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Episoden

54 Minuten
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Kaum ein Begriff wird im Selbstschutz häufiger verwendet als "realistisch". Was bedeutet das ganz konkret? In dieser Folge geht es darum, wie Training auf die individuelle Wirklichkeit vorbereiten kann, ohne diese Wirklichkeit einfach nachspielen zu müssen. Welche Anforderungen stellt eine reale Situation an Wahrnehmung, Entscheidung und Handlung? Welche davon müssen wir trainieren und wie werden daraus konkrete Lernziele, Übungen und eine sinnvolle Progression?

Anhand mehrerer Beispiele geht es um die Frage, wann eine Übung tatsächlich auf die Realität vorbereitet, warum mehr Stress oder Härte nicht automatisch besseres Training bedeuten und wie aus einer realen Situation systematisch eine gute Trainingseinheit entsteht.

Die zentrale Frage lautet am Ende nicht: „Wie realistisch ist diese Übung?“, sondern: „Bereitet sie meinen Teilnehmer auf das vor, was er in seiner Wirklichkeit können muss?
51 Minuten
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Was passiert, bevor es passiert?

Gewalt beginnt selten mit dem ersten Schlag. Lange bevor eine körperliche Handlung sichtbar wird, verändern sich Situationen, Verhalten und Kommunikation. Wer diese Veränderungen wahrnimmt und richtig einordnet, kann unter Umständen reagieren, bevor aus Spannung eine Konfrontation wird.

Warum erkennen wir manche Warnsignale sofort, während andere völlig unbemerkt bleiben? Wie beeinflussen Erfahrung, Erwartung und Lernen unsere Wahrnehmung? Und was unterscheidet ein tatsächlich relevantes Vorkontaktsignal von einem harmlosen Verhalten?

Eine Folge über Wahrnehmung, Antizipation und die Psychologie hinter dem, was vor einer körperlichen Auseinandersetzung passiert.
56 Minuten
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Körperliche Leistungsüberprüfungen im Polizeivollzugsdienstorientieren sich häufig an allgemeiner Fitness. Cooper-Test, Sportabzeichen oder standardisierte Belastungstests liefern zwar Daten über Sportlichkeit — die eigentlichen Einsatzanforderungen vieler Verwendungen bilden sie jedoch oft nur begrenzt ab. Diese Episode beschäftigt sich deshalb mit einer anderen Frage: Wie entwickelt man Leistungsüberprüfungen, die tatsächliche Einsatzanforderungen abbilden? Im Mittelpunkt stehen Anforderungsanalyse, Job Task Analysis, Leistungsdimensionen, Validität und die Ableitung konkreterTestsysteme für unterschiedliche polizeiliche Verwendungen — vom allgemeinen Polizeivollzugsdienst bis hin zu spezialisierten Kräften und Personenschutz.

Auf Anfrage kannst du auf unserem Kontaktoformular, per Direktnachricht oder sonstwie nach den drei Handouts finden

Thematisch geordnetes LiteraturverzeichnisBeispielhafte Job Task AnalyseTestdesign Personenschutz
1 Stunde 44 Minuten
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Was hat es tatsächlich mit dem Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Gewalt auf sich? Tobi räumt mit verbreiteten Fehlannahmen auf und ordnet das Thema wissenschaftlich ein. Im Fokus stehen drei Fragen: Wie entstehen psychische Störungen aus Sicht moderner Neurobiologie? Welche Faktoren spielen bei Gewalt wirklich eine Rolle? Und was bedeutet das konkret für Selbstschutz und taktisches Verhalten?

Anhand relevanter Störungsbilder werden typische Dynamiken als wiederkehrende Muster von Stress, Wahrnehmung und Reaktion skizziert. Dabei wird deutlich, warum Diagnosen allein kaum Aussagekraft für reale Gefährdung haben und welche situativen Faktoren tatsächlich relevant sind. Die Episode verbindet psychologisches Grundlagenwissen mit praktischer Einordnung für Gewaltprävention, ohne Stigmatisierung, sondern mit klarem Fokus auf Handlungskompetenz.

Literatur für diese Episode

American Psychiatric Association. (2022). Diagnostic and statistical manual of mental disorders (5th ed., text rev.; DSM-5-TR). American Psychiatric Publishing.

https://doi.org/10.1176/appi.books.9780890425787

Bushman, B. J., & Baumeister, R. F. (1998). Threatened egotism, narcissism, self-esteem, and direct and displaced aggression: Does self-love or self-hate lead to violence? Journal of Personality and Social Psychology, 75(1), 219–229.

https://doi.org/10.1037/0022-3514.75.1.219

Corrigan, P. W., & Watson, A. C. (2002). Understanding the impact of stigma on people with mental illness. WorldPsychiatry, 1(1), 16–20.

Fazel, S., Gulati, G., Linsell, L., Geddes, J. R., & Grann, M. (2009). Schizophrenia and violence: Systematic review andmeta-analysis. PLoS Medicine, 6(8), e1000120.

https://doi.org/10.1371/journal.pmed.1000120

Kapur, S. (2003). Psychosis as a state of aberrantsalience: A framework linking biology, phenomenology, and pharmacology in schizophrenia. American Journal of Psychiatry, 160(1), 13–23.

https://doi.org/10.1176/appi.ajp.160.1.13

Parker, R. N., & Auerhahn, K. (1998). Alcohol, drugs, and violence. Annual Review of Sociology, 24, 291–311.

https://doi.org/10.1146/annurev.soc.24.1.291

Pincus, A. L., & Lukowitsky, M. R. (2010). Pathological narcissism and narcissistic personality disorder. Annual Review of Clinical Psychology, 6, 421–446.

https://doi.org/10.1146/annurev.clinpsy.121208.131215

Ruocco, A. C., Amirthavasagam, S., & Zakzanis, K. K. (2012). Amygdala and hippocampal volume in borderlinepersonality disorder: A meta-analysis of neuroimaging studies. Psychiatry Research: Neuroimaging, 201(3), 245–252.

https://doi.org/10.1016/j.pscychresns.2011.10.007

Shin, L. M., & Liberzon, I. (2010). The neurocircuitry of fear, stress, and anxiety disorders. Neuropsychopharmacology,35(1), 169–191.

https://doi.org/10.1038/npp.2009.83

Steele, C. M., & Josephs, R. A. (1990). Alcohol myopia: Its prized and dangerous effects. American Psychologist, 45(8), 921–933.

https://doi.org/10.1037/0003-066X.45.8.921

Taft, C. T., Vogt, D. S., Marshall, A. D., Panuzio, J., & Niles, B. L. (2007). Aggression among combat veterans: Relationships with combat exposure and symptoms of posttraumatic stress disorder. Journal of Traumatic Stress, 20(2), 135–145.

https://doi.org/10.1002/jts.20197

World Health Organization. (2022). World mental health report: Transforming mental health for all. WHO.

https://www.who.int/publications/i/item/9789240049338
1 Stunde 34 Minuten
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Im zweiten Teil gucken wir tiefer ins Thema: Es geht um die Herausforderungen und Möglichkeiten im Polizeitraining, insbesondere im Hinblick auf die Integration von Grappling am Beispiel Luta Livre. Es wird erörtert, wie wichtig es ist, dass Polizeibeamte nicht nur kommunizieren, sondern auch in der Lage sind, in Konfliktsituationen zu kämpfen und Kontrolle zu behalten. Die Diskussion beleuchtet die Notwendigkeit von Kompetenzfeldern im Training und die Balance zwischen Gewalt und Kontrolle. In dieser Episode diskutieren Tobi, Andy und Carina verschiedene Aspekte des Kampfsports und Polizeitrainings. Sie beleuchten die Bedeutung von genetischen Lernprozessen, die Anwendung von Techniken im Polizeitraining und die Wichtigkeit von Bodenkampf.
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Über diesen Podcast

Das ist der Podcast von Tobias Brodala. Hier erfährst du, was du über Psychologie und Taktik in Gewaltlagen wissen musst.
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„Gewaltig - Theorie der Selbstverteidigung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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