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Flörke & Rosenbusch

Flörke & Rosenbusch

Flörke & Rosenbusch 10 Episoden Neueste vor 2 Jahren

Literarische Gespräche aus unserem Wohnzimmer. Wi…

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2 Minuten
Vera Rosenbusch liest "Gadji beri bimba" von Hugo Ball. Poesie ist Klang. Lebendig wird sie erst, wenn man sie laut liest. 1916 trug Hugo Ball sein Lautgedicht zum ersten Mal im Cabaret Voltaire in Zürich vor. In einem "kubistischen" Pappanzug, der an ein Bischofs-Ornat erinnerte, gab er zwischen zwei Notenständern eine groteske Erscheinung ab und verwirrte sein Publikum. Wer "Gadji beri bimba" hört, weiß nicht ganz genau, wovon die Rede ist, kann sich aber jede Menge vorstellen. Seine Phantasie wendet sich gegen das, was als "Sinn" unser Leben durchzieht. Ohne sprachlichen Sinn können wir nicht existieren -- andererseits ist er bis in die kleinste Silbe, die minimalste Betonung abhängig von sozialen Machtverhältnissen. Es gibt keine neutrale oder gar "unschuldige" Sprache. Lasst Euch vom Klang dieses wunderbaren Gedichts anregen zu Ohrenlust und Sprachkritik! Als kleiner Tipp: Eine völlig andere Vertonung des Gedichts bieten die "Talking Heads". Sie trägt den Titel "I Zimbra" und findet sich auf der CD "Fear Of Music": https://www.youtube.com/watch?v=qKFn66dzdz0
21 Minuten
Wenn Publikum und Dichtung zusammentreffen, wird’s spannend. Leser:innen erwarten etwas, und die Dichtung bietet etwas. Manchmal überschneidet sich beides, manchmal nicht. Im besten Fall entwickelt sich ein anregender Gedankenaustausch. Deshalb widmen wir uns am Welttag des Buches 2022 diesem erzählerischen Spiel. Direkt aus unserem Hamburger Wohnzimmer präsentieren wir zwei Texte von Kurt Schwitters und ein literarisches Gespräch. Der Autor treibt die Spannung zwischen Dichtung und Publikum auf die Spitze, spielt mit Sprache, mit Wiederholungen, mit Logik und Klang - mit uns und Euch und Ihnen - erleben Sie, wieviel Spaß das macht! Ein Beitrag aus dem Werkzeugkasten der Moderne. Videoversion: https://www.youtube.com/channel/UCoZmmrhraCXwQFxdihNPRDA/featured WIR DANKEN pia a. von audiyou für die Musik Peter Dorsch, der bei der Aufnahme Regie geführt hat Rika Tjakea von der Kunstklinik und Dorothée Puschmann von der Zinnschmelze, die unsere Videopremiere in ihr Programm genommen haben.
25 Minuten
Da sitzt man vor seinem Text und fragt sich immer wieder: Kann ich das so sagen? Soll ich das so sagen? Wem will ich das so sagen? Und vor allem: Wie sage ich etwas, wenn es Literatur sein soll? Titel, die wir zitieren: Johann Wolfgang Goethe, Maifest & Römische Elegie I Marieluise Fleisser, Stunde der Magd Gertrude Stein, Paris, Frankreich Thomas Mann, Der Zauberberg Roland Barthes, Am Nullpunkt der Literatur Lutz Flörke, Das Ilona-Projekt
21 Minuten
Viele Leser*Innen meinen: Wenn schon das Leben verwirrend ist (wie gerade jetzt angesichts der Corona-Bedrohung, soll wenigstens die Literatur Orientierung bieten. Soll sie? Muss sie? Und was heißt das? Wir sprechen über den berühmten "roten Faden", der sich durch erzählerische Texte windet, manchmal ausfranst, verknäult oder gar abreißt. Wir erzählen, wer ihn erfunden hat, was Robert Musil im "Mann ohne Eigenschaften" darüber schreibt und was wir selbst vom Faden halten. Danke an Peter Dorsch, der uns bei der Aufnahme sehr geholfen hat! Titel, die wir zitieren: Heinrich Heine, Reisebilder Johann Wolfgang Goethe, Die Wahlverwandtschaften Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften Lutz Flörke, Das Ilona-Projekt Ossip Mandelstam, Gespräch über Dante Kurt Schwitters, Der dich behütet, schläft nicht Musik: pia a. audiyou
28 Minuten
Zum Leben gehört für uns ein ebenso entspanntes wie aufgeschlossenes Lesen. Es ist kein Zufall, dass so viele Dichter darüber geschrieben haben. In der neuen Ausgabe unseres Poesieradio stellen wir eine kleine Auswahl ihrer Überlegungen vor. Aber wir erinnern uns auch, wie wir in der Kindheit das Lesen entdeckten und sprechen darüber, wie es uns heute damit geht. Titel, die wir zitieren: Johann Peter Eckermann, Gespräche mit Goethe Marguerite Duras, Lesen im Zug Novalis, Der wahre Leser muß der erweiterte Autor sein Annie Ernaux, Die Jahre Didier Eribon, Gesellschaft als Urteil Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, Bd. 1 Juliane Rebentisch, Identität und Potenzialität (TdZ 2013/6) Vera Rosenbusch & Lutz Flörke, Alles so schön grün hier Musik: pia a. audiyou
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Über diesen Podcast

Literarische Gespräche aus unserem Wohnzimmer. Wir machen uns Gedanken übers Schreiben und was dazugehört - wie das Lesen. Ohne Bildungsbluff und ohne Bildungsfeindlichkeit. Termine & mehr: www.hamburgerliteraturreisen.de Viel Spaß beim Hören!
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„Flörke & Rosenbusch“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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