Podcast der Kölner Philharmonie

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Podcast by Kölner Philharmonie
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Episoden

Expressives Werk in ungewöhnlicher Besetzung
24.04.2026
18 Minuten
Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta – die viersätzige Komposition von Béla Bartók gehört mit ihrer ungewöhnlichen Besetzung unbestreitbar zu den Meisterwerken des 20. Jahrhunderts. Fugenähnlich angelegt erzeugt sie mit ihren immer wechselnden Rhythmen und den komplexen Klanglandschaften Effekte von hohem sinnlichem Reiz. Die Uraufführung am 21. Januar 1937 in Basel war ein großer Erfolg, das Publikum verlangte sogar eine Wiederholung des letzten Satzes. Im Podcast geht Christoph Vratz nicht nur auf die Hintergründe ein, die zum Kompositionsauftrag durch den Schweizer Mäzen Paul Sacher an Bartók geführt haben, sondern nimmt die Konstruktion des formstrengen Werks unter die Lupe, die einem bekannten mathematischen Schema folgt. Übrigens: Horrorfilm-Fans kennen Teile aus Stanley Kubricks Verfilmung von Stephen Kings Roman »Shining«.
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Stimme, Mut und Leidenschaft: Wilhelmine Schröder-Devrient
13.03.2026
27 Minuten
Wilhelmine Schröder-Devrient – hinter diesem Namen verbirgt sich eine außergewöhnliche Opernsängerin und Schauspielerin aus dem 19. Jhd., die mit ihrem Wirken große Strahlkraft erreichte. Schon im Alter von 17 Jahren verkörperte sie überzeugend die Rolle der Leonore, der junge Richard Wagner war von ihr sofort fasziniert. Obwohl nicht mit einer herausragenden Stimme gesegnet, erreichte Schröder-Devrient durch ihre schillernde Persönlichkeit große Bekanntheit. Sie liebte das romantische Liedgut, war eng mit Clara Schumann befreundet und scheute auch nicht davor zurück, bei der Mai-Revolution 1849 auf die Barrikaden zu gehen. Im Podcast mit Professor Dr. Anno Mungen hört ihr, wie sehr der Theaterwissenschaftler für die Gesangstragödin brennt und warum er ihre – auch privat – wechselvolle Geschichte (in einem ganz besonderen Liederabend am 24. März mit Sarah Wegener und Götz Payer) auf die Bühne der Kölner Philharmonie bringt.
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Mini-Folge mit Helge Schneider – zwischen Tür und Angel
03.02.2026
8 Minuten
Für diese besondere Podcast-Folge haben wir die Kölner Philharmonie verlassen und Helge Schneider in der Kölner Kult-Kneipe Weißer Holunder getroffen. Ein spontanes Mini-Gespräch über kindliche Spielfreude, Humor ohne Maß, das Älterwerden, Freiheit auf der Bühne – und warum man nicht alles wissen will, schon gar nicht in Bezug auf das eigene Vermächtnis. Helge Schneider ist seit über zwei Jahrzehnten regelmäßig zu Gast in der Kölner Philharmonie – mit Musik, Chaos, Jazz, Blödsinn und großer Kunst, auch 2026 wieder am Karnevalswochenende Fr, 13./14./15.02.2026 um 20:00 Uhr. Foto: Helge Schneider Künstleragentur
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Von Romeo und Julia
23.01.2026
18 Minuten
»I Capuleti e i Montecchi« ist eine der elf Opern von Vincenzo Bellini, die der aus Sizilien stammende Komponist in seinem kurzen Leben schuf. Als Quelle wählte dessen Librettist nicht das in Italien unbekannte Stück über das Veroneser Liebespaar von Shakespeare, sondern die Kurzgeschichte von Matteo Bandello. Diese wirft ein Schlaglicht auf die letzten 24 Stunden von Romeo und Giulietta und nimmt die Rendezvous der Liebenden bei Nacht, Romeos Besuch an Julias Grab und das fatale Missverständnis, das zum Tod der beiden führt, in den Fokus. Dass dem Komponisten Bellini ein monumentales Begräbnis im Pariser Invalidendom gewährt wurde, zeigt, welche Bedeutung ihm in der damaligen Musikwelt beigemessen wurde. Erfahren Sie im Podcast der Kölner Philharmonie mit Christoph Vratz, wie Vincenzo Bellini die an ihren verfeindeten Familien scheiternde Liebesgeschichte musikalisch erzählt. Aufgeführt wird die Oper konzertant am 22. Februar um 19 Uhr mit der Sopranistin Elsa Dreisig und der Mezzosopranistin Kate Aldrich in den Hauptrollen. Foto: Elsa Dreisig Simon Fowler
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Wie viel Vater steckt im Sohn?
12.01.2026
16 Minuten
Kind eines berühmten Vaters zu sein, diese Beziehung kann bereichern, sie führt gelegentlich aber auch zu Spannungen. Im Konzert am 2. Februar 2026 treten mit den Tenören Christoph und Julian Prégardien zwei Sänger auf, die nicht nur in diesem verwandtschaftlichen Verhältnis stehen, sondern sogar das Stimmfach teilen. Im Programm widmen sich die beiden gemeinsam mit dem Freiburger Barockorchester einmal Werken beider Mozarts. Im Podcast der Kölner Philharmonie gibt Christoph Vratz Einblicke in die Biografie Franz Xaver Mozarts, dem wenig bekannten Sohn des großen Komponisten. Er lässt die Prégardiens berichten, wie die Familie Prégardien mit dem Wunsch des jungen Julian umgegangen ist, in die Fußstapfen des Vaters zu treten, und er erzählt die Vater-Sohn-Geschichte des antiken Helden Idomeneo, die tragisch auszugehen droht. Julian Prégardien und Christoph Prégardien Marco Borggreve
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