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Episoden

29 Minuten
Spannende Erkenntnisse:

Zukunftsfreude ist eine Führungsaufgabe.

Zukunftssicherheit lässt sich systematisch entwickeln.

Disruption ist nicht nur Bedrohung, sondern Chance.

Zukunft beginnt mit konkreten Entscheidungen.

Zukunftsmanagement ist kein Privileg großer Konzerne. Auch mittelständische Unternehmen können heute damit beginnen, Zukunftsannahmen zu überprüfen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Interviewpartner: Prof. Dr. Pero Mićić, Unternehmer, Autor und Experte für Zukunftsmanagement.

Weitere Informationen über seine Themen findet ihr HIER. Direkt zu Videos und Podcasts kommst Du HIER.

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Oder folgt Pero auf LinkedIn.

Im Interview: Marion Masholder

Zukunftsfreude statt Zukunftsangst: Wie Unternehmen ihre Zukunft sichern

Künstliche Intelligenz, neue Geschäftsmodelle, wirtschaftlicher Druck und ein tiefgreifender Wandel unserer Arbeitswelt stellen Unternehmen und Führungskräfte vor enorme Herausforderungen. Doch wer nur die Risiken sieht, übersieht die Chancen.

Prof. Dr. Pero Mićić, Gründer und Vorstand der FutureManagementGroup AG und Experte für strategisches Zukunftsmanagement, zeigt im Gespräch mit Wolfgang Eck, warum Zukunftsfreude ein wichtiger Erfolgsfaktor ist und was zukunftssichere Unternehmen auszeichnet.

Im Mittelpunkt stehen die acht Eigenschaften zukunftssicherer Unternehmen, die Folgen von KI und Disruption sowie ganz konkrete Empfehlungen für Unternehmer und Führungskräfte.

Die zentrale Frage: Was können Sie schon heute tun, damit Ihr Unternehmen auch morgen erfolgreich ist?

Prof. Dr. Pero Mićić spricht auch beim GABAL-Symposium „Zukunftskompetenzen stärken: Wenn sich alles verändert“ am 7. und 8. November 2026 in Hannover.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.wertvolles-wissen.de/gabal-symposium-hannover/

Ein Interview für alle, die gute Ideen im Unternehmensalltag wirksam werden lassen möchten. 

Das GABAL Symposium

Zukunftskompetenzen stärken: Wenn sich alles verändert

Wie bleiben Menschen und Organisationen handlungsfähig, wenn sich Rahmenbedingungen, Märkte und Anforderungen immer schneller verändern?

Beim GABAL Symposium 2026 in Hannover geht es genau darum: um Zukunftskompetenzen, Orientierung, Umsetzungskraft und die Frage, wie Lernen, Entwicklung und Veränderung in der Praxis gelingen.

Freuen Sie sich auf zwei Tage mit starken Impulsen, spannenden Perspektiven und inspirierenden Persönlichkeiten – unter anderem mit Prof. Dr. Pero Mićić, Marion Masholder, Robin Berkemeier, Prof. Dr. Bernd Ahrendt, Prof. Dr. Werner Sauter, Debora Gillessen, Jürgen Hartmann, Anke Lehmann und Prof. Dr. Lars Baumann.

7.–8. November 2026

Hannover

Das Symposium wird von Wolfgang Neumann moderiert und tagungsverantwortlich begleitet.

Eine Veranstaltung in den Räumlichkeiten und in Kooperation mit RWS Vermögensplanung Aktiengesellschaft Hannover.

Jetzt informieren und anmelden: HIER

Du möchtest dabei sein und brauchst dringend unseren Aktionscode für Themen-Radio-Hörer? Damit kannst Du echtes Geld sparen. Schreib an info@gabal.de, Stichwort Jubiläums-Symposium/Themen-Radio.

Der Mensch

Prof. Dr. Pero Mićić gehört zu den etablierten Experten für strategisches Zukunftsmanagement im deutschsprachigen Raum.

Unternehmer: 1991 gründete er das erste Unternehmen für Zukunftsmanagement in Europa. Heute ist er Gründer und Vorstandsvorsitzender der FutureManagementGroup AG mit Sitz in Eltville.

Wissenschaftler: Er promovierte 2007 an der Leeds Business School über Zukunftsmanagement in Führungsteams. Er ist Professor für Foresight and Strategy an der Steinbeis-Hochschule.

Berater: Nach Unternehmensangaben hat er in mehr als 1.300 Projekten Unternehmen dabei unterstützt, Zukunftsmärkte zu analysieren und Strategien zu entwickeln.

Autor: Er veröffentlichte mehrere Bücher, darunter Die fünf Zukunftsbrillen, 30 Minuten Zukunftsmanagement und Wie wir uns täglich die Zukunft versauen – Raus aus der Kurzfrist-Falle.

Investor: Er beschäftigt sich auch unternehmerisch mit Zukunftstechnologien, insbesondere künstlicher Intelligenz.

Sein Ansatz unterscheidet ausdrücklich zwischen Zukunftsforschung und Zukunftsmanagement: Es geht ihm nicht darum, die Zukunft möglichst exakt vorherzusagen, sondern darum, Unternehmen zu besseren strategischen Entscheidungen zu befähigen.

Sein Grundgedanke: Resilienz allein reicht nicht. Ein Unternehmen kann Krisen überstehen und trotzdem langfristig seine Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Zukunftssicherheit verlangt deshalb auch neue Wachstumschancen, technologische Produktivität und ein motivierendes Zukunftsbild.

Die acht Eigenschaften zukunftssicherer Unternehmen

Mićić bezeichnet seinen Ansatz als Bright Future Business-Modell.

Gesellschaftlichen Nutzen stiften: Das Unternehmen verbessert nachhaltig die Lebensqualität vieler Menschen. Zukunftschancen nutzen: Es entwickelt neue Geschäftsmöglichkeiten, statt nur Bestehendes zu verteidigen. Kunden begeistern: Es bietet einen besonderen Nutzen, für den Kunden bereit sind, rentable Preise zu zahlen. Mitarbeitende gewinnen und halten: Hervorragende Menschen arbeiten gerne und engagiert im Unternehmen. Produktivität steigern: Das Unternehmen gehört durch Technologie und effiziente Prozesse zur Spitze seiner Branche. Schwer kopierbar sein: Das Geschäftsmodell bietet Wettbewerbsvorteile, die sich nicht leicht nachahmen lassen. Disruptionen frühzeitig erkennen: Es überprüft strategische Annahmen und ist bereit, sich selbst zu verändern. Eine attraktive Zukunft gestalten: Ein überzeugendes Zukunftsbild gibt Führungskräften und Mitarbeitenden Orientierung.

Die ersten sieben Eigenschaften sind im veröffentlichten Interview ausdrücklich erläutert. Der achte Punkt ist hier aus Mićićs übergreifendem Ansatz zusammengefasst, nicht als wörtliche Wiedergabe seiner nummerierten Liste.
19 Minuten
Spannende Erkenntnisse:

 

Eine Vision braucht konkrete nächste Schritte. Klare Prioritäten, Zuständigkeiten und überprüfbare Ziele machen aus einer Zukunftsidee einen Arbeitsauftrag.

Eigenverantwortung braucht Entscheidungsspielraum. Wer Mitarbeitende zum Handeln ermutigt, muss ihnen auch Befugnisse geben und Verantwortung zutrauen.

Veränderungsbereitschaft wächst durch Glaubwürdigkeit. Bedenken ernst nehmen, frühere Enttäuschungen ansprechen und Zusagen einhalten schafft Vertrauen.

Unternehmenskultur zeigt sich im Alltag. Entscheidend ist, wie Führungskräfte handeln, Entscheidungen treffen und mit Fehlern umgehen – daran müssen sich Leitbilder messen lassen.

Interviewpartnerin: Marion Masholder

Im Interview: Marion Masholder

Wie Führung und Kultur Zukunft möglich machen.

Zukunftsszenarien gibt es viele. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Was brauchen Unternehmen, damit Zukunft in der Praxis gelingt? Marion Masholder richtet in Ihrem Vortrag bei GABAL-Symposium den Blick auf die Umsetzung. Sie zeigt, warum Führung, Unternehmenskultur und Veränderungsfähigkeit heute zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren zukunftsfähiger Organisationen gehören. Anhand konkreter Erfahrungen aus Organisationsentwicklung, Führungskräfteentwicklung und Kulturwandel verdeutlicht sie, wie Unternehmen Orientierung schaffen, Menschen für Veränderungen gewinnen und Zukunft aktiv gestalten können.

Eine überzeugende Zukunftsstrategie ist erst der Anfang. Wie gelingt es, daraus konkretes Handeln zu machen? Wolfgang Eck spricht mit der Unternehmerin und Führungsexpertin Marion Masholder darüber, wie Führung Orientierung schafft, Unternehmenskultur Veränderungen unterstützt und Mitarbeitende Vertrauen in neue Wege gewinnen.

Ein Interview für alle, die gute Ideen im Unternehmensalltag wirksam werden lassen möchten. Vertiefen lässt sich das Thema bei Marion Masholders Vortrag auf dem GABAL-Jubiläums-Symposium am 7. und 8. November 2026 in Hannover: „Zukunftskompetenzen stärken: Wenn sich alles verändert“.

Das GABAL Symposium

Zukunftskompetenzen stärken: Wenn sich alles verändert

Wie bleiben Menschen und Organisationen handlungsfähig, wenn sich Rahmenbedingungen, Märkte und Anforderungen immer schneller verändern?

Beim GABAL Symposium 2026 in Hannover geht es genau darum: um Zukunftskompetenzen, Orientierung, Umsetzungskraft und die Frage, wie Lernen, Entwicklung und Veränderung in der Praxis gelingen.

Freuen Sie sich auf zwei Tage mit starken Impulsen, spannenden Perspektiven und inspirierenden Persönlichkeiten – unter anderem mit Prof. Dr. Pero Mićić, Marion Masholder, Robin Berkemeier, Prof. Dr. Bernd Ahrendt, Prof. Dr. Werner Sauter, Debora Gillessen, Jürgen Hartmann, Anke Lehmann und Prof. Dr. Lars Baumann.

7.–8. November 2026

Hannover

Das Symposium wird von Wolfgang Neumann moderiert und tagungsverantwortlich begleitet.

Eine Veranstaltung in den Räumlichkeiten und in Kooperation mit RWS Vermögensplanung Aktiengesellschaft Hannover.

Jetzt informieren und anmelden: HIER

Du möchtest dabei sein und brauchst dringend unseren Aktionscode für Themen-Radio-Hörer? Damit kannst Du echtes Geld sparen. Schreib an info@gabal.de, Stichwort Jubiläums-Symposium/Themen-Radio.

Der Mensch

Marion Masholder ist Unternehmerin, Beraterin, Coachin, Speakerin und Autorin mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Sie gehört zu den führenden Expertinnen für Führungsexzellenz, Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur und unterstützt seit Jahrzehnten Banken, Unternehmen und öffentliche Arbeitgeber dabei, Veränderung erfolgreich zu gestalten, Führung wirksam zu entwickeln und Organisationen zukunftsfähig auszurichten.

Ihr beruflicher Hintergrund liegt im Bankwesen: Sie absolvierte ihre Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Bochum und qualifizierte sich berufsbegleitend zur Sparkassenbetriebswirtin. Ihre Laufbahn führte sie vom operativen Geschäft über Personalprozesse zu Aufgaben in Organisation und Führung. Seit 2008 arbeitet sie mit ihrem eigenen Unternehmen. Wie es dazu kam fragt auch unser Podcast-Host Wolfgang Eck im Interview. Marion begleitet inzwischen seit fast 20 Jahren Unternehmen, Führungskräfte und Personalverantwortliche bei Veränderungen. Zu ihren Zusatzqualifikationen gehören systemisches Coaching und Veränderungsmanagement am INeKO-Institut an der Universität zu Köln.

Interessant ist auch ihre persönliche Verbindung zum Strukturwandel im Ruhrgebiet. Sie beschreibt ihn als prägend für ihre Haltung zu Veränderung: neue Wege finden, anpacken und dabei die Menschen mitnehmen. Auch eigene Erfahrungen mit guter und schlechter Führung nennt sie als Motivation für ihre heutige Arbeit. 

Weitere Informationen über ihre Themen findet ihr hier.

Oder folgt Marion auf LinkedIn.
1 Minute
Was Sie mitnehmen…

Warum Veränderung häufig nicht am Willen der Menschen, sondern an Strukturen, Kultur und Führung scheitert.

Welche Form der Selbsterkenntnis Führungskräfte benötigen, um im Wandel Orientierung zu geben.

Wie Unternehmen Über- und Unterforderung gleichzeitig reduzieren und vorhandene Potenziale besser einsetzen können.

Warum Coaching, Sparring und kollegiale Beratung oft mehr bewirken als standardisierte Change-Trainings.

Interviewpartner: Claudia Schmidt. Expertin für Veränderungsmanagement und seit 2008 Gründerin und  Geschäftsführerin der MUTAREE GmbH.

Weitere Infos:

Kontakt zu Claudia Schmidt via LinkedIn

Landingpage zur Studie

Im Interview: Claudia Schmidt

Unternehmen investieren in Strategien, Technologien und Transformationsprogramme – und trotzdem kommt der Wandel oft nicht richtig voran. Liegt das wirklich an veränderungsunwilligen Mitarbeitenden?

Die aktuelle Change-TED-Umfrage der MUTAREE GmbH zeichnet ein anderes Bild: Viele Menschen kennen ihre Stärken, wollen Verantwortung übernehmen und wünschen sich Autonomie und Selbstwirksamkeit. Doch sie treffen auf Strukturen, kulturelle Gewohnheiten und Führungssysteme, die diese Energie nicht ausreichend nutzen. Die Menschen scheinen häufig weiter zu sein als ihre Organisation.

Welche Rolle spielt dabei die Selbsterkenntnis? Warum müssen gerade Führungskräfte ihre eigene Wirkung besser verstehen? Und wie lässt sich die vorhandene Veränderungsbereitschaft tatsächlich in Bewegung und messbare Ergebnisse übersetzen?

Veränderungen – die Menschen sind bereit Viele Unternehmen wollen sich verändern – und vermuten den größten Widerstand bei ihren Mitarbeitenden. Die aktuelle Change-TED-Umfrage der MUTAREE GmbH stellt diese Annahme infrage: Die Befragten zeigen ein hohes Maß an Selbstreflexion, Eigenmotivation und Veränderungsbereitschaft. Doch Kultur, Bürokratie, fehlende Prioritäten und unklare Führung verhindern häufig, dass dieses Potenzial wirksam wird.

Besonders deutlich wird die Bedeutung der Führung: 95 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass Veränderung besser gelingt, wenn Führungskräfte sich selbst und ihre Wirkung kennen. Gleichzeitig erkennen nur 35 Prozent in ihrem Unternehmen eine klare Strategie zur Entwicklung einer tragfähigen Veränderungskultur.

Im Gespräch mit Wolfgang Eck erklärt MUTAREE-Geschäftsführerin Claudia Schmidt, warum die Menschen vielfach weiter sind als ihre Organisation, was Selbsterkenntnis mit erfolgreichem Change zu tun hat und wie Unternehmen vorhandene Veränderungsenergie in konkrete Ergebnisse übersetzen können.

Der Mensch

Claudia Schmidt ist Expertin für Veränderungsmanagement und seit 2008 Geschäftsführerin der MUTAREE GmbH. Mit ihrem Team begleitet sie Unternehmen bei der Planung, Steuerung und Umsetzung komplexer Veränderungsprozesse. Im Mittelpunkt steht dabei weniger das „Was“ einer Transformation als die Frage, wie Unternehmen die Menschen für den Wandel gewinnen.

Vor der Gründung von MUTAREE war Claudia Schmidt unter anderem bei Hoechst, Seagram, der Deutschen Bank Lebensversicherungs-AG und der VR-LEASING AG tätig. Dort verantwortete sie Aufgaben im strategischen Qualitäts- und Personalmanagement, in der Organisationsentwicklung sowie in den Bereichen Kommunikation und Transformationsmanagement.

Neben ihrer Beratungstätigkeit beschäftigt sie sich seit vielen Jahren wissenschaftlich mit der Veränderungsfähigkeit von Organisationen. 2010 initiierte sie das Forschungsprojekt „Change-Evolution 2020“ und veröffentlicht regelmäßig Untersuchungen zur Change-Fitness von Unternehmen.

Zudem war sie als Beraterin an Hochschulen und Bildungseinrichtungen wie der Frankfurt School of Finance & Management, der European Business School und der WHU Otto Beisheim School of Management tätig.
20 Minuten
Was Sie mitnehmen…

Erfolg beginnt mit Selbstverantwortung. Wer sein Leben gestalten will, muss die eigenen Stärken, Ziele und Prioritäten kennen – und bereit sein, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen.

Bildung ist mehr als Fachwissen. Kommunikation, Selbstkenntnis, Lernfähigkeit und der Umgang mit Zeit gehören zu den entscheidenden Kompetenzen für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Genau diese Fähigkeiten wollte Hardy Wagner mit GABAL und später mit STUFEN zum Erfolg stärker ins Bewusstsein rücken.

Wirkung entsteht, wenn Wissen weitergegeben wird. Ein Lebenswerk bemisst sich nicht nur daran, was jemand selbst erreicht hat, sondern daran, welche Ideen andere Menschen aufnehmen und weitertragen.

Erfolg und Menschlichkeit gehören zusammen. Ein Satz von Hardy Wagner bringt diese Haltung wunderbar auf den Punkt: „Jeden Tag eine gute Tat.“ Erfolg bedeutet damit nicht nur, etwas für sich selbst zu erreichen, sondern auch, etwas Positives für andere zu bewirken.

Interviewpartner: Prof. Dr. Hardy Wagner, unter anderem  Ehrenpräsident des GABAL e.V.

Im Interview: Prof. Dr. Hardy Wagner Der Mensch

Prof. Dr. Hardy Wagner – ein Brückenbauer zwischen Wissen und Wirkung

Prof. Dr. Hardy Wagner gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen Weiterbildungslandschaft. Am 9. März 1932 geboren, ist er heute 94 Jahre alt – und noch immer eng mit den Organisationen verbunden, die aus seinen Ideen hervorgegangen sind. Sein Lebenswerk kreist um eine Frage: Was brauchen Menschen über Fachwissen hinaus, um ihr Leben selbstbestimmt und erfolgreich gestalten zu können?

Sein eigener Bildungsweg war keineswegs vorgezeichnet. Wagner absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Nach einer externen Reifeprüfung studierte er Wirtschaftspädagogik, Betriebswirtschaftslehre und Sozialpolitik in Köln und Bonn. Er schloss als Diplom-Handelslehrer und Diplom-Kaufmann ab und promovierte im Fach Sozialpolitik. Damit verband er bereits früh kaufmännische Praxis, pädagogisches Denken und gesellschaftliche Verantwortung.

Nach wissenschaftlichen und projektbezogenen Tätigkeiten für das damalige Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung sowie für Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft sammelte Wagner rund zehn Jahre praktische Wirtschaftserfahrung, zuletzt als Geschäftsführer einer GmbH. 1971 wurde er Professor an der neu gegründeten Fachhochschule Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen. Bis 1994 lehrte er dort insbesondere Controlling und Management.

Der Aufbau eines Weiterbildungsnetzwerks

Am 14. Juli 1976 gründete Hardy Wagner gemeinsam mit Mitstreitern den GABAL e. V. Die Initiative ging auch auf den EKS-Entwickler Wolfgang Mewes zurück. Das Ziel war für die damalige Zeit ausgesprochen modern: Erkenntnisse über erfolgreiche Unternehmensführung sollten in die Hochschullehre einfließen, aktive Lehr- und Lernmethoden gefördert und eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschaffen werden.

Aus einer eigenen Schriftenreihe entwickelte sich 1978 der GABAL Verlag. Zu den frühen Autorinnen und Autoren gehörten später so bekannte Namen wie Vera F. Birkenbihl und Lothar J. Seiwert. Wagner führte den Verein zwei Jahrzehnte lang als Vorstandsvorsitzender. 1996 übergab er die operative Verantwortung, blieb GABAL jedoch als Ehrenvorsitzender und heute als Ehrenpräsident eng verbunden. Darüber hinaus war er an der Gründung weiterer Institutionen beteiligt, darunter die Deutsche Gesellschaft für Suggestopädisches Lehren und Lernen und der Verlag managerSeminare.

Sein zweites großes Lebenswerk: STUFEN zum Erfolg

Schon 1988 legte Wagner mit der Veröffentlichung „Zielorientiert und praxisverbunden studieren – erfolgreicher im Leben“ den Grundstein für sein späteres STUFEN-Konzept. 2002 gründete er gemeinsam mit seinem Sohn Ansgar die Bildungs- und Chancenstiftung STUFEN zum Erfolg. Ihr Ziel ist es, jungen Menschen Kompetenzen zu vermitteln, die im klassischen Bildungssystem häufig zu kurz kommen.

Im Zentrum stehen vier aufeinander aufbauende Bereiche:

• Persönlichkeit und wertschätzende Kommunikation

• Berufszielentwicklung und Karrierestrategie

• Lernen lernen und lebenslanges Lernen

• Umgang mit Zeit und Prioritäten

Junge Menschen sollen dadurch ihre Stärken erkennen, Selbstvertrauen entwickeln, eigene Ziele formulieren und ihre Potenziale tatsächlich nutzen können. Wagners weiterführende Vision ist ein Grundlagenfach „Lebenskunde“ oder „Lebenskunst“, das solche Fähigkeiten fest im öffentlichen Bildungssystem verankert.

Was Hardy Wagner besonders macht

Er hat Wissenschaft und Praxis konsequent miteinander verbunden.

Wagner war nicht nur Hochschullehrer und Theoretiker. Er kannte Wirtschaft aus eigener Berufserfahrung, war Geschäftsführer, Trainer, Autor, Verbandsgründer und Verlagsinitiator. GABAL sollte deshalb nie ein rein akademisches Forum sein, sondern Wissen anwendbar machen.

Er hat früh erkannt, dass Fachwissen allein nicht genügt.

Lange bevor Begriffe wie Soft Skills, lebenslanges Lernen, stärkenorientierte Führung oder Purpose zum Managementvokabular gehörten, beschäftigte er sich mit Persönlichkeit, Selbstkenntnis, Kommunikation, Lernfähigkeit und eigenverantwortlicher Lebensgestaltung.

Er hat nicht nur Ideen formuliert, sondern Strukturen geschaffen.

Verein, Verlag, Stiftung, Schriftenreihen und Trainernetzwerke: Wagner dachte institutionell. Seine Konzepte sollten nicht mit seiner Person verschwinden, sondern von anderen aufgegriffen, weiterentwickelt und an neue Generationen vermittelt werden.

Sein Erfolgsbegriff ist ungewöhnlich menschlich.

Bei ihm bedeutet Erfolg nicht in erster Linie Status, Einkommen oder Karriere. Erfolg entsteht, wenn Menschen ihre eigenen Ziele kennen, sie auf eine persönlich stimmige Weise erreichen und daraus Zufriedenheit gewinnen. Persönliche Entwicklung, Wertschätzung und gesellschaftlicher Nutzen gehören für ihn zusammen.
38 Minuten
Ihr nehmt mit, …

…warum Hoffnung eine Führungsaufgabe ist: Hoffnung bedeutet nicht Schönreden, sondern Orientierung, realistische Ziele und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln.

Wie Führung auch ohne vollständige Kontrolle gelingt: Gute Führung zeigt sich besonders dann, wenn Pläne scheitern und schnelle, verantwortungsvolle Entscheidungen gefragt sind.

Warum Selbstführung die Grundlage guter Führung ist: Nur wer mit eigener Unsicherheit, Erschöpfung und Druck umgehen kann, gibt anderen glaubwürdig Sicherheit.

Wie Vertrauen Teams handlungsfähig macht: Große Herausforderungen lassen sich nicht allein bewältigen. Entscheidend sind klare Verantwortlichkeiten, verlässliche Zusammenarbeit und die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen.

Interviewpartner: Ben Schulz ist Unternehmer, Vorstand der Ben Schulz & Partner AG, Berater, Redner und vielfacher Sachbuchautor. 

Weitere Informationen

–> Ben bei LinkedIn –> Website

–>  Zum Buch Mission Hoffnungsträger

–> Mehr zur Mission Hoffnungsträger 2.0

Im Interview: Ben Schulz Das Thema

Der Ausgangspunkt war Schulz’ Buch „Führungskräfte als Hoffnungsträger“. Seine Grundbeobachtung: Viele Unternehmer und Führungskräfte funktionieren zwar weiter, haben aber ihren inneren „Nordstern“ verloren. Sie reagieren auf Krisen, Personalmangel und Veränderungsdruck, ohne selbst noch eine klare Perspektive formulieren zu können. Hoffnung meint bei Schulz deshalb keine positive Stimmung, sondern eine glaubwürdige Richtung, die Menschen wieder handlungsfähig macht.

Daraus entstand 2025 die erste Mission: neun Tage und rund 3.000 Kilometer mit dem Motorrad durch Norwegen bis ans Nordkap. Unterwegs veröffentlichte Schulz täglich Führungsimpulse und Reflexionsfragen; den Abschluss bildete ein Vortrag am Nordkap. Nach Angaben von Schulz begleiteten mehr als 40.000 Menschen diese erste Reise. Sie wurde damit zum erfolgreichen Testlauf für ein sehr viel größeres Format.

Die Story von Mission Hoffnungsträger 2.0

Sieben Monate vor dem Start stellte Schulz Führungskräften zunächst die Frage, ob sie eher eine Tour durch Mexiko oder Kanada interessieren würde. Die endgültige Entscheidung fiel später bei einem Gespräch mit einem Freund an einem Gartentisch. Aus der spontanen Idee wurde schnell ein komplexes internationales Projekt: Motorradtransport, Versicherungen, Zoll, Unterkünfte, Tankmöglichkeiten, Begleitfahrzeug, Technik und eine tägliche Medienproduktion mussten organisiert werden.

Die ursprünglich geplante Reiserichtung ließ sich aufgrund der Frachtlogistik nicht realisieren. Deshalb musste die komplette Route umgedreht werden – einschließlich Flügen, Unterkünften, Mietwagen und Etappen. Am Ende führte sie von Anchorage über Glennallen, Tok, Beaver Creek, Haines Junction, Whitehorse, Teslin und Watson Lake, anschließend über den Cassiar Highway, Dease Lake, Stewart, Smithers, Williams Lake und Hope bis nach Vancouver.

Am 24. Juni 2026 begann die eigentliche Tour:

14 Tage, rund 3.700 Kilometer und 94 Stunden auf dem Motorrad – von Alaska durch den Yukon und British Columbia nach Vancouver.

Warum die Reise tatsächlich zum Realitätscheck wurde

Die Dramaturgie musste nicht künstlich erfunden werden. Bereits bei der Ankunft stellte sich heraus, dass das per Luftfracht transportierte Motorrad beschädigt worden war. Später erschien ein Warnsignal im Display. Die Maschine musste in Alaska überprüft und repariert werden; zeitweise wurde kurzfristig ein Anhänger organisiert, obwohl sich nachträglich herausstellte, dass das Mietfahrzeug diesen laut Vertrag gar nicht hätte ziehen dürfen.

Hinzu kamen:

Temperaturen zwischen null und 34 Grad,

beschädigte und teilweise unbefestigte Straßen,

ein Stein im Profil des Hinterreifens,

eine beim ersten Einsatz zerstörte Drohne,

starke Mückenstiche und ein zugeschwollenes Auge,

lange Etappen bei durchschnittlich nur 4,6 Stunden Schlaf,

sowie rund eineinhalb Stunden Fahrt durch den Rauch eines aktiven Waldbrandes bei North Bend.

Zwei Tage nach der Durchfahrt wurde der betroffene Straßenabschnitt gesperrt.

Gerade diese Ereignisse machten Schulz’ Führungsprinzip sichtbar: Planung ist notwendig, reicht aber nicht aus. Sobald der Plan scheitert, kommt es auf erreichbare Menschen, übernommene Verantwortung, Vertrauen und schnelle Entscheidungen an. Schulz fasst dies sinngemäß so zusammen: Er habe zwar auf dem Motorrad gesessen, angekommen sei jedoch das gesamte Team.

Hinter dem Motorradfahrer arbeitete eine Redaktion

Die Mission war keine Einzelleistung. Schulz’ Frau übernahm einen großen Teil der monatelangen Reiseplanung und koordinierte auch unterwegs Umbuchungen und organisatorische Probleme. Uwe Klössing begleitete die Tour fotografisch und filmisch, Philippe Fiedler koordinierte Daten und Veröffentlichungen, während weitere Teammitglieder den laufenden Geschäftsbetrieb in Deutschland absicherten.

Jeden Morgen um 7.30 Uhr erschien ein ausführlicher Führungsimpuls über den LinkedIn-Newsletter und das eigene Newslettersystem. Parallel gab es Videos, Social-Media-Beiträge und einen direkteren „Helmfunk“ über WhatsApp. Insgesamt entstanden 8.843 Fotos und rund 1,8 Terabyte Videomaterial.

Ergänzt wurde die Reise durch Gespräche mit Unternehmerpersönlichkeiten wie dem Hidden-Champions-Experten Hermann Simon, Gerda Söhngen von KEIL Befestigungstechnik und Max Fritsch von FRITSCH. Damit wurde aus der persönlichen Reise gleichzeitig ein redaktionelles Führungsformat mit unterschiedlichen mittelständischen Perspektiven.

Die Erfolgszahlen

Nach der eigenen Auswertung von Ben Schulz & Partner erreichte die Mission:

mehr als 1,8 Millionen Views und Impressionen auf Social Media,

mehr als 1,1 Millionen Videoaufrufe,

über 52.000 Aufrufe der Newsletter- und Blogartikel,

fast 29.000 direkt erreichbare Kanalkontakte,

und mehr als 14.000 Reaktionen auf die Inhalte.

Diese Angaben stammen aus der eigenen Projektbilanz und sind, soweit aus den öffentlich verfügbaren Quellen ersichtlich, nicht unabhängig auditiert. Sie zeigen dennoch, dass die zweite Mission den Erfolg der Nordkap-Reise deutlich übertroffen und Schulz’ Positionierung stark verbreitet hat.

Warum die Geschichte so gut funktioniert hat

Aus Kommunikationssicht sind dafür vor allem fünf Dinge verantwortlich:

Erstens: Das Thema wurde sichtbar gelebt. Schulz redete nicht nur über Führung unter Unsicherheit, sondern brachte sich selbst in eine Situation, in der nicht alles kontrollierbar war.

Zweitens: Es gab reale Fallhöhe. Ein beschädigtes Motorrad, unvorhersehbare Straßenverhältnisse und lange Strecken ohne einfache Alternativen machten einen Abbruch zumindest denkbar.

Drittens: Die Geschichte wurde seriell erzählt. Die täglichen Impulse schufen Gewohnheit und Spannung: Was passiert heute – und welche Führungsfrage entsteht daraus?

Viertens: Die Heldengeschichte wurde relativiert. Im Rückblick stellt Schulz nicht sich allein, sondern seine Frau, sein Team, Werkstätten, Partner und spontane Helfer ins Zentrum. Dadurch wird „Trust“ nicht nur behauptet, sondern in der Geschichte nachvollziehbar.

Fünftens: Die Reise endete nicht mit der Ankunft. In Vancouver produzierte Schulz ein rund 30-minütiges „Executive Debrief“, das die Erlebnisse in konkrete Fragen für Geschäftsführer und Führungskräfte übersetzt. Die geografische Strecke wird dabei als innere Bewegung von Kontrolle zu Vertrauen gedeutet.

Der Mensch und das Buch

Ben Schulz ist Unternehmer, Vorstand der Ben Schulz & Partner AG, Berater, Redner und vielfacher Sachbuchautor. Mit seinem Team begleitet er vor allem Geschäftsführer und Führungsteams mittelständischer Unternehmen bei der Entwicklung von Unternehmensleitbildern, Führungsleitlinien, Strategie, Kultur und Führungskräften.

Seine berufliche Entwicklung ist interessant: Bekannt wurde er zunächst als Vordenker des Personal Brandings. Inzwischen positioniert er sich deutlich stärker als Sparringspartner für Führung und Unternehmensentwicklung. Sein aktueller Schwerpunkt lautet: Wie bleiben Führungskräfte in Zeiten permanenter Unsicherheit handlungsfähig und geben anderen Orientierung?

Sein 2025 veröffentlichtes Buch „Führungskräfte als Hoffnungsträger“ erreichte die SPIEGEL-Bestsellerliste. Darin verbindet er Selbstreflexion, Selbstführung und adaptive Strategien für Krisenzeiten. Hoffnung versteht er dabei nicht als positives Gefühl oder Durchhalteparole, sondern als Führungsprinzip, das Klarheit, Struktur und einen realistischen Handlungsspielraum benötigt.

Aktuell knüpft er daran mit der „Mission Hoffnungsträger 2.0“ an: einer Reise von Anchorage durch Alaska und den Yukon bis nach Vancouver. Die äußeren Herausforderungen der Tour übersetzt er in Fragen an Führungskräfte: Was bleibt von der eigenen Haltung, wenn Pläne scheitern, Druck entsteht und Kontrolle nicht mehr ausreicht?

Mehr dazu HIER.
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