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Episoden
05.10.2017
50 Minuten
Herzlich Willkommen zu meinem Podcast „Nachhaltig Führen“! Möchten
auch Sie als junge oder erfahrene Führungskraft zukünftig noch
wirksamer und zufriedener – und dadurch auch nachhaltig
erfolgreicher – sein? Dann finden Sie in diesem Podcast
Inspirationen, Impulse und konkrete Ideen für Ihre tägliche
Führungsarbeit. --- In dieser Episode blicke ich zurück auf die
ersten 20 Episoden meines Podcasts „Nachhaltig Führen“. Was ist
bisher passiert und wie geht es weiter? – diese Fragen möchte ich
in der heutigen Episode behandeln. Ich freue mich, wenn ich Ihnen
mit dieser ersten Staffel ein paar Inspirationen, Ideen und Impulse
für Ihre tägliche Führungsarbeit geben konnte. Schreiben Sie mir
gerne eine Rezension oder geben Sie mir eine Bewertung auf iTunes
und senden Sie mir Ihr Feedback über die Kommentarfunktion zu
diesem Blog-Eintrag oder auf Twitter unter @FuehrNachhaltig. Auch
zukünftig erwarten Sie hier viele Impulse rund um die Themen
Führung und Kommunikation. Diese werden sich auf Solofolgen
beschränken, die in unregelmäßigen Abständen erscheinen und jeweils
zwischen 20 und 30 Minuten dauern werden. Ergänzend werde ich unter
dem Titel „D1G1TAL LEADERS Podcast“ einen neuen Podcast starten, in
dem ich Interviews mit interessanten Leadership-Persönlichkeiten,
Visionären und Pionieren des digitalen Zeitalters führen werde.
Diese werden dann wie gewohnt zwischen 45 und 60 Minuten dauern.
Ich freue mich, wenn Sie auch diesen Podcast unterstützen und bin
gespannt auf Ihr Feedback und unseren Dialog! Bleiben Sie wirksam,
bleiben Sie nachhaltig - und bleiben Sie dran...! --- Kontakt:
www.nachhaltigfuehren.blog/s01e20 www.twitter.com/FuehrNachhaltig
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28.09.2017
59 Minuten
Herzlich Willkommen zu meinem Podcast „Nachhaltig Führen“! Möchten
auch Sie als junge oder erfahrene Führungskraft zukünftig noch
wirksamer und zufriedener – und dadurch auch nachhaltig
erfolgreicher – sein? Dann finden Sie in diesem Podcast
Inspirationen, Impulse und konkrete Ideen für Ihre tägliche
Führungsarbeit. --- In dieser Episode spreche ich mit Sebastian
Schmidt. Sebastian ist Hotelmanager bei der Hotelkette Upstalsboom
und sein Ziel ist es, sich als Führungskraft selbst abzuschaffen.
Warum er dieses Ziel verfolgt und wie er vorgeht, um sich
überflüssig zu machen, verrät er uns im Podcast. Der
"Upstalsboom-Weg": Wertschöpfung durch Wertschätzung Der
Upstalsboom-Weg stellt den Mitarbeiter in den Vordergrund.
Ausgehend von einer Veränderung in der Unternehmensführung haben
sich die Mitarbeiter einen "Werte-Baum" mit 12 Kernwerten
erarbeitet, der dann in jeder Organisationseinheit individuelle
ausgestaltet wird. Im Hotel Deichgraf sind die zum Beispiel
Zuverlässigkeit, Vertrauen und Herzlichkeit. Der Wert Vertrauen
wurde beispielsweise in die Formel "Entscheide Du und steh' dazu"
heruntergebrochen, um ein gemeinsames Verständnis davon zu
erreichen, wie die Werte im alltäglichen Umgang gelebt werden
sollen. Führung ist die Herstellung gelingender Beziehungen von
Menschen Eine zentrale Führungsaufgabe sieht Sebastian darin,
Menschen zusammenzuführen, damit diese ihre Aufgaben bestmöglich
erfüllen können. Als Quereinsteiger hat er die Erfahrung gemacht,
dass es wichtig ist, nicht nur an der Aufgabe zu arbeiten, sondern
sich vor allem mit den Menschen zu beschäftigen. Hierfür ist es
wichtig, selbstreflektiert zu handeln. Auch die Aufgabe der
Mitarbeiter sieht Sebastian sehr stark als Beziehungsarbeit. Gerade
diese Beziehungsgestaltung findet in Organisationen häufig nicht so
stark statt - ist jedoch in unserer komplexen Welt unerlässlich, um
erfolgreich zu sein, da hierarchische Strukturen zunehmend an
Wirkung verlieren. Nur durch die Arbeit mit Menschen und eine
umfangreiche Partizipation können Menschen ihr Potenzial in der
Organisation voll entfalten. Positives Menschenbild: Mitarbeiter
wollen mitgestalten Sebastian Schmidt ist überzeugt, dass Menschen
von Natur aus nach Freiheit und Vertrauen streben - sie wollen sich
einbringen und mitgestalten. Daher müssen wir Organisationen und
Führung so gestalten, dass die Mitarbeiter eigenverantwortlich
handeln können. Das erfordert eine Kultur des Experimentierens und
Ausprobierens, in der Fehler dazugehören. Eine solche "evolutionäre
Organisation" sieht Fehler als Aufforderung zum Lernen - dies
benötigt jedoch auch Zeit und Verständnis. Im Veränderungsprozess
ist es wichtig, sich individuell mit den Ängsten der Mitarbeiter
auseinanderzusetzen, damit Vertrauen in die Person und den Prozess
entsteht. Dadurch entsteht Initiative und Umsetzungskraft. Hierfür
ist es wichtig, für die Mitarbeiter neue Erfahrungen zu schaffen,
um alte Erfahrungen zu ersetzen, die der Veränderung im Weg stehen.
Jeder Mitarbeiter durchlebt im Veränderungsprozess typischerweise
unterschiedliche Phasen. Diese verläuft jedoch bei jedem Menschen
anders und häufig sind die Führungskräfte, da sie eher in den
Prozess involviert sind, den Mitarbeitern zeitlich voraus. Daher
ist es wichtig, individuell und verständnisvoll auf die Bedenken
der Mitarbeiter einzugehen. Sebastians Tipps für ein glückliches
und reflektiertes Leben: 1. Glück ist eine Entscheidung - alles,
was du dazu brauchst, steckt in dir! 2. Dankbarkeit für kleine
Dinge im Leben erzeugt glückliche Momente! In der nächsten Woche
möchte ich mit Ihnen auf 20 Episoden „Nachhaltig Führen“
zurückblicken und einen Ausblick auf die kommende Staffel geben.
Bleiben Sie wirksam, bleiben Sie nachhaltig - und bleiben Sie
dran...! --- Kontakt: www.nachhaltigfuehren.blog/s01e19
www.twitter.com/FuehrNachhaltig
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20.09.2017
49 Minuten
Herzlich Willkommen zu meinem Podcast „Nachhaltig Führen“! Möchten
auch Sie als junge oder erfahrene Führungskraft zukünftig noch
wirksamer und zufriedener – und dadurch auch nachhaltig
erfolgreicher – sein? Dann finden Sie in diesem Podcast
Inspirationen, Impulse und konkrete Ideen für Ihre tägliche
Führungsarbeit. --- In dieser Episode spreche ich mit dem
Unternehmer, Trainer und Autor Daniel F. Pinnow über "Systemische
Führung". Bei der Systemischen Führung steht die Gestaltung von
Beziehungen und Rahmenbedingungen im Vordergrund. Im Gespräch
verrät Daniel Pinnow, wie dies gelingen kann und welche Rolle die
individuelle Führungskraft im System der Organisation spielt.
Führung bedeutet, Orientierung zu geben und Entscheidungen zu
treffen Führungskräfte sollten sich zuerst einmal selbst gut führen
können, wenn sie andere erfolgreich machen wollen. Dafür müssen
sich Führungskräfte selbst gut kennen und sich ihrer eigenen
Stärken und Schwächen bewusst sein. Führung ist daher eng mit der
Entwicklung der eigenen Persönlichkeit verbunden, zumal Charisma
(als Bestandteil Transformationaler Führung) eine wichtige
Grundlage dafür ist, dass die Mitarbeiter ihnen folgen. Führung
bedeutet daher vor allem, Voranzugehen und Orientierung zu geben.
Ebenso gehört auch das Treffen von Entscheidungen zur Rolle der
Führungskraft. Was uns jedoch häufig von einer Entscheidung abhält,
ist die Angst vor einer Fehlentscheidung. Führungskräfte sollten
sich daher nicht von dem Irrglauben leiten lassen, jede
Entscheidung müsse richtig sein. Ebenso ist es wichtig, den
Mitarbeitern den Raum einzuräumen, Fehler machen zu dürfen und eine
entsprechende Kultur zu etablieren. Weitere wichtige
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Führung ist, dass
Führungskräfte adressatengerecht kommunizieren können, eine
wertschätzende eigene Haltung gegenüber ihren Mitarbeitern haben
und gewillt sind, die Potenziale der Mitarbeiter gezielt zu
entwickeln. Systemische Führung gestaltet Beziehungen und
Rahmenbedingungen Führung ist häufig noch hierarchisch und
zentralistisch organisiert. Ein solches System sorgt für Sicherheit
und Ordnung. Dieses Prinzip hat solange funktioniert, wie das
System auf eine relativ stabile Umwelt getroffen ist. Durch das
Internet hat sich jedoch die Beschaffung und Weitergabe von
Informationen radikal verändert. Dies hatte gravierende Folgen für
die Machtverteilung in hierarchischen Systemen. Führung ist dadurch
zwar immer noch notwendig, es ist jedoch eine Anpassung der
Führungsstrukturen und -prozesse sowie der Kultur erforderlich.
Führungskräfte setzten daher eher den Rahmen und die Bedingungen,
in denen die Mitarbeiter eigenverantwortlich handeln können. Der
Rollenwechsel in der Führung wird auch dadurch beeinflusst, dass es
wichtiger wird, Beziehungen und Netzwerke wirksam zu gestalten.
Insgesamt benötigt Systemische Führung ein klares Ziel sowie die
Rahmenbedingungen und Ressourcen, um dieses erreichen zu können.
Führung bedeutet in diesem Sinne, Vernetzungen herzustellen und mit
der richtigen Haltung Impulse in das System zu geben, in dem die
Mitarbeiter eigenverantwortlich und vertrauensbasiert arbeiten
können. Führung im System lässt sich daher auch - ähnlich einer
neuronalen Netzstruktur - in unterschiedlichen "Sphären" mit
Entscheidungsknoten darstellen, an denen die im System vorhandene
Macht konzentriert ist. In der nächsten Woche spreche ich mit
Sebastian Schmidt. Sebastian ist Hotelmanager bei der Hotelkette
Upstalsboom und sein Ziel ist es, sich als Führungskraft selbst
abzuschaffen. Warum er dieses Ziel verfolgt und wie er vorgeht, um
sich überflüssig zu machen, verrät er uns im Podcast. Bleiben Sie
wirksam, bleiben Sie nachhaltig - und bleiben Sie dran...! ---
Kontakt: www.nachhaltigfuehren.blog/s01e18
www.twitter.com/FuehrNachhaltig
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13.09.2017
54 Minuten
Herzlich Willkommen zu meinem Podcast „Nachhaltig Führen“! Möchten
auch Sie als junge oder erfahrene Führungskraft zukünftig noch
wirksamer und zufriedener – und dadurch auch nachhaltig
erfolgreicher – sein? Dann finden Sie in diesem Podcast
Inspirationen, Impulse und konkrete Ideen für Ihre tägliche
Führungsarbeit. --- In dieser Episode spreche ich mit Prof. Dr.
Ralf Lanwehr. Ralf ist Professor für internationales Management an
der Fachhochschule Südwestfalen und beschäftigt sich insb. mit
Transformationaler Führung und People Analytics. Ein
Forschungsgebiet von ihm ist der Profifussball - was wir davon für
das Business lernen können, verrät er im Interview. People
Analytics in Profifussball und Business Mit dem sogenannten
"Footbonaut" lassen sich vielfältige Trainingsdaten erheben, um
intuitive Entscheidungen quantitativ zu validieren und Erkenntnisse
für die Spielstrategie ableiten. Analog zum Business ist hier die
Frage zu stellen, welche KPIs eigentlich wirklich hilfreich sind
und wie diese im Zusammenhang stehen. Würde man Innenverteidiger
bspw. nach ihrer Zweikampfquote aussuchen, würde man systematisch
die besten aussortieren, die sich dadurch auszeichnen, dass sie
erst gar keine Zweikämpfe austragen müssen. Anhand von
Fussball-Kennzahlen wie bspw. dem "Packing" (Anzahl überspielter
Gegner) zeigt sich, dass Statistiken immer im Gesamtzusammenhang
der Teamleistung zu betrachten sind. Dies gilt in der heutigen Zeit
auch in Unternehmen, wo aufgrund der gestiegenen Komplexität
zunehmend keine sinnvolle Bewertung von Einzelleistung mehr möglich
ist. Zudem ist es wichtig, die individuellen Stärken der
Mitarbeiter herauszufinden, um sie noch zielgerichteter und
wertschöpfender einsetzen zu können. Ganzheitliche Führung als
langfristige Balance von Werten In der VUCA-Welt bedeutet
Ganzheitliche Führung auch das Balancieren scheinbarer Gegensätze.
Anhand des "Competing Values Framework" müssen daher Stabilität und
Flexibilität sowie Innen- und Außenorientierung zusammengebracht
werden: • Kooperation: Führungskräfte agieren empathisch als
Moderatoren und managen Konflikte • Kreativität: Führungskräfte
sind innovativ und motivieren durch eine inspirierende Vision •
Konkurrenz: Führungskräfte sorgen für Ergebnisse • Kontrolle:
Führungskräfte leben Werte vor Zum Thema Motivation, das gerade im
Fußball häufig sehr prominent als Erfolgsfaktor dargestellt wird,
gilt grundsätzlich, dass Demotivation vermieden werden sollte.
Zugleich gibt es jedoch eine Möglichkeit, intrinsische Motivation
zu fördern - authentische Wertschätzung! Transformationale Führung
als Führungsstil Im Rahmen der Motivation spielt Charisma eine
wichtige Rolle, um Motivation auch langfristig zu verstetigen.
Charisma ist dabei ein wesentlicher Bestandteil Transformationaler
Führung und beruht auf vier Bausteinen: • eine inspirierende Vision
• ungewöhnliches Verhalten • ein hohes persönliches Risiko • Gespür
für die Bedürfnisse der Mitarbeiter Gerade im Digitalen Zeitalter
ist dies eine große Herausforderung, da sich Führung neuen
veränderten Anforderungen gegenübersieht: • steigende Virtualität
erfordert es, mit weniger Kontakten Ergebnisse erreichen • kurze
Innovations-Zyklen erfordern mehr Selbstorganisation der
Mitarbeiter • eine hohe Verunsicherung braucht mehr Orientierung
durch Führungskräfte • stärkere Vernetzung erfordert immer mehr
Zusammenarbeit in Netzwerken In der nächsten Woche Episode rede ich
mit Daniel F. Pinnow über Systemischen Führung, bei der die
Gestaltung von Beziehungen und Rahmenbedingungen im Vordergrund
steht. Im Gespräch verrät Daniel Pinnow, wie dies gelingen kann und
welche Rolle die individuelle Führungskraft im System der
Organisation spielt. Bleiben Sie wirksam, bleiben Sie nachhaltig -
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www.nachhaltigfuehren.blog/s01e17 www.twitter.com/FuehrNachhaltig
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07.09.2017
1 Stunde 2 Minuten
Herzlich Willkommen zu meinem Podcast „Nachhaltig Führen“! Möchten
auch Sie als junge oder erfahrene Führungskraft zukünftig noch
wirksamer und zufriedener – und dadurch auch nachhaltig
erfolgreicher – sein? Dann finden Sie in diesem Podcast
Inspirationen, Impulse und konkrete Ideen für Ihre tägliche
Führungsarbeit. --- Führung als zielorientierte Verhaltenssteuerung
stellt die Balance zwischen Leistung und Zufriedenheit her Führung
bedeutet, andere dazu bringen, Arbeitsergebnisse zu erzielen und
Ziele zu erreichen. Diese sind abgeleitet aus Zielen des
Unternehmens. Eine wichtige Aufgabe als Führungskraft besteht
darin, Tätigkeiten an die Mitarbeiter zu delegieren und die
Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass die Mitarbeiter ihre
Aufgaben bestmöglich erfüllen können. Führung heißt demnach, für
die Mitarbeiter da zu sein und inhaltlich nur noch sehr wenig
selbst an den operativen Aufgaben zu arbeiten. Positive Psychologie
und Sinnvermittlung Die Positive Psychologie nutzt
wissenschaftliche Methoden, um sich mit Aspekten wie
Sinnvermittlung und Zufriedenheit zu befassen. Diese Erkenntnisse
kann man nutzen, um die Sinnerfüllung im Job zu messen und Treiber
zu identifizieren, durch die Menschen ihre Tätigkeit als sinnvoller
empfinden. Um ein zufriedenes und sinnerfülltes Leben zu führen,
sind folgende Aspekte notwendig, die sehr stark auf die Gestaltung
der richtigen Rahmenbedingungen abzielen: • Positive Emotions:
Unter welchen Bedingungen erlebe ich Glück, Zufriedenheit, Liebe u.
a.? • Engagement: Unter welchen Rahmenbedingungen erlebe ich einen
"Flow-Zustand"? • Relationships: Unter welchen Bedingungen gelingen
erfolgreiche Beziehungen - z. B. im Team? • Meaning: Unter welchen
Bedingungen erlebe ich Sinn? • Achievement: Was brauche ich, um
Leistung zu erbringen und gute Ergebnisse erzielen zu können?
Coaching in der Führung ist mit Hierarchie unvereinbar Die Rollen
von Führungskraft und Coach sind der Meinung von Nico Rose nach
nicht miteinander vereinbar. Führungskräfte können sich zwar
Techniken aus dem Coaching bedienen (z. B. Fragetechniken), jedoch
sprechen 3 Aspekte dagegen, dass sich die Führungskraft, obwohl
dies häufig gefordert wird, als "Coach" ihrer Mitarbeiter verstehen
sollte: 1. Macht: In klassischen Organisationen mit Hierarchien, in
denen Führungskräfte eine Weisungsbefugnis und Sanktionsmacht
haben, ist eine Gleichwertigkeit zwischen Führungskraft und
Mitarbeiter nicht möglich - diese Augenhöhe ist jedoch ein
zentraler Aspekt der Beziehung zwischen Coach und Coachee. 2.
Ziele: In einer hierarchischen Organisation ist es die Aufgabe der
Führungskraft, dafür zu sorgen, dass der Mitarbeiter seine Ziele
erreicht. Aufgabe eines Coaches ist es jedoch, die Ziele gemeinsam
mit dem Coachee zu erarbeiten - dieser legt seine Ziele dabei
vollständig selbst fest. Ein Coach ist demnach den Zielen seines
Coachees gegenüber gleichgültig. 3. Kompetenzen: Ein methodisch
fundiertes Coaching lässt sich für Führungskräfte nicht einfach so
"nebenher" erlernen und durchführen. Zum Erlernen der Techniken ist
eine entsprechende Ausbildung wichtig, in der es vor allem auch
darum geht, die richtige Haltung zum Coaching zu entwickeln. Die
Forderung nach einer Coaching-Rolle der Führungskraft wird zwar
häufig im Rahmen von "New Work" gefordert, sie überspielt dabei
jedoch häufig die Tatsache, dass die hierarchische Beziehung
zwischen Führungskraft und Mitarbeiter weiterhin besteht. Eher
angebracht ist daher ein Service Leadership, bei dem die
Führungskraft nicht heroisch vorangeht, sondern eher die
Mitarbeiter bei der Erledigung ihrer Aufgaben bestmöglich
unterstützt. In der nächsten Woche Episode rede ich mit Prof. Dr.
Ralf Lanwehr über Transformationale Führung und People Analytics –
und was die Wirtschaft vom Profifussball lernen kann. Bleiben Sie
wirksam, bleiben Sie nachhaltig - und bleiben Sie dran...! ---
Kontakt: www.nachhaltigfuehren.blog/s01e16
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