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  3. Klaviatur Der Kritik Podcast

Episoden

2 Stunden 6 Minuten
TURNSTILE – GLOW ON

CHUBBY & THE GANG – THE MUTT’S NUTS

AMYL & THE SNIFFERS – COMFORT TO ME

HEAVY METAL – V: LIVE AT THE GASSTATION FIGHTING THE DEVIL

00:17 Intro

00:08:30 TURNSTILE – GLOW ON

00:12:30 Verarbeitung von Nullerjahre Popkultur im Harcore-Kontext

00:16:05 Albumhaftigkeit des Albums, Produktion

00:22:00 Stimmung über Inhalt

00:23:50 Generic-Riffs als Stilmittel, Produktion als eigentlicher Hauptdarsteller

00:26:00 Hardcore-Riffs als Basis für Pop-Klangideen

00:28:00 Parallele zu 90er Crossover-Stadionbands

00:31:30 Vermischung von Genres als Generationenphänomen, Coming-Of-Age-Ästhetik

00:37:40 Dream Pop, Integration von nostalgischen Hörerfahrungen

00:41:35 Bad Brains I Against I Ära als versteckte Referenz

00:47:17 CHUBBY & THE GANG – THE MUTT’S NUTS

00:50:10 The Return of Pubrock, Proletarischer Swag

00:53:00 Politischer Punk der Hörer:innen von Oi bis Garage abholt

00:56:15 Rückgriff auf Protopunk, Rock n Roll Swing

00:58:30 Blues, britischer Lokalpatriotismus,

01:05:00 Stilistische Vagheit des früheren Punk im Hardcore-Format

01:10:00 Metal-Punk, stilistisches Dazwischen

01:14:30 AMYL & THE SNIFFERS – COMFORT TO ME

01:18:45 Protopunk mit Stooges-Fokus, Rock-Einflüsse, Neuer Ernst

01:21:00 Gesang im Zentrum, trotzdem durchkomponierte Songs

01:26:50 Rückkehr von Punk als Partymusik, Hardcore und Garage-Spaltung

01:32:30 Expressive Texte, Entdeckung des Politischen Neuaufladung von Punk-Stereotypen

01:41:00 Eine neue Iggy Pop

01:43:00 HEAVY METAL – V: LIVE AT THE GASSTATION FIGHTING THE DEVIL

01:47:50 Komplexe In-Jokes, gezielte Arroganz

01:49:00 Zwischen klassischem Punk und No-Wave Experimenten

01:52:30 Zersetzungsbewegung von Album zu Album

01:54:50 Nachlässigkeit als Prinzip, Problematik von extremer Produktivität

02:00:01 Normiertes Produkt, Baukasten-Band
2 Stunden 23 Minuten
LANDOWNER – IMPRESSIVE ALMANACH

FEHLER KUTI – PROFESSIONAL PEOPLE

YVES TUMOR – ASYMPTOTICAL WORLD

ESO / EINIGE SIND OBDACHLOS – PFAND IN SICHT

00:20 Intro

05:24 LANDOWNER – IMPRESSIVE ALMANACH

06:50 Techno-Dystopia Burnout Punk

07:46 Unspielbare Riffs

10:30 Keine Produktion, Gitarrensounds im Laborzustand

12:45 Entmenschlichte Musik, umgekehrter Eggpunk

15:00 Menschlicher Gesang als Kontrasteffekt

18:00 Heavyness durch Minimalismus

22:45 Copy and Paste Logik, musikalische Selbstsabotage

26:00 Nicht-Ausbrechen-Können

28:00 Raster- und Algorithmenlogik, Technologisierung des Alltags

31:00 „Identical“ und die Definition des Kafkaesken

33:50 Die Erschöpfung der Individualität

38:45 Poetisches Grauen auf Country Teasers Niveau

40:40 FEHLER KUTI – PROFESSIONAL PEOPLE

48:00 Netz aus Anspielungen, Komplexe Diskurse minimalistisch präsentiert

52:00 Entfaltung von tiefen Bedeutungsschichten

58:30 Kosmopolitismus und Almanhaftigkeit

01:03:00 Zwei musikalische Räume, Modern-Jazz, Repetition, Minimal-Music

01:08:25 FSK als Referenz

01:10:00 Instrumente als kulturelle Artefakte gegen Post-Genre Beliebigkeit

01:18:45 kein übergeordnetes Idiom, hörbare Deutschlandkarte

01:22:28 YVES TUMOR – ASYMPTOTICAL WORLD

01:24:45 Warum Heaven To A Tortured Mind so geil war

01:33:15 Zwischen Künstlichkeit und Rock

01:38:34 Pro Song ein neues Band-Konzept

01:41:30 Bombast statt Experiment, nicht die schlechtesten neuen U2

01:47:40 ESO / EINIGE SIND OBDACHLOS – PFAND IN SICHT

01:51:30 Punksimulation in unübersichtlicher Gemengelage

01:55:20 Ironieebenen des heutigen Deutschpunk

01:58:00 Rolle von Pisse

02:01:30 Sorgfältig komponierter Schrottsound

02:06:32 80er-Faszination als Szene-Synthese

02:09:25 Punk als lustige Saufmusik, Relevanzverlust

02:14:00 Mixtape- und Kollektivaspekt des Albums

02:20:00 „Punk“ als leerer Signifikant
1 Stunde 56 Minuten
FLYING LOTUS – YASUKE

MAINLINER – DUAL MYTHS

DOG DATE – CHILD’S PLAY

AXE – 1300 A. D.

00:27 Intro

02:20 FLYING LOTUS – YASUKE

04:30 Plot der gleichnamigen Serie

08:25 Animes als zentraler Referenzrahmen für gegenwärtige Popkultur

13:20 Der Sound des Albums

17:35 Öffnung und Re-Popularisierung des Jazz Jazz bei Flying Lotus und seiner LA-Crew

25:15 Soundtrack mit Videospiel-Charakter

29:00 Yasuke im Kontext von Flying Lotus‘ Diskographie, Vergleich zu Turntableism der 90er und 00er, Verwischung der Grenzen zwischen Sampling und Instrumentalmusik

35:45 Flying Lotus zwischen den Streaming-Gianten Spotify und Neftlix

39:50 Yasuke Non-Orchestrale Soundtracks

42:48 MAINLINER – DUAL MYTHS

46:30 Die japanische Experimentalszene, Japan als Inkubator für extreme Subgenres, Mainliner zwischen Garage-Rock, Noise und Free Jazz

54:23 Verhältnis zu Noise, Komplexe Ultra-Low-Fi Produktion, Entfaltung der extremsten Aspekte von 70er-Rock

01:02:20 Gegen bekömmlichen Psychedelic heutiger Tage

01:06:00 Les Rallizes Dénudés als Vorbild, Urbild der kommerziell nicht-integrierbaren Impro-Musik

01:08:10 Repetition und Desorientierung, Auslöschung des Subjekts im Klang, Körpermusik

01:12:00 Ungerader Takt als psychedelisches Stilmittel, archetypische Strukturen und Elementare Gewalt, Gitarre und Körper

01:18:28 DOG DATE – CHILD’S PLAY

01:19:10 Musikkritik abseits von schmissigen Diskursthemen

01:21:00 10er Jahre Garage Rock mit Hardcore- und Eggpunk-Kante, Brechung der Rock-Pose bei Beibehaltung der Energie

01:27:25 Die Riff-Band als eigene Kategorie neben Song- und Sound-Fokussierten Bands, Hardcore-Präzision trifft auf Garage-Lässigkeit, Diminutiv zu Heavy-Rock

01:35:40 Technischer Emo-Einschlag, Anwärter auf Jay Reatard Nachfolge

01:40:25 AXE – 1300 A. D.

01:41:50 Digital-DIY Sound, Überblendung trashiger Popkulturelemente, Post-Internet

01:45:00 Hyperpop von Unten, Trash-Future Gegenwart gegen den Klischeefuturismus

01:50:00 Eggpunkt als Vehikel für musikalische Memes, Enya-Cover als Found Object,

01:55:40 Entwicklung weg von Gitarrenmusik
2 Stunden 13 Minuten
HAIYTI – MIESES LEBEN

SCHMYT – GIFT

INTERNATIONAL MUSIC – ENTENTRAUM

00:16 Intro

03:30 HAIYTI – MIESES LEBEN

06:15 Haiyti und die erste Welle von deutschem Trap/Cloudrap

11:00 Entwicklung von Haiytis Sound und Image

22:00 Widersprüche heutiger Produktions- und Distributionslogiken

31:00 Musik am Fließband, Prozesskunst, Muster, Kombinatorik

37:40 Die politischen Schwächen der gegenwärtigen Streaming- und Spotify-Kritik

48:40 Spotify und Hörgewohnheiten

52:00 Sprachliches Feingefühl, Mieses Leben als Zwischenbilanz und Rückschau

57:40 SCHMYT – GIFT

01:01:00 Schmyt als Experiment in der Erschließung neuer Marktsegmente

01:11:20 Näheres zu Sound und Produktion

01:15:00 Was Deutschpop unerträglich macht, sprachlicher Erfindungsreichtum des Deutschrap, Phänomen Schmyt als Warnung vor schlimmen Entwicklungen

01:21:00 Emo-Rap Welle, toxische Männlichkeit und Sexismus unter dem Deckmantel von Schwäche und Depression

01:30:00 Neue Mythologie der Depression

01:35:12 INTERNATIONAL MUSIC – ENTENTRAUM

01:42:00 Klassische Schönheit, Spiel der Symbole, ungewohnt smarter Krautrock-Einfluss,

01:51:00 Die Sackgasse des deutschen Indie seit 2010, Minimalismus und Politisierung, Ja Paniks „Dmd Kiu Lidt“, International Musics "Die besten Jahre"

01:58:00 Identitätsangebote von Indie, das goldene Zeitalter des Songwriting, bürgerliche Untertöne 02:05:00 Stimmungen der alten BRD, literarische Referenzen

02:09:00 Gute schlechte Reime, Einzelsongs, Fazit
2 Stunden 18 Minuten
DISARSTAR - DEUTSCHER OKTOBER NEPOMUK & RETROGOTT - METAMUSIK TIGHTILL - STRASSENPOP (KORREKTUR: TIGHTILL RAPPT NICHT SPAST*S, SONDERN SPACKN) 00:25 Intro, Dilemmas des linken Rap 08:40 Danger Dan als Symptom für was da alles schiefgehen kann 11:40 J. Ismail-Wendts Unterscheidung von Song und Track 17:20 DISARSTAR - DEUTSCHER OKTOBER 18:30 Blockbuster-Rap auf links gewendet 23:00 Inhalt über Form, aufgebrachter Demobeitrag als Rapstil 28:30 künstlerischer und politischer Pragmatismus, fehlende Abstraktionsebene 32:20 möglicher populistischer Zweck dieser Musik 33:50 “Die Schere zwischen Arm und Reich” und andere journalistische Plattitüden, Bewahrpädagogik 39:00 Die Fiktionalität von Gangsterrap, marxistische Kritik an Disarstars Marxismus 47:30 Gewalt und das Martialische im Widerspruch zu linker Awareness-Haltung 50:30 Black-Block-Romantik im Widerspruch zur gewollten Arbeiternähe 53:50 Der Überfall als Motiv bei OG Keemo als Gegenbeispiel, Handlungsmacht der sozial Benachteiligten 59:00 Fazit 01:02:00 NEPOMUK & RETROGOTT - METAMUSIK 01:05:30 Rückblick auf Retrogotts Entwicklung, Battlerap als Kunstform, 1:13:00 Überwindung homophob-sexistischer Provokationen als kollektiver Reifeprozess 1:19:30 Oldschool-Werte gegen aktuelle Entwicklungen in Rap und Medien, Übertragung von West- und Eastcoast-Logik auf die deutsche Szene, Liebhaber-Mentalität, 1:26:30 Retrogott als selbsternannter Rap-Opa 1:30:00 linksakademische Easylistening-Musik 01:36:30 Fazit, Möbelmusik 1:40:00 TIGHTILL - STRASSENPOP 1:42:00 Zeckenrap, Straßenpop als plausibles Konzept 1:46:00 als Ausdruck von Post-Genre Lebenskontexten, als spielerisches Baukastenprinzip im DIY-Rahmen, Lerneffekt der Miniatur 1:52:00 Tightills kindlich-verspielte Persona 1:56:00 Egyptian Lover, Anknüpfung an unterrepräsentierte Rap-Strömungen 2:00:00 Einfach-machen-Prinzip, Bescheidenheit, Verfügbarkeit aller emotionalen Register 2:03:00 Warum ist Tightill linker Rap, Straße und Cornerlife als reale Utopie 2:06:00 Das linke implizit als Haltung 2:11:00 Erschaffung einer Szene mit alternativen Regeln und kollektiver Bezug als eine mögliche Lösung des linken Rap-Dilemmas
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Über diesen Podcast

Ein fortlaufender Essay über aktuelle Musik in Dialogform. Von scheiternden Kulturschaffenden für scheiternde Kulturschaffende. Musik ist schon lange kein Beruf mehr, ebenso wenig wie die dazugehörige Kritik. Wir sitzen also alle im selben Boot und füttern die Algorithmen der Tech-Giganten. KdK ist hier um zu beweisen, dass dabei trotzdem ständig interessanter Kram rumkommt, über den es sich zu sprechen lohnt, als eine ins Abseits getriebene Musikkritik es sich zutraut. Bestenfalls stolpern wir dabei mehrmals pro Folge vom Besonderen ins Allgemeine. Kontakt: klaviaturderkritik@gmail.com
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