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So geht Rheinisch Archiv

66 Episoden
13 Minuten
Wie altgermanische Wörter eine Überlebensnische im rheinischen Karneval fanden, warum das "Knöttern" langsam ausstirbt und was es mit der Erdapfel-Grundbirne-Grenze auf sich hat, darüber spricht LVR-Sprachforscher Peter Honnen in Folge 21 des GA-Podcasts "So geht Rheinisch". Peter Honnen verabschiedet sich mit dieser - vorerst - letzten Folge des Podcasts in die Rente.
12 Minuten
Aus der zuen Flasche kann man nicht trinken, und mit appem Bein nicht laufen - das lässt im Rheinland keinen mit der Wimper zucken, dem Deutschlehrer jedoch graue Haare sprießen. Unscheinbare Wörtchen wie "bei", "zu", "durch" oder "für" werden hier gerne - und oft ganz unbewusst - anders benutzt als vom Duden vorgesehen. LVR-Sprachforscher Peter Honnen widmet sich in Folge 20 des GA-Podcasts "So geht Rheinisch" diesen Wörtern.
12 Minuten
Wenn es draußen "fisselt" und deshalb ganz schön "usselig" ist, weiß der Rheinländer genau, was Sache ist - ins Hochdeutsche übersetzen lassen sich solche Relikte uralter Mundarten aber nur schwer. Dabei können sie oft sogar Lücken schließen, die das Hochdeutsche offen lässt. In Folge 19 des GA-Podcasts "So geht Rheinisch" begibt sich LVR-Sprachforscher Peter Honnen auf die Spur "sprachlicher Quastenflosser".
12 Minuten
Die rheinische Alltagssprache ist voller Wendungen, die kein Lehrbuch vorsieht - und im alltäglichen Miteinander merken wir das selbst oft gar nicht. In Folge 18 unseres GA-Podcasts "So geht Rheinisch" öffnet uns LVR-Sprachforscher Peter Honnen die Ohren für eigentlich hochdeutsche Wörter, die im Rheinland ganz besondere Bedeutungen erfahren. So viel sei verraten: Im Rheinland kann man alles kriegen, aber nichts bekommen.
12 Minuten
Was bedeutet es, wenn jemand noch nicht "längs Schmitz' Backes" ist? Oder vielleicht doch schon am "Kruse Bäumchen"? Wie arbeitet man sich zum Schänzchen, wer hat eigentlich "ne Ratsch em Kappes", und warum sollte man sich vor dem "Pelmann" hüten? Das und mehr erklärt LVR-Sprachforscher Peter Honnen in der 17. Folge unseres GA-Podcasts "So geht Rheinisch".
15 Minuten
Warum versteht der Hamburger den Rostocker, aber den Klever den 70 Kilometer entfernten Aachener schon nicht mehr? Keine Sprachlandschaft in Deutschland ist so vielfältig und variantenreich wie das Rheinland. In Folge 16 unseres GA-Podcasts "So geht Rheinisch" präsentiert LVR-Sprachforscher Peter Honnen Original-Aufnahmen der unterschiedlichsten rheinischen Dialekte vom Kleverland über die Eifel und das Bergische bis ins Herz des Rheinlands: Köln und Bonn. Hören Sie mal, wie viel (oder wenig) Sie dabei verstehen!
11 Minuten
Koronalisierung, Velarisierung, zweite Lautverschiebung - das sind wissenschaftliche Begriffe für einige Besonderheiten der Aussprache im rheinischen Alltag - oder "Alltach", wie man im Rheinland sagt. Warum sagen wir "Isch" statt "Ich", warum "dat" statt "das" - und was hat Reiner Calmunds Lieblings-Eisdiele eigentlich damit zu tun? Diesen Fragen widmet sich LVR-Sprachforscher Peter Honnen in Folge 15 des GA-Podcasts "So geht Rheinisch".
11 Minuten
Warum sprechen wir im Rheinland eigentlich kein reines Hochdeutsch? Und wie hat es der rheinische "Klüngel" bis nach München geschafft? Warum manche Dinge viel einfacher und besser "auf Rheinisch" funktionieren als im Hochdeutschen, erläutert LVR-Sprachforscher Peter Honnen in Folge 14 des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“.
13 Minuten
Siedler aus der Kurpfalz sorgten seit Mitte des 18. Jahrhunderts dafür, dass in einigen Dörfern rund um Kalkar am Niederrhein ein pfälzischer Dialekt gesprochen wurde. Und im heutigen Düsseldorf-Gerresheim wurde das "Hötter Platt" geprägt, ein niederdeutschen Dialekt aus Pommern und Mecklenburg. In Folge 13 des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“ erklärt LVR-Sprachforscher Peter Honnen Hintergründe und Geschichte solcher Sprachinseln im Rheinland.
15 Minuten
Warum die rheinische "Botz" ungerechterweise nicht im Duden erscheint, warum lichtempfindliche Pferde nichts mit der "Schäl Sick" zu tun haben und wie Fußballer Thorsten Legat den deutschen Sprachraum erweitert hat, darum geht es in der zwölften Folge des GA-Podcasts "So geht Rheinisch" von und mit LVR-Sprachforscher Peter Honnen.
17 Minuten
Das Rotwelsche würde man heute als Straßenslang bezeichnen. Im Mittelalter von Außenseitern der Gesellschaft entwickelt, hat der Jargon bis heute seine Spuren in der rheinischen Alltagssprache hinterlassen. LVR-Sprachforscher Peter Honnen entschlüsselt die Geheimsprache in der elften Folge des GA-Podcasts "So geht Rheinisch".
17 Minuten
Köln war im Mittelalter die größte jüdische Gemeinde nördlich der Alpen. Und obwohl das Westjiddische längst ausgestorben ist, hat es viele Lehnwörter in der rheinischen Alltagssprache hinterlassen. Sie sind jedoch gut versteckt. Woher "Kappes", "malochen" oder "für lau" kommen, erklärt LVR-Sprachforscher Peter Honnen in der zehnten Folge des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“.
15 Minuten
Gibt es im Rheinischen wirklich besonders viele französische Lehnwörter? Und sind diese Französismen eigentlich wirklich auf die napoleonische Besatzungszeit zurückzuführen? Was wirklich stimmt, ist in der neunten Folge des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“ von und mit LVR-Sprachforscher Peter Honnen zu hören.
13 Minuten
Wenn es um den Einfluss der "Franzosenzeit", also der napoleonischen Besatzung des Rheinlands auf den hier gesprochenen Dialekt geht, fallen immer wieder Wörter wie "Fisimatenten", "Muckefuck", "Fisternöll" oder auch "Klüngel". Aber welche französischen Lehnwörter gibt es tatsächlich, und was beruht auf Legenden oder falschen Ableitungen? Darum geht es in der achten Folge des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“ von und mit LVR-Sprachforscher Peter Honnen.
13 Minuten
Mit der Landnahme durch die Franken wurde im Rheinland etwa ab dem Jahr 500 Fränkisch gesprochen. Um den Einfluss dieser westgermanischen Sprachen und Dialekte auf den Wortschatz der rheinischen Alltagssprache geht es in der siebten Folge des GA-Podcasts „So geht Rheinisch“ von und mit LVR-Sprachforscher Peter Honnen.
So geht Rheinisch

So geht Rheinisch

ein General-Anzeiger-Podcast von und mit Jörg Manhold (seit 2020) und Peter Honnen (2019)