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Episoden

13 Minuten
Bevor wir uns am Internationalen Frauentag der Femmage an Hedwig Dohm annahmen, luden wir zur kurzen Besinnung auf diesen wichtigen Tag ein. Der Wegbereiter Freier Religion, Johannes Ronge und seine Frau Bertha haben schon Mitte des 19. Jahrhunderts die gesellschaftliche Rolle der Frau hervorgehoben und gegen ihre Unterdrückung revoltiert. Wir wollen in einem kurzen Moment der Einkehr diesen Bestrebungen gedenken und uns bewusst machen, dass Gleichberechtigung und -behandlung nicht bei Lippenbekenntnissen enden, sondern dass in Anbetracht einer erstarkenden Manosphere und so manchen Männern in Machtpositionen neben unseren lauten Stimmen auch stärkeres gesellschaftspolitisches Engagement nötig ist!
39 Minuten
(Freie) Religion soll auch Spaß machen! Darf Religion Spaß machen? Sollte sie es vielleicht sogar? Vor allem: Haben wir nicht gerade auch die Erwartung gegenüber den Dingen, die uns begeistern können, dass sie Spaß machen sollten? Die Freie Religion ist nicht nur in steti-ger Entwicklung, sondern hat auch an sich selbst den Anspruch, sich stärker an den Menschen zu wenden und ihn in den Mittelpunkt zu rücken. Wie sollte das heutzutage aussehen? Und wie kann es mehr Interesse und Freude in uns we-cken, ohne seine ernsthafte Substanz zu verlieren? Zur Sommersonnenwende, also angesichts der allmählich wieder dunkler wer-denden Tage, wollen wir in unserer Freien Religion, in unserer Gemeinschaft und auch in uns selbst erneut auf die Suche nach etwas „Leuchtendem“ gehen, das uns erhellen mag. Dafür wird es eine Weihestunde geben und im Anschluss daran ein geselliges Beisammensein bei Speis’ und Trank am Sonnenwendfeuer in unserem Hof.
1 Stunde 14 Minuten
Die Zukunft der Religion ist weiblich?! Die Pfarrerinnen, Predigerinnen und Sprecherinnen unserer Frei-religiösen Gemeinden kommen zum Gespräch darüber zusammen, ob und warum die Zukunft der Religionen immer in den verantwortungsvollen Händen von weiblichen Personen liegt. Es ist eine klare Entwicklung, gerade auch in der Freireligiösen Bewegung, dass immer mehr Frauen, der Berufung Pfarrerin, Predigerin und Sprecherin, folgen. Wie kommt das? Mag es daran liegen, dass Religionen und ihre Institutionen immer mehr zu Dienstleistern für Soziales werden – hier wieder Frauen in einer Art „Care“-Aufgabenfeld tätig werden? Oder ist durch die übermannenden patriarchalen Strukturen in den traditionellen Religionen, der Wunsch nach weiblichen Führungen stärker geworden? Renate Bauer, Präsidentin des Bundes freireligiöser Gemeinden Deutschlands, ehemalige Sprecherin der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz, wird die Gespräche und Diskussionen der Kolleginnen zu diesen Fragestellungen moderieren. Sonntag, 15. März / 12:00 Uhr Schillerplatz 1
1 Stunde 20 Minuten
Sonntag, 16. März 2025 / 14:00 Uhr Schillerplatz 1 Das Thema Care-Arbeit, umfasst verschiedene Bereiche, sei es die Pflege, Kinderbetreuung bzw. Tätigkeiten im ehrenamtlichen oder auch hauptamtlichen Bereich. Care-Arbeit ist sowohl sichtbar als auch unsichtbar und unweigerlich lange mit Erwartungshaltungen und vermeintlichen Traditionen verknüpft, die von einer Gesellschaft durch mehrheitlich weiblich gelesene Personen realisiert wird. Um sich kritisch mit den Problematiken rund um das Thema Care-Arbeit vertraut zu machen und die verschiedenen Ebenen dieser Arbeit zu beleuchten, wurden Vertreterinnen aus unterschiedlichen Bereichen der Care-Arbeit eingeladen. Gemeinsam möchte das Podium mögliche Problemfelder aufdecken und ein Bewusstsein dafür schaffen, was Care-Arbeit ist, wieso unsere Gesellschaft auf diese Tätigkeiten grundlegend angewiesen ist und wieso die Care-Arbeit noch immer so ein fester Bestandteil von weiblich gelesenen Biografien ist. Der Austausch bzw. die Diskussion zwischen den Teilnehmenden hat das Ziel, Care-Arbeit in ihren verschiedenen Facetten sichtbar zu machen und in diesem Zuge das Verständnis zu schaffen, dass sie weitaus breiter aufgestellt ist als auf den ersten Blick erkennbar. Als Gäste erwarten wir unter anderem die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte für den Eigenbetrieb Kindertagesstätten Offenbach (EKO), Frau Dr.in Anja Engelhorn, und weitere Vertreterinnen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Care-Arbeit. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Frau Konstanze Schneider, Mitbegründerin des Netzwerks „Frauen für Offenbach“.
1 Stunde 7 Minuten
Menschsein ist in Anbetracht der Vernunftbegabung und all der Freiheiten eine wahre Herausforderung. Freireligiös zu sein ist obendrein nicht nur ein Bekenntnis des einzelnen Menschen zu sich selbst und zur Eingebundenheit in die Natur, sondern die unerschöpfliche Aufgabe sich seinen eigenen roten Pfaden durch das Leben zu spinnen – ohne Gebote einer übernatürlichen Instanz. Und wer sich dann noch entscheidet, Pfarrer:in, Sprecher:in oder Prediger:in einer Gemeinschaft der freireligiösen Individualist:innen zu sein, darf sich dann gedanklich und arbeitsreich der Frage zuwenden: Wie bringen ich diese Botschaft an den Menschen, ohne Bevormundung, sondern mit Bestärkung der eigenen Mündigkeit. Diesem Themenkomplex wollen wir uns am Tag der Arbeit widmen, um darin auch unserem Pfarrer Heinrich Keipp zu gedenken, dessen Bestreben es immer war, den ganzen Menschen, mit Licht- und Schattenseiten, in den Mittelpunkt unserer religiösen Überlegungen zu stellen. Im Anschluss werden wir ebenfalls im Andenken an ihn, Burger genießen (auch vegan) und gemeinsam in geselligem Beisammensein Erinnerungen und Gedanken teilen, was es heißt, im Geiste Freier Religion zusammen zu wirken.
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Podcast by Frei-religiöse Gemeinde Offenbach am Main
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