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Episoden

25 Minuten
In dieser Episode nehme ich euch mit auf eine kleine Zeitreise in die frühen 80er Jahre – zurück zu den Wurzeln meiner Zweiradliebe. Alles begann mit einem klassischen, roten Puky-Fahrrad mit Stützrädern. Ausgehend von diesem allerersten Gefährt erzähle ich von den kleinen und großen Abenteuern einer unbeschwerten Kindheit. Die Themen dieser Folge im Überblick:Custom-Lackierungen aus der Garage: Wie mein Vater Fahrräder mit Spezialeffekt-Lacken, wie Kristallblau und Delphingrau, in glitzernde Unikate verwandelte, die innerhalb der Familie weitergereicht wurden. Haselnuss-Polizeiantennen & Stoppelfelder: Das unvergleichliche Gefühl von Freiheit, wenn man mit den Kindern aus der Nachbarschaft draußen unterwegs war, bis die Straßenlaternen angingen. Geschwindigkeitsrausch: Wie wir mit unseren Fahrrädern und fast 70 km/h eine steile Straße zwischen den Kanälen in Datteln hinuntergebrettert sind. Vom Fahrrad zum Motorrad: Der fließende Übergang zum Motorradführerschein, die Herausforderung des Linksverkehrs auf Touren nach England und warum man die Elemente auf zwei Rädern völlig anders wahrnimmt. Safety First: Ein klares Plädoyer, untermauert durch meine Erfahrungen im Rettungsdienst, warum vernünftige Schutzkleidung und ein Helm auf dem Zweirad absolut unverzichtbar sind. Lehnt euch zurück und begleitet mich bei diesem nostalgischen Rückblick auf eine Zeit, in der das Geräusch von Kanalschiffen noch fest zum Alltag gehörte.
27 Minuten
Hurra, die Treppe! – Vom Strandchaos zur Urlaubslogistik
34 Minuten
„Sag mir einfach die Wahrheit!“ – Ein Satz, den wir leicht aussprechen, der uns aber vor ein riesiges Rätsel stellt. Denn die Wirklichkeit passiert einfach – der Regen da draußen ist weder wahr noch falsch, er ist einfach da. Wahrheit entsteht erst dort, wo wir Menschen versuchen, diese Wirklichkeit in Sprache, Zahlen oder Modelle zu übersetzen. In dieser Folge der Abscheifung nehmen wir den Begriff „Wahrheit“ methodisch auseinander. Warum sind mathematische Wahrheiten immer von Voraussetzungen abhängig? Warum bedeutet wissenschaftliche Redlichkeit nicht absolute Gewissheit, sondern das transparente Offenlegen von Messunsicherheiten? Und wo verläuft die Grenze zwischen unserem realen, subjektiven Erleben und einer intersubjektiv überprüfbaren Tatsache? Wir dröseln auf, warum uns unser eigenes Gefühl manchmal täuscht, warum Konsens kein Ersatz für Belege ist und warum eine Aussage wörtlich wahr und trotzdem hochgradig manipulativ sein kann (Stichwort: Framing). Am Ende wartet ein fünfstufiger kritischer Werkzeugkasten auf dich, mit dem du Behauptungen im Alltag standfest prüfen kannst. Denn am Ende gilt: Verantwortungsvoller Umgang mit Wahrheit bedeutet nicht, auf alles sofort eine Antwort zu haben – sondern sauber zu trennen zwischen dem, was wir wissen, was wir glauben und was wir schlicht noch nicht wissen.
27 Minuten
Jeder von uns tut es, meistens in Bruchteilen einer Sekunde: Wir ordnen ein, bewerten und sortieren Erlebnisse. Doch was passiert, wenn dieser psychologische Mechanismus ganz gezielt von außen getriggert wird, um Deutungshoheit zu erlangen? In dieser Folge der Abschweifung seziert Sascha das Phänomen des Framings. Warum funktioniert die gezielte Manipulation durch Auslassungen, geänderte Reihenfolgen oder emotionale Begriffe auf Social Media so erschreckend gut? Am konkreten Beispiel aktueller YouTube-Beefs und eigenen Erfahrungen mit dem Kanal Lautfunk wird gezeigt, wie aus ständigen Wiederholungen plötzlich eine gefühlte „Wahrheit“ konstruiert wird, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Das Wichtigste zum Schluss: Wie wehrt man sich gegen einen untergeschobenen Rahmen, ohne die Spielregeln des Gegners zu übernehmen? Der Wechsel auf die Meta-Ebene und die Kunst des Reframings. „Der gefährlichste Frame ist nicht der, dem man widerspricht. Der gefährlichste Frame ist der, den man erst gar nicht als Frame erkennt.“
19 Minuten
In dieser Ausgabe der Abschweifung wird es persönlich, nostalgisch und ein bisschen glitzernd. Ausgelöst durch die Biografie von Olivia Jones begibt sich Sascha auf eine Reise zurück in seine eigene Jugend im Ruhrgebiet. Es geht um seinen besten Freund Marco, der sich bereits im Sandkastenalter outete – und um die krassen Kontraste in der Reaktion der Elternhäuser. Während Sascha von einer offenen Erziehung profitierte, zeigt die Geschichte von Marco (und Olivia Jones), wie schmerzhaft familiäre Ablehnung und „versteinerte“ Ansichten sein können. Außerdem in dieser Folge: Positive Vibes in Bochum: Warum Sascha sich in schwulen Clubs wie dem „Da geht“ oft wohler fühlte als in „normalen“ Diskotheken. Techno & Raves: Eine Hommage an die Freiheit der 90er, illegale Partys am Kanal und die Zeit, als man noch „Diamanten gekackt“ hat. Arbeitswelt & Lästern: Warum Lesben die besten Arbeitskolleginnen sind und Sascha sich als „Lästerschwester“ outet. Männergrippe-Update: Ein ehrlicher Einblick in den aktuellen Gesundheitszustand des Hosts. Eine Folge über Akzeptanz, die Kraft der Musik und die Frage, warum wir uns früher manchmal selbst im Weg standen.
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Über diesen Podcast

Willkommen bei "Die Abschweifung", dem Podcast, der das freie Reden feiert. Hier gibt es keine strikten Themenvorgaben, sondern ein Fluss von Gedanken und Ideen, die sich um aktuelle Ereignisse und persönliche Einblicke drehen. 'Homöopathische Weisheiten in kleinen Dosen' bereichern die Monologe.

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