Podcaster
Episoden
31.12.2025
1 Stunde 4 Minuten
*Diese Episode könnt ihr auf Spotify und YouTube auch als
Video-Folge sehen.* *Hinweis: Diese Episode enthält Schilderungen
sexualisierter Gewalt.* In der Nacht vom 31. Dezember 2015 auf den
1. Januar 2016 kam es rund um den Kölner Hauptbahnhof und die
Domplatte zu massenhaften sexuellen Übergriffen, Diebstählen und
Gewalttaten. Über 1.200 Menschen meldeten sich später als
Geschädigte. Zehn Jahre später rekonstruieren wir in dieser Folge,
was in dieser Nacht geschah, warum die Polizei die Lage nicht mehr
kontrollieren konnte – und weshalb das Ausmaß der Taten erst Tage
später öffentlich wurde. Wir sprechen mit Carolina, die damals als
16-Jährige selbst betroffen war, über die unmittelbaren Erlebnisse
und die langfristigen Folgen. Außerdem ordnen wir ein, wie Politik,
Medien und Justiz mit der Nacht umgingen – von der ersten
Polizeimeldung über den Hashtag #einearmlaenge bis hin zu den
Konsequenzen im Sexualstrafrecht („Nein heißt Nein“). Ein
Schwerpunkt der Folge ist außerdem der Blick nach Bornheim: Kurz
nach Köln sperrte die Stadt dort zeitweise das Schwimmbad für
volljährige männliche Geflüchtete. Wir haben zehn Jahre später mit
dem damaligen Sozialdezernenten Markus Schnapka gesprochen – über
Verantwortung, Kollektivmaßnahmen, Willkommenskultur und die Frage,
wann Nichthandeln gefährlicher ist als Handeln. Maries Bericht über
Carolinas Erinnerung an die Silvesternacht: ga.de/140397871 Annas
Interview mit Markus Schnapka, der das Bornheimer Schwimmbad für
männliche Geflüchtete sperrte: ga.de/140605809 Das GA-Interview mit
dem früheren Polizeipräsidenten Wolfgang Albers:
https://ga.de/bonn/stadt-bonn/koelner-silvesternacht-2015-wolfgang-albers-im-interview_aid-140332275
WDR zu Kriminalität und Migration:
https://www1.wdr.de/nachrichten/migration-herkunft-kriminalitaet-100.html
Quellen: Schlussbericht Landtag NRW, eigene Recherchen, Andreas
Thomalla Rechtsanwalt | Augsburg Titelfoto-Montage:
dpa/picture-alliance/Canva Feedback, Themenvorschläge und Fragen an
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Rheinland bei YouTube:
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Unser Podcast zum Fall Michael Winterhoff:
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10.12.2025
30 Minuten
An einem Sonntagmorgen im August 2020 entdeckt ein Ehepaar in einem
Waldstück bei Eitorf (Rhein-Sieg-Kreis) einen teilweise verbrannten
Leichnam im ausgetrockneten Bachbett des Morsbachs, bedeckt mit
Ästen und Erde. Bald steht fest: Der Tote ist ein 46-jähriger Mann,
der in der Bonner Drogenszene bekannt war. In dieser Episode
zeichnen wir die Ermittlungen der Bonner Mordkommission nach und
rekonstruieren die brutale Tatnacht. Wir erzählen, wie
widersprüchliche Aussagen, verschiedene Tatversionen und drei
mögliche Todesursachen die Polizei, die Gerichte und schließlich
auch den Bundesgerichtshof beschäftigten. Quellen:
Gerichtsdokumente, Urteile, Polizeimeldungen und Berichterstattung
des General-Anzeiger Bonn Hinweis: Diese Episode enthält
Schilderungen extremer Gewalt, Drogenkonsum und Obdachlosigkeit.
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26.11.2025
35 Minuten
Morsbach, 27. Dezember 2021. Was als einfache Rückgabe eines Autos
in einer kleinen Gemeinde im Oberbergischen Kreis beginnt, endet in
versuchtem Mord: Ein Mann übergießt seine ehemalige Partnerin mit
Benzin und versucht, sie anzuzünden. Minuten später brennt das
Wohnzimmer ihres Hauses. In dieser Episode rekonstruieren wir die
Tat und ihre Vorgeschichte: die Beziehung, die bereits ein Jahr
zuvor zerbrach, die Eskalationen, die es danach gab, und den
Moment, in dem die Frau nur durch ihr eigenes Handeln überlebt. Wir
sprechen über die juristische Bewertung, die Gutachten und das
Urteil des Landgerichts Bonn vom 16. August 2022. Außerdem ordnen
wir ein, warum solche Taten nichts mit Herkunft zu tun haben,
sondern mit patriarchalen Strukturen und Kontrolle – eine
Erkenntnis, die durch aktuelle Forschung, darunter die neue Studie
Femizide in Deutschland, bestätigt wird. Feedback, Themenvorschläge
und Fragen an podcast@ga.de oder via Instagram-DM an
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13.11.2025
1 Minute
Overath, 7. Oktober 2003: Ein Rechtsanwalt, seine Frau und seine
Tochter werden in ihrer Kanzlei erschossen. Der Täter: Ein
45-jähriger Mann, der seine Tat eine „Exekution“ nennt und seine
Schriften als Obersturmbannführer der 39. SS-SD-Division
Götterdämmerung unterschreibt. Fast zwanzig Jahre lang gilt das
Verbrechen dennoch nicht als politisch. In dieser Live-Episode von
"Akte Rheinland" aus dem LVR-Landesmuseum in Bonn rekonstruieren
wir die Tat, den Prozess und das, was lange übersehen wurde: Wie
aus einem Lebensversager ein dreifacher Mörder wurde – und warum
Behörden, Politik und Öffentlichkeit so spät hinsahen. Auf der
Bühne: Kriminalpsychologin Lydia Benecke, "Akte Rheinland"-Host
Anna Maria Beekes, Online-Redakteurin Lydia Benecke,
Regionalressort-Leiter Jörg Manhold, Sprecher Martin Busch. Regie
und Produktion: Andreas Dyck. Social Media: Tamara Wegbahn Quellen:
Urteil des Landgerichts Köln (104 Ks 19/04) Artikel aus Der
Spiegel, taz, Welt, Stern, Lotta – antifaschistische Zeitung aus
NRW sowie Gespräche mit Zeitzeugen und Recherchen des
General-Anzeiger Bonn. Feedback, Themenvorschläge und Fragen an
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29.10.2025
1 Stunde 10 Minuten
+++ "Akte Rheinland" live am 31. Oktober 2025: AUSVERKAUFT +++ +++
Bei unserem Werbepartner Emma bekommt ihr bis zum 30. Oktober 5%
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+++ Eine warme Montagnacht im Rheinland. Ein blauer Opel Kapitän
rast durch die Dörfer südlich von Bonn. Fenster zerspringen,
Schüsse fallen, – und zwei Menschen sterben. Was als vermeintlicher
Dumme-Jungen-Streich beginnt, wird zur tödlichen Amokfahrt. Die
Täter hinterlassen eine Spur der Verwüstung – und eine Polizei, die
zunächst im Dunkeln tappt. Falsche Geständnisse, verpasste Spuren,
öffentliche Empörung: Erst Wochen später stoßen die Ermittler auf
drei junge Männer, deren Taten die Region erschüttern. Anna Maria
Beekes und Rüdiger Franz rekonstruieren die wohl erste Amokfahrt
des Rheinlands – und zeigen, wie viel die Ermittlungen damals über
Gesellschaft, Jugendkultur und Moral der 1950er Jahre erzählen.
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Über diesen Podcast
Ein Podcast des General-Anzeiger Bonn über wahre Verbrechen. Alle
zwei Wochen donnerstags spricht Anna Maria Beekes über einen
Kriminalfall aus dem Rheinland, speziell aus der Region Bonn.
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