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Episoden

10 Minuten
Ein Dank an all die tollen Gäst*innen, den Museen und Theatern für die schönen Stunden. Ein besonderer Dank geht an euch Hörer*innen. Danke, dass ihr über die Jahre so fleissig dabei wart. Ich wünsche euch allen eine kunstvolle und gute Zeit. Alles liebe, Daniela.
22 Minuten
Ist Yasmina Rezas Text "Drei Mal Leben" von 2000 noch zeitgemäß? Genau mit dieser Frage habe ich gestern das Berliner Ensemble verlassen. Vier tolle Schauspieler*innen an einem soliden und handwerklich gutem Abend hinterlassen ein seltsames Gefühl das es hier an irgendetwas fehlt. Was es genau ist, und welche Gedanken der Abend bei mir hinterlassen hat, könnt ihr in der neuen Folge hören. (Leider habe ich mir einen Namen falsch notiert und spreche mal von Judith Engel und mal von Judith Vogel. Richtig ist Judith Engel.)
38 Minuten
Zum Theatertreffen 2019 wurde Dionysos Stadt von Christopher Rüping eingeladen und ich hatte das große Glück, für einen der zwei Termine in Berlin ein Ticket zu bekommen. Und seitdem denke ich nach. Was das Stück für mich bedeutet. Wie sehr ich ich die 10 Stunden genossen habe und warum ich immer wieder an das Stück denken muss. Also nun, vier Monate später ist dann endlich auch die Zeit gekommen zu versuchen, das ganze in Worte zu fassen.
31 Minuten
Das Berliner Theatertreffen ging gestern zu Ende und ich versuche mich an einem Resümee. Sechs der neun gezeigten Inszenierungen habe ich gesehen, eine Zehnte konnte wegen einem zu kompliziertem Bühnenbild nicht gezeigt werden. Doch neben sechs guten Inszenierungen, die es zu besprechen lohnen würde, waren die Gespräche rund um eine Frauenquote, leidende Frauen auf der Bühne, die MeToo Debatte und die Frage nach Diversität das beherrschende Thema für mich. Gerade Dionysos Stadt hat gezeigt, dass man mit Frauenrollen, mit leidenden Frauen, anders umgehen kann. Wenn man denn will. Und die Stille um die Vorwürfe gegen Ersan Mondtag zeigen, dass wir in vielerlei Hinsicht noch lange nicht genug über Machtmissbrauch und Übergriffe gesprochen haben. Allerorts, ob am Theater, im Film, in der Musik oder in jedem anderen öffentlichen und privatem Raum. Am letzen Abend kam es in einer Frage noch zu einem berechtigten Blackfacing Vorwurf, der mich seit gestern beschäftigt und um den es erstaunlich still blieb. Leider. Dabei muss ich an Thelma Buabeng denken lässt, die bereits vor Bekanntgabe der 10 Auswahl sagte: "Weißes Theater für weiße Menschen."
36 Minuten
Mit Hotel Strindberg ist der Regisseur Simon Stone zum dritten Mal mit einer seiner Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen worden. Es ist meine erste Simone Stone Inszenierung, mein erster Kontakt mit dem Schriftsteller August Strindberg und das erste Mal, dass ich die wunderbare Schauspielerin Caroline Peters auf der Bühne erleben darf. In Hotel Strinberg brilliert nicht nur das herausragende Bühnenbild der Australierin Alice Babidge, sondern auch ein tolles Ensemble.  Simon Stone versucht darin, sich den Beziehungen zwischen Männern und Frauen zu nähern. Während einige nur leidende Frauenrollen sehen, sehe ich der Demontage eines Mannes zu. Ein Mann der denkt ihm stehe alles zu, dem man alles verzeiht und der am Ende nur noch Angst um seine Würde hat.
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Kunst auf die Ohren
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„kunst & horst“

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