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managerSeminare - Das Weiterbildungsmagazin Archiv

690 Episoden
22 Minuten
Wer bekommt wie viel Gehalt – warum und wofür? Was vor zehn Jahren noch Tabu-Fragen waren, wird seit Aufkommen der New Work in immer mehr Unternehmen diskutiert. Viele Organisationen erkennen inzwischen: Ihr Gehaltssystem gründet auf überkommenen Modellen, fern von Transparenz- und Fairnessprinzipien. Nur: Wie findet man zu einem geeigneten neuen Lohngerüst? Und welche alternative Lohntüte passt zu welchem Unternehmen und welchem Ziel?
30 Minuten
Dass sich Unternehmen allein auf die Wertschöpfung konzentrieren, ist in Zeiten von Klimakrise und Co. ein Auslaufmodell – und wird von Mitarbeitenden und Bewerbenden auch immer weniger akzeptiert. Gefordert ist ein unternehmerischer Purpose – die Ausrichtung auf einen Zweck, der auch soziale und ökologische Ziele umfasst. Doch können Unternehmen beides leisten? Gehen Profit und Purpose überhaupt zusammen? Und wie lassen sich Dilemmata lösen?
20 Minuten
Innovationsfähigkeit ist für viele Organisationen ein wunder Punkt. Zwar mangelt es ihnen selten an guten Ideen, doch die Ideen perlen häufig an internen Logiken ab – so die These von Organisationssoziologin Judith Muster. Ihr Rat: Will man Organisationen auf Innovation eingrooven, dann sollte man zunächst auf dem „Mischpult“ der internen Strukturen die Regler in Richtung Innovationsfreundlichkeit verschieben.
20 Minuten
Eine Möglichkeit, Arbeitsumfelder motivierender zu gestalten, ist Gamification. Dabei denkt man irrtümlich schnell an Highscores und Spaßelemente, die den Reiz von Games auf ernste Tätigkeiten übertragen sollen. Schaut man sich jedoch an, was Menschen tatsächlich beim Spielen erleben wollen, stehen ganz andere Dinge im Vordergrund. Ein entscheidender Faktor: wachsende Herausforderungen.
22 Minuten
Gefühle spielen im Arbeitsleben eine große Rolle. Deswegen gilt vielen emotionale Kompetenz als Future Skill schlechthin, die empathische Führungskraft als neues Leadership-Ideal. Doch stimmt das, was wir über Emotionen zu wissen glauben, überhaupt? In ihrem gerade auf Deutsch erschienenen Buch „Wie Gefühle entstehen“ stellt die Hirnforscherin Lisa Feldman Barrett unsere Überzeugungen auf den Kopf.
16 Minuten
Obwohl Feedback als eines der wichtigsten Entwicklungsinstrumente gilt, beklagen viele Beschäftigte, es viel zu selten zu erhalten – und wenn, dann kaum hilfreiches. Der beste Weg, um das zu ändern: konsequent nach Feedback fragen. Warum uns das so schwerfällt, wie es trotzdem gelingt – und was wir beim Feedback-Einholen unbedingt vermeiden sollten.
20 Minuten
Verhandeln ist ein Ergebnissport, das ist zumindest der Kern etablierter Methoden wie dem Harvard-Konzept. Damit rutscht man allerdings in ein Mindset, das erfolgreiches Verhandeln unwahrscheinlicher macht, ist Lars-Johan Åge überzeugt. Von FBI-Unterhändlern und anderen hat er gelernt: Wichtiger als das Ergebnis ist der Prozess.
18 Minuten
Organisationen, die sich entwickeln und zukunftsfähig bleiben wollen, müssen Innovationen hervorbringen: am besten disruptive Erfindungen, die neue Märkte erschaffen. Diese viel beachtete Theorie des Wachstums durch disruptive Innovation hat Whitney Johnson auf die Ebene des Individuums übertragen. Die US-Beraterin zeigt, was zu tun ist, damit Mitarbeitende durch gezielte Disruptionen Entwicklungssprünge machen.
19 Minuten
Scrum ist für Teams, die agil werden wollen, ein beliebtes Tor in die agile Arbeitswelt. Tatsächlich kann die Methode dabei helfen, ein agiles Führungsverständnis aufzubauen und agile Prinzipien zu verankern – vorausgesetzt, sie wird richtig umgesetzt. Das jedoch ist bei Weitem nicht immer der Fall. Ausgerechnet die Rolle des Scrum Masters wird oft inadäquat behandelt und als Betüttelungsservice missverstanden. Die Folge: Der Scrum Master mutiert zur agilen Bremse.
17 Minuten
In der digitalen Arbeitswelt buhlen immer mehr Reize um unsere Aufmerksamkeit. Kaum haben wir uns auf das eine konzentriert, wird unsere Aufmerksamkeit durch etwas anderes gestört. In manchen Teams ist das so extrem, dass die Mitglieder kaum etwas schaffen, obwohl alle ständig rotieren. Als Einzelner oder Einzelne gegenzusteuern, ist schwierig, gemeinsam gelingt es besser.
19 Minuten
In Zeiten, in denen der Arbeitsmarkt immer härter umkämpft ist und qualifizierte Fachkräfte rar werden, rückt das Konzept der Employee Experience in den Fokus: Immer mehr Unternehmen wollen das tägliche Erlebnis am Arbeitsplatz optimieren und so die Mitarbeiterbindung stärken. Verbesserungspotenzial gibt es an vielen Stellen: vom Onboarding über die Gehaltsverhandlung bis hin zur Benutzerfreundlichkeit des Intranets.
19 Minuten
Wenn Unternehmen Negativschlagzeilen machen, ist die Empörung über das Auseinanderklaffen von positiver Selbstdarstellung und tatsächlichem Tun oft groß. Und auch ohne ausgewachsene Skandale müssen Organisationen, die sich in Sachen Selbstinszenierung zu weit aus dem Fenster lehnen, fürchten, Spott und Häme zu kassieren. Warum es trotzdem keine gute Idee wäre, aufs Aufhübschen zu verzichten.
16 Minuten
Führung muss heute vor allem eines sein: agil. Dieser Eindruck entsteht häufig, wenn man den modernen Leadership-Diskurs verfolgt. Christian Polz findet, das ist zu kurz gedacht. Der Führungscoach empfiehlt stattdessen, „souverän in Führung zu gehen“. Was er damit meint: sich nicht auf einen Führungsstil festzulegen, sondern verschiedene Stile zu beherrschen.
16 Minuten
In Organisationen wird viel über das Verlassen bekannter Pfade gesprochen. Vorbilder sind nicht mehr die Bewahrer, sondern die Andersmacher. Doch das ist meistens nur Rhetorik. Musterbrüche sind keine Regelbrüche, dennoch brauchen sie Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit, wissen Stefan Kaduk und Dirk Osmetz. Schließlich ist die „Gegnerin“ mächtig und unangenehm: die Organisationslogik.
24 Minuten
Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz wird den Arbeitsmarkt grundlegend umwälzen. Erstmals geraten dabei auch kognitive und kreative Tätigkeiten unter Druck, die bislang als nicht automatisierbar galten. Zusammen mit dem demografischen Wandel und den Anforderungen des Klimawandels verändert das den Stellenwert, den Wissensarbeit künftig haben wird. Aber was tritt an ihre Stelle?