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  3. Stets bereit - Der Podcast über Militär- und Sicherheitspolitik Podcast

Episoden

19 Minuten
Europa muss seine kritische Infrastruktur besser schützen und nach Angriffen rasch wieder funktionsfähig machen können. Das bedeutet auch „unwirtschaftliche“ Reserven vorzuhalten. Polizei und Nachrichtendienste müssen gemeinsam über Grenzen hinweg ermitteln. Eine gesicherte Beweisführung bis hin zu den Geldgebern und Auftraggebern ist schwierig, gerade auch dort, wo es vielleicht auch um „False-Flagg-Operationen“ geht, die einen anderen als den wirklichen Täter vorgaukeln. Die Streitkräfte müssen militärische Einrichtungen sichern und im gesetzlichen Rahmen Unterstützung leisten. Wer hinter einem Angriff steht, muss auf Grundlage belastbarer Erkenntnisse öffentlich benannt werden. Und darauf müssen Konsequenzen wie Strafverfolgung, gezielte Sanktionen und die Zerschlagung der beteiligten Netzwerke folgen.

Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum Militär oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben Sie mir bitte ein E-Mail an stetsbereit@missing-link.media.

Gerne komme ich bei der Themenfindung auf ihre Fragen zurück.

Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und Militärexperte

 

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Reuters: Sikorski über russische Angriffe auf Europa

Tagesschau: Anhörung von Jäger und Selen am 5. Oktober

Estnische Regierung: Brandanschlag auf Milrem Robotics

Slowakischer Rundfunk: Mutmaßliches GRU-Netzwerk

Reuters: Sabotageversuche gegen dänische Unternehmen

Le Dauphiné: Brände bei Sorgues und Eurenco

Interfax: Mutmaßlicher Mordauftrag in Warschau

Financial Times: Warnungen vor Anschlägen auf Führungskräfte der Rüstungsindustrie

AFP: Bedrohung von Tusk und Kosiniak-Kamysz

AP: Starlink-Brand und Festnahmen

CERT-EU: Cyberangriff auf einen britischen Stromerzeuger

Reuters: Iranischer Hintergrund im Fall Fairford

AFP: Zugentgleisung bei Cléon

ProRail: Sabotage am niederländischen Bahnverkehr

Guardian: Sprengsatz an der Drohne bestätigt

Reuters: Suche nach der vermissten Besatzung eingestellt

RTVE: Ceuta und ausländische Informationsmanipulation

Euronews: Schülerproteste in Frankreich, Belgien und Italien

VerificaRTVE: Alte Aufnahmen als aktuelle Protestbilder
20 Minuten
Trump hat wesentliche amerikanische Ziele ohne den Erwerb Grönlands vorangebracht und zusätzlichen militärischen Handlungsspielraum und stärkere Grenzen für den Einfluss konkurrierender Großmächte ausgehandelt. Europa sollte lernen, strategischen Handlungsbedarf früher selbst aufzugreifen. Souveränität braucht auch militärische Fähigkeiten. Wer im hohen Norden mitentscheiden will, muss Aufklärung, Versorgung und einsatzfähige Kräfte bereitstellen. Zusätzliche europäische Leistungen stärken nicht nur die gemeinsame Verteidigung, sondern auch die eigene Verhandlungsposition gegenüber Washington.

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Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und Militärexperte

 

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Verteidigungsabkommen vom 22. September 2026 – vollständiger Text

Gemeinsame Erklärung zur Unterzeichnung

Pressekonferenz von Frederiksen und Nielsen

Verteidigungsabkommen von 1951 – vollständiger Text

Dänische Streitkräfte: Arctic Shield 2026

Dänische Streitkräfte: Militärstation Mestersvig

RAND: Strategische Bedeutung der GIUK-Lücke

Tanbreez: Interesse der US-Export-Import Bank an einer Finanzierung

EU-Kommission: Rohstoffpartnerschaften, einschließlich Grönland

EU-Kommission: 200-Millionen-Euro-Partnerschaftspaket

GEUS: Camp Century und die Hinterlassenschaften unter dem Eis

Dänisches Parlament: Räumung ehemaliger US-Standorte, einschließlich Ikateq

Dänisches Staatsministerium: Zuständigkeiten Grönlands und Dänemarks

Camp Century

Bluie East Two  
20 Minuten
Strategische Ressourcen sind mehr als gewöhnliche Handelsgüter. Die Marktlogik zielt auf möglichst hohe Rendite bei möglichst geringen Kosten. Wo dadurch aber Reserven, Redundanz und Versorgungssicherheit verdrängt werden, wird private Gewinnmaximierung zur gesellschaftlichen Verwundbarkeit. In der Krise muss dann die Gemeinschaft Versorgung sichern und Risiken tragen. Deshalb braucht es bei strategischen Ressourcen wieder mehr öffentliche Verfügungsmacht, Beteiligung an den Erträgen und verbindliche Vorgaben für Reserven, Redundanz und Versorgungssicherheit.

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Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und Militärexperte

 

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Iran-Krieg: Kosten, Hormus und Folgen für die USA

Iranisches Atomprogramm: Bewertung der IAEA

Trump, Iran, Venezuela und das Öl

Venezuela: Öl-Abkommen mit den USA

Huthis am Bab al-Mandab: Vormarsch an der Rotmeerküste und Perim

Angriff auf die saudische East-West-Pipeline: Drohnen aus dem Irak

Yanbu: Saudi-Arabien streicht Öllieferungen nach Europa

Physisches Rohöl zeitweise über 130 Dollar pro Barrel

IEA: Ölmarkt, Raffinerien und Treibstoffversorgung – September 2026

Trump fordert Selenskyj auf, Angriffe auf russische Dieselanlagen einzustellen

Russische Raffinerien und die globale Dieselkrise

BRICS-Gipfel in Neu-Delhi: Putin, Modi und Xi

Saudi-Arabien sucht alternative Öl-Exportrouten über Oman
20 Minuten
Sicherheit bedeutete lange vor allem Grenzen zu schützen, Streitkräfte bereithalten und  Angriffe abwehren. Verwundbar sind heute jedoch nicht nur Staatsgebiete, sondern auch Verkehrsströme, Datenverbindungen, Satellitensignale, politische Entscheidungsprozesse, wirtschaftliche Abhängigkeiten und letztlich das Vertrauen einer Gesellschaft in die Funktionsfähigkeit ihres Staates. Kann Europa verhindern, dass ein Gegner mit begrenztem Einsatz überproportional große politische Wirkung erzielt? Denn wer mit wenig Aufwand Unsicherheit, wirtschaftliche Kosten, politische Spannungen und gesellschaftliche Nervosität erzeugen kann, braucht nicht zwingend den großen militärischen Erfolg.

Die Widerstandsfähigkeit Europas wird nicht allein in Kasernen, Kommandozentralen oder Verteidigungshaushalten entschieden, sie entscheidet sich ebenso bei kritischer Infrastruktur und Industrie sowie in der Fähigkeit, Ruhe zu bewahren, ohne passiv zu werden.

Der strategische Vorteil liegt am Ende auch bei dem, der nicht nur widerstandsfähig ist, sondern auch schwerer manipulierbar.

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Tagesschau – Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle

Tagesschau – Ermittler finden weitere Drohne und Sprengstoff

Tagesschau – Anschlag auf Munitionstransporte geplant?

Reuters – Germany says Russia responsible for drone attack at Leipzig airport

NIST – Dependencies of Critical Infrastructure Timing Systems on GPS

NATO – Baltic Sentry

NATO – Deterrence and Defence

Reuters – North Korea and Russia military cooperation

Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof wird geräumt

Möglicher Anschlag auf Umspannwerk: Sabotageermittlungen auch in NRW
20 Minuten
Kriege und Spannungen kann man nicht isoliert betrachten. Ukraine, Iran, Arktis, Taiwan, russische Flottenbewegungen rund um Japan sind keine voneinander unabhängigen Nachrichtenereignisse. Ein Blick auf den Globus zeigt, dass sie strategisch miteinander verbunden sind. Die Vereinigten Staaten bleiben die stärkste Militärmacht der Welt, aber ihre Vormacht beruht auf einer Voraussetzung: dass sie ihre Stärke dort konzentrieren können, wo sie im entscheidenden Moment gebraucht wird. Eine Weltmacht verliert ihre Vormachtstellung dann, wenn ihre Gegner erkennen, dass sie nicht mehr überall gleichzeitig überlegen sein kann. Taiwan ist deshalb mehr als ein regionaler Konfliktpunkt. Schaffen es die USA Taiwan zu schützen, wenn sie gleichzeitig in Europa, im Nahen Osten, in der Arktis und an anderen Punkten des Globus gefordert sind? Amerikas Vormacht steht unter Druck.

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DVIDS – George Washington transits Singapore Strait and Strait of Malacca

Associated Press – New aircraft carrier heads toward Mideast

Associated Press – US pulls last aircraft carrier in Asia

South China Morning Post – Chinese radar satellite tracks moving maritime target

Reuters – While the world is distracted, China steps up its strategic game
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Über diesen Podcast

„Stets bereit“ ist ein militär- und sicherheitspolitischer Podcast von und mit Generalmajor i. R. Herbert Bauer. Ziel des Podcasts ist es, wehr- und sicherheitspolitische Themen allgemein verständlich zu erläutern und einer interessierten Zuhörerschaft wehrpolitisches Hintergrund- und Basiswissen bereitzustellen.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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