Podcaster
Episoden
25.03.2026
58 Minuten
In dieser Folge geht es um ein Forschungsprojekt, das anhand von ausgewählten Themenbereichen Vorstellungen und Einstellungen zum Körper, zur Geschlechtlichkeit und zu Genderrollen in den frühen Schriften von Judentum, Christentum und Islam untersucht. Mira Sievers und Univ.-Katharina Pyschny erzählten mir in dem Interview von der Mehrdeutigkeit und Interpretationsoffenheit der behandelten Texte, was es bedeutet in diesem Zusammenhang eine feministische Perspektive zu wählen, welche Themen in den frühen Schriften zu finden sind und was Intertheologie meint.
Weitere Informationen & Quellen:
Weitere Informationen zum Projekt und den Projektbeteiligten
Katharina Pyschny: Sexualität(en) im Alten Testament: Biblische und ikonographische Perspektiven
Theopodcast “Frühe Schriften: Mehr heiß, als fad” in Diesseits von Eden Gespräche über Gott & die Welt mit den Senior Fellows am 23.10.2023
Katharina Pyschny, Zwischenruf: Die Frau und das Böse, in: Heiliger Dienst 77/4, 2023, 295–296.
Mira Sievers, Gender in der islamischen Ethik: Zum Stand der Diskussion, in: El Omari, Dina/El Maaroufi, Asmaa/Amirpur, Katajun (Hg.), Eine Frage des Geschlechts? Islamisch-theologische Perspektiven für eine gendergerechte Theologie der Gegenwart, Baden-Baden 2023, 183–198.
Katharina Pyschny, Sex Sells. Kultische Prostitution im Alten Testament?, in: Siquans, Agnethe/Eder, Sigrid (Hg.), Ist die Bibel frauenfeindlich? Biblische Frauenbilder und was wirklich dahinter steckt, Stuttgart 2025, 143–149.
Mira Sievers, Intertheologie im Praxistest: Das Beispiel der Verhüllung in den frühen Schriften von Judentum, Christentum und Islam, in: Meireis, Torsten/Sievers,Mira/Wustmans, Clemens (Hg.), Intertheologie. XXXI. Werner-Reihlen-Vorlesung, Berlin/Boston 2025, 5–15.
Katharina Pyschny, Rollenmuster oder Musterrollen? Situative Präsenz von Frauen in alttestamentlichen Texten, in: Ehrlich, Carl/Geiger, Michaela (Hg.), Kanon, Kontext und Konfession (im Druck)
Weitere Informationen & Quellen:
Weitere Informationen zum Projekt und den Projektbeteiligten
Katharina Pyschny: Sexualität(en) im Alten Testament: Biblische und ikonographische Perspektiven
Theopodcast “Frühe Schriften: Mehr heiß, als fad” in Diesseits von Eden Gespräche über Gott & die Welt mit den Senior Fellows am 23.10.2023
Katharina Pyschny, Zwischenruf: Die Frau und das Böse, in: Heiliger Dienst 77/4, 2023, 295–296.
Mira Sievers, Gender in der islamischen Ethik: Zum Stand der Diskussion, in: El Omari, Dina/El Maaroufi, Asmaa/Amirpur, Katajun (Hg.), Eine Frage des Geschlechts? Islamisch-theologische Perspektiven für eine gendergerechte Theologie der Gegenwart, Baden-Baden 2023, 183–198.
Katharina Pyschny, Sex Sells. Kultische Prostitution im Alten Testament?, in: Siquans, Agnethe/Eder, Sigrid (Hg.), Ist die Bibel frauenfeindlich? Biblische Frauenbilder und was wirklich dahinter steckt, Stuttgart 2025, 143–149.
Mira Sievers, Intertheologie im Praxistest: Das Beispiel der Verhüllung in den frühen Schriften von Judentum, Christentum und Islam, in: Meireis, Torsten/Sievers,Mira/Wustmans, Clemens (Hg.), Intertheologie. XXXI. Werner-Reihlen-Vorlesung, Berlin/Boston 2025, 5–15.
Katharina Pyschny, Rollenmuster oder Musterrollen? Situative Präsenz von Frauen in alttestamentlichen Texten, in: Ehrlich, Carl/Geiger, Michaela (Hg.), Kanon, Kontext und Konfession (im Druck)
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04.11.2025
56 Minuten
In dieser Folge erzählt Elli Scambor über das Forschungs-und Praxisprojekt „Gender Equality and Quality of Life in Austria“ (2022-2025). Sie erklärt unter anderem, wie Care-Work mit Gewalt zusammenhängt, was „violencefollows power“ meint und welche Handlungsempfehlungen es gibt, um Geschlechterungleichheiten zu ändern.
Weitere Informationen & Quellen:
Institut für Männer- und Geschlechterforschung
Scambor, Elli, Bergmann, Nadja, Bacher-Posch, Oliver, Danzer, Lisa, Nikolatti, Ronja, Pretterhofer, Nicolas, Sauseng, Jayda & Veronika Suppan (2025). Mit Geschlechtergerechtigkeitzu Gewaltprävention. Gender Equality and Quality of Life Study Austria.
Broschüre 'Mit Geschlechtergerechtigkeit zu Gewaltprävention'
Scambor, Elli (2025). Warum wir über Männlichkeit und Care-Arbeit reden müssen. In: „Gemeinsam für eine fairsorgende Wirtschaft und Gesellschaft. Wege und Strategien“.
Scambor, Elli/ Holtermann, Daniel (2023). Ist Sorgearbeit nichts für Männer? In: Soziale Arbeit Kontrovers 31. Freiburg: Lambertus-Verlag.
„Halbe-Halbe führt zu weniger Gewalt in der Familie“, Artikel/Orf.at
„Studie: In gleichberechtigten Haushalten kommt es seltener zu Gewalt“, Artikel derstandard.at
Fraser, Nancy (2013). Struggle Over Needs: Outline of a Socialist-Feminist Critical Theory of Late –Capitalist Political Culture. In: Nancy Fraser (Ed), Fortunes of Feminism. From State-Managed Capitalism to Neoliberal Crisis. London: Verso, pp. 53–83.
Holter, Øystein. G./ Svare, Helge / Egeland, Cathrine (2009): Gender Equality and Quality of Life – A Nordic Perspective. Oslo: NIKK.
Weitere Informationen & Quellen:
Institut für Männer- und Geschlechterforschung
Scambor, Elli, Bergmann, Nadja, Bacher-Posch, Oliver, Danzer, Lisa, Nikolatti, Ronja, Pretterhofer, Nicolas, Sauseng, Jayda & Veronika Suppan (2025). Mit Geschlechtergerechtigkeitzu Gewaltprävention. Gender Equality and Quality of Life Study Austria.
Broschüre 'Mit Geschlechtergerechtigkeit zu Gewaltprävention'
Scambor, Elli (2025). Warum wir über Männlichkeit und Care-Arbeit reden müssen. In: „Gemeinsam für eine fairsorgende Wirtschaft und Gesellschaft. Wege und Strategien“.
Scambor, Elli/ Holtermann, Daniel (2023). Ist Sorgearbeit nichts für Männer? In: Soziale Arbeit Kontrovers 31. Freiburg: Lambertus-Verlag.
„Halbe-Halbe führt zu weniger Gewalt in der Familie“, Artikel/Orf.at
„Studie: In gleichberechtigten Haushalten kommt es seltener zu Gewalt“, Artikel derstandard.at
Fraser, Nancy (2013). Struggle Over Needs: Outline of a Socialist-Feminist Critical Theory of Late –Capitalist Political Culture. In: Nancy Fraser (Ed), Fortunes of Feminism. From State-Managed Capitalism to Neoliberal Crisis. London: Verso, pp. 53–83.
Holter, Øystein. G./ Svare, Helge / Egeland, Cathrine (2009): Gender Equality and Quality of Life – A Nordic Perspective. Oslo: NIKK.
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02.09.2025
44 Minuten
In dieser Folge sprechen Anke Strüver und Vivien Breinbauer über das Forschungprojekt „Curare“ (Urban Cultures of Care). Dabei erfahren wir etwas zu urbanen Sorgepraktiken, Caring Communities und was das mit Karten zu tun hat.Anke Strüver ist Professorin für Humangeographie am Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz. Sie forscht, lehrt und publiziert seit 20 Jahren zu Fragen an der Schnittstelle von Geographie und Geschlecht, darunter aktuell Projekte zur verkörperten Umwelt- und Geschlechtergerechtigkeit, (Un-)Mapping Gender und Geschlechtergerechtigkeit in der nachhaltigen Stadtentwicklung. Bereits in Folge 9 gewährte sie einen Einblick in ihre spannende Forschung, damals zum Thema Geschlechtergerechte Stadtentwicklung in Smart City Kontexten.
Vivien Breinbauer studierte Umweltsystemwissenschaften und ist Doktorandin an der Universität Graz. Bis Jänner 2025 arbeitete sie beim Forschungsprojekt CURARE mit und ist Teil der Forschungsgruppe urban HEAP (Health and Everyday Activities Take Place). Sie beschäftigt sich mit nachhaltiger Stadtentwicklung, Klimawandel und Sozialgeographie. In ihrer letzten Publikation schrieb sie über urbane Klimaproteste. Außerdem erhielt sie 2024 den Studienabschlusspreis des Bunds sozialdemokratischer Akademinker*innen in der Kategorie „Umwelt und Technik“.
Weitere Informationen & Quellen:
Breinbauer, Vivien; Franz, Yvonne; Lindsberger, Miriam; Saltiel, Rivka; Strüver, Anke (2024). Urban Cultures of Care: Mapping (Un)Care in Urban Everyday Life. In: User Experience & Urban Creativity. 6,1. 2024. 10-23. doi:10.48619/uxuc.v6i1.902
Fabricius, Jojo; Gabauer, Angelika; Hübl, Susanne; Lamprecht, Inga; Müller, Hannah; Saltiel, Rivka (2025). Polylog: Sorgende Stadt zwischen Utopie und Strategie. In: sub\urban. 13,1.2025. 202-214. doi:10.36900
Franz, Yvonne & Strüver, Anke (Hg.) Special Issue “Public Urban Cultures of Care”. Urban Planning https://www.cogitatiopress.com/urbanplanning/issue/view/428. Lisboa. Cogitatio Press. 2025 - 2025. DOI: https://doi.org/10.17645/up.i428
Naumann, Matthias, Strüver, Anke (Hg.) Handbuch Mobile Methoden in der Sozial- und Raumforschung. Stuttgart. utb. 2025. doi:10.36198/9783838565132
Strüver, Anke; Franz, Yvonne (2025). Reclaiming the City Through Care: Public Urban Cultures of Care. In: UrbanPlanning. 10. 2025. 1-9. doi:10.17645/up.11108
Verwey, Anna; Saltiel, Rivka (2025). Collective Resources of Social Reproduction and Care? Potentialities and Limitations of Urban Initiatives of Commensality. In: Urban Planning. 10. 2025. 1-22. doi:10.17645/up.9913
Vivien Breinbauer studierte Umweltsystemwissenschaften und ist Doktorandin an der Universität Graz. Bis Jänner 2025 arbeitete sie beim Forschungsprojekt CURARE mit und ist Teil der Forschungsgruppe urban HEAP (Health and Everyday Activities Take Place). Sie beschäftigt sich mit nachhaltiger Stadtentwicklung, Klimawandel und Sozialgeographie. In ihrer letzten Publikation schrieb sie über urbane Klimaproteste. Außerdem erhielt sie 2024 den Studienabschlusspreis des Bunds sozialdemokratischer Akademinker*innen in der Kategorie „Umwelt und Technik“.
Weitere Informationen & Quellen:
Breinbauer, Vivien; Franz, Yvonne; Lindsberger, Miriam; Saltiel, Rivka; Strüver, Anke (2024). Urban Cultures of Care: Mapping (Un)Care in Urban Everyday Life. In: User Experience & Urban Creativity. 6,1. 2024. 10-23. doi:10.48619/uxuc.v6i1.902
Fabricius, Jojo; Gabauer, Angelika; Hübl, Susanne; Lamprecht, Inga; Müller, Hannah; Saltiel, Rivka (2025). Polylog: Sorgende Stadt zwischen Utopie und Strategie. In: sub\urban. 13,1.2025. 202-214. doi:10.36900
Franz, Yvonne & Strüver, Anke (Hg.) Special Issue “Public Urban Cultures of Care”. Urban Planning https://www.cogitatiopress.com/urbanplanning/issue/view/428. Lisboa. Cogitatio Press. 2025 - 2025. DOI: https://doi.org/10.17645/up.i428
Naumann, Matthias, Strüver, Anke (Hg.) Handbuch Mobile Methoden in der Sozial- und Raumforschung. Stuttgart. utb. 2025. doi:10.36198/9783838565132
Strüver, Anke; Franz, Yvonne (2025). Reclaiming the City Through Care: Public Urban Cultures of Care. In: UrbanPlanning. 10. 2025. 1-9. doi:10.17645/up.11108
Verwey, Anna; Saltiel, Rivka (2025). Collective Resources of Social Reproduction and Care? Potentialities and Limitations of Urban Initiatives of Commensality. In: Urban Planning. 10. 2025. 1-22. doi:10.17645/up.9913
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10.04.2025
1 Stunde 7 Minuten
Für diese Folge habe ich Heide Bruckner und Sarah Wack getroffen. Sie haben gemeinsam mit Anke Strüver und Ulrich Ermann eine Studie zu Gender und Geographie in der österreichischen Wissenschaft durchgeführt. Ich sprach mit ihnen über die "Leaky Pipeline", Mikroaggressionen und wie Gender wissenschaftliche Karrieren beeinflusst. Das Interview wurde in englischer Sprache geführt.
Weitere Informationen & Quellen:
Bruckner, Heide K; Wack, Sarah; Ermann, Ulrich; Strüver, Anke (2025). „Geographie mit Gender-Gaps: Geschlechterungerechtigkeiten im wissenschaftlichen Alltag in Österreich“, In: Mitteilung der Österreichischen Geographischen Gesellschaft, Vol. 166.
Zahlen zur Gleichstellung an österreichischen Universitäten finden sich unter https://unidata.gv.at/Pages/auswertungen.aspx
Zahlen, Daten und Fakten zur Chancengleichheit an der Universität Graz finden sich unter https://koordination-gender.uni-graz.at/de/services/publikationen-und-materialien/
Bono, F., De Craene, V., & Kenis, A. (2019). My best geographer’s dress: bodies, emotions and care in early-career academia. Geografiska Annaler: Series B, Human Geography, 101(1), 21–32. https://doi.org/10.1080/04353684.2019.1568200
Bruckner, H.K. & Bellante, L. (2025): Practicing intersectional food pedagogies in higher education: an autoethnography of two critical food studies professors. In: Food, Culture & Society. Online-Vorveröffentlichung – https://doi.org/10.1080/15528014.2025.2457280.
Maddrell, A., Thomas N. J. & WYSE S. (2019): Glass ceilings and stone floors: an intersectional approach to challenges UK geographers face across the career lifecycle. In: Geografiska Annaler: Series B, Human Geography, 101 (1), S. 7–20. – https://doi.org/10.1080/04353684.2018.1555670.
Wroblewski, A. & Striedinger, A. (2018): Gleichstellung inWissenschaft und Forschung in Österreich. Unter Mitarbeit von Bildsteiner, R. & Englmaier, V. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), Wien. Hier anrufbar: https://pubshop.bmbwf.gv.at/index.php?article_id=9&sort=title&search%5Btext%5D=Gleichstellung+in+Wissenschaft+und+Forschung&pub=752
Weitere Informationen & Quellen:
Bruckner, Heide K; Wack, Sarah; Ermann, Ulrich; Strüver, Anke (2025). „Geographie mit Gender-Gaps: Geschlechterungerechtigkeiten im wissenschaftlichen Alltag in Österreich“, In: Mitteilung der Österreichischen Geographischen Gesellschaft, Vol. 166.
Zahlen zur Gleichstellung an österreichischen Universitäten finden sich unter https://unidata.gv.at/Pages/auswertungen.aspx
Zahlen, Daten und Fakten zur Chancengleichheit an der Universität Graz finden sich unter https://koordination-gender.uni-graz.at/de/services/publikationen-und-materialien/
Bono, F., De Craene, V., & Kenis, A. (2019). My best geographer’s dress: bodies, emotions and care in early-career academia. Geografiska Annaler: Series B, Human Geography, 101(1), 21–32. https://doi.org/10.1080/04353684.2019.1568200
Bruckner, H.K. & Bellante, L. (2025): Practicing intersectional food pedagogies in higher education: an autoethnography of two critical food studies professors. In: Food, Culture & Society. Online-Vorveröffentlichung – https://doi.org/10.1080/15528014.2025.2457280.
Maddrell, A., Thomas N. J. & WYSE S. (2019): Glass ceilings and stone floors: an intersectional approach to challenges UK geographers face across the career lifecycle. In: Geografiska Annaler: Series B, Human Geography, 101 (1), S. 7–20. – https://doi.org/10.1080/04353684.2018.1555670.
Wroblewski, A. & Striedinger, A. (2018): Gleichstellung inWissenschaft und Forschung in Österreich. Unter Mitarbeit von Bildsteiner, R. & Englmaier, V. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), Wien. Hier anrufbar: https://pubshop.bmbwf.gv.at/index.php?article_id=9&sort=title&search%5Btext%5D=Gleichstellung+in+Wissenschaft+und+Forschung&pub=752
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04.02.2025
1 Stunde 2 Minuten
In dieser Folge spricht Anna Schwarzl über eine der bekanntesten Enzyklopädien: Wikipedia. Sie erklärt uns, wie man Wikipedianer*in wird, wie es um feministisches Wissen in der Wikipedia steht und welche Hürden es gibt, um dieses Wissen einzubringen.
Anna Schwarzl (sie/ihr) hat einen Bachelor in Soziologie und schloss ihr Masterstudium Interdisziplinäre Geschlechterstudien (Gender Studies) an der Universität Graz im Juli 2024 ab. In ihrer Studienlaufbahn engagierte sie sich sowohl im Bachelor als auch im Master ehrenamtlich in der Studienvertretung und sammelte erste Forschungserfahrungen in einem vom FWF geförderten Projekt zu politischen Eliten in Österreich. Sie wirkte außerdem in Kooperation mit dem Verein nowa Graz bei einem Projekt zur Gleichstellung am Arbeitsplatz mit und arbeitete als Projektmitarbeiterin und Jugendarbeiterin im Verein mafalda Graz. Seit September 2024 ist sie am Institut für Personalpolitik als Universitätsassistentin tätig. Zu ihren aktuellen Forschungsinteressen zählen Gender in Organisationen und sozialen Bewegungen sowie feministische Epistemologie.
Weitere Informationen & Quellen:
Schwarzl, Anna (2024). Macht und Geschlecht in der Wissensproduktion von Wikipedia: eine qualitative Untersuchung der Herausforderungen von Wikipedianerinnen* beim Einbringen von Wissen in einer offenen Organisation. Abschlussarbeit Master Interdisziplinäre Geschlechterstudien
Informationen zum Wikipedia FemNetz
TypIn*frauen*schreiben*wiki Frauen in der Wikipedia sichtbarer machen, Schreibgruppe Graz
*
Ford, Heather; Wajcman, Judy (2017): ‘Anyone can edit’, not everyone does: Wikipedia’s infrastructure and the gender gap. Social Studies of Science 47 (4): 511–527. DOI: 10.1177/0306312717692172.
Frasl, Beatrice (2021): Männer unter Männern über Männer: Der Gender-Gap auf Wikipedia.
Gardener, Sue (2011): Nine Reasons Women Don’t Edit Wikipedia (in their own words).
Kemper, Andreas; Schönwetter, Charlott (2015): Reproduktion männlicher Machtverhältnisse in der Online-Enzyklopädie Wikipedia. In: Heilmann, Andreas; Jähnert, Gabriele; Schnicke, Falko; Schönwetter, Charlott; Vollhardt, Mascha (Hg.): Männlichkeit und Reproduktion. Wiesbaden: Springer Fachmedien, 271–290.
Reagle, Joseph; Rhue, Lauren (2011): Gender Bias in Wikipedia and Britannica. International Journal of Communication (5): 1138–1158.
SPIEGEL Wissenschaft (2018): Nicht wichtig genug - Wikipedia verweigerte Nobelpreisträgerin einen Eintrag.
Steinert, Hanna (2023): Feministische Kritik an und in der Wikipedia. kritische berichte. Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften 51 (1). DOI: 10.11588/kb.2023.1.92830.
Anna Schwarzl (sie/ihr) hat einen Bachelor in Soziologie und schloss ihr Masterstudium Interdisziplinäre Geschlechterstudien (Gender Studies) an der Universität Graz im Juli 2024 ab. In ihrer Studienlaufbahn engagierte sie sich sowohl im Bachelor als auch im Master ehrenamtlich in der Studienvertretung und sammelte erste Forschungserfahrungen in einem vom FWF geförderten Projekt zu politischen Eliten in Österreich. Sie wirkte außerdem in Kooperation mit dem Verein nowa Graz bei einem Projekt zur Gleichstellung am Arbeitsplatz mit und arbeitete als Projektmitarbeiterin und Jugendarbeiterin im Verein mafalda Graz. Seit September 2024 ist sie am Institut für Personalpolitik als Universitätsassistentin tätig. Zu ihren aktuellen Forschungsinteressen zählen Gender in Organisationen und sozialen Bewegungen sowie feministische Epistemologie.
Weitere Informationen & Quellen:
Schwarzl, Anna (2024). Macht und Geschlecht in der Wissensproduktion von Wikipedia: eine qualitative Untersuchung der Herausforderungen von Wikipedianerinnen* beim Einbringen von Wissen in einer offenen Organisation. Abschlussarbeit Master Interdisziplinäre Geschlechterstudien
Informationen zum Wikipedia FemNetz
TypIn*frauen*schreiben*wiki Frauen in der Wikipedia sichtbarer machen, Schreibgruppe Graz
*
Ford, Heather; Wajcman, Judy (2017): ‘Anyone can edit’, not everyone does: Wikipedia’s infrastructure and the gender gap. Social Studies of Science 47 (4): 511–527. DOI: 10.1177/0306312717692172.
Frasl, Beatrice (2021): Männer unter Männern über Männer: Der Gender-Gap auf Wikipedia.
Gardener, Sue (2011): Nine Reasons Women Don’t Edit Wikipedia (in their own words).
Kemper, Andreas; Schönwetter, Charlott (2015): Reproduktion männlicher Machtverhältnisse in der Online-Enzyklopädie Wikipedia. In: Heilmann, Andreas; Jähnert, Gabriele; Schnicke, Falko; Schönwetter, Charlott; Vollhardt, Mascha (Hg.): Männlichkeit und Reproduktion. Wiesbaden: Springer Fachmedien, 271–290.
Reagle, Joseph; Rhue, Lauren (2011): Gender Bias in Wikipedia and Britannica. International Journal of Communication (5): 1138–1158.
SPIEGEL Wissenschaft (2018): Nicht wichtig genug - Wikipedia verweigerte Nobelpreisträgerin einen Eintrag.
Steinert, Hanna (2023): Feministische Kritik an und in der Wikipedia. kritische berichte. Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften 51 (1). DOI: 10.11588/kb.2023.1.92830.
Mehr
Über diesen Podcast
Ein Podcast von der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und
Gleichstellung der Universität Graz. Präsentiert Forschung aus dem
Bereich Gender – und mehr! Leicht gesagt für alle interessierten
Hörer*innen.
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