FÜHRUNG & SPIRIT in turbulenten Zeiten Archiv
187 Episoden
22 Minuten
Sie fordern Sabbaticals und hohe Gehälter, verabscheuen Hierarchien, lassen sich die Weltlage von Youtubern und alle anderen Probleme von Google erklären. Sie sind nicht viele. Aber Sie sind die Zukunft. Deswegen ist die Generation Z mächtiger, als es die Generationen davor jemals waren. Wie die nach 1995 geborenen genau ticken und was das für uns Führungskräfte und Unternehmer heißt, darum geht´s in dieser Folge.
21 Minuten
Dass sich Unternehmen nach einem Vorstellungsgespräch nicht mehr beim Bewerber melden und auch nicht auf Nachfragen reagieren, ist kein unbekanntes Phänomen. Doch mittlerweile scheint sich der Spieß umzudrehen. Immer mehr Bewerber, die einen Arbeitsvertrag unterschrieben haben, "ghosten" Arbeitgeber: Heißt; Sie tauchen nie auf, um die Stelle anzutreten. Warum das so ist, und wie wir als Unternehmer und Führungskräfte Job-Ghosting vorbeugen können, darum geht´s in dieser Podcastfolge mit Thomas Pütter.
28 Minuten
In dieser Folge geht´s um das, was in vielen deutschen Unternehmen unerwünscht ist: FEHLER! Fehler haben immer noch den schlechten Geschmack des Scheiterns, der persönlichen Unzulänglichkeit und sind deshalb unbedingt zu vermeiden. Die Krux ist nur: Die Welt verändert sich und die Herausforderungen in unseren Unternehmen werden immer komplexer. Um das aber in den Griff zu kriegen brauchen wir Innovationen, kreative Ideen, eine neue Führungskultur, und Mitarbeiter die sich trauen, auch mal was neues auszuprobieren. Warum eine offene Fehlerkultur immer wichtiger wird, erfährst Du in dieser Podcastfolge von Thomas Pütter
23 Minuten
Das Phänomen der sog. "Great Resignation" schwappt aus den USA zu uns nach Deutschland. Ein Phänomen, bei dem die Anzahl an freiwilligen Kündigungen durch die Decke geht. Warum das so ist und was wir als Führungskräfte und Unternehmer dagegen unternehmen können erfahrt Ihr in dieser Podcast-Folge von Thomas Pütter.
25 Minuten
Vergütungsmodell der Zukunft: Was ist dran an New Pay und Fair Pay? New Work, Digitalisierung, neue Generationen oder ganz allgemein die Veränderung der Arbeitswelt ist in aller Munde. Vielen ist daher klar: Wir müssen unsere Prozesse, Strukturen und auch die Art wie wir Mitarbeiter führen verändern und anpassen. Doch ein Thema bleibt häufig außen vor: die Vergütung. Weil „über Geld spricht man ja nicht“. Das lösen wir idealerweise geräuschlos im Hintergrund. Aber macht es Sinn, bei den Vergütungsmodellen alles so zu lassen, während sich um uns rum alles verändert? Viele Firmen spüren, dass Sie Ihre Vergütungssysteme weiterentwickeln müssen. Die Frage ist nur: Wie? Was sind neuen „NEW PAY“-Parameter, um unser Lohnmodell sinnvoll und zukunftsfähig weiterzuentwickeln?
19 Minuten
Wie gehe ich als Unternehmen clever mit dem Inflationsausgleich um? Wann ist der richtige Zeitpunkt die Gehälter wegen der Inflation anzupassen und worauf muss ich achten? In dieser Podcastfolge von Thomas Pütter gibt´s fünf Tipps wie Du als Führungskraft und Unternehmer die Gehälter und Löhne inflationsbedingt clever anpassen kannst.
43 Minuten
In dieser Folge geht es um das Thema Mitarbeiterangebote, auch Corporate Benefits, Mitarbeiter Benefits oder Mitarbeitervorteile genannt. Viele Unternehmer und Führungskräfte haben den Eindruck, dass es ein Fass ohne Boden wäre. Fakt ist: Die Halbwertzeit einzelner Corporate Benefits oder Mitarbeiterangebote wird immer kürzer. Was heute noch zur Kür der Mitarbeiter Benefits gehört und als eine besondere Geste des Arbeitgebers angesehen wird, zählt morgen schon zu den "üblichen" Mitarbeiterangeboten, die als selbstverständlich bewertet werden. Das kann frustrierend sein. Daher ist es klüger, sich nicht permanent im Hamsterrad des „und was könnte die nächste Möhre sein“ zu drehen. In dieser Podcastfolge gibt Thomas Pütter, Experte für moderne Führung, einen Überblick dazu, wie man die Themen Mitarbeiterangebote und Corporate Benefits konzeptionell angehen kann. Das beginnt mit einem guten Fundament, sprich einem angemessenen Gehalt und transparenten Gehaltsspiegel, einem attraktiven Bonisystem und einer marktfähigen Anzahl von Urlaubstagen. Wichtig ist dabei, sich am relevanten Arbeitsmarkt auszurichten, sprich, die Wettbewerber auf dem Schirm zu haben, an die man Mitarbeiter verliert oder auch die Arbeitgeber zu screenen, von denen Mitarbeiter kommen. Thomas zeigt auf, welche Mitarbeiterangebote noch auf das Employer Branding und die Arbeitgebermarke einzahlen und welche Angebote und Sozialleistungen „Nice-to-have“ sind. Er geht in dieser Podcastfolge auf den Trend der Green Benefits ein, denn die Erwartungen der Mitarbeiter an das ökologische Engagement ihrer Arbeitgeber steigen. Die Initiativzündung dazu, dass es Green Benefits geben soll, muss dabei vom Management ausgehen, denn Green Benefits stehen in Bezug zu Unternehmenswerten und Unternehmensphilosophie. Die Ausarbeitung, wie vorhandene Mitarbeiterbenefits ökologisch sinnvoll umgestaltet werden können oder welche Green Benefits noch attraktiv für das Unternehmen wären, sollte dann von der Basis, den Mitarbeitern und Teams, kommen. Das zeigt, dass Mitarbeiterangebote und Corporate Benefits einen hohen Stellenwert haben und in die strategische Planung jedes Unternehmens gehören.
20 Minuten
Siezen wirkt auf viele alt, steif und einfach nicht mehr zeitgemäß. Doch obwohl Duzen in vielen Bereichen unserer Gesellschaft immer populärer wird, bleibt bei dem ein oder anderen von uns ein komisches Gefühl. In dieser Podcastfolge erzählt Euch Thomas Pütter auf was Ihr achten solltet, wenn Ihr eine Du-Kultur in Euren Unternehmen einführen möchtet.
37 Minuten
Was ist der größte Kostenposten in deiner Bilanz? Die Mitarbeiterkosten! Und habt ihr dafür eigentlich einen Wartungsvertrag? Also für einen E-Golf, der Euro 390 Leasing im Monat kostet, haben wir einen Wartungsvertrag, weil wir wollen, dass nicht jeder an unserem geliebten Auto rumschraubt, sondern nur Profis - schließlich soll es uns zuverlässig von A nach B bringen. Für eine Kaffeemaschine, die einmalig € 8.700 kostet, haben wir einen Wartungsvertrag, weil wir wollen, dass sich nicht jeder an der „teuren“ Maschine ausprobiert, schließlich soll sie lange halten. Für unsere Mitarbeiter, die jeden Monat tausende von Euro kosten, haben wir keinen Wartungsvertrag. Da schrauben wir selbst dran herum, weil wir meinen, es einfach so zu können. Und wenn wir es nicht hinkriegen, sollen andere aus dem Team es einfach mal versuchen, z.B. ein Kritikgespräch zu führen, einen Veränderungsprozess zu leiten, Feedback zu geben oder Ziele zu setzen. Kurz gesagt, sich in Führung zu versuchen, ohne Ahnung davon zu haben. Und wenn das nicht funktioniert, na gut, dann müssen halt die Mitarbeiter damit klarkommen… Diese Denke macht keinen Sinn. Fakt ist, wir brauchen einen Wartungsvertrag für unsere Mitarbeiter. Und genauso, wie Menschen sich zu Experten an Maschinen ausbilden lassen, müssen Führungskräfte sich im Bereich moderne Mitarbeiterführung permanent weiterbilden. Eine kontinuierliche Weiterbildung im fachlichen Bereich ist für viele selbstverständlich, aber im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Selbstmanagement, Gesprächstechniken oder Changemanagement erfolgt Weiterbildung häufig nur punktuell. Die Zeiten, in denen wir alle zwei Jahre einen Tschakka-Trainer für ein Motivationstraining unserer Führungskräfte einfliegen lassen oder spontan einen X-beliebigen Kurs für unsere Führungskräfteentwicklung im Internet schießen, weil die Stimmung gerade nicht so gut ist, sind vorbei. Wir haben bereits gelernt, dass Einzelfeuerwerke verpuffen oder es nach einem Teambuildingtag doch wieder im Hamsterrad weitergeht… Das alles entscheidende Kriterium, ob auch dein Unternehmen zu denen gehört, von dem die Mitarbeiter sagen „hier will ich arbeiten“ oder „hier will ich noch lange bleiben“, ist die Führungsqualität deiner Führungskräfte. Die gute Nachricht: Es gibt ihn wirklich, den Wartungsvertrag für Mitarbeiter: Im DENK NEU CLUB. Der Club ist eine inspirierende Community für Führungskräfte, die sich dauerhaft mit dem Thema Führung beschäftigen und die neuesten Trends für moderne Führung mitnehmen wollen. Im Club gibt es monatlich zwei Live-Webinare, eine Sprechstunde oder einen Expertentalk nach dem Prinzip „Eure Fragen, unsere Antworten“ und Onlinekurse zu Führungsthemen wie „Wie führe ich erfolgreich Mitarbeitergespräche?“ oder „Die 7 Phasen des Kritikgesprächs“. In der Mediathek des Denk Neu Clubs findet ihr die Aufzeichnungen der Webinare, Sprechstunden und Expertentalks. Die ersten zwei Monate im Club kosten nur 1€, danach beträgt der Beitrag Euro 129 pro Monat für zehn Führungskräfte. Das Abo ist monatlich kündbar. In dieser Folge erfahrt ihr alles zum neuen DENK NEU CLUB und zum aktuellen Programm!
36 Minuten
Fakt ist, werden Mitarbeitergespräche geführt, ist die Mitarbeitermotivation höher. Studien zeigen, dass Mitarbeiter, mit denen strukturierte Mitarbeitergespräche geführt werden, eine signifikant höhere Arbeitszufriedenheit haben. Warum ist das so? Im Trubel des Alltags geht differenziertes Feedback häufig unter. Meist denkt man sich als Führungskraft noch, ‚das muss ich mal ansprechen‘, kommt dann aber doch nicht dazu. Ist man durch eine Struktur gezwungen, sich für den Mitarbeiter und sein Jahresgespräch Zeit zu nehmen und sich in die Leistung und das Verhalten der letzten Monate hineinzudenken, kommen all die Dinge auf den Tisch, die im Alltag untergehen. Häufig klären sich dadurch auch erst unterschiedliche Wahrnehmungen oder Erwartungen beider Seiten, was die zukünftige Zusammenarbeit vereinfacht. Auch Missverständnisse können im Mitarbeitergespräch aus dem Weg geräumt werden, was entscheidend für die Mitarbeitermotivation ist. Ein gut designter Leitfaden für das Jahresgespräch hilft, dass es fair und einheitlich für das gesamte Team läuft. Doch wie schafft man es, dass das Mitarbeiter-Jahresgespräch ein lebendiger Dialog wird? Und ich als Führungskraft nicht zu einer Monolog-Show gezwungen bin, die mich mega viel Energie kostet und beiden, Führungskraft und Mitarbeiter, null Freude macht? Thomas Pütter, Experte für moderne Führung, erklärt in dieser Podcastfolge, wie man ein professionelles System für Mitarbeiter-Jahresgespräche aufbaut, wie man mit Nachfragen zu Gehalt und Boni umgeht und wie jede Führungskraft es schaffen kann, dass ein Mitarbeiter-Jahresgespräch auch ein echtes Entwicklungsgespräch ist. Denn das ist es, worum es eigentlich geht, dass wir jeden Mitarbeiter wieder einen Entwicklungsschritt weiterbringen, sei es fachlich, in seiner Sozialkompetenz oder auf persönlicher Ebene. Hier liegt der große Hebel, den Jahresgespräche für das Unternehmen und die Mitarbeiter haben: Durch das gegenseitige Feedback von Führungskraft und Mitarbeiter werden Potenziale und Stärken erkannt, reflektiert und gemeinsam in neue Zielvorgaben formuliert. So, dass der Mitarbeiter aus dem Jahresgespräch rausgeht und intrinsisch Motivation spürt – durch neue Zuständigkeiten, eine neue Rolle oder eine Weiterbildungsmöglichkeit. Und so, dass die Führungskraft nach dem Jahresgespräch spürt: Wie gut, dass ich dieses Mitarbeitergespräch gemacht habe!
36 Minuten
Diese vier Trends kommen auf uns zu, wie Lawinen in Zeitlupe. Sie stellen ganze Branchen auf den Kopf und beeinflussen alle Lebensbereiche. Sie haben eine Wirkungszeit von vielen Jahrzehnten und sind anders als die Trends, die uns nur kurze Zeit begleiten und dann auch wieder von der Bildfläche verschwinden.
27 Minuten
Scheinbar war früher alles einfacher: Für gute Mitarbeiter konnten Firmen mit Statussymbolen und Geld Anreize schaffen, basta. Heute muss ein Unternehmen, neben einer breiten Palette an Mitarbeiter-Benefits und flexiblen Arbeitszeitmodellen, vor allem eins bieten: Sinn oder neudeutsch Purpose. Und das geht nicht ohne ein Unternehmens-Leitbild. Erst eine gemeinsame erarbeitete Vision, ein definierter Unternehmenszweck, eine spürbare Mission, eine klare Positionierung am Markt, attraktive Unternehmensziele und gemeinsam gelebte Werte – machen den Purpose, den ein Unternehmen für seine Mitarbeiter, Kunden und die Gesellschaft stiftet, spürbar. In Zeiten, in den selbstorganisiertes und agiles Arbeiten immer mehr zunehmen, dient ein Leitbild, ein klar definierter Purpose, der Orientierung. Es ist der Fixstern, der den Weg leuchtet für Entscheidungen: Was hat Priorität und was kann hintenangestellt werden? Welches Verhalten ist richtig und was geht so nicht? Wann sage ich auch zu einer Kundenanfrage nein und wann nehme ich ein Projekt sogar on top auf? All diese kleinen, aber schwierigen Entscheidungen werden möglich, wenn es ein Leitbild, einen Purpose, gibt. Denn hier wird klar festgelegt, wofür man als Unternehmen steht und wofür genau nicht, welche Werte man leben will und welche Spielregeln für alle Beteiligten gelten. Ein Leitbild funktioniert wie ein Guide für Führungskräfte und Mitarbeiter. Es kann in Mitarbeitergesprächen genutzt werden - als Messlatte für ein Verhalten. Es kann in Meetings helfen - als Orientierung für die Definition von Projektkriterien. Es kann im Recruiting eingesetzt werden - um Unternehmenskultur und Purpose greifbar zu machen und prüfen zu können, ob Kandidaten zum Team und zur Mission passen. Das Bedürfnis nach einem gelebten Leitbild und einem echten Purpose ist in den Unternehmen angekommen. Kein Unternehmenslenker kommt mehr an der Frage vorbei, warum es das Unternehmen gibt und für welche Werte es steht – oder trendiger ausgedrückt: Was das WHY oder der Purpose des Unternehmens ist. Aber worauf ist bei der Erstellung eines Leitbildes zu achten und wie gehe ich als Führungskraft am besten an das Thema Leitbild heran? In dieser Podcastfolge erklärt Thomas Pütter, Experte für moderne Führung, worauf es bei Leitbild und Purpose ankommt!
26 Minuten
Der Kampf der Unternehmen, die eigenen Mitarbeiter zu halten und für neue, potentielle Mitarbeiter im Recruiting maximal attraktiv zu wirken, gewinnt immer mehr an Schärfe! Gleichzeitig macht sich Frust breit, weil die bisher bewährten Mitarbeiter-Benefits wie Firmen-E-Bikes, Obsttage oder Tankgutscheine im Recruiting kaum noch funktionieren. Viele Unternehmer suchen nach neuen Lösungen und greifen einen neuen Trend auf: Den Hype um die 4 Tage Woche. Heißt: Kürzer Arbeiten fürs gleiche Geld! Das klingt doch nach einem echten Mehrwert im Recruiting und im Wettbewerb mit anderen Unternehmen der Branche. Könnte es gar der alles entscheidende Hebel gegen den Fachkräftemangel sein? Das Einführen flexibler Arbeitszeitmodelle hatte ja auch zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit und häufig auch zu mehr Erfolg im Recruiting geführt! Wie alles im Leben, hat auch die 4 Tage Woche Vor- und Nachteile. Und die sollten gut gegeneinander abgewogen werden. Nicht immer ist der Inhalt dann genau das, was auf der Verpackung steht. Thomas Pütter, Experte für moderne Mitarbeiterführung, zeigt in seiner neuen Podcastfolge genau dies auf: Die vielen Pro’s, die die Einführung der 4 Tage Woche bringen kann, aber auch die Contrapunkte, die je nach Unternehmenskultur schwerer wiegen können, als die Vorteile. Im Recruiting mag die 4 Tage Woche erstmal ein echter Mitarbeiter-Benefit sein. In unserer Unternehmenskultur kann sie durch die Verdichtung der Arbeit und den höheren Druck allerdings auch für Demotivation sorgen. Die Errungenschaft der flexiblen Arbeitszeit ist damit nämlich passé. Es müssen jede Menge Regeln eingeführt werden, um die Arbeit in viel kürzerer Zeit erledigen zu können. Folge: Das gute Miteinander, der zwischenmenschliche Austausch, die gegenseitige Motivation und Unterstützung könnte auf der Strecke bleiben. Mitarbeiter, die durch ihre hohe Kundenorientierung intrinsisch motiviert sind, könnten frustriert sein, weil sie genau diese jetzt nicht mehr leben können. Höre am besten direkt mal rein, in den neuesten DENK NEU Podcast!
24 Minuten
Was ist eigentlich so schwierig am konsequenten nein sagen, wenn wir nein meinen? Weshalb sagen wir viel zu häufig „Ja“, obwohl wir ein „Nein“ fühlen? Häufig ist es ein Mix aus verschiedenen Gründen - und da irgendwie immer einer von ihnen zutrifft, wird uns das ständige „Ja“ tatsächlich zum Verhängnis: Mal schlägt das Helfersyndrom zu, mal ist es das schlechte Gewissen, den anderen einfach ‚hängen zu lassen‘ und manchmal meint man, keine Energie dafür zu haben, es dem anderen erst zu erklären und sagt der Einfachheit halber „Ja“. In der Rolle der Führungskraft ist das allerdings verhängnisvoll. Fakt ist, wir brauchen Zeitpuffer für unvorhersehbare Probleme, schließlich sind das Managen, Organisieren und Koordinieren unsere Hauptaufgaben. Fakt ist auch, nur wer hin und wieder nein sagen kann, wird ausreichend Zeit haben, an seinen eigenen Verantwortungen und Aufgaben zu arbeiten. Für eine gute Führungsperformance ist es elementar, die eigenen Muster, die das nein sagen verhindern, zu erkennen und gegen zu wirken. In seiner neuen Podcastfolge erklärt Thomas Pütter, Experte für moderne Führung, wie wir uns trotz dem nein sagen gut fühlen, was wir durch das konsequente nein sagen gewinnen können und welche Arten es gibt, beim nein sagen. Entdecke die sieben Wege, mit deren Hilfe auch Du das nein sagen lernen kannst: Das „verschiebende Nein“ zum Beispiel funktioniert deswegen so gut, weil es kein endgültiges „Nein“ ist, sondern ein „Ja“ mit Bedingung. Das „Kalender-Nein“ ist gut für Führungskräfte geeignet, die sich durch das Begründen mit Zahlen, Daten und Fakten auf sicherem Boden fühlen. In Meetings eignet sich besonders das „gemeinsame Nein“ – bei dem To do’s oder Projekte gemeinsam geparkt oder verschoben werden. Erfahre, wie auch Du das nein sagen lernen kannst. Und zwar ein nein sagen ohne Schuldgefühle und ein nein sagen als Führungskraft.
23 Minuten
Viele Mitarbeiter sind in diesen turbulenten Zeiten dünnhäutiger geworden. Sie brauchen mehr Aufmerksamkeit, echtes Interesse und Verständnis von Seiten der Führungskraft, um in ihre volle Energie zu kommen. Die Voraussetzung dafür, nah an seinen Leuten dran zu sein, ist das richtige Zuhören. Studien zufolge halten sich die meisten Führungskräfte für gute Zuhörer. Fragt man die Mitarbeiter, sieht die Welt anders aus: In vielen Fällen empfinden sie es so, dass ihre Führungskraft sich nicht ausreichend Zeit für Gespräche nimmt und wenn, meist nicht richtig zuhört. Besonders auffällig ist das natürlich dann, wenn die Führungskraft zwischendurch Mails checkt oder auf dem Handy herumtippt. Aber auch das subtile Ausblenden von für den Mitarbeiter wichtigen Fakten oder der klassische Monolog der Führungskraft im Mitarbeitergespräch sind Ursachen dafür, dass Mitarbeiter mit ihren Problemen nicht früh genug bei der Führungskraft aufschlagen und diese sich dadurch verschleppen. Die gute Nachricht ist: Allein das Wissen darüber, wie aktives und qualitativ gutes Zuhören geht, führt nachweislich zu einer verbesserten Kommunikation. Allein das Bemühen, einen guten Rapport zum Mitarbeiter herzustellen und seine gesamte Aufmerksamkeit dem Mitarbeiter zu schenken, führt dazu, dass dieser sich wertgeschätzt und abgeholt fühlt. Viele Konflikte könnten allein durch richtiges Zuhören vermieden werden. In dieser Podcastfolge spricht Thomas Pütter, Experte für moderne Führung, darüber, worauf wir als Führungskraft in der Kommunikation mit Mitarbeitern achten sollen. Pragmatisch und unterhaltsam stellt er die sieben Arten des Zuhörens vor und erklärt, welches die vier "antwortsüchtigen" und die drei "verstehenden" Arten des Zuhörens sind. Es lohnt sich, seine Kompetenz im Zuhören zu verbessern - denn sie ist ein großer Hebel, um die intrinsische Motivation von Mitarbeitern zu erhöhen. Letztendlich sind Menschen soziale Wesen und möchten „gesehen“ und „gehört“ werden. Das richtige Zuhören durch die Führungskraft ist der Weg zu einer besseren Kommunikation.
FÜHRUNG & SPIRIT in turbulenten Zeiten
Klarheit, Haltung und gesunder Menschenverstand für Führungskräfte und Unternehmer