht nur drei Söhne, sondern eben auch eine Tochter hatte, der er ebenfalls eine Bürste gab und die über Jahr und Tag in den Osten ging. Sie hieß Lakmi und von ihr und wie es ihr erging, will ich euch nun erzählen.
Das jüngste Kind von Lafar und Nigar war ein fröhliches Mädchen mit kohlenschwarzen, lebendigen Augen und einer unzähmbaren, eisenholzfarbenen Lockenmähne, die ihr wie ein schäumender Wasserfall über die Schulter den schlanken Rücken hinunterfloss. Sie war wild und unbekümmert und dabei so hübsch und liebreizend anzusehen, dass selbst die vertrockneten Herzen der hartgesottensten und verbittertsten Greise bei ihrem Anblick heiß und lebendig schlugen und sich an ihrer Schönheit erwärmten.«
Dies ist die 11. Podcastfolge der 2. Season.
Sprecher: Nikolaus Klammer Musik: Heinz Christian
Alle Rechte liegen bei den Künstlern
DER WEG, DER IN DEN TAG FÜHRT
Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen und ihren Geheimnissen.
Doch noch immer kämpfen uralte Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der großen Wüstenstadt Karukora in einer gewaltigen Schlacht, die nicht enden will. Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges nach Pardais, der Stadt des Friedens, führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt. Er gerät auf der Suche nach ihr zusammen mit seinem Enkel Selin, dem Kaufmann Juel und dem jungen Mönch Sahar am Hof des grausamen Herrschers von Karukora in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen.
Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Weg, der in den Tag führt?
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Die Bibliothek von Hindersaat Hörbuchpodcast Willkommen, Reisende.
Hier erwarten euch die Geschichten, Sagen und Märchen der
Überlebenden Lande. So setzt euch nieder und lauscht.
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