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47 Minuten
Ein Börsencrash, eine Ballonfahrt und ein Fitnesskeller. So beginnt 1987 die Geschichte von FERI. Heute verantwortet die Gruppe rund 68 Milliarden Euro Kundengelder. An der Spitze steht Dr. Marcel Lähn, Vorstandsvorsitzender und Chief Investment Officer der FERI AG. Zwei Jobs, ein Tag mit 24 Stunden. Wie das funktioniert? Mit einem starken Team, sagt er. Denn eines bleibt für ihn klar: Performance-Verantwortung ist nicht delegierbar.

Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas erklärt Lähn, warum er das klassische 60/40-Portfolio für tot hält. Es geht um Multi-Asset, das diesen Namen verdient. Um Hedgefonds statt Anleihen und Volatilität als eigene Risikoprämie. Um Private Markets und eine klare Haltung: „Was illiquide ist, ist illiquide.“ Und um die Frage, was KI und vielleicht sogar humanoide Roboter mit der Beratung von morgen machen.

Dazu kommt ein offenes Geständnis. 2012 hätte Lähn in San Francisco in Bitcoin einsteigen können. Er tat es nicht, weil er die Idee nicht verstand. Dieselbe Haltung bewahrte ihn vor Madoff. Am Ende also plus minus null, findet Caro. Und während Lähn einen Ornellaia mitbringt, kontert Oli mit einem Hidden Champion aus der Toskana.

Disclaimer:

Dieser Podcast dient allgemeinen Informationszwecken. Die Inhalte stellen keine individuelle Anlageberatung dar und sind nicht als persönliche Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten zu verstehen. Kapitalanlagen sind je nach Anlageform mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals verbunden. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bei Angaben zur Wertentwicklung ist zu beachten, dass Kosten und Gebühren das Anlageergebnis beeinflussen können. Bei Anlagen in Fremdwährungen können Wechselkursschwankungen die Rendite positiv oder negativ beeinflussen. Die im Podcast geäußerten Einschätzungen geben den Informationsstand zum Zeitpunkt der Aufzeichnung wieder und können sich aufgrund veränderter Marktbedingungen ändern. Die Inhalte ersetzen keine individuelle Prüfung der persönlichen Verhältnisse und sollten nicht als alleinige Grundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden.

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56 Minuten
Rund 650 Banken. Über 30 Millionen Kunden. Und niemand, der oben sitzt und sagt: „Alle mal links.“ Wie bekommt man so ein System dazu, sich gemeinsam zu bewegen?

Mariam Chaari weiß, wie das in der Praxis läuft. Sie ist Senior Referentin Vertriebsstrategie beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Ihre Schwerpunkte sind Private Banking und datengetriebener Vertrieb. Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas erklärt sie, warum Strategie im genossenschaftlichen Verbund nicht durch Anweisung entsteht, sondern durch Überzeugung.

Es geht um das große Private-Banking-Potenzial der Genossenschaftsbanken. Es geht um die Frage, warum das Geld nach einem Unternehmensverkauf oft woanders landet. Und darum, warum Firmenkunden- und Private-Banking-Berater erst einmal an einen Tisch gehören. Außerdem zeigt sie, warum es schwerer ist, Menschen für ein neues Tool zu begeistern, als die IT zum Laufen zu bringen.

Persönlich wird es auch: Maya, wie sie alle nennen, hat rund 2.000 Fallschirmsprünge hinter sich. Mitgebracht hat sie einen Riesling aus Saulheim, wo sie selbst bei der Weinlese mitgeholfen hat. Sie erzählt von ihrem Bitcoin-Einstieg zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Und Kartoffelpuffer gehen für sie gar nicht.

Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie aus Strategie Vertrieb wird. Und was einen Vorstand mit dem Mut zum Absprung verbindet.

Disclaimer:

Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.

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32 Minuten
Zwei Briefpapiere. Eines mit dem neuen Signet, eines ohne. In Köln liegen seit Wochen beide bereit. Welches von Eckhard Sauren künftig benutzt wird, entscheidet am Ende womöglich ein Gericht.

Diese Sonderfolge erscheint zeitgleich beim Finanz-Gourmet und bei „For Professional Investors Only“. Im Gespräch mit Oliver Morath und Christoph Fröhlich, Chefredakteur von DAS INVESTMENT und Host von „For Professional Investors Only“, erzählt Eckhard Sauren, Gründer des Kölner Fondshauses Sauren, von einem Gegner, mit dem in der Branche kaum jemand gerechnet hätte: dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband.

Der Auslöser ist ein stilisierter Buchstabe. Im Juli geht Saurens neuer Markenauftritt live. Leuchtendes Blau, geometrische Formen, neuer Slogan. Drei Wochen später meldet sich der DSGV per Anwalt. Zu nah am eigenen Logo. Saurens Markenanwälte hatten vorher geprüft und keine Verwechslungsgefahr gesehen. Das Landgericht Hamburg sah das anders.

Es geht um ein Jahr Markenarbeit, das plötzlich auf der Kippe steht. Um Kompromisse, die der Verband ausschlug. Um die Frage, wie weit der Schutz einer bekannten Marke reicht. Und um eine Branche, in der man sich sonst eher bei einem Glas Wein oder am Kölsch-Ausschank begegnet als vor Gericht.

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23 Minuten
Börse ist kein Casino. Deshalb gehört Finanzwissen einfach zum Führerschein fürs Leben. So sieht es Gabor Steingart. Mit dem Altersvorsorgedepot startet ab Januar ein neuer Anlauf für die private Vorsorge. Der Staat kann dabei nur Anschub geben, sagt Steingart. Den Rest muss ein Mentalitätswechsel erledigen.

Der Gründer von Media Pioneer und Autor von „Systemversagen“ hat sich auf dem private banking kongress in Hamburg mit Oliver Morath zusammengesetzt. Im Gespräch erklärt er, warum ausgerechnet die Schule nicht der richtige Ort ist, um den Kapitalmarkt zu lernen. Und warum er trotzdem nicht verzagt: Die am schnellsten wachsende Zielgruppe bei Scalable, Revolut & Co. sind längst die unter 35-Jährigen.

Dann wird es politisch. Ludwig Erhard sah den Staat als Schiedsrichter. Heute, sagt Steingart, ist dieser Schiedsrichter von den Rängen heruntergekommen und greift so tief ins Wirtschaftsgeschehen ein wie nie zuvor. Es geht um einen Kanzler, der vom Kapitalmarkt kommt, aber „die PS nicht auf die Straße kriegt“, um die Brandmauer und um Steingarts Tipp, wer auf Friedrich Merz folgt.

Dazu gibt es private Einblicke. Ein Sohn, der sich mit 15 ganz ohne väterlichen Anstoß für die Börse begeistert hat und Börsen-Abos auf Papas Kosten abschließt. Und ein Vater, der ihm eines Tages gesteht, längst zahlender Abonnent zu sein.

Caro Tsalkas ist diesmal auf anderer Mission unterwegs und ärgert sich, genau diesen Gast verpasst zu haben.

Eine Folge für alle, die klare Thesen mögen und sich gern an ihnen reiben.

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56 Minuten
Er redet beruflich mit den klügsten Köpfen der Finanzwelt über heiße Aktientipps. Sein eigenes Depot? Fast „unerträglich langweilig“.

Clemens Schömann-Finck ist Finanzjournalist, Autor und der Kopf hinter „René will Rendite", einem der reichweitenstärksten Finanzformate Deutschlands, in dem er regelmäßig mit Investoren, Fondsmanagern und Ökonomen spricht. Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas dreht sich diesmal alles um seine eigene Anlagestrategie und die ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was man von einem Finanzjournalisten erwarten würde.

Es geht um seine erste Aktie und wie er damit fast alles falsch gemacht hat, was man falsch machen kann. Es geht um Andreas Beck und Gerd Kommer, die zwei Gäste, die seine Anlagestrategie am stärksten verändert haben. Es geht um den „Hassle Adjusted Return", das ist die Idee, dass Rendite auch am Zeitaufwand gemessen werden muss. Und es geht um die Frage, warum ETFs eine Zumutung sind, weil man damit nur Durchschnitt ist und warum genau das gar nicht schlimm ist. Und Clemens erzählt, warum ein als Student viel zu teures Essen bei Sternekoch Heinz Winkler ihm bis heute mehr zurückgibt als jede Rendite auf dem Papier.

Und natürlich klären wir die wichtigste Frage der Folge: Wer ist denn eigentlich dieser René, der Rendite will?

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Über diesen Podcast

„Der Finanz-Gourmet“ ist ein Podcast des private banking magazin. Regelmäßig unterhalten sich die Hosts Oliver Morath und Carolin Tsalkas mit beeindruckenden Persönlichkeiten aus der Finanz- und Wirtschaftswelt. Dabei geben die Gäste auch viele persönliche Einblicke:  Kulinarische Vorlieben, Weinempfehlungen, Reiseziele und sportliche Aktivitäten werden ebenso besprochen, wie die Herausforderungen des Bankings, der Kapitalmärkte sowie strategische und taktische Managementthemen.  Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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