managerSeminare - Das Weiterbildungsmagazin Archiv
690 Episoden
24 Minuten
Shared Leadership liegt im Trend. Gemeint ist ein Führungsmodell, bei dem sich prinzipiell jeder im Team den Leadership-Hut aufsetzen kann, oft auch im Wechsel. Häufig wird akribisch an Rollen und Regeln gearbeitet, damit derartige fluide Führungsmodelle funktionieren. Das übersieht jedoch, dass es auch ums „Umparken im Kopf“ geht, um die Ausbildung von Skills und die Beherrschung von Praktiken.
19 Minuten
Wir alle wünschen uns Respekt. So sehr, dass uns das Streben danach manchmal ungute Wege einschlagen lässt, die dazu führen, dass uns der Respekt erst recht abhandenkommt. Wie aber können wir Ansehen gewinnen, ohne uns dafür selbst zu zerreiben oder andere kleinzumachen? Der Schlüssel liegt in der Arbeit an uns selbst.
20 Minuten
Viele agile Transformationsprojekte scheitern krachend. Nach der Erfahrung von Claudia Thonet liegt das oft daran, dass sie angegangen werden, als hätte das Unternehmen, das „agil werden“ soll, keine gewachsenen Strukturen und Prozesse. Die Expertin für agilen Wandel ist überzeugt: Nur wenn systembewusstes und agiles Denken Hand in Hand gehen, kann die agile Transformation gelingen.
18 Minuten
Klugen Führungskräften ist bewusst: Mit Anerkennung soll man nicht geizen. Denn fehlende Wertschätzung kann Mitarbeitende frustrieren und demotivieren. Weniger bewusst ist vielen allerdings, dass es auch auf die Art der Anerkennung ankommt. Denn nicht jeder fühlt sich durch das Gleiche wertgeschätzt; Menschen sprechen vielmehr verschiedene Sprachen der Wertschätzung.
18 Minuten
Selbstverwirklichung gewinnt in der Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung. Was auf den ersten Blick wie eine positive Entwicklung scheint, ist auf den zweiten Blick bedenklich. Das Problem ist dabei nicht die Idee der Selbstverwirklichung an sich, sondern die Art und Weise, wie wir Selbstverwirklichung „betreiben“. Arbeitsforscher und Organisationsberater Hans Rusinek bezeichnet diese als schädlich – für uns selbst, die Unternehmen und den Planeten.
14 Minuten
Sorgen, Ängste, Zweifel … in schwierigen Wirtschaftsphasen haben negative Emotionen Konjunktur. Der übliche Umgang mit ihnen im Arbeitskontext: Wir schieben sie beiseite und unterdrücken sie. Dadurch werden sie jedoch nur stärker. Strategien und Möglichkeiten, schlechten Gefühlen besser zu begegnen.
20 Minuten
Leistungswille und Dauereinsatz sind wichtige Faktoren für den beruflichen Erfolg. Dass die damit verbundene Belastung gefährlich werden kann, ist spätestens seit der ersten Burnout-Welle bekannt. Doch nicht jede Überlastung endet im Zusammenbruch, nicht jede Erschöpfung äußert sich unmissverständlich. Burn-on heißt ein „unsichtbares“ Überlastungssyndrom, bei dem Betroffene immer weitermachen, obwohl sie ihre Grenze längst überschritten haben.
21 Minuten
„Schnelle Erfolge sind wichtig“, „Sowohl-als-auch ist oft die beste Lösung“, „Wasser predigen und Wein trinken, das geht gar nicht“. Wirklich? Unser (Arbeits-)Leben steckt voll von Denkmodellen, die uns Orientierung geben. Die Frage ist nur: Haben wir die richtigen im Kopf? Die Beraterin Svenja Hofert meldet Zweifel an. Anhand von Beispielen zeigt sie, wie wir oft an der Realität vorbeidenken – und skizziert Alternativen.
18 Minuten
Wenn Teams schlechtere Leistungen zeigen, als es die Summe der Kompetenzen und Fähigkeiten ihrer Mitglieder erwarten lässt, hängt das häufig mit der Rollenarchitektur zusammen: Bestimmte Teamrollen werden nicht ausreichend bespielt oder auch „überspielt“, im Sinne von zu intensiv ausgefüllt. Besonders kritisch erweisen sich dabei fünf Rollen, deren Bedeutung sowohl Teamführung wie -beratung oft unterschätzen.
20 Minuten
Ob verdeckt oder offen: Konflikte gibt es in jeder Organisation, jeden Tag. Sie reiben uns oft auf, sind aber nicht zwangsläufig dysfunktional. Im Gegenteil: Konflikte haben ihr Gutes. Betrachten wir sie aus systemtheoretischer Warte als eigenes „System“, können wir sie besser verstehen, klüger handhaben und am Ende sogar lieben lernen. Was dazu gehört, beschreibt Klaus Eidenschink in der neuen Serie „Liebe Konflikte“. Den Start machen sieben Ausgangsprinzipien.
24 Minuten
„Hätte ich doch nur ...“ – Wenn sich Menschen damit aufhalten, ihr vergangenes Handeln reuevoll damit zu vergleichen, wie es theoretisch auch hätte sein können, dann gilt das vielen als unproduktives Lamentieren. Gerade im Business, wo man zupackend in die Zukunft gehen soll, gilt Reue als lähmender Ballast. Zu Unrecht, findet der US-amerikanische Sachbuchautor Daniel H. Pink. Er plädiert für eine neue Sichtweise auf eine unterschätzte Emotion.
20 Minuten
Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, unsere Fähigkeiten in genau den Bereichen zu ergänzen, in denen das menschliche Gehirn an seine Grenzen kommt. Damit sie unsere Sinne aber auch tatsächlich erweitert und sie nicht durch unreflektierten Gebrauch trübt oder einschränkt, braucht es etwas, das auf den ersten Blick sehr weit von KI entfernt scheint: Achtsamkeit und Präsenz.
19 Minuten
Flow ist der optimale Zustand, um Höchstleistungen zu erzielen. Obwohl dieser Zustand vollkommenen Aufgehens in einer Tätigkeit flüchtig ist und sich nicht auf Knopfdruck herstellen lässt, liefern Studien immer mehr Hinweise darauf, wie er gefördert werden kann. Und was ihn verhindert. Diese Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung können sich auch Unternehmen zunutze machen.
25 Minuten
Kollaboration, Selbstverantwortung, Partizipation – damit die Prinzipien modernen Arbeitens Wirkung entfalten können, kommt es auf eine grundlegende Ressource an: Vertrauen. New Work braucht New Trust, ein „Mehr“ an Vertrauen. Doch ausgerechnet mit der Basiskompetenz neuen Arbeitens tun wir uns schwer. Denn Fake News und die aktuellen Krisen und Kriege strapazieren unsere Vertrauensfähigkeit über. Wie Organisationen dennoch zu einer starken Vertrauenskultur finden.
18 Minuten
Stress ist zu einem erheblichen Teil Kopfsache. Wie wir die Dinge bewerten, worauf wir uns fokussieren, wie wir uns selbst und andere betrachten, beeinflusst, ob wir uns gestresst fühlen oder nicht. Fünf Impulse, wie wir unser Denken in stressfreiere Bahnen lenken können.