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Episoden

28 Minuten
Es ist immer noch unglaublich! Die Protestbewegung in Serbien hat es geschafft. Die Studierenden-Liste hat die Parlamentswahl klar gewonnen und Aleksandar Vučić hat seine Niederlage eingeräumt. Krsto hat den Wahltag in Belgrad begleitet. Einen Tag nach dieser historischen Zäsur ziehen wir in dieser Extra-Ausgabe eine vorläufige Bilanz und fragen, wie es jetzt weitergeht.
1 Stunde 12 Minuten
Diese Wahl wird weder frei noch fair sein. Krsto ist nach Belgrad gereist, war bei der großen Abschlusskundgebung der Studierenden auf der Slavija und schaut sich die aufgeheizte Stimmung vor Ort an. Während kritische Medien unter Regimekontrorolle geraten und Menschen eingeschüchtert werden, fordert Machthaber Aleksandar Vučić den durchgeknallten NATO-Lobbyisten Ginter Felinger zum TV-Duell heraus. Was ist da eigentlich los – und was droht, nachdem die Menschen an der Wahlurne waren? Außerdem blicken wir nach Bosnien und Herzegowina, wo die Wahlen weder im Ausland noch bei vielen Wahlberechtigten auf großes Interesse stoßen, nach Albanien, wo die Proteste in Ausschreitungen münden. Und nach Slowenien, wo die Menschen an der Wahlurne entschieden haben, ihren öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu behalten.
45 Minuten
Bei dieser Zwischenepisode handelt es sich um den Mitschnitt eines Liveauftritts, den wir Ende Juni in Berlin hatten und zwar bei der Finissage der Ausstellung „Men don't cry“ von Hannes Jung, die im Haus am Kleistpark zu sehen war. Men don’t cry“ präsentiert Arbeiten, die zwischen 2017 und 2024 in Bosnien und Herzegowina entstanden sind. Im Mittelpunkt steht ein schwieriges, tabuisiertes und oft absichtlich oder unabsichtlich übersehenes Thema – nämlich sexualisierte Gewalt an Männern während der Jugoslawienkriege der 90er Jahre. Hannes Jung versucht sich in seiner fotografischen Arbeit diesem Thema zu nähern. Im Fokus steht dabei die Frage, welche Spuren derartige Gewalterfahrungen hinterlassen. Wer Hannes Jung ist und wie beeindruckend sein bisheriges Schaffen ist, erfahrt ihr gleich im Gespräch. Seit Ende September ist die Ausstellung nun auch in Köln zu sehen.
60 Minuten
Die Zeit auf dem Balkan bleibt nicht stehen. Und wir haben einiges nachzuholen. Deshalb ist diese Folge anders als alle anderen. Denn Krsto und Danijel wissen nach dem großen NOB-Dreiteiler und dem Rendezvous with Rama gar nicht, wo sie anfangen sollen. Bei den Umweltprotesten in Kroatien? Bei der Beerdigung von Kriegsverbrecher Ratko Mladić? Bei der Verurteilung des anderen Kriegsverbrechers Hashim Thaçi? Es ist alles ein bisschen viel geworden ... Und es gibt in diesem September ausnahmsweise mal nicht eine monothematische Sendung, sondern eine Art thematisches Großreinemachen in Form eines Schnelldurchlaufs. Was ist passiert? Was haben wir verpasst? Und wie ballaballa waren die letzten Wochen auf dem Balkan? Nebenbei erfahrt ihr, warum die CDU in Frankfurt zwar ganz doll gegen Faschismus und so ist, aber trotzdem jetzt doch kein Problem mit dem Auftritt von Fascho-Rocker Thompson in der Jahrhunderthalle hat. Warum noch weniger Leute Probleme mit Ceca haben und warum Slowenien auf einmal doch wieder Israel ganz toll findet.
1 Stunde 25 Minuten
In westlichen Medien wird Albaniens Premierminister Edi Rama ja gerne als gut gelaunter Macher präsentiert. Der Mann, der mit Macron über Trump scherzt, vor Giorgia Meloni niederkniet und dabei quasi nebenbei sein Land für den EU-Beitritt macht. Doch in letzter Zeit wirkt der mächtige Mann Albaniens leicht angefasst. Proteste gegen ein umstrittenes Luxus-Ressort-Projekt in einem Naturschutzgebiet halten auch nach 80 Tagen noch an - und immer öfter sind auch Forderungen nach seinem Rücktritt zu vernehmen. Das kann einem schon aufs Gemüt schlagen. Und an wem kann man sich dieser Tage besser abreagieren als an Journalistinnen und Journalisten. Unsere Kollegin Franziska Tschinderle hat das bei einer Pressekonferenz am eigenen Leib erfahren müssen - und uns freundlicherweise den Mitschnitt zur Verfügung gestellt. Wir hören uns das zusammen an und gehen bei dieser Gelegenheit der Frage nach: Woher kommt dieser Edi Rama eigentlich? Warum wird er immer wieder gewählt? Und warum ist er trotzdem jetzt Zielscheibe des Frusts der Protestierenden? Nebenbei erfahrt ihr, warum Kollege Martens von der FAZ nun Probleme mit Russland hat. Warum ihm Kosovo schon bald wieder gewählt werden könnte ... und warum Fascho-Rocker Thompson wohl demnächst auch in Frankfurt auftreten wird.
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Über diesen Podcast

Podcast by Krsto Lazarevic und Danijel Majic
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„Neues vom Ballaballa-Balkan“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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