AiB Audio - Podcast für erfolgreiche Betriebsratsarbeit Archiv
112 Episoden
13 Minuten
Bevor jetzt für viele die Suche nach Frühbucher-Rabatten, den sonnigsten Badestränden oder der lange geplanten Individual-Reise losgeht – ist im Betrieb noch das eine oder andere in Sachen Urlaub zu klären: Wann können die freien Tage genommen werden, wo hat der Arbeitgeber ggf. Mitspracherechte und worauf sollte man tunlichst achten, damit Urlaubsansprüche nicht verfallen. Eva-Maria Stoppkotte, verantwortliche Redakteurin der Fachzeitschrift „Arbeitsrecht im Betrieb“, hat dazu die erfahrene Fachanwältin für Arbeitsrecht, Nadja Häfner-Beil geladen, die viele praktische Tipps und Hinweise zur ganz aktuellen Rechtsprechung rund um das Thema Urlaub mit dabei hat.
37 Minuten
Wenn es dem Betriebsrat gelingt, Signale über mögliche Unternehmenskrisen zu sammeln, zu systematisieren und zielgerichtet zu bewerten, dann kann er einen wichtigen Beitrag zu Früherkennung von Unternehmenskrisen leisten. Doch was sind typische Anzeichen, welche Rolle spielt der Wirtschaftsausschuss dabei und was kann das Gremium konkret gegen eine Unternehmenskrise tun? Konkrete Antworten auf diese Fragen gibt es in diesem zweiten Teil unseres Podcasts zur Krisenfrüherkennung. Eva-Maria Stoppkotte, verantwortliche Redakteurin der Fachzeitschrift „Arbeitsrecht im Betrieb“, führt dazu ihr Gespräch mit den Beratungsexperten Andrea Rothkegel und Andreas Schurr von der EWR Consulting GmbH fort.
12 Minuten
Je früher eine Krise entdeckt wird, desto besser sind die Chancen zur erfolgreichen Bekämpfung, ohne dramatische Einschnitte für die Beschäftigten. Doch immer noch werden in den Unternehmen klare Warnsignale, die eigentlich hellhörig machen sollten, nicht früh genug erkannt. Oder die notwendigen Schritte werden verzögert. Deshalb sind an dieser Stelle auch die betrieblichen Interessenvertreter besonders gefordert. Dieses Thema hat es in sich und leider aktuell wieder große Brisanz. Daher gibt es gleich zwei Folgen von „AiB-Audio – dem Podcast für erfolgreiche Betriebsratsarbeit“ dazu. Meine Kollegin Eva Maria Stoppkotte, verantwortliche Redakteurin der Fachzeitschrift „Arbeitsrecht im Betrieb“, spricht mit den Andrea Rothkegel und Andreas Schur. Beide arbeiten für EWR-Consulting und beraten Interessenvertretungen zu allen wirtschaftlichen Themen.
23 Minuten
Der Betriebsrat hat, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, über Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen sowie Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage mitzubestimmen – so definiert es eindeutig § 87 Abs. 1 Nr. 2 des Betriebsverfassungsgesetzes. Daneben gibt es noch eine Vielzahl von weiteren Regelungen, unter anderem im Arbeitszeitgesetz und im Arbeitsschutzgesetz, die man als Betriebsrat kennen sollte. Soweit die Papierform – doch wie sieht es in der Praxis zu diesem komplexen Thema aus? Meine Kollegin Eva Maria Stoppkotte, verantwortliche Redakteurin der Fachzeitschrift »Arbeitsrecht im Betrieb«, hat dazu eine juristische Expertin ins Studio gebeten, um mit ihr aktuelle Fragen zu klären. Dabei geht es nicht nur um den Buchstaben des Gesetzes, sondern auch um die jeweils vor Ort gelebten Arbeitszeitmodelle und wie Betriebsräte gute Arbeitszeitvereinbarungen für ihre Beschäftigten in Verhandlungen mit dem Arbeitgeber erreichen können.
15 Minuten
„Die Arbeitgeber treffen mit der Schwerbehindertenvertretung eine verbindliche Inklusionsvereinbarung“ – so weit so eindeutig formuliert im § 166 Abs.1 des SGB IX. Doch wie diese Vereinbarung auf den Weg gebracht, verhandelt und dann auch mit Leben für die Betroffenen gefüllt wird, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Eine gute Inklusionsvereinbarung, die zudem nicht nur die Standards erfüllt, fällt nicht einfach vom Himmel, sondern braucht engagierte Schwerbehindertenvertretungen und Betriebsräte, die mit Hartnäckigkeit, Diskussionsfreude und auch der Bereitschaft zum Konflikt in die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber gehen. Ein tolles Beispiel dafür liefert unser heutiger Gesprächsgast in der neuen Folge von „AiB-Audio - dem Podcast für erfolgreiche Betriebsratsarbeit“. Eva Maria Stoppkotte, verantwortliche Redakteurin der Fachzeitschrift „Arbeitsrecht im Betrieb“, spricht dazu mit der Betriebsratsvorsitzenden und Schwerbehindertenvertreterin von BASF in Lemförde. Das Projekt zählt zu den 12 Nominierten für den Deutschen Betriebsräte-Preis 2022, der in wenigen Tagen in Bonn verliehen wird. Hier werden wieder beispielhafte Gremien für Ihre wichtige Arbeit gewürdigt. Unsere Zeitschrift „Arbeitsrecht im Betrieb“ vergibt diesen Preis seit dem Jahr 2009.
37 Minuten
Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten braucht es Betriebsräte, die sich nicht einfach dem Schicksal ergeben, sondern kühlen Kopf bewahren und kritisch hinterfragen. Die mit Plan in die schwierigen Gespräche mit der Geschäftsführung gehen. Die wissen, was alles für die Beschäftigten auf dem Spiel steht und sich kein X für ein U vormachen lassen. In unserer heutigen Folge von „AiB-Audio - dem Podcast für erfolgreiche Betriebsratsarbeit“ haben wir dafür zwei erfahrene Gäste eingeladen. Meine Kollegin Eva Maria Stoppkotte, verantwortliche Redakteurin der Fachzeitschrift „Arbeitsrecht im Betrieb“, spricht zum einen mit dem Betriebsratsvorsitzenden des Großkraftwerks Mannheim und zum anderen mit dem BR-Vorsitzenden des Automobilzulieferers Gestamp aus dem thüringischen Haynrode. Während es im hessischen Steinkohlekraftwerk um die sozialverträgliche Gestaltung des politisch beschlossenen Ausstiegs aus der Kohleverstromung ging, drehte sich im ostdeutschen Unternehmen alles um die Abwendung von vermeintlich unvermeidlichen Schließungsplänen und den Einsatz für eine langfristige Standortsicherung. Beide Projekte sind für den Deutschen Betriebsräte-Preis 2022 nominiert und wer sich jetzt die aktuelle Podcast-Folge anhört, weiß spätestens danach auch warum das so ist.
35 Minuten
Gäbe es eine Stellenbeschreibung für Betriebsräte und andere betriebliche Interessenvertretungen dann wäre die schon ziemlich lang: umfassende Kenntnisse des BetrVG sind notwendig, ebenso Verhandlungssicherheit, eine hohe Sozialkompetenz wird erwartet, Offenheit für abweichende Positionen, Organisationstalent, Flexibilität und, und und. Die Liste ließe sich noch ordentlich erweitern. Beim Blick in die jährlich einlaufenden Bewerbungen für den Deutschen Betriebräte-Preis unserer Zeitschrift „Arbeitsrecht im Betrieb“ fällt immer wieder auf, wie breit Betriebsräte, JAVler und Schwerbehindertenvertretungen sich aufstellen müssen, um die Interessen der Beschäftigten zu sichern und ihre Punkte bzw. die der Beschäftigten durchzusetzen. In der aktuellen Folge von „AiB-Audio - dem Podcast für erfolgreiche Betriebsratsarbeit“ wird deutlich, wie viele Erfolgsgeschichten der Mitbestimmung sich täglich in kleinen, mittleren und großen Betrieben landauf- landab abspielen und wie facettenreich Interessenvertretung ist. Eva Maria Stoppkotte, verantwortliche Redakteurin der Fachzeitschrift „Arbeitsrecht im Betrieb“, hat dieses Mal Interviewgäste zu drei sehr unterschiedlichen Themen geladen: eine Jugend- und Auszubildendenvertretung beschäftigt sich mit der Frage, warum die Azubis nicht bleiben wollen. Eine Schwerbehindertenvertretung setzt sich für eine Inklusionsvereinbarung ein, die den Namen auch verdient. Und last but not least: Ein GBR stellt sich die Aufgabe, ATler für die Mitbestimmung zu begeistern.
29 Minuten
Berufliches Lernen und Arbeiten von unterwegs und zuhause – für die einen immer noch mit vielen Fragezeichen und vielleicht auch Vorbehalten behaftet, für die anderen bereits erprobt, geübt und mit Erfolg umgesetzt. In der aktuellen Folge von „AiB-Audio - dem Podcast für erfolgreiche Betriebsratsarbeit“ geht es heute einerseits um Smart Work und andererseits um eine Lernortverlagerung bereits während der betrieblichen Ausbildung. Der Gesamtbetriebsrat von Evonik in Essen und der Betriebsrat der Robert Bosch GmbH in Schwieberdingen haben sich dazu einiges einfallen lassen. Beide Gremien sind nominiert für den Deutschen Betriebsräte-Preis 2022 und zeigen – jeder auf seine Art und Weise – wie innovativ Mitbestimmung funktionieren kann, wenn Betriebsräte ihren vorhandenen Instrumentenkasten intelligent zu nutzen wissen und keine Angst vor neuen Wegen haben. Eva Maria Stoppkotte, verantwortliche Redakteurin der Fachzeitschrift »Arbeitsrecht im Betrieb«, hat dazu Interviewgäste aus beiden Gremien eingeladen. Reinhören ist unbedingt zu empfehlen. Viel Spaß dabei und Ton ab.
41 Minuten
Während die Pandemie in vielen Wirtschaftsbereichen für massive Probleme und sozialen Sprengstoff gesorgt hat und vielerorts immer noch mit ihren negativen Auswirkungen gekämpft wird – führte sie in anderen Bereiche der Wirtschaft zu einer kaum zu befriedigenden Nachfrage und sorgt in Teilen sogar für einen Beschäftigungsboom. In unserer aktuellen Folge von „AiB-Audio – dem Podcast für erfolgreiche Betriebsratsarbeit“ sprechen wir heute mit Betriebsräten aus zwei ganz verschiedenen Welten. Zum einen den Betriebsrat von Linde Material Handling in Aschaffenburg, der alles in die Waagschale werfen musste, um Beschäftigung in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld für die Kollegen in der Logistik und Staplerproduktion zu sichern. Und zum anderen der Betriebsrat von Carl Zeiss SMT, die in Oberkochen kaum noch wissen, wie sie die gigantische Nachfrage nach Halbleitern bedienen sollen und dabei gleichzeitig darauf achten müssen, dass sich die Arbeitsbedingungen bei hoher Produktionsauslastung und kaum zu befriedigendem Personalbedarf nicht zu Lasten der Arbeitnehmer verschieben.Beide sind für den Deutschen Betriebsräte-Preis 2022 nominiert.
22 Minuten
In vielen Betrieben laufen KI-Anwendungen oft unbemerkt durch die Betriebsräte. Das kann ein Problem werden, beispielsweise für den Datenschutz, wenn massiv Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten betroffen sind oder dann, wenn KI-Anwendungen dazu führen, dass sukzessive Arbeitskräfte ersetzt werden. Große und komplexe Herausforderungen für Betriebsräte. Doch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, wie unsere heutigen Gesprächsgäste sehr überzeugend darstellen. Wir sprachen mit Petra Höfers, Juristin und langjährige Beraterin von Betriebs- und Personalräten und Lothar Schröder, ehemaliges Mitglied der Equetekommission DBT zur KI und ehemaliges Bundesvorstandsmitglied von ver.di dazu, wie BR auf KI und deren Einführung reagieren sollten.
22 Minuten
Wer sich zum ersten Mal in ein Auto setzt, kann schnell ins Schwitzen kommen. Es braucht praktische Übung, ein Gefühl für die Situation auf der Straße und andere Verkehrsteilnehmer und natürlich auch theoretisches Wissen. Ähnliches gilt für die „Fahranfänger“ im Betriebsrat. Wer zum ersten Mal im Gremium sitzt, muss wissen, welche Rechte und Pflichten gelten, was die gesetzlichen Grundlagen sind und wo man tunlichst nicht abbiegen sollte. Damit der Start ins neue Amt gut gelingt, gibt es die Möglichkeiten, einen Betriebsräteführerschein zu machen und sich per Bildungsberatung laufend auf dem neuesten Stand bringen zu lassen. Eva-Maria Stoppkotte im Gespräch mit Angela Widmann, Bildungsberaterin bei der Betriebsräteakademie Bayern, die seit 10 Jahren Betriebsratsqualifikation im Organisationsbereich der IG Metall Bayern anbietet und Hans-Peter Kaballo, Vorsitzender des 19-köpfigen Betriebsrats-Gremiums bei Linde in München.
31 Minuten
Was sollte ich als Betriebs- oder Personalrat beachten, wenn Videokonferenzen in Teams oder Zoom aufgezeichnet werden? Wie lassen sich Persönlichkeitsrechte schützen? Die Digitalisierung eröffnet viele Möglichkeiten für die Zusammenarbeit auch im Gremium – gleichzeitig stellen beispielsweise virtuelle und hybride Betriebsratssitzungen drängende Fragen an den Datenschutz. Dazu kommen immer neue Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz und dem Einsatz automatisierter Programme. Interessenvertretungen, in der Regel eher Laien bei der Einordnung dieser komplexen Themen, sollten sich hier gut aufstellen und ggf. externen Sachverstand hinzuziehen. Worauf hierbei zu achten ist, dazu spricht Eva-Maria Stoppkotte, verantwortliche Redakteurin unserer Fachzeitschrift »Arbeitsrecht im Betrieb« mit Mattias Ruchhöft. Er ist Technologieberater und Inhaber der DTB-Datenschutz- und Technologieberatung. Das Unternehmen aus dem hessischen Zierenberg bei Kassel berät seit über 20 Jahren Betriebs- und Personalräte bei der Regelung von IT-Systemen und entwickelt Konzepte für den Arbeitnehmer-Datenschutz.
20 Minuten
Wie tickt eigentlich ein Fachverlag und was passiert so hinter den Kulissen unserer Fachzeitschrift „Arbeitsrecht im Betrieb“? Wir, der Bund-Verlag, feiern in diesem Jahr unser 75-jähriges Jubiläum. Am 21. Juni 1947 von Hans Böckler gegründet, sind wir bestimmt vielen von euch schon im Bücherregal des Betriebsrats, in Seminaren oder auf Tagungen und Messen über den Weg gelaufen. Heute wollen wir mal ein paar Insights zum Bund-Verlag geben. Welche Fach-Themen drehen aktuell? Wo drückt einen Verlag derzeit der Schuh? Wie kommen Fachinformationen auch im Jahr 2040 noch an den Mann/die Frau? Dazu sprechen wir mit Rainer Jöde. Er ist langjähriger Geschäftsführer des Bund-Verlags.
27 Minuten
Tarifautonomie und Tarifvertrag sind seit Jahrzehnten Eckpfeiler des sozialen Ausgleichs und des wirtschaftlichen Erfolgs der Bundesrepublik Deutschland. Dennoch werden Tarifverträge, besonders Flächentarifverträge, massiv in Frage gestellt. Von Teilen der Politik wie von treibenden Kräften im Arbeitgeberlager. Die Tarifbindung leidet darunter und schwindet. Doch, so das Bundesarbeitsgericht, Tarifverhandlungen ohne Streikrecht sind „kollektives Betteln“. Wir wollen heute von den Autoren des Handbuchs Tarifvertrag, neu erschienen im Bund-Verlag, wissen, warum Tarifverträge auch heute noch für die Beschäftigten und auch die Arbeitgeber von hohem Interesse sind.
20 Minuten
Betriebsrat ist kein Ausbildungsberuf. Hier stehen – je nach Gremiengröße freigestellt oder nicht – die gewählten Frauen und Männer vor einer Vielzahl von Herausforderungen und bewegen sich auf zum Teil unbekanntem, juristisch oft komplexem Terrain. Vor allem die „Neuen“ im Amt müssen viel und vielfältiges Wissen tanken, damit sie die Interessen der Beschäftigten kompetent vertreten können. Für viele ist es ein Sprung ins kalte Wasser. Bei Roche Diagnostics in Mannheim werden die neuen Kolleginnen und Kollegen nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. Hier bekommen sie von Beginn an konkrete Hilfestellung, praktische Unterstützung und einen Paten an die Seite gestellt, der sie im neuen Amt begleitet und ihnen an der einen oder anderen Stelle die richtige Abzweigung zeigt. Das ist unser heutiges Thema bei AiB-Audio – dem Podcast für erfolgreiche Betriebsratsarbeit. Mein Name ist Christof Herrmann und zusammen mit meiner Kollegin Eva-Maria Stoppkotte, verantwortliche Redakteurin der Fachzeitschrift „Arbeitsrecht im Betrieb“,sprechen wird dazu mit zwei erfahrenen Betriebsrätinnen.