OpenAudioGuide.net - Audioguide, Regensburg

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Episoden

6 - Goldener Turm
24.02.2026
1 Minute
"Der Goldene Turm in der Wahlenstra�?e 16 der Altstadt ist ein sogenannter Geschlechterturm. Die reichen Patrizierfamilien bauten im Mittelalter diese Türme als Statussymbol. Je bedeutender die Familie war umso höher wurde der Turm erbaut. Der neunstöckige und 50 Meter hohe Goldene Turm, der zum Haymo- oder Wallerhaus, einer vierflügeligen Stadtburg, gehörte, ist der höchste Wohnturm in Regensburg und nördlich der Alpen überhaupt. Er wurde um 1260 in zwei Bauphasen errichtet. Der Turm diente auch als Wachtturm der Stadt und wurde daher als einziger Turm der Altstadt auch in den oberen Geschossen ausgebaut. Im 16. Jahrhundert war der Turm mit Fresken, die Landsknechtsfiguren und das Stadtwappen zeigten, bemalt. Der Name Goldener Turm leitet sich von einer Gaststätte her, die dort im 17. Jahrhundert ansässig war. Im Hof sind noch die Reste von Renaissancearkaden zu sehen. Seit der Sanierung 1985 ist heute in dem Turm ein Studentenwohnheim untergebracht. Tagsüber ist der Innenhof aus der Wahlenstra�?e sowie der Oberen Bachgasse frei zugänglich. Audioguide Regensburg, Goldener Turm, Version 1 vom 18. Juli 2008."
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5 - Bismarckplatz
24.02.2026
1 Minute
"Der Bismarckplatz im Westen der Altstadt von Regensburg wurde 1885 nach dem Reichskanzler Otto von Bismarck so benannt. Im Mittelalter standen hier ein Zeughaus und ein Kornhaus. Bei Ausgrabungen wurden auch zahlreiche Funde aus römischer Zeit entdeckt, so ein Militärdiplom eines römischen Hilfssoldaten in dem diesem das römische Bürgerrecht verliehen wurde. Der Platz wird heute vom Stadttheater und der ehemaligen französischen Gesandtschaft bestimmt, einem klassizistischen Bau mit fünfachsigem Portikus von 1805, dem heutigen Präsidialgebäude der Landespolizeidirektion Niederbayern-Oberpfalz. Beide Gebäude wurden nach Plänen von Emanuel Herigoyen errichtet. Im Südwesten des Platzes liegt die ehemalige Abtei der Benediktiner von St. Jakob. In dem Gebäude ist heute das bischöfliche Priesterseminar untergebracht. Hier nächtigte auch Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Regensburg im September 2006. Der Bismarckplatz ist an warmen Abenden stets gut bevölkert. An den Stufen um die beiden Brunnen treffen sich junge und alte Regensburger. Der Gastronomiebetrieb im Freien ist, wie in ganz Regensburg, bis 23 Uhr möglich. Danach schlägt die Stunde der Selbstversorger. Toiletten befinden sich in den umliegenden Kneipen oder im Parkhaus unter dem Bismarckplatz. Audioguide Regensburg, Bismarckplatz, Version 1 vom 18. Juli 2008."
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4 - Haidplatz
24.02.2026
1 Minute
"Der Haidplatz ist ein zentraler Platz in der Regensburger Altstadt. Der Platz geht auf eine langgestreckte Wiese westlich des ehemaligen Römerlagers zurück. Daher der Name Haidplatz, von der Heide. Die Form des später bebauten dreieckigen Platzes beruht auf einer Gabelung einer Stra�?e. Im Mittelalter wurden hier Ritterturniere abgehalten. Der Sage nach soll hier das Turnier zwischen dem Ritter Dollinger und dem Heiden Krako stattgefunden haben. Im 17. Jahrhundert versuchte ein französischer Chirurg den Platz auf einem Drahtseil, mit Feuerwerkskörpern behangen, zu überqueren und stürzte ab. Der Platz wird heute für zahlreiche kulturelle Veranstaltungen wie dem Bayerischen Jazz-Weekend genutzt. Bestimmendes Gebäude am Platz ist die frühgotische 1250 erbaute Patrizierburg �??Zum Goldenen Kreuz�??. Das Haus war anfangs im Besitz der Familie der Weltenburger, später folgten im 15. Jahrhundert die Zeller. Das zinnengekrönte Haus mit Turm und Hauskapelle war seit dem 16. Jahrhundert ein Gasthof und diente zahlreichen Fürsten und Kaisern als Herberge. Bekanntester Gast war Kaiser Karl V., der hier 1532, 1541 und 1546 abstieg. Während des letzten Aufenthaltes entdeckte er die Gürtlertochter Barbara Blomberg. Aus der Beziehung des 46-jährigen Kaisers mit dem 18-jährigen Mädchen ging Don Juan d'Austria hervor, dem späteren Sieger über die Türken in der Seeschlacht von Lepanto. Das mutma�?liche Geburtshaus von Barbara Blomberg befindet sich ganz in der Nähe des Platzes in der Tändlerstra�?e. Ein Denkmal für Don Juan von �?sterreich steht davor. Auch später verweilten hier Persönlichkeiten wie König Ludwig I. von Bayern, Kaiser Wilhelm I. von Preu�?en oder Kaiser Franz Josef I. von �?sterreich. Noch heute dient das Gebäude als Hotel und Café. Neben dem Goldenen Kreuz befindet sich am Platz das klassizistische �??Thon-Dittmer-Palais�??, das zuletzt im Besitz der Kaufmannsfamilie von Thon-Dittmer war. Heute sind hier Kulturreferat, Volkshochschule, Stadtbücherei, Deutsch- Amerikanisches Institut und das Theater am Haidplatz untergebracht. Im Untergeschoss befindet sich die 1968 freigelegte gotische Sigismund-Kapelle von 1270. Im Renaissance-Arkadenhof finden regelmä�?ig kulturelle Ereignisse, u. a. klassische Konzerte und die Regensburger Stummfilm-Tage, statt. Weiteres beherrschendes Gebäude ist die �??Neue Waag�??. Das ehemalige Patrizierhaus der Familie Altmann wurde 1441 von der Stadt erworben und beherbergte seitdem die Stadtwaage und die �??Herrentrinkstube�??. Die Arkadengänge stammen aus dem Jahr 1575. Im Erdgeschoss befindet sich im gotischen Gewölbe die steinerne Stadtmaus, im Vorraum eines Musikladens. Wer die Stadtmaus berührt, kommt der Legende nach auf jeden Fall wieder nach Regensburg zurück. Zu erwähnen ist auch der klassizistische Napoleonsaal. 1541 fand in der Neuen Waag das Religionsgespräch zwischen Philipp Melanchthon und Johannes Eck statt. Von 1783-1875 war hier die Reichsstädtische Bibliothek untergebracht. Heute ist es der Sitz des Verwaltungsgerichtes. In der Mitte des Platzes steht der barocke Justitiabrunnen, laut Inschrift von 1656. Die Figur der Justitia vom Bildhauer Leopold Hilmer ist von 1659, das Eisengitter datiert aus dem Jahr 1592. Audioguide Regensburg, Haidplatz, Version 1 vom 18. Juli 2008."
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2 - Altes Rathaus mit Reichssaal
24.02.2026
1 Minute
"Das Alte Rathaus in Regensburg stammt im ältesten Teil aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Damals wurde der noch heute stehende Turm und ein viergeschossiger Anbau im Typus der Hausburgen der Patrizier errichtet. Der Bau entstand an der Nordwestecke des ehemaligen Römerkastells zum damaligen Kaufmannsbezirk hin. Der spätere Reichssaalbau wurde 1360 als städtischer Tanzsaal errichtet. Im 15. Jahrhundert kamen weitere Verwaltungsbauten hinzu. 1355 wurde der Reichstag wahrscheinlich erstmals von Kaiser Karl IV. im Reichssaal abgehalten. Die vorher sporadisch und an wechselnden Orten tagenden Reichstage fanden ab 1594 immer in Regensburg und ab 1663 immerwährend im Reichssaal statt. Der Gebäudekomplex am Rathausplatz besteht aus dem barocken Neuen Rathaus mit Neptunhof, dem frühgotischen Alten Rathaus mit Rathausturm und Rathaushof und dem Reichssaalbau. Im Rathaushof steht der Venusbrunnen des Regensburger Bildhauers Leoprand Hilmer von 1661. Der Reichssaalbau besitzt eine Fensterfront mit einem hochgotischem Erker. Der spätgotische Anbau mit dem Treppenhaus besitzt ein prachtvolles Spitzbogenportal mit den Stadtschlüsseln. Das Reichstagsmuseum in Regensburg ist eine Dauerausstellung, in deren Mittelpunkt die Bedeutung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation für die deutsche und die europäische Geschichte steht. Das Alte Rathaus von Regensburg beherbergt heute ein Museum zur Geschichte der Regensburger Reichstage. Das Museum wurde 1963 im Reichssaalbau und den historischen Räumen des Alten Rathauses eingerichtet. Hier war von 1663 bis 1806 der Sitz des Immerwährenden Reichstags. Das Museum umfasst den Reichssaalbau und andere sehenswerte Räume. Darunter das Kurfürstenkollegium, welches als Ratsstube und später als Beratungszimmer der Kurfürsten diente. Das Kurfürstliche Nebenzimmer war angeblich Standort des originalen �??Grünen Tischs" aus der bekannten Redewendung. Auch der Begriff "etwas auf die lange Bank schieben" begründet sich auf eine Bank im Reichssaal, auf der Bittsteller sitzend auf ihre Audienz warteten. Der Reichssaal ist einer der bedeutendsten Profanräume des Mittelalters mit erhaltener Holzdecke und Dekorationsmalerei des 16. Jahrhunderts sowie dem Kaiserthron. Weitere Räume und Bauteile sind das Fürstenkollegium von 1652, das Reichsstädtische Kollegium, die barocke Fürstentreppe von 1652, die Wachtkammer der Gerichtsdiener mit Schwertern und Halseisen, die Fragstatt, also der Verhörraum mit Folterwerkzeugen, die Armesünderstube, eine Todeszelle für Verurteilte sowie den Dollingersaal. Zu sehen ist auch bedeutende frühgotische Profankunst, wie Reliefs unter anderem mit einer Turnierszene aus der Dollingersage. Zugang zum Alten Rathaus und zum Reichssaal ist nur in Führungen möglich. Diese werden in ca. halbstündigen Abständen, saisonal unterschiedlich, von etwa 10 Uhr bis 16 Uhr angeboten. Genauere Informationen und Ticketverkauf hierzu gibt es in der Tourist Information, gleich im Erdgescho�? des Reichssaalgebäudes. Die Eintrittspreise bewegen sich im Bereich von 4 Euro für eine ermä�?igte Einzelkarte, über 7,50 Euro im Normalpreis bis 15 Euro für Familien. Audioguide Regensburg, Altes Rathaus, Version 2 vom 18. Juli 2008."
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Karte Regensburg (Sticky)
24.02.2026
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