Podcaster
Episoden
06.07.2026
1 Stunde 5 Minuten
In der neuesten Episode des FamRZ-Podcasts „familiensachen“ sprechen wir mit Heinz Zimmermann, Standesbeamter in Berlin-Neukölln, über Familienrecht im Standesamt. Schnell wird klar: Das Standesamt ist weit mehr als der Ort für Eheschließungen. Hier werden Geburten beurkundet, Namen erklärt, Vaterschaften anerkannt und Personenstandsregister geführt. Viele dieser Vorgänge berühren unmittelbar familienrechtliche Fragen – und manchmal auch das Familiengericht.
Heinz Zimmermann gibt Einblicke in den Alltag im Standesamt, erklärt, weshalb gerade die Registerarbeit spannender ist, als viele vermuten, und berichtet von ungewöhnlichen Vornamen. Wir sprechen auch darüber, wieso der Berufsstand außerordentlich gut vernetzt ist und warum sich viele Standesbeamtinnen und Standesbeamte so stark mit ihrer Tätigkeit identifizieren. Dabei fällt auch der Blick nach Bad Salzschlirf, dem „Yale der Standesbeamten“. Außerdem geht es um aktuelle rechtliche Entwicklungen, die im Standesamt ganz praktisch ankommen: das neue Namensrecht, das Selbstbestimmungsgesetz und die geplante Neuregelung der Vaterschaftsanfechtung.
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Heinz Zimmermann gibt Einblicke in den Alltag im Standesamt, erklärt, weshalb gerade die Registerarbeit spannender ist, als viele vermuten, und berichtet von ungewöhnlichen Vornamen. Wir sprechen auch darüber, wieso der Berufsstand außerordentlich gut vernetzt ist und warum sich viele Standesbeamtinnen und Standesbeamte so stark mit ihrer Tätigkeit identifizieren. Dabei fällt auch der Blick nach Bad Salzschlirf, dem „Yale der Standesbeamten“. Außerdem geht es um aktuelle rechtliche Entwicklungen, die im Standesamt ganz praktisch ankommen: das neue Namensrecht, das Selbstbestimmungsgesetz und die geplante Neuregelung der Vaterschaftsanfechtung.
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04.05.2026
1 Stunde 7 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Angie Schneider und Prof. Dr. Volker Lipp über ärztliche Zwangsmaßnahmen im Betreuungsrecht. Ausgangspunkt ist die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum ausnahmslosen Krankenhausvorbehalt. Ein aktueller Gesetzentwurf soll diese Entscheidung umsetzen und künftig in eng begrenzten Ausnahmefällen ärztliche Zwangsbehandlung auch außerhalb eines Aufenthalts in einem Krankenhaus ermöglichen, wenn die Durchführung im Krankenhaus oder die Verbringung dorthin für die betroffene Person unzumutbar ist.
Wir klären zunächst, was eine ärztliche Zwangsmaßnahme im betreuungsrechtlichen Sinn überhaupt ist, warum dieser Bereich rechtlich und praktisch besonders sensibel ist und welche Voraussetzungen schon nach geltendem Recht erfüllt sein müssen. Wir sprechen darüber, warum der Krankenhausvorbehalt bislang eine so zentrale Schutzfunktion hatte, welche Maßstäbe das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber mitgegeben hat und was der Referentenentwurf nun konkret vorsieht. Außerdem geht es um die Streitfragen, die in der bisherigen Diskussion zum Entwurf besonders deutlich geworden sind: Reicht der Schutz des privaten Wohnraums aus? Was bedeutet „nahezu Krankenhausstandard“ praktisch? Und ist der Entwurf praxistauglich — oder am Ende zu bürokratisch beziehungsweise zu eng?
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Wir klären zunächst, was eine ärztliche Zwangsmaßnahme im betreuungsrechtlichen Sinn überhaupt ist, warum dieser Bereich rechtlich und praktisch besonders sensibel ist und welche Voraussetzungen schon nach geltendem Recht erfüllt sein müssen. Wir sprechen darüber, warum der Krankenhausvorbehalt bislang eine so zentrale Schutzfunktion hatte, welche Maßstäbe das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber mitgegeben hat und was der Referentenentwurf nun konkret vorsieht. Außerdem geht es um die Streitfragen, die in der bisherigen Diskussion zum Entwurf besonders deutlich geworden sind: Reicht der Schutz des privaten Wohnraums aus? Was bedeutet „nahezu Krankenhausstandard“ praktisch? Und ist der Entwurf praxistauglich — oder am Ende zu bürokratisch beziehungsweise zu eng?
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02.03.2026
1 Stunde 23 Minuten
Mit dieser Folge setzen wir unsere Reihe zu den Berufsbildern im Familienrecht in einem besonderen Format fort. Am 30.1.2026 haben wir an der LMU München erstmals mit Publikum aufgezeichnet – eingeladen von Prof. Anatol Dutta, FamRZ-Schriftleiter und -Herausgeber sowie Professor an der LMU.
Im Gespräch berichten Familienrichterin Isabell Götz, Fachanwalt für Familienrecht Gerd Uecker und Prof. Dr. Philipp Reuß, Wissenschaftler in Göttingen und Co-Host unseres Podcasts, von ihren ganz persönlichen Wegen ins Familienrecht. Wie sind sie zu diesem Rechtsgebiet gekommen? Welche Meilensteine haben ihre Laufbahn geprägt? Und welche beruflichen Momente sind ihnen besonders in Erinnerung geblieben? Darüber hinaus geht es um den ganz praktischen Berufsalltag: Wie sieht ein typischer Tag im Gericht, in der Kanzlei oder in der Wissenschaft aus? Welche Herausforderungen und Gestaltungsspielräume bringt das jeweilige Tätigkeitsfeld mit sich? Und nicht zuletzt: Welche Tipps geben erfahrene Praktikerinnen und Praktiker heutigen Studierenden mit auf den Weg?
Moderiert wird die Diskussion von Jörn Müller und Veronika Bodensteiner. Den Auftakt bildet die Begrüßung durch Gastgeber Prof. Anatol Dutta. Die Folge richtet sich an alle, die sich für Karrierewege im Familienrecht interessieren – vom Studium über den Berufseinstieg bis hin zu unterschiedlichen Spezialisierungen in Praxis und Wissenschaft.
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Im Gespräch berichten Familienrichterin Isabell Götz, Fachanwalt für Familienrecht Gerd Uecker und Prof. Dr. Philipp Reuß, Wissenschaftler in Göttingen und Co-Host unseres Podcasts, von ihren ganz persönlichen Wegen ins Familienrecht. Wie sind sie zu diesem Rechtsgebiet gekommen? Welche Meilensteine haben ihre Laufbahn geprägt? Und welche beruflichen Momente sind ihnen besonders in Erinnerung geblieben? Darüber hinaus geht es um den ganz praktischen Berufsalltag: Wie sieht ein typischer Tag im Gericht, in der Kanzlei oder in der Wissenschaft aus? Welche Herausforderungen und Gestaltungsspielräume bringt das jeweilige Tätigkeitsfeld mit sich? Und nicht zuletzt: Welche Tipps geben erfahrene Praktikerinnen und Praktiker heutigen Studierenden mit auf den Weg?
Moderiert wird die Diskussion von Jörn Müller und Veronika Bodensteiner. Den Auftakt bildet die Begrüßung durch Gastgeber Prof. Anatol Dutta. Die Folge richtet sich an alle, die sich für Karrierewege im Familienrecht interessieren – vom Studium über den Berufseinstieg bis hin zu unterschiedlichen Spezialisierungen in Praxis und Wissenschaft.
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09.01.2026
59 Minuten
In dieser Folge steht das Berufsbild der rechtlichen Betreuerin bzw. des rechtlichen Betreuers im Mittelpunkt – ein Tätigkeitsfeld, das im Familienrecht eine wichtige Rolle spielt. Unser Gast, Elmar Kreft, ist seit vielen Jahren als Berufsbetreuer in einem Betreuungsverein tätig. Er berichtet von seinem Weg in die rechtliche Betreuung, davon, wie man Betreuerin oder Betreuer wird und welche Ausbildungs- und Qualifikationswege es gibt. Außerdem erklärt er, was rechtliche Betreuung eigentlich bedeutet, wie die Bestellung eines Betreuers abläuft und welche unterschiedlichen Formen der Betreuung es gibt.
Wir wollen von Elmar Kreft außerdem wissen, wie sein Arbeitsalltag ganz konkret aussieht: Was sind die Aufgaben eines Betreuungsvereins und wie ist dieser organisiert? Wie läuft die Zusammenarbeit mit Gerichten und anderen Akteurinnen und Akteuren? Was sind die Vor- und Nachteile einer freiberuflichen Tätigkeit im Vergleich zur Arbeit im Verein? Auch zentrale Rahmenbedingungen kommen zur Sprache, etwa Vergütung und Pauschalen, aktuelle Baustellen im Betreuungsrecht und Fragen der Work-Life-Balance. Und natürlich beantworten wir auch in dieser Folge wieder die Frage: Kann man als Betreuer glücklich werden?
Folge 32 ist Teil unserer FamRZ-Podcast-Reihe Karrierewege im Familienrecht.[nbsp]Folge 1 kann hier nachgehört werden. Folge 2 finden Sie hier,[nbsp]Folge 3 hier, Folge 4 hier.
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Wir wollen von Elmar Kreft außerdem wissen, wie sein Arbeitsalltag ganz konkret aussieht: Was sind die Aufgaben eines Betreuungsvereins und wie ist dieser organisiert? Wie läuft die Zusammenarbeit mit Gerichten und anderen Akteurinnen und Akteuren? Was sind die Vor- und Nachteile einer freiberuflichen Tätigkeit im Vergleich zur Arbeit im Verein? Auch zentrale Rahmenbedingungen kommen zur Sprache, etwa Vergütung und Pauschalen, aktuelle Baustellen im Betreuungsrecht und Fragen der Work-Life-Balance. Und natürlich beantworten wir auch in dieser Folge wieder die Frage: Kann man als Betreuer glücklich werden?
Folge 32 ist Teil unserer FamRZ-Podcast-Reihe Karrierewege im Familienrecht.[nbsp]Folge 1 kann hier nachgehört werden. Folge 2 finden Sie hier,[nbsp]Folge 3 hier, Folge 4 hier.
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01.12.2025
1 Stunde 2 Minuten
Mit dieser Folge werfen wir einen praxisnahen Blick auf Karrierewege im Jugendamt. Im Zentrum steht die Frage, welche Berufsprofile hier zusammenwirken und wie der Alltag an den Schnittstellen zu Gerichten, Beratung und Kinderschutz aussieht. Unser Gast, Susanne Heynen, hat viele Jahre Jugendämter geleitet und berichtet von ihrem Weg in die Jugendhilfe, davon, wie der "normale" Weg ins Jugendamt führt und ob auch Juristinnen und Juristen im Jugendamt gebraucht werden. Sie beschreibt die Praxis, wobei es auch um gefragte Kompetenzen, Arbeitsbedingungen, Unterstützungsstrukturen sowie Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten geht. Und natürlich beantwortet Frau Heynen die Frage: Kann man im Jugendamt glücklich werden?
Die Folge richtet sich an alle, die sich für Berufsbilder in der Jugendhilfe interessieren – vom Studium über den Berufseinstieg bis zur Leitungsebene.
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Über diesen Podcast
Der FamRZ-Podcast "familiensachen" widmet sich in jeder neuen Folge
aktuellen Entwicklungen, aber auch klassischen Konstellationen oder
Rechtsfragen des Familienrechts. Unser Host-Team repräsentiert
dabei sowohl die Sicht der Praxis (Familienrichter Jörn Müller) als
auch der Wissenschaft (Professor Philipp Reuß von der Universität
Göttingen). Durch die Folgen führt FamRZ-Online Redakteurin
Veronika Bodensteiner. Geladen ist jeweils ein Gast aus dem
Familienrecht oder aus anderen Disziplinen, z.B. Psychologie,
Medizin, Pädagogik, Philosophie, Soziologie, Anthropologie.
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