Podcaster
Episoden
23.04.2026
1 Stunde 8 Minuten
Runder Tisch: Wie prägen Veränderungen unser Leben?
Der Runde Tisch. Vier Stimmen. Ein Thema. Kein Gast, keine Expertin — nur ein Gespräch unter Menschen, die einander kennen und trotzdem unterschiedlich denken.
Zum Auftakt: Veränderung. Kevo und Christian erweitern den Tisch — Philipp, der sonst hinter dem Pult sitzt, nimmt heute Platz davor. Und Sara Ostertag, einst Gästin, kehrt zurück — diesmal als Teil der Runde.
Wie prägen Veränderungen unser Leben? Was lassen wir los, was nehmen wir mit — und was verändert uns, ohne dass wir es merken?
Willkommen am Runden Tisch.
Der Runde Tisch. Vier Stimmen. Ein Thema. Kein Gast, keine Expertin — nur ein Gespräch unter Menschen, die einander kennen und trotzdem unterschiedlich denken.
Zum Auftakt: Veränderung. Kevo und Christian erweitern den Tisch — Philipp, der sonst hinter dem Pult sitzt, nimmt heute Platz davor. Und Sara Ostertag, einst Gästin, kehrt zurück — diesmal als Teil der Runde.
Wie prägen Veränderungen unser Leben? Was lassen wir los, was nehmen wir mit — und was verändert uns, ohne dass wir es merken?
Willkommen am Runden Tisch.
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19.03.2026
1 Stunde 2 Minuten
Tex Rubinowitz - wann wird der Umweg zur eigentlichen Richtung? Tex Rubinowitz ist ein wunderbar rastloser Geist der lieber Umwege geht und uns dabei auf überraschende Pfade mitnimmt. Das beginnt schon beim Namen: Wer ist Tex eigentlich, warum hat er so einen untypischen Namen und woher kennt man ihn eigentlich (und woher eigentlich nicht)? Denn, ja, man kennt ihn. Als Cartoonist, als Bachmannpreisträger, als Mann im Schrank, als “guy on a bridge” in Richard Linklater’s Film “Before Sunrise,” etc, etc … die Liste scheint nicht enden zu wollen. Also unternahmen wir den Versuch einer Vermessung der Person “Tex.” Und, glaubt uns, es blieb beim Versuch, denn die Umwege, auf die er uns mitnahm, um unsere Fragen zu beantworten, sind der Kern dieser Episode. Dabei spielen Popkultur, sein Kunststudium im Cafe Alt Wien, Internetforen und Pseudonyme zwar eine Rolle, aber sie sind allesamt nur Randnotizen, denn – um es mit Anlehnung an einen Film aus den 60ern zu beschreiben – “Tex Rubinowitz ist nicht zu fassen!” Viel Spaß!
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26.02.2026
1 Stunde 7 Minuten
Eva Reisinger - Wie wird Literatur zur Form des Widerstandes?
Eva Reisinger ist Journalistin und Autorin. Feminismus, Gewalt an Frauen und Fragen der Geschlechtergerechtigkeit ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Arbeit.
Doch warum hat sie begonnen, Romane zu schreiben?
„Wir alle, die im Feminismus kämpfen, kennen dieses Gefühl: Irgendwie rennen wir seit Jahren gegen eine Wand. Und da habe ich mir gedacht, es muss doch noch einen anderen Weg geben, dieses Thema zu verhandeln – sodass die Leute zumindest anfangen, darüber nachzudenken. Ich glaube, wir sind von diesen Zahlen [Femiziden] schon so abgebrüht und abgehärtet, dass wir sie gar nicht mehr richtig realisieren, wenn wir sie hören. […] Das war für mich die Geburtsstunde des Romans. Ich wollte etwas schreiben, das zum Nachdenken anregt. Dass wir dieses System als etwas erkennen, das wir verändern können. Und Literatur ist einer der schönsten Wege, Dinge auszuprobieren.“
Wir sprechen mit Eva über ihren Roman „Männer töten“ sowie über „Das Pen!smuseum“, das sie gemeinsam mit Mareike Fallwickl im Leykam Verlag veröffentlicht hat, über ihr Aufwachsen am Land, die politischen Diskussionen mit Jugendfreunden – und darüber, wie sie genau das zum Journalismus geführt hat.
Warum es bisher noch nicht ganz aufgegangen ist, dass Eva eigentlich „Männerliteratur“ macht und wie so eine Welt ohne Patriachat eigentlich aussehen könnte.
Viel Freude bei diesem Podcast. Uns war es auf jeden Fall ein Volksfest Eva als Gästin zu haben.
Eva Reisinger ist Journalistin und Autorin. Feminismus, Gewalt an Frauen und Fragen der Geschlechtergerechtigkeit ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Arbeit.
Doch warum hat sie begonnen, Romane zu schreiben?
„Wir alle, die im Feminismus kämpfen, kennen dieses Gefühl: Irgendwie rennen wir seit Jahren gegen eine Wand. Und da habe ich mir gedacht, es muss doch noch einen anderen Weg geben, dieses Thema zu verhandeln – sodass die Leute zumindest anfangen, darüber nachzudenken. Ich glaube, wir sind von diesen Zahlen [Femiziden] schon so abgebrüht und abgehärtet, dass wir sie gar nicht mehr richtig realisieren, wenn wir sie hören. […] Das war für mich die Geburtsstunde des Romans. Ich wollte etwas schreiben, das zum Nachdenken anregt. Dass wir dieses System als etwas erkennen, das wir verändern können. Und Literatur ist einer der schönsten Wege, Dinge auszuprobieren.“
Wir sprechen mit Eva über ihren Roman „Männer töten“ sowie über „Das Pen!smuseum“, das sie gemeinsam mit Mareike Fallwickl im Leykam Verlag veröffentlicht hat, über ihr Aufwachsen am Land, die politischen Diskussionen mit Jugendfreunden – und darüber, wie sie genau das zum Journalismus geführt hat.
Warum es bisher noch nicht ganz aufgegangen ist, dass Eva eigentlich „Männerliteratur“ macht und wie so eine Welt ohne Patriachat eigentlich aussehen könnte.
Viel Freude bei diesem Podcast. Uns war es auf jeden Fall ein Volksfest Eva als Gästin zu haben.
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05.02.2026
53 Minuten
Raphael Miro Holzer - wie baut man sich ein Leben rund um Tanz auf?
Wer sich in Österreich für zeitgenössischen Tanz interessiert, der/die wird sicher auf dem einen oder anderen Weg auch von Raphael Miro Holzer gehört haben: der Tausendsassa ist Tänzer, Choreograph, Kurator, Pädagoge, betreibt den Tanz-Hub "Bluebox" und hat mit der "Blueprint-Methode" quasi eine eigene "Notation" für Choreographie entwickelt. Aber Moment mal, was ist, und wie definiert man eigentlich kontemporären Tanz? Wann ist man eigentlich Choreograph? Was sind Probleme und Hürden in der Tanzwelt? Wie kann man sich in dem Business eigentlich positionieren, um sichtbar zu werden? Wir hatten da einige Fragen, denen wir mit Raphael im Gespräch nachgingen, und so viel vorab: es ist etwas komplizierter als man vielleicht denkt. Aber hört selbst, wie er seinen Zugang zum Tanz fand, wie er ihn weiter dachte, und was - in seinen Augen - Tanz eigentlich ist und kann.
Wer sich in Österreich für zeitgenössischen Tanz interessiert, der/die wird sicher auf dem einen oder anderen Weg auch von Raphael Miro Holzer gehört haben: der Tausendsassa ist Tänzer, Choreograph, Kurator, Pädagoge, betreibt den Tanz-Hub "Bluebox" und hat mit der "Blueprint-Methode" quasi eine eigene "Notation" für Choreographie entwickelt. Aber Moment mal, was ist, und wie definiert man eigentlich kontemporären Tanz? Wann ist man eigentlich Choreograph? Was sind Probleme und Hürden in der Tanzwelt? Wie kann man sich in dem Business eigentlich positionieren, um sichtbar zu werden? Wir hatten da einige Fragen, denen wir mit Raphael im Gespräch nachgingen, und so viel vorab: es ist etwas komplizierter als man vielleicht denkt. Aber hört selbst, wie er seinen Zugang zum Tanz fand, wie er ihn weiter dachte, und was - in seinen Augen - Tanz eigentlich ist und kann.
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15.01.2026
51 Minuten
Christian Fennesz - Wie erschafft man Klangwelten?
Es wäre zu einfach, Christian Fennesz lediglich als Nischenmusiker zu bezeichnen, denn in seinem Schaffen über die Jahre als “elektronischer (Bild-)hauer” geht er doch den grundsätzlichen Fragen von Musik nach, die immer im emotionalen Kern eines Stückes verankert sind: Was löst Musik in jemandem aus? Klar, er bewegt sich dabei an den Grenzen und abseits von jeglichen Pop-Konventionen, aber ganz ehrlich – ist es dort nicht auch am spannendsten?
Im Gespräch mit Christian blicken wir ein wenig auf seine Karriere zurück, was ihn antreibt und beeinflusst, warum er glaubt, dass er das beste Stück noch nicht geschrieben hat, und auch, mit wem er sonst noch gerne mal zusammengearbeitet hätte.
English Translation:
Christian Fennesz - How does one create sonic worlds?
It would be too easy to label Christian Fennesz merely as a niche musician, as throughout the years in his work as an “electronic music sculptor,” he does delve into the fundamental questions of music that are always anchored in the emotional core of a piece: What does music evoke in someone? Of course, he operates at the edges and outside of any pop conventions, but, to be honest – isn't it the most exciting place to be?
In conversation with Christian, we look back a bit on his career, what drives and influences him, why he believes that he has yet to write his best piece, and also with whom he would have liked to collaborate.
Es wäre zu einfach, Christian Fennesz lediglich als Nischenmusiker zu bezeichnen, denn in seinem Schaffen über die Jahre als “elektronischer (Bild-)hauer” geht er doch den grundsätzlichen Fragen von Musik nach, die immer im emotionalen Kern eines Stückes verankert sind: Was löst Musik in jemandem aus? Klar, er bewegt sich dabei an den Grenzen und abseits von jeglichen Pop-Konventionen, aber ganz ehrlich – ist es dort nicht auch am spannendsten?
Im Gespräch mit Christian blicken wir ein wenig auf seine Karriere zurück, was ihn antreibt und beeinflusst, warum er glaubt, dass er das beste Stück noch nicht geschrieben hat, und auch, mit wem er sonst noch gerne mal zusammengearbeitet hätte.
English Translation:
Christian Fennesz - How does one create sonic worlds?
It would be too easy to label Christian Fennesz merely as a niche musician, as throughout the years in his work as an “electronic music sculptor,” he does delve into the fundamental questions of music that are always anchored in the emotional core of a piece: What does music evoke in someone? Of course, he operates at the edges and outside of any pop conventions, but, to be honest – isn't it the most exciting place to be?
In conversation with Christian, we look back a bit on his career, what drives and influences him, why he believes that he has yet to write his best piece, and also with whom he would have liked to collaborate.
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Über diesen Podcast
Kunst und Klischee: Kleingedrucktes zum ästhetischen Leben. Der
Podcast von Katharina C. Herzog und Christian Bazant-Hegemark,
produziert von Philipp Pankraz für Audiamo+
https://instagram.com/kunstundklischee Das Logo wurde von David
Leitner kreiert.
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