Podcaster
Episoden
27.01.2026
50 Minuten
In Folge #16 lernt ihr die (Über)Lebensgeschichte von Rolf
Abrahamsohn kennen. 1925 in Marl als Sohn einer jüdischen Familie
geboren, wurde er nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten
bereits mit 14 Jahren zu lebensgefährlicher Zwangsarbeit
gezwungen. Er überlebte sieben Inhaftierungen in Konzentrations-
und Arbeitslagern und kehrte 1945 als einziger Überlebender
seiner Familie nach Marl zurück. Dort engagierte er sich für den
Wiederaufbau der jüdischen Gemeinde und für Projekte in Israel.
Ruth-Anne Damm ist Rolfs Zweitzeugin und erzählt als diese seine
(Über)Lebensgeschichte. Sie spricht von Rolfs Verlusten und
Traumata durch den Holocaust – ebenso wie von seinem Engagement,
seinem Humor und seiner Warmherzigkeit.
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Alle Magazine der Interviews mit den Zeitzeug*innen findest du
unter https://shop.zweitzeugen.de/
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25.04.2025
37 Minuten
In dieser Spezialfolge nimmt uns Julie Wildschutz mit auf eine
Gedenkstättenfahrt nach Hadamar – einen Ort, an dem während der
NS-Zeit tausende Menschen systematisch ermordet wurden. Sie
galten für die Nationalsozialist*innen als psychisch krank,
behindert oder ›nicht nützlich‹ und wurden deshalb Opfer der
sogenannten ›Euthanasie‹.
Gemeinsam mit jungen Fußballfans, in Kooperation mit der FC
Stadionakademie in Köln und dem Fanprojekt Dortmund, setzt sich
Julie vor Ort mit der Geschichte und ihren Folgen auseinander.
Sie berichtet von bewegenden Momenten, von Stimmen, die viel zu
lange ungehört blieben und der Frage, was Hadamar uns heute über
Ausgrenzung, gesellschaftliche Verantwortung und
Erinnerungskultur lehren kann.
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18.04.2025
40 Minuten
In Folge #15 hört ihr die (Über)Lebensgeschichte von Gerhard
Baader. Geboren 1928 in Wien, überlebte er als Kind und
sogenannter ›Mischling‹ Ausgrenzung, Diskriminierung und
Zwangsarbeit unter dem NS-Regime.
Ksenia Eroshina erzählt als Gerhards Zweitzeugin von seinem
außergewöhnlichen Leben – als Historiker, Zeitzeuge und politisch
engagierter Mensch. Von seinem unermüdlichen Einsatz für
Erinnerung, Gerechtigkeit und Menschlichkeit – und davon, was
bleibt, wenn ein Mensch so viel bewirkt hat. Und sie erzählt von
ihrer persönlichen Verbindung zu ihm, die weit über ein Interview
hinausging.
Disclaimer: In dieser Folge hört ihr eine Überlebensgeschichte
und Zitate eines Zeitzeugen oder einer Zeitzeugin. Dabei handelt
es sich um seine oder ihre persönlichen Erinnerungen. Es ist
wichtig zu beachten, dass Erinnerungen sich im Laufe des Lebens
verändern können und nicht immer historischen Fakten
entsprechen.
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11.04.2025
34 Minuten
In Folge #14 lernt ihr die (Über)Lebensgeschichte von Christian
Pfeil kennen. Christian wurde 1944 in nationalsozialistischer
Gefangenschaft geboren – seine Familie war bereits 1940
deportiert worden. Als Sinti wurden sie von den
Nationalsozialist*innen verfolgt und entrechtet. Doch auch nach
1945 endete die Diskriminierung nicht: Rassismus,
gesellschaftliche Ausgrenzung und rechter Terror prägten sein
weiteres Leben.
Janika Raisch ist Christians zweite Zeugin, seine Zweitzeugin,
und erzählt als diese von seiner Kindheit im
Nachkriegsdeutschland, dem Zusammenhalt seiner Familie und den
Angriffen, die er noch Jahrzehnte später erleben musste. Doch
trotz allem kämpft Christian bis heute dafür, dass seine
Geschichte – und die aller Sinti*zze und Rom*nja – nicht in
Vergessenheit gerät.
Disclaimer: In dieser Folge hört ihr eine Überlebensgeschichte
und Zitate eines Zeitzeugen oder einer Zeitzeugin. Dabei handelt
es sich um seine oder ihre persönlichen Erinnerungen. Es ist
wichtig zu beachten, dass Erinnerungen sich im Laufe des Lebens
verändern können und nicht immer historischen Fakten
entsprechen.
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19.04.2024
26 Minuten
In Folge #13 erzählt Ariane die (Über)Lebensgeschichte von Chava
Wolf. Chava war gerade 9 Jahre alt, als sie mit ihrer Familie von
den Nationalsozialist*innen deportiert und ihre Kindheit
gestohlen wurde. Vier Jahre lang mussten sie in den Wäldern
Transnistriens überleben, bevor sie befreit wurden. Doch die
traumatischen Erinnerungen ließen Chava ihr Leben lang nicht los.
Ariane erzählt Chavas Geschichte als ihre zweite Zeugin, ihre
Zweitzeugin, weiter.
Wir bedanken uns für die Förderung im Rahmen des Zukunftspakets
für Bewegung, Kultur und Gesundheit vom Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wodurch uns die
Realisierung dieser Folge ermöglicht wurde.
Disclaimer: In dieser Folge hört ihr eine Überlebensgeschichte
und Zitate eines Zeitzeugen oder einer Zeitzeugin. Dabei handelt
es sich um seine oder ihre persönlichen Erinnerungen. Es ist
wichtig zu beachten, dass Erinnerungen sich im Laufe des Lebens
verändern können und nicht immer historischen Fakten
entsprechen.
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Über diesen Podcast
In "Geschichten, die bleiben" möchten wir euch dazu einladen zu
zweiten Zeug*innen, zu Zweitzeug*innen, zu werden. In jeder Folge
erzählen Zweitzeug*innen die Lebensgeschichten von Menschen, die
den Holocaust überlebt haben. Die persönlichen Erfahrungen der
Zeitzeug*innen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg bis ins
Heute stehen im Mittelpunkt jeder Folge. Der Verein ZWEITZEUGEN e.
V. ermutigt und befähigt (junge) Menschen, an den Holocaust zu
erinnern und als Zweitzeug*innen für eine offene und akzeptierende
Gesellschaft einzutreten.
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