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Episoden

1 Stunde 15 Minuten
In der neuen Folge geht es um einen Zustand, den wohl die meisten Autor:innen kennen: die Schreibblockade. Heide Schwochow und Constantin Lieb sprechen über Krisen beim Schreiben. Es geht um Perfektionismus, Versagensängste und den Druck, dem eigenen Stoff gerecht zu werden. Anhand von Texten von Ingmar Bergmann, Franz Kafka, Ingeborg Bachmann sowie Charlie Kaufmans Film „Adaption – Der Orchideen-Dieb“ nähern sich Heide und Constantin den inneren Konflikten des Schreibens, wie der Überidentifikation mit den Figuren und der Suche nach Wahrhaftigkeit. Eine Folge über das Feststecken, das Loslassen und darüber, wie man wieder ins Schreiben findet.

Präsentiert von der Deutschen Filmakademie

Podcast Homepage · Facebook · Instagram

Mehr zu den Hosts:

Heide Schwochow · Agenturseite

Constantin Lieb · Agenturseite und Instagram

Foto: Johanna Berghorn

Schnitt: Rainer Schwochow

Musik: Christopher Colaço · Instagram

Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann

Links:

Max Gold: „Ich strotze vor Einfällen“

Deutschlandfunk: Ingmar Bergman: „Laterna Magica. Mein Leben“

How Aaron Sorokin Beats Writer's Block (YouTube)

Universität Hamburg: Introvision

Introvision.de: Tagungs-Vorträge

Literatur:

Ingmar Bergmann: „Laterna Magica. Mein Leben“

Franz Kafka: „Tagebücher 1910–1923“

Ingeborg Bachmann, Paul Celan: „Herzzeit“

Ingeborg Bachmann: „Alkohol“ in: „Ich weiß keine bessere Welt – Nachgelassene Gedichte“

Robert McKee: „Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens“

Steven King: „On writing“

Anne Lamott: „Bird by Bird“

Filme:

„Adaption – Der Orchideen-Dieb“
1 Stunde 9 Minuten
In einer neuen Fokus-Folge widmen sich Heide Schwochow und Constantin Lieb Wolfgang Beckers Ensemblefilm „Das Leben ist eine Baustelle“, geschrieben von Wolfgang Becker und Tom Tykwer. Ein ebenso ungeschönter wie lakonischer Blick auf das Leben in Berlin der späten 1990er-Jahre, in dem sich die Widersprüchlichkeit des menschlichen Daseins spiegelt. Gemeinsam sprechen sie über Beckers große Empathie für seine Figuren, darüber, wie sich (Wahl-)Familien, Medien und Musik durch sein Werk ziehen, und über seinen manchmal auch rigorosen Perfektionismus, der seine Arbeitsweise prägte.

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Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann

Links:

Filminformationen des Verleihs

Filminformationen auf Filmportal

Interview mit Wolfgang Becker zum Film

Filmempfehlungen:

„Kinderspiele“

„Good Bye, Lenin!“

„Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“
1 Stunde 37 Minuten
Die neue Folge von Filmskript ist da. In dieser Episode sprechen Heide und Constantin mit dem Sound Designer Rainer Heesch. Überlegungen zum Ton werden oft bis in die Postproduktion verschoben. Aber sie sollten schon Teil der Drehbucharbeit sein. Alles klingt, ein Ort, ein Kleid, eine Stimmung... Was unterscheidet einen Ton, der erzählt, von einem, der das Bild nur illustriert? Anhand konkreter Filmbeispiele sprechen die Drei darüber, wie Sound Design die Dramaturgie von Szenen beeinflussen und verändern kann. Es geht um den Ton als Erzähler, um die Frage, was „Stille“ im Drehbuch bedeutet und darum, wie eng Drehbuch schreiben und Sound Design miteinander verbunden sind.

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Foto: Johanna Berghorn

Schnitt: Rainer Schwochow

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Technische Umsetzung: Sarah Hoffmann

Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Inga Goossens

Links // Literaturempfehlungen:

Randy Thom: „Designing a Movie for Sound“

„Screenwritng for Sound“

Interview Randy Thom, Skywalker Sound

Barbara Flückiger - „Narrative Funktionen des Filmssounddesigns“

Filmempfehlung:

„A Quiet Place“

„No Country for Old Men“

„Stalker“

„Dunkirk“

„There Will Be Blood“

„Son of Saul“

„The Zone of Interest“
1 Stunde 21 Minuten
Die neue Folge von Filmskript ist da. In dieser Episode beschäftigen sich Constantin Lieb und Heide Schwochow mit dem Thema Recherche. Zu Gast ist Moritz Binder, der gemeinsam mit Tim Fehlbaum das Drehbuch zu „September 5“ geschrieben hat. Es geht um den Terroranschlag bei den Olympischen Spielen von 1972. Wie haben sie sich diesem komplexen Thema genähert? Welche Wege der Recherche sind sie gegangen, welche dramaturgischen Entscheidungen wurden getroffen? Es geht um Verdichtung und um Verantwortung gegenüber der eigenen Recherche und der historischen Vorlage. Sie sprechen über „Info Dumping“ und „Recherche-Eitelkeit“, über glückliche Zufälle und Trüffel-Funde im langen, kreativen Prozess.

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Foto: Johanna Berghorn

Schnitt: Rainer Schwochow

Musik: Christopher Colaço Instagram

Technische Umsetzung: Sarah Hoffmann

Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Inga Goossens

Links

Drehbuch September 5

„Die Realität ist härter als im Film“ – Aktivistin und Schauspielerin Anna Alboth im Gespräch.

Raindance 6 Rules of Research

The Academic Screenplay

Empfehlung:

Drehbücher der seit 2008 nominierten Filme auf der Seite des Deutschen Filmpreises zum Nachlesen
1 Stunde 6 Minuten
In dieser letzten Episode der dritten Staffel beschäftigen sich Heide und Constantin wieder gezielt mit einem Film und dessen Drehbuch. Dieses Mal geht es um das Drama „Green Border“ der polnischen Regisseurin Agnieszka Holland, das sie gemeinsam mit Gabriela Lazarkiewicz-Sieczko und Maciej Pisuk geschrieben hat. Ein extrem intensives Kinoerlebnis zu einem der drängendsten politischen Probleme der Gegenwart.

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Foto: Johanna Berghorn

Schnitt: Rainer Schwochow

Musik: Christopher Colaço Instagram

Technische Umsetzung: Sophie Niethe

Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Inga Goossens, Jule Bartram

Links

Interview: Agnieszka Holland über "Green Border"

"Die Realität ist härter als im Film" - Aktivistin und Schauspielerin Anna Alboth im Gespräch.

The Guardian- Green Border review

Filmkritik Green Border - Universität Mannheim

Ein Film, der wütend macht.

Lernwerkstatt Film und Geschichte - Propagandafilm

Empfehlung:

Drehbücher der seit 2008 nominierten Filme auf der Seite des Deutschen Filmpreises zum Nachlesen
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Über diesen Podcast

Einmal im Monat sprechen die beiden Filmakademie-Mitglieder Constantin Lieb und Heide Schwochow über die Arbeit von Drehbuchautor·innen, den vielschichtigen und komplexen Prozess des Drehbuchschreibens, die teils jahrelange Vorbereitung und darüber was ein gutes Drehbuch eigentlich ausmacht. Manchmal mit Gästen, manchmal ohne. Der Podcast richtet sich an alle, die sich für den Deutschen Film begeistern und mehr über die Hintergründe und Entstehungsgeschichten eines Kinofilms erfahren wollen.
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