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  3. betroyt - Der Podcast für rechtliche Betreuer Podcast

Episoden

31 Minuten
In dieser vierten Battle Runde von Lippoth vs. Winter geht es um die zweite Komponente des Falls aus Folge 261: Ein Sohn, der noch die Vorsorgevollmacht für die Vermögenssorge hat, hebt regelmäßig Geld vom Konto seiner Mutter ab und lebt selbst davon. Roy Lippoth und Jochen Winter spielen durch, was ein Betreuer tun muss, wenn er davon Kenntnis erhält, obwohl ihm die Vermögenssorge fehlt. Sie erklären, warum Wegsehen haftungs- und strafrechtlich der gefährlichste Weg ist und warum auch die Strafanzeige aus dem Bauch heraus ein Holzweg sein kann. Dazu gibt es Praxistipps zu Kommunikation, Kontrollbetreuung, Vermögenstrennung und den Grenzen der Wunschbefolgungspflicht.
1 Stunde 10 Minuten
In dieser Folge holt sich Roy Lippoth Rechtspfleger Jörg Felix ins Gespräch: Autor des Vergütungskompass und seit vielen Jahren im Betreuungsrecht zuhause. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie ein Rechtspfleger den Alltag mit rund 1.200 Betreuungsverfahren bewältigt, warum viele gerichtliche Schreiben so unpersönlich wirken und weshalb ein Anruf oft schneller zum Ziel führt als jede schriftliche Erinnerung. Es geht um die häufig übersehene Genehmigungspflicht nach § 1849 BGB, um Sinn und Unsinn strenger Rechnungslegung sowie um die Frage, wann aus berechtigter Kontrolle unangebrachtes Misstrauen wird. Zum Schluss erklärt Jörg Felix, welche Wege Betreuern offenstehen, wenn sie mit ihrem Rechtspfleger wirklich nicht weiterkommen.
30 Minuten
In der dritten Folge von Lippoth vs. Winter, dem alle vierzehn Tage erscheinenden Streitformat im betroyt Podcast, geraten Rechtsanwalt Roy Lippoth und Rechtsanwalt Jochen Winter erstmals wirklich aneinander. Anlass ist ein Praxisfall aus der Rechtsberatung: Darf eine Betreuerin oder ein Betreuer mit Gesundheitssorge, aber ohne Vermögenssorge, einen Pflegevertrag wirksam abschließen, wenn die Vermögenssorge bei einem Angehörigen liegt? Während Winter auf einer förmlichen Aufgabenkreiserweiterung besteht, vertritt Lippoth die Position, der Vertragsschluss sei als Annextätigkeit von der Gesundheitssorge gedeckt. Die Folge zeigt anhand dieses Streits, welche Haftungsrisiken bei getrennten Aufgabenkreisen drohen und welche Handlungsoptionen in der Praxis bestehen.
9 Minuten
Seit dem 1. Januar 2026 hat sich beim Beratungseinsatz nach § 37 Absatz 3 SGB XI etwas geändert, und das betrifft dich als rechtlichen Betreuer direkt. Roy Lippoth erklärt in dieser kompakten Folge, warum aus den bisher vier Terminen im Jahr für die Pflegegrade 4 und 5 jetzt nur noch zwei werden, was bei einem versäumten Termin auf dem Spiel steht und wo die Grenze zur Haftung liegt. Außerdem gibt es einen Blick auf die freiwillige Beratung und auf die neuen Regeln zum Videotermin.
49 Minuten
In der zweiten Folge von „Lippoth vs. Winter“ stellen die Rechtsanwälte Roy Lippoth und Jochen Winter ihre Praxis zu drei zentralen Fragen der rechtlichen Betreuung gegenüber: die Ermittlung des mutmaßlichen Willens ohne schriftliche Patientenverfügung einschließlich der Rolle des Ethikkonsils, den Umgang mit Geschenken von Betreuten sowie die Unterstützung bei einem Betreuerwechsel nach §§ 1818, 1868 BGB. Anhand konkreter Praxisfälle werden dabei unterschiedliche Herangehensweisen offen gegenübergestellt.
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Über diesen Podcast

Wenn Personen nicht mehr in der Lage sind ihr rechtlichen Angelegenheiten selbst zu regeln, dann helfen rechtliche Betreuer in den verschiedenen Lebensbereichen zur Bewältigung der Anforderungen im Leben. Im Ehrenamt sowie in der Berufsbetreuung werden in Deutschland Stand 2015 mehr als 1,25 Mio. Betreuungen geführt. Hierbei stehen etwa 16.000 Berufsbetreuern mehr als 550.000 ehrenamtlichen Betreuern gegenüber. Dieser Podcast soll eine Unterstützung der täglichen Arbeit sein.
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