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  3. Stets bereit - Der Podcast über Militär- und Sicherheitspolitik Podcast

Episoden

20 Minuten
Sicherheit bedeutete lange vor allem Grenzen zu schützen, Streitkräfte bereithalten und  Angriffe abwehren. Verwundbar sind heute jedoch nicht nur Staatsgebiete, sondern auch Verkehrsströme, Datenverbindungen, Satellitensignale, politische Entscheidungsprozesse, wirtschaftliche Abhängigkeiten und letztlich das Vertrauen einer Gesellschaft in die Funktionsfähigkeit ihres Staates. Kann Europa verhindern, dass ein Gegner mit begrenztem Einsatz überproportional große politische Wirkung erzielt? Denn wer mit wenig Aufwand Unsicherheit, wirtschaftliche Kosten, politische Spannungen und gesellschaftliche Nervosität erzeugen kann, braucht nicht zwingend den großen militärischen Erfolg.

Die Widerstandsfähigkeit Europas wird nicht allein in Kasernen, Kommandozentralen oder Verteidigungshaushalten entschieden, sie entscheidet sich ebenso bei kritischer Infrastruktur und Industrie sowie in der Fähigkeit, Ruhe zu bewahren, ohne passiv zu werden.

Der strategische Vorteil liegt am Ende auch bei dem, der nicht nur widerstandsfähig ist, sondern auch schwerer manipulierbar.

Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum Militär oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an stetsbereit@missing-link.media.

Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurück.

Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und Militärexperte

 

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Tagesschau – Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle

Tagesschau – Ermittler finden weitere Drohne und Sprengstoff

Tagesschau – Anschlag auf Munitionstransporte geplant?

Reuters – Germany says Russia responsible for drone attack at Leipzig airport

NIST – Dependencies of Critical Infrastructure Timing Systems on GPS

NATO – Baltic Sentry

NATO – Deterrence and Defence

Reuters – North Korea and Russia military cooperation

Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof wird geräumt

Möglicher Anschlag auf Umspannwerk: Sabotageermittlungen auch in NRW
20 Minuten
Kriege und Spannungen kann man nicht isoliert betrachten. Ukraine, Iran, Arktis, Taiwan, russische Flottenbewegungen rund um Japan sind keine voneinander unabhängigen Nachrichtenereignisse. Ein Blick auf den Globus zeigt, dass sie strategisch miteinander verbunden sind. Die Vereinigten Staaten bleiben die stärkste Militärmacht der Welt, aber ihre Vormacht beruht auf einer Voraussetzung: dass sie ihre Stärke dort konzentrieren können, wo sie im entscheidenden Moment gebraucht wird. Eine Weltmacht verliert ihre Vormachtstellung dann, wenn ihre Gegner erkennen, dass sie nicht mehr überall gleichzeitig überlegen sein kann. Taiwan ist deshalb mehr als ein regionaler Konfliktpunkt. Schaffen es die USA Taiwan zu schützen, wenn sie gleichzeitig in Europa, im Nahen Osten, in der Arktis und an anderen Punkten des Globus gefordert sind? Amerikas Vormacht steht unter Druck.

Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum Militär oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an stetsbereit@missing-link.media. 

Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurück. 

Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und Militärexperte  

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DVIDS – George Washington transits Singapore Strait and Strait of Malacca

Associated Press – New aircraft carrier heads toward Mideast

Associated Press – US pulls last aircraft carrier in Asia

South China Morning Post – Chinese radar satellite tracks moving maritime target

Reuters – While the world is distracted, China steps up its strategic game
19 Minuten
Wenn ein Atom-U-Boot die arktische Eisdecke durchbricht, ist das zunächst der sichtbare Abschluss eines anspruchsvollen militärischen Manövers. Zugleich zeigt es eine Fähigkeit, die für die strategische Bedeutung der Arktis seit Jahrzehnten wesentlich ist: Atom-U-Boote können unter dem Packeis operieren, sich dort der gegnerischen Aufklärung teilweise entziehen und zur nuklearen Zweitschlagsfähigkeit beitragen.

Der Klimawandel lässt das Meereis zurückgehen und macht Seewege zeitweise besser befahrbar. Damit gewinnen die Nordost- und Nordwestpassage wirtschaftlich und militärisch an Bedeutung. Zugleich rücken gewaltige Vorkommen an Erdöl, Erdgas, seltenen Erden und anderen Rohstoffen stärker in den Fokus. China bezeichnet sich selbst inzwischen als „arktisnahen Staat“ und investiert in Forschung, Infrastruktur und Schifffahrt. Die USA haben das strategische Gewicht Grönlands wiederentdeckt. Russland baut seine militärische Präsenz im Hohen Norden seit Jahren konsequent aus. Europa wiederum, und hier vorallem die Europäische Union, wird sich der Frage stellen müssen, welche eigenen sicherheits-, wirtschafts- und rohstoffpolitischen Interessen in der Arktis künftig in welchem Ausmaß wahrgenommen werden sollen.

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Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und Militärexperte  

 

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NATO – Arctic Security

Norwegian Intelligence Service – Focus 2025

Royal Navy – ICEX 2018

NATO – Mission North: Why the Arctic Matters to NATO

The Arctic Institute

UK Ministry of Defence – UK Carrier Strike Group

US Navy – Arctic Submarine Laboratory (ICEX)

Vertrag über Spitzbergen (Svalbard-Vertrag)
20 Minuten
Über viele Jahre herrschte in Europa die Auffassung vor, dass ein großflächiger konventioneller Krieg auf dem Kontinent dauerhaft unwahrscheinlich geworden sei. Diese Annahme beeinflusste politische Entscheidungen, Verteidigungsbudgets, industrielle Kapazitäten und die Bevorratung militärischer Ausrüstung. Sie war ein fataler Irrtum, denn sie stand im Widerspruch zu der historischen Erfahrung, dass Frieden kein Dauerzustand ist, sondern durch politische, wirtschaftliche und militärische Handlungsfähigkeit gesichert werden muss! Warnungen dazu, diese Grundprinzipien der Abschreckung sowie der Landes- oder Bündnisverteidigung nicht vorschnell für überholt zu erklären, wurden meist als Ausdruck eines überholten Denkens abgetan. Die Entwicklungen der vergangenen Jahre haben jedoch gezeigt, dass die Warnungen nicht auf Kriegsbegeisterung beruhten, sondern auf einer nüchternen historischen und sicherheitspolitischen Erkenntnis: Solange es Staaten mit widerstreitenden Interessen und der Bereitschaft zur Anwendung militärischer Gewalt gibt, bleibt glaubwürdige Abschreckung eine entscheidende Voraussetzung für die Bewahrung des Friedens.

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Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und Militärexperte  

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NATO – Resilience, Civil Preparedness and Article 3

EU Preparedness Union Strategy (2025)

Future of European Defence / Readiness 2030

EU Preparedness Strategy – deutsche Übersicht

Österreichische Sicherheitsstrategie 2024

Military Balance – International Institute for Strategic Studies (IISS)

Center for Strategic and International Studies (CSIS)

European Defence Agency (EDA)

NATO Defence Production Action Plan

European Commission – Defence Industry
19 Minuten
Europa unterstützt die Ukraine seit Jahren militärisch und wirtschaftlich. Doch zeichnet sich inzwischen ein Perspektivenwechsel ab. Führende Vertreter der Europäischen Union und der NATO sprechen heute offen davon, von den Erfahrungen der Ukraine lernen zu wollen. Diese Episode beleuchtet die geopolitische Bedeutung der Ukraine, ihre einzigartigen militärischen und zivilen Fähigkeiten unter realen Kriegsbedingungen sowie die ersten Schritte einer engeren sicherheitspolitischen Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Europa langfristig nicht nur die Ukraine unterstützen, sondern die militärischen Fähigkeiten der Ukraine als Bestandteil seiner eigenen Sicherheitsarchitektur begreifen könnte. Vielleicht wird die entscheidende sicherheitspolitische Frage Europas deshalb künftig nicht mehr lauten: Wie schützen wir die Ukraine?Sondern: Wie schützt die Ukraine Europa?

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Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und Militärexperte  

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Rede von Ursula von der Leyen auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 ("Change or die")

Grundsatzrede von EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius beim NATO-Ukraine Defence Innovators Forum

NATO – Ukraine Defence Innovators Forum (Vilnius)

NATO – Ukraine Recovery Conference und Innovation in der Verteidigung

European Defence Innovation Office in Kyiv

Reuters: EU needs to integrate Ukraine in defence union, Kubilius says (23. Juni 2026)

Reuters: NATO Ankara Summit – Europe's growing defence responsibility and support for Ukraine

Kommission schlägt fünf gemeinsame Verteidigungsprojekte zur Stärkung der industriellen Fähigkeiten Europas vor
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Über diesen Podcast

„Stets bereit“ ist ein militär- und sicherheitspolitischer Podcast von und mit Generalmajor i. R. Herbert Bauer. Ziel des Podcasts ist es, wehr- und sicherheitspolitische Themen allgemein verständlich zu erläutern und einer interessierten Zuhörerschaft wehrpolitisches Hintergrund- und Basiswissen bereitzustellen.
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„Stets bereit - Der Podcast über Militär- und Sicherheitspolitik“

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