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Episoden

2 Stunden 20 Minuten
Wie meistern wir KI - technisch, emotional, ethisch, moralisch und wie bringen wir Nutzen und Bedenken in Balance ? Dies war meine 1. Headline als ich mit Kai Heddergott über ein mögliches Thema unseres Podcast-Gesprächs sinnierte. Kai ist Kommunikationsberater, Dozent und Co-Autor des Buches „Besser texten mit Kopf und KI“ - und ein inspirierender und besonnener Nachhilfelehrer wenn es um berufliche und digitale Souveränität im Ki-Zeitalter geht. Wir starten beim Commodore C-64 - dem ersten Home-Computer-Verkaufsschlager der 80er Jahre - ich lerne dass die Sehnsucht nach KI und der Entwicklung der ersten Tools schon weit in das letzte Jahrhundert zurückreicht. Kai nennt es „lange Linien“ die sich aus der heutigen Big Tech Welt zurückverfolgen lassen - und sind die bei Apple eigentlich die Guten ? Kai Heddergott erwischt mich an einem Punkt, wo sich mir gerade sehr viele Fragen stellen hinsichtlich meiner Rolle - beruflich, künstlerisch, pragmatisch und als Vertreter einer Generation, die alle digitalen Transformationen mitgemacht hat. Undnd die in meinen Augen gerade jetzt eine klare Haltung entwickeln muss, wie denn nun das eigene Zusammenwirken mit der Maschine aussehen soll. Wieviel menschliche Co-Creation hat mein Leben bislang bestimmt und lebenswert gemacht - und wie vermeintlich einfach möchte ich es mir machen, wenn theoretisch musikalische Werke nur ein paar Prompts entfernt auf mich warten - und mir auf der Zielgarden meiner musikalischen Reise nochmal ganz neue Türen öffnen könnten. Entscheide ich das in vollem Bewusstsein, oder lasse ich mich blenden von schnellen Ergebnissen und fremden Federn, mit denen ich mich möglicherweise schmücken könnte ? Nehme ich bereits Signale wahr, den Anschluss verpasst zu haben und muss ich mich daran gewöhnen, dass ergebnisorientiertes Arbeiten dem erlebnisorientierten Tun so langsam den Rang abläuft ? Darüber sprechen wir in diesen knapp 2 Stunden. Kai bringt Musik mit, die er mit der generativen Musik-KI SUNO erstellt hat - nicht um diese zu veröffentlichen, sondern als kleine Wasserstandsmeldungm wo wir gerade so stehen Ich schwimme wie immer bei diesem Thema irgendwo zwischen Faszination, Verwirrung und Fassungslosigkeit - und laufe Gefahr, leicht verklärte Geschichten aus der alten Musikwelt zu erzählen. Während ich dauernd „krass“ und „Wahnsinn“ sage wird mir deutlich: Ich möchte ein klare Haltung zu diesen Themen entwickeln und brauche dafür Zeit - die es vielleicht in der neuen Welt gar nicht mehr gibt ?? Ich habe schon vor vielen Jahren mit Leuten gearbeitet, die Songwriting und Musikproduktion im Grunde sehr analytisch, pragmatisch und eher als Unternehmer denn als Künstler praktiziert - und Excel-Tabellen mit vermeintlichen Hit-Wahrscheinlichkeiten gepflegt haben. Manchmal frage ich mich, ob ich das rückblickend nicht noch langweiliger und weniger faszinierend fand als mich heute mit Kolleginnen und Kollegen zum Song-Prompten zu treffen. „AI will tear us apart“ - heisst der Song, den Kai mir zum Schluss noch vorspielt. Hui - schauen wir mal. Jetzt habe ich ganz schön viel von mir erzählt - Pardon. Das ändert sich jetzt gleich, denn Kai ist ein genialer Gesprächspartner!
52 Minuten
Mein heutiger Gast, Steffen Graef ist ein unglaublich talentierter und geschmackvoller Songwriter und Produzent. Er arbeitet mit Künstlern wie Johannes Oerding, Helene Fischer, Rea Garvey u.v.m. und wir kennen uns schon ganz schön lange — aber dazu gleich mehr… Natürlich habe ich seine Karriere mit grossem Interesse verfolgt und konnte mich seiner Hits in den letzten 10 Jahren nicht erwehren wenn ich das Radio eingeschaltet habe. Vor allem aber hat mich seine Rolle als Freund, Co-Writer und musikalischer Side-Kick von Max Giesinger interessiert. Ich glaube Steffen ist ne treue Seele. Er hat mit Max schon Strassenmusik gemacht als die erste Staffel von The Voice of Germany noch gar nicht in der Planung war - und dass sie 15 Jahre später immer noch zusammen in den Tourbus steigen - ist glaube ich gar nicht sooo sebstverständlich - und ein Phänomen, was ich persönlich sehr mag. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die beiden gemeinsam mit dem Rest der Band zusammen erwachsen geworden sind als mit 80 Millionen im Gepäck mal kurz für alle der Popstar-Traum losging, den man sich in Nordhorn im Jugendzimmer mal gemeinsam ausgemalt hatte - mit aller Euphorie aber auch Stolpersteinen und Herausforderungen im Gepäck. Für mich bleibt Steffen natürlich immer dieser junge aufstrebende Musiker den ich noch aus seinen Schülerbandzeiten - Und ich wollte von ihm wissen, ob er das alles nochmal genauso machen würde, und was er seinem jüngeren Ich heute raten oder wünschen würde. Wie Steffen seinen Platz in der Branche, seine musikalische Familie und die eigene Geschwindigkeit gefunden hat - und warum er die KI eher zum Kochen als zum Songwriting benutzt - auch darüber sprechen wir in dieser Podcastfolge. Steffen Graef auf Instagram: https://www.instagram.com/steffengraef_/ Spotify Playlist mit Produktionen und Songs von Steffen: https://open.spotify.com/playlist/5WPBspUDZKESuJMoN2W1Xv?si=ab9d2b2d95cc4c91 Jan Loechel auf Instagram: https://www.instagram.com/janloechel/?hl=de
1 Stunde 31 Minuten
Ich glaube das ist die Podcast Folge, auf die viele Hörerinnen und Hörer seit 62 Folgen gewartet haben. Der Impuls, dies jetzt ganz schnell umzusetzen, kam mir, als ich vor zwei Wochen als einer von 6.000 Menschen das ausverkaufte Konzert der Band H-BLOCKX in der Halle Münsterland besuchte. Ich bin mit dem Rad dort hin gefahren, hab mich weder vorher noch hinterher mit irgendwem unterhalten - habe in der letzten Reihe gestanden und die Band in ihrer vollen Klarheit, Energie und Unnachahmlichkeit erleben dürfen. Ich hatte den letzten 30 Jahren die Ehre und Freude mit den H-BLOCKX als Songwriter zu arbeiten. Mit niemandem habe ich so viele menschlich und künstlerisch prägende Momente neben und auch auf der Bühne erlebt - im Studio sowieso. Mein heutiger Gast, Henning Wehland, ist Sänger dieser Band - als Freund und beruflicher Weggefährte wohl eine meine wichtigsten Inspirations- und Lernquellen der vergangenen 30 Jahre. Ich habe ihn an einigen Stationen seiner Reise begleiten dürfen - er hat mir Türen aufgemacht, die mir als Musiker und Produzent ansonsten sicher verschlossen geblieben wären und gemeinsam haben wir auch immer mal wieder das Spannungsfeld zwischen Himmelhochjauchzend und zu Tode Betrübt, auf auf unsere ganz eigene Art bespielt. Ich musste mir für dieses Gespräch nicht wirklich Fragen überlegen, denn mein heutiger Gast Henning Wehland geht mit seinen eigenen Fragestellungen derart offen, reflektiert und vor allem inspirierend um, dass ich einfach mal zuhören durfte. Ich habe viel Neues entdeckt - obwohl wir uns schon ganz schön lange als Freunde kennen. Foto: Fabio Liguori
1 Stunde 25 Minuten
Phil Wildschütz ist Kreativschaffender, Fotomensch, Feingeist und Autor. Im Frühjahr ist sein Debut-Roman „Hinterm Beton das Meer“ erschienen - den er mehr oder weniger parallel zum Aufbau seines mittlerweile sehr erfolgreichen Instagram-Kanals geschrieben hat. Und so bin ich auf den guten Phil Wildschütz eines Tages in den Sozialen Netzwerken aufmerksam geworden. Weil er mir nicht die Welt erklären will, sondern durch seine Gedanken und Geschichten Dinge bei mir angestossen hat, die ich mir mal genauer anschauen wollte. Ich mag seine Bildsprache und die Art und Weise, wie er mich an seinen eigenen Fragestellungen mit einem Augenzwinkern und doch erstaunlicher Tiefe teilhaben lässt. Dass es zum Beispiel einen Unterschied zwischen Grübeln und Nachdenken gibt, ist mir durchaus schonmal begegnet - aber Phil braucht nur ein Bild, um mich dies auch wirklich spüren zu lassen. Vielleicht einer der Gründe, warum ich dann doch immer wieder mal Instagram neu auf meinem Telefon re-installiere. Wir sprechen über die Suche nach Leichtigkeit und die Frage, ob, wann und warum uns ein kreativer Alltag möglicherweise glücklicher macht. Ist das schon Coaching oder ganz einfach Lebenskunst - auch darum geht es in dieser Podcastfolge, die wir bereits im Mai bei einem herrlichen Waldspaziergang aufgenommen haben. Hier findet Du Phil Wildschütz: INSTAGRAM
1 Stunde 48 Minuten
Hej und herzlich Willkommen zu „3 Fragen von Elvis“ - meinem Podcast in dem ich mich mit Menschen treffe, die mich inspirieren - deren Lebenslinien mich neugierig machen. Heute habe ich Anna Loos und Jan Josef Liefers zu Gast, die ich live vor Publikum an einem meiner Lieblingsorte treffe. In der Marienhöhe Norderney zu einem Offline-Event. Die Smartphones bleiben an diesem Abend mal in der Tasche - spannend - auch darüber sprechen wir in dieser Podcast-Folge. Wir kennen uns vom gemeinsamen Musikmachen - und ich sie davor eigentlich nur aus dem Kino oder Fernsehen. Wir sprechen über Kunst als Sprache der Seele, den Mut den es als Personen in der Öffentlichkeit manchmal braucht, auf den vermeintlich sicheren Applaus zu verzichten, zugunsten von Projekten die ganz unmittelbar und nah an der eigenen Idee von Leben verortet sind. Beide haben durch ihre sehr erfolgreiche Karrieren und etablierte Formate nichts von ihrem Drang nach Selbstbestimmung und künstlerischer und persönlicher Freiheit eingebüsst - ganz im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, da ist ganz viel Bedürfnis und jede Menge gute Energie, die eigene Haltung und Geschichte zu teilen - in Songs, sozialem Engagement und öffentlichen Diskursen ausserhalb der eigenen Comfort-Zone. Wo kommt das her - und wo führt es die beiden vielleicht noch hin ? …und warum wundert es mich gar nicht wirklich, dass die beiden das wohlbekannte Zusammenspiel aus mentaler und körperlicher Gesundheit ziemlich undogmatisch in ihren Alltag eingepflegt haben ? Auch darüber sprechen wir in dieser Podcastfolge - wenn wir nicht gerade Lieder singen - die ich hier und da gekürzt habe. Beim nächsten Mal also einfach mal live dabei sein! Meine Gäste: Anna Loos: https://www.instagram.com/anna.loos Jan Josef Liefers: https://www.instagram.com/janjosefliefers Die Marienhöhe Norderney: https://www.marienhoehe-norderney.de Hier findest Du Jan Loechel: ︎INSTAGRAM: https://www.instagram.com/janloechel ︎FACEBOOK: https://www.facebook.com/janloechel ︎YOUTUBE: https://www.youtube.com/SunwaterRecordings ︎WEB: https://www.janloechel.de Coverphoto: Joachim Trettin
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Über diesen Podcast

In meinem Podcast „3 Fragen von Elvis“ unterhalte ich mich regelmässig mit Menschen aus den verschiedensten Lebensbereichen, deren Weg und Geschichte mich inspirieren. Persönlichkeiten, die ich in einem offenen Gespräch kennenlerne oder nach Jahren wieder treffe. Es geht um steile Karrieren, Stolpersteine und geplatzte Träume - den Umgang mit fremden und eigenen Erwartungen, Veränderung - und natürlich auch immer um den Sinn des Lebens... Ich lerne von ihnen, daß der Blick von Aussen nur selten die ganze Wahrheit erzählt, wie sie für sich Glück und Erfolg definieren, wie sie leben und arbeiten - und wie ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben funktionieren kann.
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„3 Fragen von Elvis“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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