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Episoden

49 Minuten
Laura Cazés beobachtet jüdische Gegenwart in Deutschland, schreibt darüber und ist auch ein Teil davon. Zwölf jüdische Autorinnen und Autoren hat Cazés gebeten, ihre Sicht auf das Leben in Deutschland aufzuschreiben. Entstanden ist daraus das Buch "Sicher sind wir nicht geblieben. Jüdischsein in Deutschland" mit vielfältigen Essays, unter anderem von Mirna Funk, Daniel Donskoy, Richard C. Schneider, und taz-Redakteurin Erica Zingher. Gemeinsam mit Laura Cazés spricht Zingher in dieser Folge über die Entstehung des Buches, warum es einen Perspektivwechsel vornimmt und über das Gefühl von (Un)sicherheit, das das Leben von Jüdinnen und Juden in Deutschland prägt.
38 Minuten
Der "Tatort" macht Sommerpause, neue Serienstarts gibt es kaum, in vielen Bundesländern beginnen die Sommerferien und auch der Bundestag ist in den politischen Ferien. Wer dennoch Lust hat laue Sommerabende auf der Couch zu verbringen, kann sich auf "Virgin River" freuen. Die Netflixserie startet am 20. Juli in die vierte Staffel. Trotz ihres Erfolgs gibt kaum jemand offen zu Fan zu sein. Warum eigentlich? Und was macht "Virgin River" zu einem guten Serienerlebnis? Darüber und über ihre aktuellen Serientipps sprechen die taz-Redakteurinnen Carolina Schwarz und Erica Zingher.
39 Minuten
Alle Jahre wieder. Oder doch alle Monate? Nachdem Politiker:innen der CDU immer wieder Sommerlöcher mit dem Thema "Dienstpflicht für junge Leute" füllten, kam zuletzt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der "sozialen Pflichtzeit" um die Ecke. Seine Begründung: „Gerade jetzt, in einer Zeit, in der das Verständnis für andere Lebensentwürfe und Meinungen abnimmt, kann eine soziale Pflichtzeit besonders wertvoll sein“. Klingt gut. Aber muss man junge Menschen gleich zu einem Dienst verpflichten? Wer würde davon profitieren? Welche anderen Wege gibt es, das Engagement junger Menschen zu fördern? Und warum kocht die Debatte über den Pflichtdienst immer wieder hoch, obwohl es keine politischen Mehrheiten für seine Umsetzung gibt? Darüber und auch über ihre eigenen Freiwilligendienste sprechen die taz-Redakteur:innen Erica Zingher und Volkan Ağar.
44 Minuten
Viel wurde in den vergangenen Jahren über rassistische Kinderliteratur diskutiert. Wie steht es aber um das Gegenteil davon – antirassistische Kinderliteratur? taz2-Ressortleiterin Saskia Hödl hat lange nach solchen Büchern gesucht und schließlich selbst eines geschrieben. Mit Kollegin Fatma Aydemir spricht sie über die Entstehung von „Steck mal in meiner Haut“, den kindlichen Gerechtigkeitssinn und die Herausforderungen als schreibende Mutter in der Pandemie.
46 Minuten
Schon vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine protestierte Vitsche, eine neu gegründete Gruppe junger Ukrainer:innen, vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Sie warnten vor einer möglichen Eskalation mit Russland. Erst seit dem 24. Februar, dem Beginn des erweiterten Krieges, wird Vitsche in der breiten Öffentlichkeit mit ihrem Protest wahrgenommen. taz-Redakteurin Erica Zingher spricht in dieser Couchreport-Folge mit Masha und Vlada, die sich bei Vitsche engagieren. Gemeinsam sprechen sie über falsch verstandenen Pazifismus, über Antislawismus, der auch Ukrainer:innen trifft und die Frage danach, ob Russlands Präsident Putin allein für diesen Krieg verantwortlich ist.
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Über diesen Podcast

Wie verkommen ist Reality-TV? Wie fruchtbar ist die aktuelle Klassismus-Debatte? Und was ist problematisch an der Body-Positivity-Bewegung, die propagiert, dass jeder Körper – egal ob dick oder dünn – schön ist? Einmal im Monat bitten die Redakteur*innen von tazzwei, dem Ressort für Gesellschaft und Medien, einen Gast auf die Couch und sprechen über Trends, die sich in Internet und Medien abspielen.
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