Podcaster
Episoden
14.02.2026
43 Minuten
In Folge 52 des LTO-Podcasts "Die Rechtslage" begrüßen Sie und
Euch Annelie Kaufmann und Christian Rath mit folgenden
Themen:
Palästinenser scheitert in Karlsruhe - gegen Waffenexporte kann
man nicht klagen
Ein Mann aus Gaza, der seien Familie verloren hat, und mehrere
Menschenrechtsorganisationen wollten die Ausfuhr von Waffen nach
Israel stoppen. Doch das Bundesverfassungsgerichts hat die
Verfassungsbeschwerde abgelehnt. Deutschland muss zwar
Menschenrechte und Völkerrecht beim Waffenexport im Blick haben -
einklagen kann man das jedoch nicht. Warum hat auch das
Ramstein-Urteil nicht weitergeholfen? Und ist das wirklich das
letzte Wort aus Karlsruhe?
BVerfG: Keine Individualklagen gegen Waffenexporte an Israel
Verfassungsbeschwerde erfolglos: Palästinenser kann nicht gegen
Export von Waffen klagen | taz.de
Klagen gegen Waffenexporte: Verbandsklage statt Vertrauen
Björn Höcke den Stecker ziehen?
Zwei Gemeinden in Bayern hatten wenig Lust, ihre öffentlichen
Stadthallen der AfD für Wahlkampfauftritte zur Verfügung zu
stellen, zumal wenn Björn Höcke rechtsextreme reden schwingt.
Aber wie macht man das am besten? Sonderregelung in der
Gemeindeordnung? Redeverbot als Auflage? Einfach den Stecker
ziehen? Mit Chefredakteur Felix W. Zimmermann.
Kommunen verbieten Höcke-Auftritte – mit Erfolg
VG Augsburg: Doch kein Redeverbot für Höcke?
VGH München schafft bayernweit Klarheit
Linker Verfassungsrichter bei Enttarnung eines V-Mannes
dabei
Der Staatsgerichtshof Bremen hat seinen ersten Auftritt in der
Rechtslage, ein Spitzel wird enttarnt, ein linker
Verfassungsrichter tritt zurück, große Aufregung. Wir versuchen
einen Skandal zu finden. Aber vielleicht muss man sich dafür eher
die Methoden des Verfassungsschutzes angucken?
Die Mietpreisbremse besser machen - wird das so was?
Wie emotional ist das Thema Mietrecht? Wir stellen den Entwurf
für eine Mietrechtsreform: Bei der Mietpreisbremse sollen ein
paar Schlupflöcher gestopft werden - mit neuen Regeln zur
Indexmietverträge, möblierte Wohnungen, Kurzzeitmieten. Ob das
was bringt? Einen echten Vorteil für Mieter hat der Entwurf von
Bundesjustizministerin Hubig.
Möblierung, Index, Schonfrist: Große Reform im Mietrecht geplant
Hubigs Mietrechtsreform: Was geplant ist und was es bringt
Acht Jahre Haft für Maja T. - Unrechtsurteil aus Ungarn?
Das Budapester Stadtgericht hat Maja T. zu acht Jahren Haft
verurteilt. Ist das geradezu verhältnismäßig, nachdem 24 Jahre
gefordert wurden? Was hat die Beweislage mit dem Strafmaß zu tun?
Hätte in Deutschland eine ähnliche Strafe gedroht? Geht die
Bundesanwaltschaft in den anderen Budapest-Fällen viel weiter -
zu weit?
Urteil gegen Maja T. verkündet
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rechtslage@lto.de.
Kritik und Anregungen ebenfalls dorthin.
Musik:
Shut Up, Black Eyed Peas, Interpret*in: will.i.am, Taboo,
apl.de.ap, Fergie, George Pajon Jr., J Curtis, Ray Brady, Text:
George Pajon Jr., J Curtis, William Adams, Jaime Gomez,
Kamnanict*ln, Tartarkin
Anti Turista, Komponist: PTK, Text: 86kiloherz
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31.01.2026
37 Minuten
In Folge 51 des LTO-Podcasts "Die Rechtslage" begrüßen Sie und
Euch Annelie Kaufmann und Felix W. Zimmermann mit folgenden
Themen:
Erfolgreiche Klimaklage – so können Umweltschützer die
Bundesregierung zu mehr Klimaschutz zwingen
Das aktuelle Klimaschutzprogramm der Bundesregierung reicht nicht
aus, um die Klimaschutzziele bis 2030 zu erreichen. Nun muss
nachgebessert werden. Gleichzeitig ist schon das nächste
Klimaschutzprogramm angekündigt und die nächste Klage auch - wie
geht es weiter nach dem Grundsatz-Urteil des BVerwG in
Leipzig?
BVerwG: Umwelthilfe kann Klimaschutzprogramme einklagen
“Schwachkopf” und “Volksverräter” – Soll
Politikerbeleidigung gesondert strafbar sein?
Wenn Politiker beleidigt werden, greift ein extra
Straftatbestand. Ist das ein “Sonderrecht für die Mächtigen” oder
schützt es die Demokratie? Wo stehen Jens Spahn und die Union und
was sagt die UN-Sondergesandte für Menschenrechte dazu? Wir
klären Mythen auf.
Presserechtsforum: Politikerbeleidigung auf dem Prüfstand
Gil Ofarim im Dschungelcamp – Muss er wirklich schweigen?
Also: Müsste er?
Schweigen oder reden oder irgendwas dazwischen, es ist nicht ganz
klar, was Gil Ofarim im Dschungelcamp für eine Rolle spielt.
Sollte es eine Verschwiegenheitsvereinbarung oder womöglich eine
Unterlassungserklärung geben, könnte es problematisch werden -
die Behauptung, er sei ein “Verbrecher” ist aber auch in
verschiedener Hinsicht nicht juristisch abgesichert.
Dschungelcamp: Warum Gil Ofarim schweigen muss
Resümee zum Ofarim-Prozess
Keine Chance bei der Wohnungssuche mit pakistanischem
Namen - Makler muss Entschädigung zahlen
Humaira Waseem will eine Wohnung besichtigen und bekommt eine
Absage - aber als sie sich als “Julia Schneider” bewirbt, ist
plötzlich doch ein Termin frei. Ein klarer Fall von
Diskriminierung, sagt der BGH. Was das AGG für Makler und
Vermieter bedeutet und was es mit dem sogenannten Testing auf
sich hat.
BGH: Auch Makler haften für Diskriminierung nach dem AGG
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rechtslage@lto.de.
Kritik an Anregungen ebenfalls dorthin.
Musik:
•Recht kommt ( K.O... in KA) / Interpret: Justice,
POL1Z1STENSOHN a.k.a. Jan Böhmermann / Geschrieben von Andi
Fabritius
• Shitstorm / Interpret: Ferris MC / Geschrieben von: Johannes
Madsen, Max Lessmann, Sascha Madsen, Sascha Reimann, Sebastian
Madsen
• Ich bin ein Star / Produzent: Sonic / Geschrieben von: Grant
Buckerfeld
• My Name is / Interpret: Eminem / Geschrieben von Andre R.
Young, Eminem, Labi Siffre
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17.01.2026
41 Minuten
In Folge 50 des LTO-Podcasts "Die Rechtslage" begrüßen Sie und
Euch Annelie Kaufmann und Christian Rath mit folgenden
Themen:
1. “My own morality” - beendet Trump die regelbasierte
Weltordnung?
Erst ließ US-Präsident Donald Trump Venezuelas Staatschef Maduro
in Caracas gefangen nehmen und nach New York verschleppen, dann
verlangte er dafür den Friedensnobelpreis. Grönland will er
kaufen - und droht dafür auch mit militärischer Gewalt. Gelten
für Trump gar keine Regeln mehr? Was sagt das Völkerrecht? Und
gibt es anderen Antworten, um menschenverachtende Regimes in ihre
Grenzen zu weisen, wie die Mullahs im Iran?
Trotz Völkerrechtsbruch: Dürfen die USA Maduro den Prozess
machen?
Wo die Nachtigall trapst
Grönland: Wie Trump das Völkerrecht ignoriert
Iran: Auf klare Menschenrechtsverletzungen reagieren
2. Vorratsdatenspeicherung - jetzt doch
verhältnismäßig?
Über kein kriminalpolitisches Projekt wurde so lange und so
erbittert gestritten wie über die Vorratsdatenspeicherung. Nun
soll sie, nach 2008 und 2015 zum dritten Mal, eingeführt werden,
allerdings nur noch für IP-Adressen. Wird die Beschränkung
diesmal die Gerichte milde stimmen?
So soll die Vorratsdatenspeicherung kommen
Vorratsdatenspeicherung: Der dritte Versuch | taz.de
3. Sollte man Deepfakes bestrafen - und wenn ja,
welche?
Ki-erzeugte Bikini-Bilder gegen den Willen der betroffenen Frauen
und Mädchen haben europaweit für Empörung gesorgt. Ist die von
Justizministerin Hubig vorgeschlagene Strafnorm gegen Deepfakes
geeignet, mehr Schutz zu bringen? Was kann die EU-Kommission
gegen verantwortungslose KI-Angebote ausrichten?
Strafbarkeit voyeuristischer Fotos: So kann es gelingen
Musik:
Recht kommt ( K.O... in KA) / Interpret: Justice,
POL1Z1STENSOHN a.k.a. Jan Böhmermann / Geschrieben von Andi
Fabritius
Somebody's Watching me / Interpret und geschrieben von
Rockwell
Deepfake / Interpret und geschrieben von: Green Velvet, Mihalis
Safras
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27.12.2025
1 Stunde 27 Minuten
Debatten, Menschen, Ärgernisse: Der juristische Jahresrückblick
2025
Die Jura-Highlights 2025
In einer Rechtslage-Spezial Folge schauen die vier
Rechtslage-Hosts Annelie Kaufmann, Christian Rath, Markus Sehl
und Felix W. Zimmermann auf das Jahr 2025 und diskutieren über
die Rechts-Highlights des Jahres 2025.
Über 1.200 LTO-Leserinnen und Leser hatten online über die
Highlights abgestimmt, und zwar über
Die Rechtsfrage des Jahres
Die wichtige Person aus der Welt des Rechts
Das bedeutendste Urteil des Jahres
Das kurioseste Urteil des Jahres
Das wichtigste Gesetz des Jahres
Das größte juristische Ärgernis des Jahres
Die Hosts diskutieren über die TOP3-Platzierungen der Leserwahl,
ordnen ein, schauen zurück und nach vorne.
Viel Spaß!
Musik:
The perfect Girl / Interpret: Mareux / Geschrieben von Boris
Williams, Lol Tolhurst, Porl Thompsen, Robert Smith, Simon Gallup
/ Produziert von: Mareux
Recht kommt (KO... in KA) / Interpret: Justice,
POL!Z!STENSOHN a.k.a. Jan Böhmermann / Geschrieben von Andi
Frabritius
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13.12.2025
52 Minuten
In Folge 48 des LTO-Podcasts "Die Rechtslage" begrüßen Sie und
Euch Felix W. Zimmermann und Markus Sehl sprechen über folgende
Themen:
1: Richterin mit Kopftuch – Gefahr für Neutralität im
Gerichtssaal?Eine Nachwuchsjuristin bewirbt sich
in Hessen als Richterin – mit ordentlichen Examensnoten und erst
sogar ermutigenden Signalen aus dem Ministerium. Doch dann der
Knackpunkt: Sie will ihr islamisches Kopftuch im Gerichtssaal
nicht ablegen. Das Land lehnt ab, das VG Darmstadt bestätigt. Wir
ordnen ein, was an dieser Konstellation neu ist, warum die Justiz
strenger behandelt wird als etwa Schule, welche Rolle § 34
BeamStG spielt – und warum der Fall trotz „gängiger Linie“ noch
längst nicht politisch und juristisch erledigt sein muss.
Links:
– LTO: VG Darmstadt zur Kopftuch-Richterin / § 34 BeamStG
2: Ein Jahr Selbstbestimmungsgesetz – was ist aus den
Horrorszenarien geworden?
Das Selbstbestimmungsgesetz sollte Schluss machen mit teuren
Gutachten, Gerichtsverfahren und entwürdigenden Prüfungen. Heute
genügt im Kern der Gang zum Standesamt – aber die Debatte blieb:
„Missbrauch“, Frauenräume, Strafvollzug, Quoten, Sport,
Wehrdienst.
Wir ziehen nach einem Jahr Bilanz: Wie häufig wurde das
Gesetz genutzt, was sagen die Erfahrungen, und wie seriös sind
die Missbrauchsvorwürfe? Entscheidend ist dabei eine juristische
Kernfrage: Muss man Missbrauch am Standesamt verhindern – oder an
den Stellen, wo es tatsächlich um Zugang, Schutz und Vorteile
geht (JVA, Frauenhäuser, Dienstherr, Hausrecht/AGG)? Und: Welche
Sollbruchstelle droht, falls eine Wehrpflicht (wieder)
kommt?
- Selbstbestimmungsgesetz tritt in Kraft
- Das Geschlecht von Marla-Svenja Liebich
- Fehler liegt schon beim Standesamt
3: Flightright vs. Ryanair – wie sehr darf man eine
Airline beschimpfen?
Flightright wirbt offensiv damit, dass viele Airlines
Passagierrechte blockieren – und formuliert über Ryanair Sätze
wie „tritt Verbraucherrechte mit Füßen“. Ryanair klagt. Der Fall
läuft bis zum BGH, dann muss das OLG Hamburg neu ran.
Das Ergebnis ist juristisch lehrbuchreif: Was als Meinung
im Deliktsrecht noch zulässig sein kann, kann im Wettbewerbsrecht
(UWG) trotzdem unlauter sein – vor allem, wenn ein Mitbewerber
„in erheblichem Maße abfällig“ angegriffen wird, ohne den
Tatsachenkern in der konkreten Werbung ausreichend zu
unterfüttern.
Wir erklären, warum BGH und OLG Ryanair und Flightright als
Wettbewerber einordnen, welche Aussagen verboten sind, welche
weiter zulässig bleiben – und was das Urteil für
Legal-Tech-Werbung bedeutet.
Den Newsrückblick hat Xenia Piperidou für Euch und wir lösen das
Urteilsraten-Gewinnspiel auf.
Kritik und Anregungen an Rechtslage@lto.de
Musik:
• Recht kommt ( K.O... in KA) / Interpret*in: Justice,
POL1Z1STENSOHN a.k.a. Jan Böhmermann / Geschrieben von Andi
Fabritius
• LAUT & QUEER Interpret*in und Geschrieben von:
Mariybu, REEZA
• ANWALT / Interpret*in Romano / Geschrieben von: Daniel
Schoeps, Jakob Grunert, Moritz Friedrich, Roman
Geike
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Tipp der Redaktion
Jura mag im ersten Moment staubig und trocken klingen. 'Die Rechtslage' von Legal Tribune Online beweist das Gegenteil. Der Podcast beleuchtet aktuelle rechtliche Entwicklungen und wichtige Urteile in Deutschland. Urteile, Verbote und Gesetze werden hier für jedermann verständlich erklärt.
Über diesen Podcast
Im Jura-Podcast "Die Rechtslage" erfahrt Ihr alles Wichtige über
aktuelle Rechtsprechung, Rechtspolitik, und die wichtigsten
Rechtsdebatten des Landes – direkt von der Redaktion von Legal
Tribune Online, LTO, dem größten juristischen Medium Deutschlands
(LTO.de). Der LTO-Podcast richtet sich an alle, die an Rechtsfragen
interessiert sind, aber in erster Linie an Jurist:innen. Für
Studierende und Referendare können die Inhalte des Podcasts gerade
in der mündlichen Prüfung im Staatsexamen examensrelevant
werden. Denn auch Prüfer lesen und hören LTO.
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