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Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung Archiv

355 Episoden
31 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.

In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Michael Ammann, Chief Underwriting Officer & Chief Data Scientist bei Simpego.

Simpego ist ein Start-up-Versicherer aus der Schweiz. Sie sind seit fünf Jahren am Markt. Das Unternehmen versichert u. a. Gebäude und Fahrzeuge.

Ich war auf der Excelerate 2023. Dabei handelt es sich um ein Event für Versicherer, veranstaltet von Earnix. Dort habe ich Michael Ammann von Simpego getroffen. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie Simpego Künstliche Intelligenz verwendet, um ihr Pricing zu bestimmen.

Bei so übersättigten Märkten wie der KFZ-Versicherung geschieht Differenzierung fast nur noch über den Preis, das bestätigt auch Michael. Bei Simpego findet das auf Basis zahlreicher Faktoren wie Automodell, Wohngegend, Fahrerdaten, sozio-ökonomischer Zahlen uvm. statt. Michael spricht von “einer halben Million” Datenpunkten und etwa 100 Parametern, die hier zum Einsatz kämen. Selbst bei großen Versicherern seien es indes nur 20 bis 30. Das Training der KI dauere etwa eine Woche. Mithilfe der Machine-Learning-Modelle ließen sich schlussendlich individualisierte Preise für jeden Versicherten berechnen.

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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.

Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.

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36 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.

In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Pavel Berkovitch, CIO der LKH.

Die Landeskrankenhilfe (kurz LKH) ist eine private Krankenversicherung, die bundesweit am Markt tätig ist. Sie weist knapp 350.000 Versicherte auf.

Die LKH führt eine Modernisierung ihrer Bestandssysteme durch. Im Zuge dessen hat sie sich für Standardsoftware entschieden. Doch was sollte ein Versicherer einkaufen und was besser selbst entwickeln? Diese Frage diskutiere ich mit Pavel Berkovitch von der LKH.

Hinsichtlich der Ausgangsfrage, ob das System die strategischen Anforderungen der LKH erfüllen kann, nennt Pavel drei Aspekte: Es gelte, den strategischen und regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden sowie IT-technologische und personelle Aspekte der Bestandssysteme zu durchleuchten. Pavel erklärt weiter: Im Zuge einer Vorstudie hat die LKH herausgefunden, dass das aktuelle System die Anforderungen nicht ausreichend erfüllen kann.

Die LKH hat sich für den Kauf einer kompletten Suite entschieden. Pavel gibt aber zu bedenken, dass die Einführung von Standardsoftware nicht in jedem Unternehmen zu einer Reduzierung der IT-Kosten führt. Es müsse eine vollständige TCO vorgenommen werden. Die Schnittstelle zum und die Interaktion mit dem Kunden bleibe ein wichtiges Differenzierungsmerkmal am Markt.

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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.

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39 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.

In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Christian Rubey, Division Lead - Business Development Insurance und Jochen Schlicksupp, Partner bei Senacor Technologies AG.

Senacor Technologie AG ist eine Unternehmensberatung mit 900 Mitarbeitern. Sie helfen bei der Business- und IT-Transformation. Die Focus Industries liegen u. a. auf Insurance, Automotive und Banking.

Versicherer arbeiten mit Daten - vielen Daten. Wie diese gespeichert und verwaltet werden, gehört zu den zentralen Fragen einer modernen Organisation. Hier kommt das Data Mesh ins Spiel. Dieses steht im Gegensatz zu klassischen Konzepten wie dem Data Warehouse oder dem Data Lake. Diese würden zu “Zentralisierung” und in der Folge dessen zu “Bottlenecks” im Unternehmen führen, meint Jochen Schlicksupp.

Die Lösung sei das Data Mesh. Dieses würde das “zentrale Konzept” der Teams auflösen und sie in “domäne Teams” überführen. Daten würden fortan als Produkt angesehen und die Teams entlastet werden. Jochen vergleicht diese Entwicklung mit der von Software as a Product. Teams könnten nun die mit den Daten verbundenen Services autonom nutzen. Zusätzliche und unnötige Team-Interaktionen seien nicht mehr notwendig. Er bezeichnet dies als einen “neuen Ansatz der Data Architecture”.

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38 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.

In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich über Generative KI.

Diesen Monolog habe ich im Zusammenspiel mit dem KI-Chatbot Google Bard ausgearbeitet. Nach der Eingabe der (richtigen) Prompts liefert Bard Einschätzungen zur Frage: Was ist Generative KI und welche Chancen bietet sie für das Versicherungswesen?

Google Bard meint: Generative KI unterscheide sich von der klassischen dadurch, dass sie neue Inhalte generieren kann. Das geschehe mittels neuronaler Netzwerke, die mit zahlreichen Daten gefüttert werden. Generative KI werde auf den Gebieten der Bild-, Sprach- und Musik-Generierung verwendet. Der Definition von Generativer KI durch Google Bard kann ich hier problemlos zustimmen. Außerdem, meint Google Bard, komme Generative KI bei der Analyse von Medizin- und Finanzdaten zum Einsatz. Meine Sichtweise: Das ist weniger ein Fall für “generative” KI, als für eine mit analytischen Fähigkeiten. Auf die Frage, welche Anwendungszwecke Generative KI für den Versicherungssektor hat, antwortet Bard u. a. mit “Risikobewertung” und “Betrugsbekämpfung”. Ebenso zweifelhaft.

Google Bard liefert des Weiteren interessante Insights bei den Themen Kundenservice und allgemeine Herausforderungen von Generativer KI. Hier habe ich weniger zu beanstanden. Mein persönliches Fazit nach diesem kleinen Experiment fällt dennoch gemischt aus. Man erhält immer wieder interessante Anregungen. Einige Antworten sind hingegen oberflächlich oder schlicht falsch, was mit den Datensätzen zu tun hat, mit denen Chatbots trainiert werden. Ich halte Generative KI vor allem dann für nützlich, wenn es darum geht, etwas gänzlich Neues zu kreieren.

Hier findest du die Slides zur Episode!

#AI #KI #GenerativeAI #GenerativeKI #Chatgpt #Bard

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30 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Julia Jaschke, Abteilungsleiterin Vertrieb - Abteilung Bancassurance bei Fonds Finanz.

Die Fonds Finanz Maklerservice GmbH ist Deutschlands größter Maklerpool. Ihr Hauptsitz liegt in München und sie wurde 1996 von Norbert Porazik gegründet. Sie unterstützen u. a. Banken in ihrem täglichen Geschäft.

Die Fonds Finanz unterstützt Banken darin, einen Vertrieb für Versicherungsprodukte aufzubauen. Julia ist der Meinung, dass Banken hier grundsätzlich umdenken sollten. Ihr Angebotsportfolio an Versicherungsprodukten sollte individuell zusammengestellt werden. Dabei hilft die Fonds Finanz.

Das Unternehmen erstellt Business Cases, die auf die individuelle Situation der Banken zugeschnitten sind. Die Fonds Finanz übernimmt, falls gewünscht, das Marketing und Backoffice-Tätigkeiten. Julia erzählt von den Schwierigkeiten bei der Umsetzung. So trauen sich die Banken den Versicherungsvertrieb oft nicht zu. Ein Vorteil der Banken hingegen: Sie genießen ein hohes Vertrauen in der Branche.

Julia erzählt außerdem von den unterschiedlichen Ansätzen der Banken. Auch hier gibt es, wie in jeder Branche, die “First Mover”, die Mitläufer und die “Last Mover”. Die Mehrheit “wartet ab, wie sich der Markt aufteilt”, meint sie.

#Bancassurance

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39 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.

In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Alexander Clarus, Enterprise Sales Director bei Genesys.

Genesys ist ein Tech-Konzern mit Sitz in Kalifornien, der 1990 gegründet wurde. Sie orchestrieren End-to-end-Kundenkommunikationsprozesse. Genesys verbindet Systeme von Unternehmen und sorgt dafür, dass die richtigen Aufgaben an die richtigen Mitarbeiter gelangen.

Bei Pointillist handelt es sich um eine Customer Journey Analytics Software, erklärt Alexander. Sie helfe dabei, die Customer Journey zu optimieren. Als Pointilist von Genesys 2021 gekauft wurde, wollte man die “Customer Experience Ende-zu-Ende denken”, sagt er weiter.

Mithilfe der Software lässt sich das Kundenverhalten über alle Touchpoints hinweg tracken und analysieren. Bewegt sich ein Kunde beispielsweise von der mobilen App auf andere Kommunikationskanäle wie Chatbots oder Contact Center, lässt sich nun sehen: Wo gibt es “Friction” in den Journeys? An welcher Stelle macht der Kunde den Absprung? Das Ziel besteht neben einer höheren Kundenzufriedenheit auch in der Senkung der operativen Kosten - z. B. indem bestimmte Prozesse automatisiert werden.

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27 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.

In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Isabella Martorell Naßl, COO und Dr. Thomas Rodewis, Hauptabteilungsleiter Customer Experience beim Konzern Versicherungskammer.

Der Konzern Versicherungskammer hat 7.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen bietet ein komplettes Versicherungsangebot.

Die Versicherungskammer hat ein interessantes Format zur Förderung neuer Ideen innerhalb der Organisation entwickelt. Darüber möchte ich mit Isabella Martorell Naßl und Dr. Thomas Rodewis sprechen. Den Grund für den Bedarf nach Innovation sieht Isabel in den sich ändernden Kundenerwartungen. Hierfür würden regelmäßig gezielte Befragungen des Kunden durchgeführt.

Thomas erklärt das Konzept anhand des Begriffs IntraSprint: Diese Wortschöpfung setzt sich aus den Begriffen Entrepreneurship und Sprint zusammen. Es handelt sich um einen New Work Ansatz. Konkret handelt es sich um einen Ideenwettbewerb, der einmal pro Jahr stattfindet. Leute werden zusammengebracht, die sonst nie zusammenarbeiten. Nach der Einreichung der Ideen werden diese bewertet. Die Auswahl findet im ersten Schritt durch die Mitarbeiter und im Anschluss durch eine Fachjury statt. Die besten Themen werden weiter bearbeitet.

#ceo #reiseversicherer #changemanagement

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34 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.

In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Matthias Hilgert, Chief Transformation Officer bei Baloise.

Die Baloise Group ist ein Schweizer Versicherungsunternehmen mit Sitz in der Schweiz, Basel. Der Konzern ist über die eigenen Ländergrenzen hinweg tätig. Die Baloise macht einen Umsatz von etwa 9 Milliarden Euro pro Jahr und hat 8000 Mitarbeiter.

Die Baloise möchte das am besten vernetzte Mobility-Ökosystem von Start-ups aufbauen. Auf der InsurNXT habe ich mich mit Matthias Hilgert getroffen. Er spricht von mehreren Denkfehlern, die Versicherer hierbei begehen. Einen ersten Fehler sieht er in der Nichtbesetzung der Kundenschnittstellen. Kunden seien zu oft beim Vertriebspartner unterwegs. Außerdem sei es wichtig, sich mit denen auszutauschen, die die Zukunft gestalten - z. B. mit Projektverantwortlichen bei großen Firmen.

Wie geht die Baloise für den Aufbau dieses Ökosystems genau vor? Matthias erzählt: In einem ersten Schritt wird in einer möglichst frühen Phase in ein Start-up investiert. Anschließend hilft die Baloise dem Start-up dabei, erfolgreich zu werden. Schließlich gehe es darum, erklärt Matthias, das gesamte Portfolio der Baloise erfolgreich zu machen. Ein Start-up lässt sich auf vielen Wegen unterstützen. Im letzten Schritt wird ein eigenes Angebots-Layer geschaffen.

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23 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.

In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Thomas Lanfermann, Head of Private Lines, Motor, Claims, Digital Sales & Marketing bei Helvetia Versicherungen Deutschland.

Helvetia ist eine international agierende Versicherungsgruppe mit Sitz in der Schweiz. Sie wurde 1858 gegründet und hat über sieben Millionen Kunden.

Thomas Lanfermann und ich sprechen über die Folgen des Klimawandels. Versicherer tragen Risiken nicht allein. Auch sie sind über die sogenannte Rückversicherung abgesichert. Thomas erklärt: Die Prämien und die Schwelle, ab der ein Schaden übernommen wird, sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Immer mehr Versicherer müssen Risiken im Zuge der klimabedingten Umweltkatastrophen in ihre eigenen Bücher aufnehmen, da die Rückversicherer hierzu nicht mehr bereit sind.

Am Ende zahlt die Rechnung immer der Kunde. Das zeigt sich spätestens beim Anstieg seiner Prämien. Thomas wagt an dieser Stelle einen Appell an die Eigenverantwortung. Diese werde “wieder wichtig.” Und weiter: “Wenn die Prämien deutlich höher werden, dann werden auch viele sagen: Okay, jetzt lohnt es sich doch, dass ich hier Schutzvorkehrungen treffe.”

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26 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.

In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Mark Klein, Chief Digital Officer (CDO) der ERGO Group AG.

Die ERGO Group ist ein deutscher Versicherer mit einem Prämienvolumen in Höhe von knapp 20 Milliarden Euro. Sie sind als Multi-Liner in Europa und Asien unterwegs.

Mark Klein beschäftigt sich bei der ERGO Group mit dem Metaverse. Den Unterschied zu Virtual Reality sieht Mark in den vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Menschen in Echtzeit. Auf die Versicherungsbranche bezogen ergeben sich einige spannende Use Cases. Mark sagt, es geht darum, “Erlebnisse zu kreieren” und den Nutzen der Versicherungsprodukte aufzuzeigen. Mithilfe der Technologie lässt sich beispielsweise eine ausgebrannte Küche samt der abgesicherten Gegenstände visualisieren.

Weitere Use Cases sieht Mark in den Trainings, die bereits durchgeführt werden. Hier können Gesprächssituationen in Agenturen trainiert und die Beratungsqualität erhöht werden. Es wurden vonseiten der ERGO bereits hunderte Trainings veranstaltet und Lizenzen verkauft. Hinzukommen Echtzeit-Konferenzen und Meetings, die über das Metaverse abgehalten werden können.

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36 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Magdalena Ganko von IKOR.

IKOR ist ein Softwarehersteller und ein europaweit agierendes Tech-Beratungsunternehmen. Ihr Fokus liegt auf der Automatisierung von End-to-End-Prozessen und auf zukunftsfähigen Systemen.

Ich spreche mit Magdalena über Embedded Insurance aus der Sicht eines Technologieberaters. Sie definiert Embedded Insurance wie folgt: “Embedded Insurance integriert Versicherungsdienstleistungen in komplementäre Services und Produkte.” Als Beispiele nennt sie die Tierkrankenversicherung beim Hundefutter-Kauf. Im Gegensatz dazu stehen Versicherungen, die ein Kunde selbständig sucht.

Auf die größten Vorzüge von Embedded Insurance angesprochen, erklärt Magdalena: Durch Kooperationen mit großen Marken erschließen sich Versicherer ein ungeahntes Vertriebspotenzial - der Kundenstamm wird größer. Embedded Insurance senkt die Vertriebs- und Verwaltungskosten, da der Drittanbieter den Vertrieb des Versicherungsangebots übernimmt. Die Herausforderungen sieht sie vor allem in der fehlenden Sichtbarkeit der Versicherungsgesellschaften. Große Marken verlieren zunehmend an Bedeutung. Trotzdem sieht sie in Embedded Insurance nach wie vor ein riesiges Marktpotenzial. Studien zufolge wird der Gesamtmarkt in Europa innerhalb der nächsten zehn Jahre auf 200 Milliarden US-Dollar anwachsen. Jede vierte Versicherung wird auf diesem Wege abgeschlossen.

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12 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Gästen von der MOI Wien 2023.

Die MOI Wien (Magic Innovation Event) ist die führende Veranstaltung für Versicherer und InsurTechs in Österreich. Hier kommen an zwei Event-Tagen CEOs und Co. aus der Branche zusammen, um sich über aktuelle Trends und neue Technologien auszutauschen.

Das Motto der diesjährigen MOI Wien war “Curiosity drives Innovation”. Der österreichische Markt ist bekannt für seine innovationsfreundliche Kultur und seinen Unternehmergeist. Es gibt verschiedene Inkubatoren, Förderprogramme und Akzeleratoren, die Start-ups Zugang zu Ressourcen und Netzwerken bieten.

Die geographische Lage verleiht der Versicherungsbranche in dem Land eine strategische Sonderstellung. Österreich stellt das Scharnier zwischen Ost- und Westeuropa dar. Die InsurTechs beeindrucken mit ihren innovativen Lösungen: Von Künstlicher Intelligenz über digitale Versicherungsplattformen bis hin zu Bildverarbeitungstechnologien ist hier alles zu finden.

Die Versicherungsbranche erlebt momentan eine spannende Transformation. Die InsurTechs in Österreich spielen dabei aufgrund der speziellen Marktbedingungen und der geografischen Lage eine Sonderrolle.

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19 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Stephen Voss, Co-Gründer von und Vorstand bei der Neodigital.

Neodigital existiert seit dem Jahr 2017. Sie wurde von Stephen Voss und Dirk Wittling gegründet. Die Neodigital sieht sich als Sachversicherer und Anbieter für digitale Lösungen. Das Unternehmen weist 80 Mitarbeiter auf.

Die Neodigital bringt es im sechsten Jahr nach der Gründung ohne Kooperationen bereits auf 425.000 Kunden und 80 Mitarbeiter. Erst kürzlich ist man zwei interessante Partnerschaften eingegangen: mit der HDI und der HUK-COBURG. Die Kooperation mit einer Marke wie der HUK-COBURG bedeutet viel für die Neodigital, erklärt Stephen. Für die HDI werden Schadenprozesse automatisiert und die dafür notwendige Technik bereitgestellt. Mithilfe der neuen Partner möchte man mehr Reichweite generieren und die eigenen technischen Lösungen präsentieren.

Der hohe Automatisierungsgrad bringt enormes Potenzial an Skalierbarkeit mit sich. Trotz des starken Tech-Fokus seien noch immer viele Fähigkeiten eines klassischen Versicherers in der Neodigital vorhanden: Versicherungsfachleute, Produktmanager usw. gehören bis heute zum Portfolio des Unternehmens. Darüber und über einige weitere Themen sprechen wir in dieser Podcast-Folge.

#ceo #insurtech

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KI or die?

19 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit zahlreichen Gästen von der Digisurance.

Die Digisurance ist eine Konferenz zum Thema Innovation in der Versicherungsbranche. Hier kommen Start-ups, Großkonzerne, Beratungsunternehmen uvm. zusammen, um sich mit Digitalisierung und InsurTech auseinanderzusetzen.

Wie sieht der Versicherungsvertrieb in fünf Jahren aus? Der Fokus liegt zum einen mehr und mehr auf einer personalisierten Kundenansprache. Daten und Künstliche Intelligenz sei Dank werden es Versicherer in Zukunft einfacher haben, maßgeschneiderte Angebote anzubieten. Stichwort Omnichannel: Der Vertrieb findet zunehmend über mobile Anwendungen und Social Media statt. Zugleich bleibt der Bedarf an personalisierten Beratungsgesprächen hoch.

Es geht darum, neue Technologien schnell zu integrieren. Big Data Analytics und KI ermöglichen schon heute eine effizientere Risikobewertung, eine verbesserte Schadenbearbeitung und die Entwicklung innovativer Versicherungsprodukte. Viele Hürden sind hierfür in der Gegenwart und in der Zukunft zu bewältigen. Eine erfolgreiche digitale Transformation im Vertrieb erfordert eine ganzheitliche Strategie.

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40 Minuten
In this episode of the Digital Insurance Podcast, I talk to Conor Jensen, Americas Field CDO at Dataiku.

Dataiku is the platform for Everyday AI, enabling data experts and domain experts to work together to build AI into their daily operations. Conor is a PhD in Business Mathematics and Actuary (DAV), will become CEO of Dataiku on 1 January 2023.

Conor and I discuss the different ways you can gain insights from analysing data. Conor points out that even missing data can bring relevant information to the table. If, for example, you find a situation unpredictable based on the data that you have, it could help you in adjusting your risk model.

When it comes to Conor’s work with companies, he says that usually large companies take longer to implement changes. However he brings an example of an incredible process he witnessed one of his client companies do. Within 18 months that company grew from using manual processes into a fully functioning and digitalised process. From this experience he summarises top three factors for efficient change that we discuss on the Podcast.

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Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung

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Gespräche zur digitalen Transformation in der Versicherungswirtschaft