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Episoden

50 Minuten
In Folge #16 lernt ihr die (Über)Lebensgeschichte von Rolf Abrahamsohn kennen. 1925 in Marl als Sohn einer jüdischen Familie geboren, wurde er nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten bereits mit 14 Jahren zu lebensgefährlicher Zwangsarbeit gezwungen. Er überlebte sieben Inhaftierungen in Konzentrations- und Arbeitslagern und kehrte 1945 als einziger Überlebender seiner Familie nach Marl zurück. Dort engagierte er sich für den Wiederaufbau der jüdischen Gemeinde und für Projekte in Israel.

Ruth-Anne Damm ist Rolfs Zweitzeugin und erzählt als diese seine (Über)Lebensgeschichte. Sie spricht von Rolfs Verlusten und Traumata durch den Holocaust – ebenso wie von seinem Engagement, seinem Humor und seiner Warmherzigkeit.

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Alle Magazine der Interviews mit den Zeitzeug*innen findest du unter https://shop.zweitzeugen.de/

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37 Minuten
In dieser Spezialfolge nimmt uns Julie mit auf eine Gedenkstättenfahrt nach Hadamar – einen Ort, an dem während der NS-Zeit tausende Menschen systematisch ermordet wurden. Sie galten für die Nationalsozialist*innen als psychisch krank, behindert oder ›nicht nützlich‹ und wurden deshalb Opfer der sogenannten ›Euthanasie‹.

Gemeinsam mit jungen Fußballfans, in Kooperation mit der FC Stadionakademie in Köln und dem Fanprojekt Dortmund, setzt sich Julie vor Ort mit der Geschichte und ihren Folgen auseinander. Sie berichtet von bewegenden Momenten, von Stimmen, die viel zu lange ungehört blieben und der Frage, was Hadamar uns heute über Ausgrenzung, gesellschaftliche Verantwortung und Erinnerungskultur lehren kann.

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40 Minuten
In Folge #15 hört ihr die (Über)Lebensgeschichte von Gerhard Baader. Geboren 1928 in Wien, überlebte er als Kind und sogenannter ›Mischling‹ Ausgrenzung, Diskriminierung und Zwangsarbeit unter dem NS-Regime.

Ksenia Eroshina erzählt als Gerhards Zweitzeugin von seinem außergewöhnlichen Leben – als Historiker, Zeitzeuge und politisch engagierter Mensch. Von seinem unermüdlichen Einsatz für Erinnerung, Gerechtigkeit und Menschlichkeit – und davon, was bleibt, wenn ein Mensch so viel bewirkt hat. Und sie erzählt von ihrer persönlichen Verbindung zu ihm, die weit über ein Interview hinausging.

Disclaimer: In dieser Folge hört ihr eine Überlebensgeschichte und Zitate eines Zeitzeugen oder einer Zeitzeugin. Dabei handelt es sich um seine oder ihre persönlichen Erinnerungen. Es ist wichtig zu beachten, dass Erinnerungen sich im Laufe des Lebens verändern können und nicht immer historischen Fakten entsprechen.

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34 Minuten
In Folge #14 lernt ihr die (Über)Lebensgeschichte von Christian Pfeil kennen. Christian wurde 1944 in nationalsozialistischer Gefangenschaft geboren – seine Familie war bereits 1940 deportiert worden. Als Sinti wurden sie von den Nationalsozialist*innen verfolgt und entrechtet. Doch auch nach 1945 endete die Diskriminierung nicht: Rassismus, gesellschaftliche Ausgrenzung und rechter Terror prägten sein weiteres Leben.

Janika Raisch ist Christians zweite Zeugin, seine Zweitzeugin, und erzählt als diese von seiner Kindheit im Nachkriegsdeutschland, dem Zusammenhalt seiner Familie und den Angriffen, die er noch Jahrzehnte später erleben musste. Doch trotz allem kämpft Christian bis heute dafür, dass seine Geschichte – und die aller Sinti*zze und Rom*nja – nicht in Vergessenheit gerät.

Disclaimer: In dieser Folge hört ihr eine Überlebensgeschichte und Zitate eines Zeitzeugen oder einer Zeitzeugin. Dabei handelt es sich um seine oder ihre persönlichen Erinnerungen. Es ist wichtig zu beachten, dass Erinnerungen sich im Laufe des Lebens verändern können und nicht immer historischen Fakten entsprechen.

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26 Minuten
In Folge #13 erzählt Ariane die (Über)Lebensgeschichte von Chava Wolf. Chava war gerade 9 Jahre alt, als sie mit ihrer Familie von den Nationalsozialist*innen deportiert und ihre Kindheit gestohlen wurde. Vier Jahre lang mussten sie in den Wäldern Transnistriens überleben, bevor sie befreit wurden. Doch die traumatischen Erinnerungen ließen Chava ihr Leben lang nicht los.

Ariane erzählt Chavas Geschichte als ihre zweite Zeugin, ihre Zweitzeugin, weiter. 

Wir bedanken uns für die Förderung im Rahmen des Zukunftspakets für Bewegung, Kultur und Gesundheit vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wodurch uns die Realisierung dieser Folge ermöglicht wurde. 

Disclaimer: In dieser Folge hört ihr eine Überlebensgeschichte und Zitate eines Zeitzeugen oder einer Zeitzeugin. Dabei handelt es sich um seine oder ihre persönlichen Erinnerungen. Es ist wichtig zu beachten, dass Erinnerungen sich im Laufe des Lebens verändern können und nicht immer historischen Fakten entsprechen.

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Über diesen Podcast

In "Geschichten, die bleiben" möchten wir euch dazu einladen zu zweiten Zeug*innen, zu Zweitzeug*innen, zu werden. In jeder Folge erzählen Zweitzeug*innen die Lebensgeschichten von Menschen, die den Holocaust überlebt haben. Die persönlichen Erfahrungen der Zeitzeug*innen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg bis ins Heute stehen im Mittelpunkt jeder Folge. Der Verein ZWEITZEUGEN e. V. ermutigt und befähigt (junge) Menschen, an den Holocaust zu erinnern und als Zweitzeug*innen für eine offene und akzeptierende Gesellschaft einzutreten.
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