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Episoden
09.01.2026
19 Minuten
Vor einer Woche hat das US-Militär den venezolanischen Präsidenten
Nicolás Maduro bei einem umstrittenen Einsatz festgenommen. In New
York wird Maduro unter anderem wegen Drogen-Terrorismus angeklagt.
Kritiker sprechen jedoch von einem völkerrechtswidrigen Angriff der
USA auf Venezuela. US-Präsident Donald Trump soll vor allem an den
Ressourcen des Landes interessiert sein. Venezuela verfügt über die
größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt. Seit dem Angriff auf
Venezuela hat Trump auch anderen Ländern in Lateinamerika gedroht,
darunter Kolumbien und Kuba. Welche Folgen hat der US-Angriff für
Venezuela und für Lateinamerika insgesamt? Darüber spricht Host
Katrin Schmick mit dem Kollegen Philipp Lichterbeck. Er ist freier
Korrespondent für Südamerika und lebt in Rio de Janeiro. Für „nah
dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was
sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen ein en Blick
hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst
mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen
lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der
Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Hier kommt
ihr zum Podcast „15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen“:
https://1.ard.de/15Minuten Host der Folge: Katrin Schmick
Mitgearbeitet haben: Martin Adolphs, Lisa Breuer Von Katrin
Schmick.
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19.12.2025
18 Minuten
Vor 15 Jahren begann in Tunesien ein Protest, der die Welt
verändern sollte. Mit der Selbstverbrennung des Gemüsehändlers
Mohamed Bouazizi in der Stadt Sidi Bouzid ging es los. Was folgte,
waren der Sturz von Tunesiens Diktator Ben Ali, sowie eine Reihe
von anfänglich erfolgreichen Aufständen in der arabischen Welt. Der
sogenannte Arabische Frühling hatte begonnen. Tunesien bescherte er
eine der freiheitlichsten Verfassungen der arabischen Welt. Und
heute? Was ist von all dem geblieben - dort, wo alles begann, in
Tunesien? In "nah dran" nimmt uns die freie Journalistin Sarah
Mersch mit - seit 2010 lebt und arbeitet sie in Tunesien und
verfolgt das "Erbe" der damaligen Revolution. Von Sarah Mersch.
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12.12.2025
19 Minuten
Die Finanzierungskrise der Hilfsorganisationen hat sich in diesem
Jahr dramatisch zugespitzt. Ein Zustand, der in vielen Regionen
Sorgen auslöst. Besonders seit US-Präsident Trump in einer seiner
ersten Amtshandlungen viele amerikanische Hilfsgelder spektakulär
stoppte. Im Windschatten dieser Entscheidung folgten – oft weniger
beachtet – auch viele europäische Länder. Auch die Bundesregierung
hat bei der Nothilfe und der Entwicklungszusammenarbeit drastisch
gekürzt. Jetzt sehen sich Organisationen wie die Flüchtlingshilfe
UNHCR mit existenziellen Herausforderungen konfrontiert. Welche
Folgen hat das in Krisenregionen, für die Migration nach Europa und
auch für Deutschlands Sicherheit? Darüber sprechen Host Johannes
Döbbelt und der WDR-Reporter Marko Rösseler, der mehrere
Flüchtlingscamps im Tschad in Zentralafrika besucht hat, in der
aktuellen Folge „nah dran“. Für „nah dran“ erzählen unsere
Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren
Recherchen erlebt haben. Sie werfen ein en Blick hinter die
Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die
meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran
als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder
direkt vor unserer Tür in der Region. Hier kommt ihr zur Doku von
Marko Rösseler und Tobias Dammers: Ohne Geld die Welt retten? Eine
Reise an die Grenzen der Hilfe:
https://www.ardmediathek.de/video/die-story/ohne-geld-die-welt-retten-eine-reise-an-die-grenzen-der…
Hier kommt ihr zum Weltspiegel-Podcast:
https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp Host der Folge: Johannes
Döbbelt Mitgearbeitet haben: Lisa Breuer, Michaela Kiefer Von Lisa
Breuer.
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05.12.2025
20 Minuten
Personalisierte Tickets, schnellere Stadionverbote, mehr
Überwachung: So sahen die ursprünglichen Pläne die
Innenministerinnen und Innenminister für mehr Sicherheit im Stadion
aus. Wochenlang haben Fans dagegen protestiert - scheinbar mit
Erfolg. Vieles wird so jetzt doch nicht kommen. Haben die Fans ihr
Ziel erreicht? Und wie steht es wirklich um die Sicherheit im
Stadion? Darüber sprechen WDR-Sportreporter Chaled Nahar und Host
Julia Barth im Podcast "nah dran". Von Julia Barth /Chaled Nahar.
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28.11.2025
20 Minuten
Während auf internationaler Bühne über ein mögliches Ende des
Ukraine-Kriegs verhandelt wird, schlagen in Kiew weiter russische
Raketen ein und Drohnen greifen gezielt die Energie-Infrastruktur
an. Für viele Menschen im Land bedeutet das: wieder Nächte ohne
Strom und Heizung – mit der ständigen Angst vor dem nächsten
Einschlag. Gleichzeitig wächst der Druck auf Präsident Wolodymyr
Selenskyj wie nie zuvor in diesem Krieg – von außen, weil der
US‑Plan weitreichende Zugeständnisse von der Ukraine fordert, und
von innen durch einen jüngst aufgedeckten Korruptionsskandal. Wie
kommen diese Meldungen bei den Menschen an, die jeden Tag die
Folgen der russischen Angriffe spüren? Was macht der neue
politische Druck mit der Ukraine – militärisch, politisch und im
Alltag der Menschen? Rebecca Barth in unserem Studio Kiew nimmt uns
mit in ein Land, das, wie der ukrainische Präsident sagt, einen
"der schwierigsten Momente" seiner Geschichte durchlebt. Von
Rebecca Barth /Robert Mayer.
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Über diesen Podcast
Mit unseren WDR-Reporterinnen und Reportern erlebt Ihr, worüber in
dieser Woche alle sprechen. Wir bieten euch immer freitags die
Hintergründe zum Thema der Woche - persönlich, verlässlich und
verständlich. Wenn ihr Anregungen oder Feedback habt: Ihr erreicht
uns unter nahdran@wdr.de
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